Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Dekan Ralf Drescher ruft im Gottesdienst zur Solidarität, zum Gebet und zur konkreten Hilfe für die Menschen in der Ukraine auf: Noch ist es nicht zu fassen, wäre ja auch viel zu früh. Und doch ist Wirklichkeit geworden, was wir uns alle nicht haben vorstellen mögen. Ein Krieg in Europa. Keine zwei Flugstunden entfernt. Wir sehen uns machtlos. Wir hoffen und beten, für die Schwestern und Brüder, für die Menschen in der Ukraine, die - sind wir ehrlich und beschämt zugleich - auf sich allein gestellt sind! Da können wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Darum soll dieser Gottesdienst in unserer Stadtkirche zu einem Zeichen der Solidarität und ein Gebet für den Frieden werden. Ich persönlich verurteile den russischen Angriff auf die Ukraine als abscheulichen Akt der Barbarei, als zynisch kalkulierten Bruch des Völkerrechts und als bösen Anschlag gegen die Menschlichkeit, sittenwidrig und brutal. Und so bringen wir unsere Sorge und unsere Ratlosigkeit vor Gott, versammeln uns im Vertrauen auf sein Wort, um so ein Zeichen zu setzen gegen Krieg, Terror und Gewalt. Denn der Friede Gottes, der höher ist als alle menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne, in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

Die ganze Predigt können Sie online lesen oder als PDF downloaden.

 


Ein rabenschwarzer Tag für den Frieden

Nach dem Beginn der Invasion auf die Ukraine am Donnerstag morgen hat im Laufe des Tages ein großes Bündnis vereinbart, abends um 17.30 Uhr am Marktbrunnen zusammenzukommen. Es sollte keine Kundgebung sein, sondern ein betroffenes Schweigen angesichts der bedrohlichen Situation in der Ukraine.  Pfarrer Bernhard Richter sagte in seiner Einleitung, „an einem Tag, der so schrecklich ist für den Frieden in Europa, müsse man ein Zeichen setzen und zusammenkommen. Ich habe jeden Tag gebangt, ob der Frieden hält und gehofft, dass die Diplomatie gewinnt. Aber diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Jetzt gelten unsere Gedanken den Menschen in der Ukraine, die in Ängsten leben, die die Flucht ergreifen, und die den Sirenen und Angriffen ausgesetzt sind. Auch wenn es schwer fällt, lasst uns heute Abend hier schweigen.“ Rund 120 Menschen haben sich eingefunden und schwiegen fast eine Viertelstunde, ehe Pfarrer Richter das Lied: "Dona nobis pacem" anstimmte. 


Klimafasten: was du zum Leben brauchst.

In dieser Woche wurde in einem Pressegespräch im Aalener Gemeindehaus die Aktion "Klimafasten" vorgestellt. 17 Landeskirchen und Diözesen beteiligen sich an dieser Aktion.

Jede Woche steht unter einem bestimmten Thema:

Die kommende erste Woche steht unter dem Motto: Der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln. Welche Lebensmittel gibt es in meinem Haushalt? Wo sind diese gelagert? Sind sie noch genießbar? In der ersten Woche werden Teilnehmer eingeladen, ihre Vorräte zu prüfen und zu sortieren. Was kann ich trotz vielleicht abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehren? Fallen mir kreative leckere Mahlzeiten für die Resteverwertung ein? Außerdem wird angeregt, sich über den Einkauf und Speiseplan Gedanken zu machen. Wann esse ich zu Hause? Bekomme ich Besuch?  Schließlich werden dadurch Zeit, Energie und Kosten eingespart. Und ganz nebenbei vermeide ich, dass  ich gute Lebensmittel wegwerfe.

Mehr Infos unter   eee.b-ostalb/klimafasten.de

Unser Bild zeigt v.l.n.r, Pfarrer Bernhard Richter, Brigitte Grunwald, Beate Lorenz, Karin Specht und Marc Schnabel, Geschäftsführer der Erwachsenenbildung Ostalb.


Edeka Miller hat ein Herz für die Kunden des Tafelladens

Es war ein erfreulicher Tag, als Michael Miller und Sascha Biffart das Ergebnis der Aktion "Kauf eins mehr" bekannt gaben. In den Wochen vor Weihnachten und im Januar wurden die Kunden gebeten, zu Ihrem Einkauf einen Artikel zusätzlich zu erwerben, der dann der Aalener Tafel zu Verfügung gestellt wird. Insgesamt kamen bei der Aktion nahezu 200 Kisten zusammen. Gerhard Vietz als Projektleiter und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender dankten für diese tolle Aktion. Michael Miller dankte seinen Kunden, dass sie sich in so großer Zahl an der Aktion beteiligten. Die Aalener Tafel ist seit 1999 als diakonisches Projekt ein wichtiger Knoten im sozialen Netz der Stadt, um Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten anzubieten. Alle Ware ist gespendet.

