Zweiter Elterntag in Leinroden

Auch der Gottesdienst am Elterntag beim zweiten Abschnitt des FTH stand unter der Frage nach der Bedeutung der Bibel und dem Verständnis des Wortes Gottes. Pfarrer Marco Frey musste hier leider passen, doch zum Glück konnte Kimo, das Kirchenkrümelmonster, die Situation retten und darlegen wie er die Bibel versteht: Etwas, was mein Leben bereichert, mir hilfreiche Richtlinien gibt und so richtig Würze ins Leben bringt. Dazu hatte er eine Tüte frischer Peperoni mitgebracht und sie an die MitarbeiterInnen verteilt (siehe Bild), denn auch sie haben so richtig Würze ins FTH gebracht, dem die Kinder des FTH dann lauthals zustimmten.

Pfr. Frey dankte im Namen der Kirchengemeinde allen Mitarbeitenden für ihr wunderbares Engagement.


Erster Elterntag in Leinroden

Unser Bild zeigt Alexander Bluemel und Pfarrer Bernhard Richter mit allen Verantwortlichen des Ferientagheimes (Foto: Tim Abramowski)
Unser Bild zeigt Alexander Bluemel und Pfarrer Bernhard Richter mit allen Verantwortlichen des Ferientagheimes (Foto: Tim Abramowski)

Richter:“ Das Ferientagheim ist ein wichtiger Teil kirchlicher Arbeit“

Am Samstag fand traditionell in der Hälfte des ersten Ferienabschnittes der Tag der Eltern statt. Es begann mit einem Gottesdienst, in de Pfarrer Richter interviewt wurde und bekannte, dass er gerne Schauspieler geworden wäre, aber jetzt sei es auch recht geworden.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das biblische Erlebnisprogramm, das den Superhelden Tommy mit der Frage konfrontierte: wie schaffe ich es, nach Gottes Wort zu leben und was passiert, wenn es nicht gelingt. Pfarrer Bernhard Richter betonte, wichtig sei das Vertrauen, dass Gott einen führt und leitet. Ohne Jesus wären wir im Leben verloren und wenn nicht alles gelingt, dürfen wir ihn um Vergebung bitten. Wichtig sei, dass Menschen das Vertrauen, das Gott in sie setzt, nicht enttäuschen, so wie er immer wieder sein Vertrauen in die Menschen erneuert.

Am Ende dankte Pfarrer Bernhard im Namen der Evang. Kirchengemeinde in Aalen allen Verantwortlichen für das Gelingen der Freizeit. „Das Ferientagheim ist ein ganz wichtiger Teil kirchlicher Arbeit“. Er dankte allen in der Küche: Linde Wagner, Bärbel Geßler, Laura Vogel, Lorena Wengert , Clara Ronecker und Hartmut Wagner. Ebenso dankte er Malte Buchinger und Alexander Blümel für den ersten Abschnitt und Daniel Wiedmann, Nathalie Hermann und Leonie Schrezenmeier für den zweiten Abschnitt.

Nach dem Gottesdienst gab es leckere Maultaschen, ein Fußballspiel und mehrere Spielstationen.


Ökumenischer Gottesdienst am Mahnmal auf der Schillerhöhe

Nach uns die Sintflut - Gottes gedeihliches Wirken und unsere Verantwortung - unter diesem Thema wurde die 9. Sommerpredigtreihe der Evangelischen Kirchengemeinde im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes am Mahnmal eröffnet. Pfarrer Frey erläuterte in seiner Predigt, dass schon in der Genesis (1. Mose) deutlich wird, wie Gott handelt und dass er uns mit in die Verantwortung genommen hat: "Wir können nicht so tun, als ginge und das nichts an. Wir verbrauchen weit mehr, als die Erde hergibt. Schon allein der Konsum von tierischen Produkten trägt bis zu 25% an der Produktion von Treibhausgasen bei. Wo können wir hier im Sinne unserer Enkel verzichten?"  Diakon Thomas Bieg führte durch den Gottesdienst mit 100 Teilnehmern. Er wurde wie immer vom Posaunenchor unserer Gemeinde wunderbar begleitet.


