Ein Stück Menschlichkeit am Bahnhof

Ökumenischer Gottesdienst auf Gleis 1
Ökumenischer Gottesdienst auf Gleis 1. Foto: Thomas Siedler

Ökumenischer Gottesdienst auf Gleis 1

Bereits zehn Minuten vor Beginn des Gottesdienstes ertönten festliche Klänge des Posaunenchores, die manchen am Bahnhof hat neugierig werden lassen. Traditionell Juni laden beide große Kirchen und die Bahnhofsmission zum Ökumenischen Gottesdienst auf Gleis eins ein. Sonja Kleiner begrüßte die Gäste, darunter auch der Erste Bürgermeister Wolfgang Steidle. Pfarrer Bernhard Richter betonte in seiner Begrüßung, wie viele verschiedene Gefühle am Bahnhof in Erscheinung treten, freudiges Wiedersehen, tränenreicher Abschied, manchmal auch viel menschliches Elend. Daher sei es enorm wichtig, dass es die Bahnhofsmission gebe, die für Menschlichkeit am Zug sorge. Diakon Michael Junge sagte in seiner Ansprache, wo immer  Barmherzigkeit praktiziert würde, gäbe es ein Stück vom Reich Gottes schon mitten unter uns.  Es sei aber auch wichtig, dass Gerechtigkeit und Menschenwürde mit der  Barmherzigkeit einher gehe.

 Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission trugen die Fürbitten vor. Immer wenn ein Zug einfuhr, wurde der Gottesdienst unterbrochen und Wolfgang Böttiger stimmte mit dem Posaunenchor festliche Klänge für alle in Aalen ankommende Reisende an.

 


Die Posaunenchöre Aalen Schweindorf und Altenburg vor dem Zwinger in Dresden
Die Posaunenchöre Aalen Schweindorf und Altenburg vor dem Zwinger in Dresden

Die Aalener und Schweindorfer Bläser nahmen teil an der Eröffnungsfeier des Posaunentags auf dem Dresdner Altmarkt, zusammen mit 6000 Bläsern. Am Samstag stand neben der großen Probe im Stadion für die Ostälbler ein eigenes 30-minütiges Platzkonzert an prominenter Stelle auf dem Plan: Musiziert wurde mitten im Innenhof des Zwingers, vor dem malerischen Kronentor. Hierzu gab es Unterstützung von einer Gruppe von Bläserinnen und Bläsern des befreundeten Posaunenchores aus Altenburg in Thüringen. Der Auftritt ist gut gelungen und hatte viele spontane Zuhörer, die warmen Applaus spendeten. Wieder als Teil der großen Bläsergemeinschaft musizierte man im Rahmen einer Stafetten-Komposition, eigens entstanden für den Dresdener Posaunentag, die auf mehreren Routen über sternförmig  angeordnete Bläsergruppen durch die Innenstadt wanderte. 

 

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Internationaler Abend der Hochschulgemeinde zum Thema USA

Internationaler Abend der Hochschulgemeinde
Internationaler Abend der Hochschulgemeinde

Land und Leute der USA kennenlernen.

Einmal im Semester laden die Kath. und Evang. Hochschulgemeinde zu einem Internationalen Abend im Gemeinschaftsraum des Towers ein. Als Hochschulseelsorger ist es Pfarrer Bernhard Richter immer wichtig, so betonte er in seiner Begrüßung, dass die Studierenden aus verschiedenen Ländern ihre Kultur, ihre Sehenswürdigkeiten, was das Leben in diesem Land ausmacht, präsentieren.

 

So stellten in diesem Semester Studierende aus den USA ihr Land vor und erzählten viel über Gewohnheiten, Essen und Trinken, Sport und Feiertage. Auch die Frage, wer nächster Präsident in den USA wird , blieb nicht aus. Auch Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider war dabei und sprach ein kurzes Grußwort. Am Ende stellte Pfarrer Richter Elisabeth Beyer vor, die ab sofort den erkranken Tobias Obele an der Hochschule vertritt.  Pastoralreferentin Beyer war 13 Jahre Hochschulseelsorgerin und hatte einst die Internationalen Abende der Hochschuulgemeinde ins Leben gerufen. Unser Bild zeigt Pfarrer Richter und Pastoralreferentin Beyer mit den Studierenden aus USA und anderen Ländern am Beginn des Internationalen Abends.



1.500 Euro Spende an das Berufsausbildungswerk der Diakonie

Groß war die Freude am gestrigen Freitag, als der Vorstand des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins der Evang. Kirchengemeinde in Aalen seine Sitzung im Berufsausbildungswerk der Diakonie Stetten abhielt. Am Ende überreichte der Vorsitzende Pfarrer Bernhard Richter dem Einrichtungsleiter Joachim Rindsfüßer einen Scheck in Höhe von 1 500.- Euro. Damit soll aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des BAW eine Ausstellung gefördert werden, die Lebensbilder von ehemaligen Absolventen darstellt, damit deutlich wird, wie Jugendliche mit Unterstützung des BAW ihren Weg gehen und in die Berufswelt hineinfinden. Der Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, diakonische Projekte zu fördern, hatte im vergangenen Jahr das BAW in der Felix-Wankel-Str. im Industriegebiet besichtigt und sich von der Arbeit überzeugt. Auf dem Bild sind Pfarrer Bernhard Richter und Einrichtungsleiter Joachim Rindsfüßer zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Almut Braasch, Sigrid Luippold, Gisela Scheller und Dorothea Heym-Hahn und den Schülern der Berufsvorbereitung, die sich allesamt über diese Spende freuten.