 

 Unser Bild zeigt v.l.n.r  Pfarrer Bernhard Richter, Marktleiter Michael Miller, stellvtr. Marktleiter Sascha Biffart und Projektleiter Gerhard Vietz bei der symbolischen Warenüberabe im Edeka-Markt in Hüttlingen.


Engel, Löwen und ein Lied der Hoffnung - Ökumenische Bibelwoche zum Buch Daniel

Sie gehört zum ökumenischen Jahresprogramm in Aalen schon seit Jahrzehnten dazu, kann aber zum zweiten Mal coronabedingt nicht in Präsenz durchgeführt werden: die ökumenische Bibelwoche.  Doch ganz ausfallen wird sie auch in diesem Jahr nicht. Den Kanzeltausch am 19./20. Februar wird es geben, und vier biblische Impulse wird es geben, die in Peter-und-Paul, dem ökumenischen Gemeindezentrum, von Martin Kronberger aufgenommen wurden und an jedem Tag der Bibelwoche ins Netz gestellt werden. Dazu gibt es einen Gottesdienst für Senioren am 15. Februar um 14 Uhr in der Stadtkirche und eine Bibelstunde des CVJM am Mittwoch, 16. Februar um 19.30 Uhr im CVJM-Heim Gütle  in der Jahnstraße.

 

Inhaltlich geht es in diesem Jahr um das alttestamentliche Buch Daniel: ein prachtvoller Königshof, ein armer, aber kluger Held, dem alles gelingt, was er anfasst, und ein Gott, der im Hintergrund die Fäden zieht. Doch die Bibelwoche will mit Daniel nicht nur nette Geschichten erzählen, vielmehr stellen sich spanende Fragen:

Geht es im Danielbuch etwa um die Fragen, die wir uns heute stellen? Wie können wir die eigene Gegenwart neu aus der Perspektive Gottes begreifen lernen? Geht es bei Daniel nicht auch darum, welche Zukunft wir haben, wie es weiter geht mit dieser Welt und mit uns? Ist Gott noch da? Sind wir im Kontakt mit ihm? Wollen wir diesen Kontakt überhaupt? Daniel fordert uns heute geradezu heraus, verständig zu werden und mutig zu sein. Und das können wir alle gut gebrauchen nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie.

 

Anstelle der Bibelabende wurden vier YouTubes aufgenommen, die immer um 18 Uhr eingestellt werden, und zwar am 15.2. zu Daniel 1 mit Karin Fritscher, am 16.2. zu Daniel 2 mit Jan Langfeldt, am 17.2. zu Daniel 3 und 6 mit Wolfgang Sedlmeier und am 18.2. zu Daniel 9 mit  Bernhard Richter. Die Bibelwoche endet mit dem Kanzeltausch am 20. Februar. Pfarrer Wolfgang Sedlmeier predigt um 10 Uhr in der Stadtkirche, Pfarrerin Andrea Stier um 9 Uhr in St. Elisabeth, Pfarrer Bernhard Richter um 10.30 Uhr in Salvator und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel um 10 Uhr im Gottesdienst am Kocher. Und so sind die Organisatoren dankbar, dass die Bibelwoche wenigstens im Kleinformat stattfinden kann und hoffen natürlich wieder auf eine größere ökumenische Bibelwoche im nächsten Jahr in Präsenzform.

 

Unser Bild zeigt das Team der Ökumenischen Bibelwoche,  das diese in diesem Jahr durchführt.

v.l.n.r  Martin Kronberger, der die Aufnahmen machte,  Pfarrer Jan Langfeldt, Pfarrerin Caroline Bender, Dekan Ralf Drescher, Pfarrer Bernhard Richter, Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Pfarrerin Andrea Stier.