Weltkindertag 2019 steht vor der Tür

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Es sind noch einige Tage zum Weltkindertag am 20. September, aber die Vorbereitungen in Aalen laufen auf Hochtouren. Ein großes Bündnis hat sich zusammengeschlossen und wird in diesem Jahr am 22. September ein großes Weltkindertagsfest feiern. Es beginnt um 12 Uhr in der Ulrich-Pfeifle-Halle mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Bernhard Richter und Jugendreferent Martin Kronberger halten werden. Anschließend wird Landrat Klaus Pavel als Schirmherr den Weltkindertag eröffnen. Ganz viele Angebote zum Spielen und Mitmachen warten auf die Kinder.

Am eigentlichen Weltkindertag am 20. September lädt die Evang. Kirchengemeinde alle Kindergärten wieder herzlich ein zu einem Mitmachkonzert in die Aalener Stadtkirche. Beginn ist 10 Uhr. Diesmal werden Thomas & Uli das Konzert gestalten. Anschließend gibt es wieder eine Polonaise rund um die Stadtkirche, damit allen in Aalen deutlich wird: es ist Weltkindertag. Unser Bild zeigt die Kinder vom Kinderhaus Liliput mit ihren Erzieherinnen und Pfarrer Bernhard Richter bei der Vorstellung des Weltkindertages 2019.


Unterwegs mit Gott - Ökum. Gottesdienst auf dem Aalbäumle (21.07.2019)

„Was haben Sie denn in Ihren Rucksack eingepackt?“ fragte Pfarrer Bernhard Richter die vielen Gläubigen, die aufs Aalbäumle zum Ökumenischen Gottesdienst gekommen waren. Obst, Vesper, Getränk, Portemanie war die Antwort, aber auch Handy, Verbandsmaterial,ein Stofftier und Noten. Zusammen mit Pastoralreferent Wolfgang Fimpel begab sich Pfarrer Richter mit den Gottesdienstbesuchern auf den Weg, den Elia einst hinter sich gebracht hatte, und dann einfach nicht mehr konnte und wollte. Wolfgang Lohner hatte die Geschichte aus 1. Könige 19,1-8 gelesen. Richter sprach von vielen Lebenssituationen, in denen es Menschen ebenso ergeht wie Elia, wo wir einfach nicht mehr können. Elia wurde vom Engel des Herrn gestärkt und gekräftigt, so dass er wieder aufbrechen konnte. Gott sei auch mit uns unterwegs und stärke uns, auch für Krisen und schwierige Lebenswege. Wir können unsere Wege gehen, weil er dabei ist und mitgeht. Das Kinderkirchteam mit Sabine Weinbrenner, Martina und Hanna Frasch las die Fürbitten. Der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes und für schwungvolle Klänge.

Eingangs erinnerte Richter an die vielen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienste mit dem kürzlich verstorbenen Diakon Ottmar Ackermann, mit dem auch dieser Gottesdienst vereinbart worden war.


Mitarbeiter-Hocketse am 19.07.2019


Schulgottesdienst zum Schuljahresende mit der Uhland-Realschule

" Meine Zeit steht in deinen Händen!"


33. Aalener Stadtlauf - Andacht und Team "Evangelische Kirchengemeinde Aalen"


Bernhard Richter - 40 Semester Studierendenpfarrer

In diesem Sommersemester feierte Pfarrer Bernhard Richter an der Hochschule ein Jubiläum. 40 Semester übt er die Tätigkeit des Hochschulseelsorgers aus. Am Mittwoch tagte der Kirchengemeinderat im Senatssaal der Hochschule und beschäftigte sich mit der kirchlichen Arbeit an der Hochschule. Dabei würdigte Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider die Arbeit von Richter. Ethik-Café und Internationaler Abend seien nicht nur gut besucht, sondern hätten auch große Ausstrahlung gehabt. Auch den Semestereröffnungsgottesdienst mit mehreren hundert Studierenden betrachtete der Rektor als einmalige Chance für die Kirche. In einem kurzen Bericht bekannte Richter, dass die Hochschule ein Teil seines Lebens geworden sei. Viele Kontakte seien entstanden, auch das Angebot zur Beratung sei oft gesucht und geschätzt worden.