 

250 Jahre Grundsteinlegung der Stadtkirche

 

Am 25. April 1766 wurde der Grundstein für die Aalener Stadtkirche gelegt (siehe Pfeil im Bild). 

 

250 Jahre später wurde (am 25. April 2016) im Rahmen des Friedensgebetes am Turm der Stadtkirche in einer kleinen liturgischen Feier dieses historischen Ereignisses vor 250 Jahren gedacht.

 

Mithilfe der Hochschule Aalen und alter Aufzeichnungen konnte dieser Grundstein genau ermittelt werden. Dekan Drescher begrüßte zur Feierstunde die Gäste, die mit Liedern und Gebeten, unterstützt von den Turmbläsern, teilnahmen.

 

Pfarrer Richter erinnerte an das Bibelwort „Einen andern Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Er las zudem aus den Aufzeichnungen von 1922 von Dekan Emil Rohrer, der den Baufortschritt und die Grundsteinlegung anschaulich beschrieb.

 

Dabei erinnerte er an eine zinnerne „Kapsul“  im Stein, in die ein Schriftstück über den Kirchenbau und die Zeitverhältnisse eingebracht worden sei und welche Lieder bei der feierlichen Zeremonie vom Rat der Stadt und der Geistlichkeit samt Bevölkerung damals gesungen worden seien. In das damals zum Abschluss gesungene Lied „Nun danket alle Gott“ stimmte auch die heutige Gemeinde dankbar wieder ein.

 


Verabschiedung von Pfarrer Uwe Quast am 24.04.2016 in Peter und Paul

Pfarrer Uwe Quast wurde am 24.04.2016 mit einem festliche Gottesdienst offiziell in Peter und Paul verabschiedet. Der Posaunenchor und KMD Thomas Haller begleiteten den Gottesdienst, in dem Dekan Ralf Drescher Pfarrer Uwe Quast von seinen Aufgaben in der Kirchengemeinde Aalen entpflichtete. Pfarrer Uwe Quast wechselt nach Wasseralfingen-Hüttlingen.

 

Ein Interview mit Dekan Ralf Drescher zum Thema "Kein Pfarrer mehr auf der Heide" brachte die Schwäbische Post am 09.03.2016.

Über den Wermutstropfen beim Jubiläum "Peter und Paul. 30 Jahre Ökumene" wird auf schwäbische.de berichtet.


Eröffnung Café International in Aalen

 

Am Freitag, 15. April 2016, wurde um 14.30 Uhr in Aalen das Begegnungs-Café International eröffnet. Die Eröffnungsfeier wurde musikalisch vom Percussion Duo Impuls umrahmt.  

 

Das Café International hat freitags von 14.30 - 16.30 Uhr geöffnet. Bei Kaffee, Tee und Kuchen können sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen begegnen. Auch Kinder sind willkommen, eine Spielecke ist vorhanden. Gelegentlich werden spezielle Programmpunkte zu verschiedenen Themen angeboten. 

 

Ort: Haus Kastanie, Wilhelm-Merz-Straße 4, 73430 Aalen 

Die Homepage des Café International ist beim Kreisdiakonieverband zu finden.

 

Auf schwaebische.de gibt es zwei Artikel zum Café International:

Ein Ort für die Begegnung der Kulturen

Integration beginnt dort, wo Menschen einander begegnen

 

 


Predigt zu Karfreitag und Gedanken zu Ostern > siehe unter Gottesdienst / Predigten


Ostermärktle im Dekanatsgarten am 19.03.2016


Weltgebetstage im Bürgerhaus Waldhausen und in Peter & Paul

 

Etwa 80 Frauen sind am ersten Freitag im März ins Bürgerhaus gekommen und haben gesungen, gebetet und sich gedanklich und mit Bildern nach Kuba mitnehmen lassen. Sie feierten einen Gottesdienst in ökumenischer Weite und Verbundenheit, gemeinsam und gleich, ob aus Waldhausen oder Ebnat, jünger oder älter, katholisch oder evangelisch. 

 

In gleicher Weise feierten die Frauen in Aalen im Ökumenischen Gemeindezentrum auf der Heide. Die Liturgie hatten Frauen aus Kuba vorbereitet.

 

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Ökumenischer Jugendkreuzweg 2016

In der Passionszeit machten sich zahlreiche Jugendliche in einer ökumenischen Gruppe aus Konfirmanden und Firmlingen auf einen Weg durch die Stadt. Dabei bedachten sie an vier Stationen das Leben, wenn es sich nicht von seiner schönen und angenehmen Seite zeigt. Das Wetter passte genau dazu.

So ging es von der der St. Johannkirche mit ihrem Friedhof über das Mahnmal zum Weltkriegsgedenken und das Jobcenter für die Arbeitssuchenden zum Ostalbklinikum und von dort zurück Richtung Salvatorkirche.

 

Zu jeder Station des ökumenischen Kreuzwegs gehörte eine biblische Lesung, ein inhaltlicher Impuls und ein gemeinsames Lied. Den Jugendlichen wurde neu bewusst, dass das Leiden Teil des menschlichen Lebens ist und Christen durch Jesu Leiden und Auferstehen immer wieder neu Kraft und Trost für ihren Weg erfahren können.

 

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1.400 Euro für Hilfsprojekte in Afrika

Mit einem sehr gut besuchten Gottesdienst begann der Brot-für-die-Welt-Sonntag in der Martinskirche. Voller Freude und Schwung sang dabei die Seniorkantorei unter der Leitung von Dagmar Barsacq vier fröhliche, teils afrikanische Stücke - passend dazu, dass im Gottesdienst zwei Hilfsprojekte von „Brot für die Welt“ und „Weltmission“ vorgestellt wurden. 

 

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