„Die Liebe höret niemals auf“ -  Gottesdienst zum Valentinstag (14.02.2022)

Es gab rote Schokoherzen und es wurden einige Liebeslieder angestimmt. Der Gottesdienst am Kocher am gestrigen Sonntag im Ev. Gemeindehaus stand ganz im Zeichen des Valentinstages am heutigen Montag. Gisela Neuberg Heid stimmte als Moderatorin die Gemeinde auf diesen Tag und den Gottesdienst ein mit Impulskärtchen unter dem Motto Liebe ist…. Und sollte alle schon zu Beginn zum Nachdenken bringen, was sie unter Liebe verstehen. Pfarrer Bernhard Richter betonte in seiner Predigt, der Valentinstag sei nicht nur für die Schokoindustrie und den Blumenhandel ein wichtiger Tag, sondern auch für die Christenmenschen. Denn Liebe beschränke sich nicht allein auf zwischenmenschliche Beziehungen, sondern mache deutlich, wie sich die Liebe Gottes wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Und dass gerade die Liebe Gottes zu den Menschen jeden und jede befähigt, selbst einander in Liebe zu begegnen. Menschliche Liebe entspringt der Liebe Gottes zu den Menschen, seinem Ja zu uns mit allen Stärken und Fähigkeiten, aber auch mit Schwächen und Fehlern, die zu uns gehören. Echte Liebe lernt daher, den anderen zu akzeptieren, auch mit dem, was er nicht kann, und wo er oder sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

Am Beispiel von 1. Korinther 13.8 machte Richter deutlich, dass alle Begabungen und Fähigkeiten begrenzt sind und nach den Worten des Apostels Paulus auch einmal aufhören, nicht aber die Liebe. Und das soll uns Menschen befähigen, in Partnerschaften aber auch in der Gesellschaft insgesamt mit Offenheit, Toleranz, Geduld, und Ausdauer zu begegnen. Denn – was Paulus einst formulierte – gelte an jedem Tag und in allen Beziehungen: Die Liebe höret niemals auf.


Bibliolog beim 11+ in Peter & Paul am 06.02.2022

Sehen wir Gespenster oder ist ihm doch zu trauen? – Ja, es ist Jesus Christus, der Herr!

Prädikantin Christine Krauth nahm die Gemeinde im Gottesdienst per Bibliolog mit aufs Meer. Nein, nicht zum Baden, sondern zum sinkenden Petrus.

In der besonderen dialogischen Auslegungsform der Bibelworte sind ganz verschiedene Sichtweisen und Empfindungen bei dieser stürmischen Geschichte deutlich geworden - und das Vertrauen hat letztlich gewonnen.

Natürlich gab es auch besondere Musik: Trommeln und Handpan von Inga Rincke und an der Orgel zur Liedbegleitung Man Pfeiffer – es darf in Warnstufe 1 wieder gesungen werden.

„Endlich wieder ein richtiger 11+!“, freuten sich die Anwesenden. Im Anschluss an den Gottesdienst hatte Birgit Rück leckeren Linseneintopf mit Baguette vorbereitet, gegessen wurde natürlich unter den geltenden 2G-Regeln der Gastronomie.

Der nächste 11+ ist am Sonntag, 6. März zum Thema „7 Wochen ohne – Stillstand“ – herzliche Einladung!


Winfried Mack: „Der Kocherladen ist so wichtig wie noch nie!“

110 Haushalte mehr wurden in der Pandemie vom Aalener Tafelladen versorgt.

Morgens um 6.30 Uhr beginnt die erste Tour der ehrenamtlichen Fahrer, um Lebensmittel in den Supermärkten und Bäckereien abzuholen. Projektleiter Gerhard Vietz ist meistens noch früher im Aalener Kocherladen, damit alles vorbereitet ist, wenn sich um 10 Uhr die langen Schlangen vor dem Tafelladen bilden. Beim Besuch des Landtagsabgeordneten Winfried Mack, der sich über die aktuelle Situation vor Ort informieren möchte, berichten Gerhard Vietz, Pfarrer Bernhard Richter und Schatzmeisterin Ursula Hübel von den täglichen Herausforderungen im Kocherladen und über die Menschen, die hier einkaufen. 

„In den Tafeln spürt man sofort, wenn die Menschen weniger Geld haben und mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sind“, so Winfried Mack, dessen Vermutung von Gerhard Vietz bestätigt wird, denn während der Pandemie hätten 110 Haushalte mehr im Kocherladen einkaufen dürfen. „Gerade Rentner, deren 450-Euro-Job weggefallen ist, haben die Berechtigung zum Einkaufen in der Tafel neu beantragt“, sieht Richter ein großes Problem der Pandemie. 

„Im Kocherladen möchten wir eine durchgehende Grundversorgung der Menschen sichern, deshalb sind wir immer auf Spenden, gerade von Grundnahrungsmitteln angewiesen“, betont Vietz und Bernhard Richter verweist auf die große Unterstützung in der Gesellschaft: „Gerade große Aktionen der Lebensmittelgeschäfte wie „Kauf eins mehr“ und Geldspenden durch Firmen und Privatpersonen sichern unseren Auftrag. Aber auch die Aktionen der Schulen sind sehr wichtig für uns.“ Gebracht werden vor allem frisches Obst, Gemüse, Milch und haltbare Lebensmittel wie Nudeln. „Aber das Highlight ist immer, wenn es Nutella gibt. Da ist die Freude groß“, so Ursula Hübel, die den Umbau während des Lockdowns organisiert hatte. 

„Wir mussten auch wegen hygienischen und Brandschutzauflagen dringend umbauen und haben die Schließung dafür genutzt“, jetzt fühlten sich die Helfer und die Kunden im Laden noch wohler, freut sich Ursula Hübel. Auch Winfried Mack lobte den zweckmäßigen Umbau, der hervorragend gelungen sei.

Aber wie komme der Preis für die Lebensmittel im Tafelladen zustande, will der Landtagsabgeordnete von Gerhard Vietz wissen: „Wir haben klare Vorgaben vom Landesverband der Tafeln und daher kostet das Produkt maximal 30 Prozent des Discountpreises. Aber bei Lebensmitteln über dem Haltbarkeitsdatum dürfen wir auch weniger verlangen.“ Die Tafeln seien auch wichtig, damit weniger Lebensmittel in der Mülltonne landen würden, betont Winfried Mack, denn „verwenden statt verschwenden sei auch bei den Supermärkten und in der Bevölkerung angekommen.“ „Allerdings gibt es durch immer bessere Warenwirtschaftssysteme und frühe Reduzierung der Preise immer weniger Lebensmittel, die tatsächlich noch an die Tafeln abgegeben werden können“, so Bernhard Richter und deshalb seien Spenden immer wichtiger.

Winfried Mack lobte die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen im Kocherladen und Gerhard Vietz betont, dass dringend weitere Unterstützung gesucht würde. „Viele ältere Helfer haben während der Pandemie aufgehört und von 25 sind uns aktuell nur noch fünf geblieben“, so Vietz. „Wer eine sinnvolle Aufgabe sucht, ist hier richtig und kann Menschen mit geringem Einkommen helfen“, wirbt Mack für das Ehrenamt im Kocherladen. 


Verabschiedung von Sabahat Genc

Sabahat Genc
Sabahat Genc

In dieser Woche wurde Sabahat Genc(Bild) am Treffpunkt Rötenberg verabschiedet. Seit 2009 hatte sie, zuerst für die AWO in der AG Rötenberg, dann als Angestellte der Stadt die Sozialberatung durchgeführt. Marcela Bolsinger für die Stadt, Sven Mielke für den Treffpunkt und Pfarrer Bernard Richter als Vorsitzender des Treffpunktes würdigten die Verdienste von Sabahat Genc. Richter erinnerte an den Sommer 208, als Mustafa Oguz im Heimaturlaub in der Türkei an einem Herzinfarkt verstarb. Große Ratlosigkeit herrschte am Rötenberg bei der Frage, wer kann diese Lücke wieder füllen? Mit Sabahat Genc sei genau die richtige Person gefunden worden, so Richter gestern bei der Verabschiedung. Ihre Kompetenz und menschlichen Wärme hätten sie zu einer ganz wichtigen Stütze am Treffpunkt Rötenberg gemacht. Zusammen mit den Vorstandsmitglieder Günter Höschle und Jürgen Däffner überreichte Richter als Dank für ihre Herzlichkeit ein Schoko-Herz (Bild).

 



Abschlussgottesdienst der Allianz-Gebetswoche 2022

Auch dieses Jahr haben wieder verschiedene evangelische Kirchen, Gemeinden, Werke, Gemeinschaften und Kreise in ganz Deutschland gemeinsam die Allianz-Gebetswoche (AGW) begangen. Unter der Überschrift „Der Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus“ konnten Christen an täglich wechselnden Orten dabei miteinander beten, über Konfessions- und Denominationsgrenzen hinweg Gemeinschaft pflegen und Gottes Wort meditieren.

So auch bei uns in Aalen, wo die AGW schon seit Längerem gute Tradition ist.

Der Abschlussgottesdienst der Gebetswoche hier ist 2022 erstmals im Evangelischen Gemeindehaus in der Friedhofsstraße gefeiert worden. Rund 40 Gläubige aus quasi allen Aalener Gemeinden waren am Samstagabend zusammengekommen, um gemeinsam mit Pfarrer Langfeldt, Hermann Schöll (Apis) und einer Sängerinnenauswahl unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Haller die AGW zu beschließen und gesegnet in den Sonntag zu starten.

In seiner durch persönliche Anekdoten und Eindrücke besonders anschaulichen Ansprache hob Schöll die Bedeutung von Sabbat und Sonntag als Geschenk und gute Gabe Gottes hervor. Er betonte den Aspekt der Freigiebigkeit und der Großzügigkeit, der darin liegt, dass uns Zeiten gegeben sind, in denen die sonst allzu dominierenden Mechanismen von Haben-, Wollen-, Machen- und Leisten-Müssen wenigstens vorübergehend ausgesetzt seien. Gottes Ruhezeiten kommen, so Schöll sinngemäß, so nicht zuletzt auch den gesellschaftlich Benachteiligten zugute.

In zwei aufeinanderfolgenden Gebetsrunden brachten die Gottesdienstteilnehmer sodann Dank, Fürbitte und Lob vor Gott.

Das am Ausgang eingesammelte Kirchenopfer ist für das Allianzhaus in Bad Blankenburg bestimmt.

Auch 2023 soll die Allianz-Gebetswoche wieder bei uns gefeiert werden. Motto und Themenschwerpunkte werden in absehbarer Zeit von der Evangelischen Allianz bekanntgegeben werden. Schon jetzt freuen wir uns auf eine gute und gesegnete gemeinsame Zeit.


„Du gehörst ganz zu Gott“ - Tauferinnerungsgottesdienst mit Konfi3-Kindern

 im Gottesdienst am Kocher

 

Auf den ersten Sonntag nach Epiphanias, den Gedenktag der Taufe des Herrn, hatte unsere Kirchengemeinde zum Tauferinnerungsgottesdienst ins Evangelische Gemeindehaus eingeladen. Dabei sind auch die neuen Konfi3-Kinder der Gemeinde vorgestellt worden.

Ehrenamtliche sowohl des Gottesdienst-am-Kocher- als auch des Konfi3-Teams hatten den Gottesdienst im Vorfeld gemeinsam vorbereitet.

Unter der Überschrift „Bad der Wiedergeburt“ haben wir zusammen über das Wunder der Taufe nachgedacht, gebetet und Gott die Ehre gegeben.

„Die Taufe“, so Pfarrer Langfeldt dabei in seiner Ansprache, „macht aus Kindern dieser sterbenden Welt Kinder Gottes. Nichts kommt ihr gleich. Nichts stellt eine so grundlegende Verwandlung dar.“

Höhepunkt des Gottesdienstes: das gemeinsame Gebet über dem Wasser und die gegenseitige Segnung mit dem gesegneten Wasser als Tauferinnerung. „Du gehörst ganz zu Gott“, lautet die bleibende Botschaft.


Sternsinger-Familiengottesdienst in der Salvatorkirche

Es war wunderschön und eine gute Gelegenheit für die kleinen und großen Könige und Königinnen, singend die Weihnachtsbotschaft und den Segen Gottes in die Welt zu tragen, an diesem Feiertag Dreikönig, oder Erscheinungsfest, wie Pfr i.R. Knoblauch in seiner Ansprache erläuterte. Herzlichen Dank an Christiane Funk und Martin Kronberger für die Organisation und Verteilung des Materials!

Pfarrerin Caroline Bender stellte die organisatorische Verbindung zur Evangelischen Kirchengemeinde her. So beteiligten sich auch dieses Jahr wieder einige evangelische Kinder und Jugendliche. Auch Konfis verteilten Segenspäckchen und die Pfarrerin freute sich, im Gottesdienst in der Salvatorkirche und bei der ganzen Aktion dabei sein zu können.

 

 

Spenden werden gesammelt für das Kindermissionswerk zum Motto „Gesund werden – gesund bleiben“!

Überweisungen gerne an das Pfarramtskonto Salvator (KSK Ostalb)

Verwendungszweck: Sternsinger

DE19 6145 0050 0110 0055 00

BIC: OASPDE6AXXX

 

Nach dem Gottesdienst liefen die Sternsinger zur Dreikönigs-Impfaktion der Malteser in der Gmünder Straße, um den Impfwilligen und den fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine Freude zu machen und den Segen zu bringen und sichtbar über dem Eingang den Kleber mit 20*C+M+B+22 anzubringen.

 

Ganz herzlichen Dank an alle und bis zum nächsten Jahr: Dann hoffentlich wieder in vielen königlich gekleideten Sternsinger-Kindergruppen von Haus zu Haus: singend, den Segen bringend, Spenden sammelnd – und Süßigkeiten schleppend!

Bleibt behütet, gesund und gesegnet!