Ab 1. Oktober übernimmt Judit Feser das Amt der Studierendenpfarrerin. Es soll am Beginn des Wintersemesters eine Stabübergabe geben.


Gartenfest am 07.07.2019 im CVJM-Heim Gütle


Ökumenischer Gottesdienst auf Gleis eins - Begegnung stiften am Bahnhof

In diesem Jahr feiert die Bahnhofsmission in Deutschland ihr 125-jähriges Jubiläum, die Bahnhofsmission in Württemberg ihr 111-jähriges

Jubiläum. Anlass für die Bahnhofsmission in Aalen, auch in diesem Jahr einen Ökumenischen Gottesdienst auf Gleis eins zu feiern. Diakon Michael Junge und Pfarrer Bernhard Richter gestalteten den Gottesdienst, der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes.

Sonja Kleiner begrüßte die große Zahl der Besucher am Bahnhof und las das Evangelium von der Begegnung Jesu mit Zachäus nach Lukas 19. Pfarrer Bernhard Richter ging in seiner Predigt auf das Jahresthema der Bahnhofsmission ein: Begegnung stiften. Dabei sprach Richter von einer Vielzahl von Begegnungen im Leben, wo wir Menschen flüchtig begegnen. Mitunter achten wir aber gar nicht auf den anderen, nehmen ihn weder wahr noch ernst. Die Bahnhofsmission sei ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wahre Begegnung möglich ist: darauf achten, was andere brauchen, beim Umsteigen helfen, einen schützenden Raum zum Auftanken, eine Hausaufgabenhilfe, einfach Menschlichkeit am Zug und auf dem Bahnhof. Richter schloss mit der Art, wie Jesus Menschen begegnet. Jeder hat seinen Wert, keiner bleibt unbeachtet, auch der wenig angesehene Zachäus ist bei Jesus nicht vergessen. 


Feuer und Flamme in allen Lebenslagen - Gottesdienst im Grünen unter der Hochbrücke

Es ist in jedem Jahr ein besonderes Ereignis, wenn die Samariterstiftung zu Ihrem Werkstattfest unter der Hochbrücke einlädt. Der Tag begann auch in diesem Jahr mit einem Ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Bernhard Richter und Diakon Thomas Bieg gestalteten und der von einer Projektgruppe mit Bernd Schäufele und Franziska Dauser vorbereitet worden war. Auch der Chor der Werkstatt, die Highbridge-Singers wirkten mit und Monika Nerstheimer am E-Piano begleitete die Lieder. Der Gottesdienst stand in diesem Jahr unter der Überschrift: Feuer und Flamme. Dabei wurde deutlich, dass Feuer auch gefährlich sein können und Flammen zerstören. Aber man kann sich auch schön wärmen und mit Feuer für Helligkeit sorgen. Auch für eine Aufgabe kann man Feuer und Flamme sein. Das machte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Ansprache deutlich. Und Gott selber brenne für uns. Er bleibt uns treu, auch wenn wir im Glauben und im Vertrauen einmal nicht Feuer und Flamme sind. An den Gottesdienst schloss sich ein schönes Fest mit Essen und Trinken unter der Hochbrücke an.


Gemeindefest in Peter und Paul am 30. Juni 2019

Trotz brütender Hitze buntes Treiben, gesellige Hocketse mit bester Bewirtung und ein mitreißender ökumenischer Gottesdienst unter

Mitwirkung des von Wolfgang Böttiger geleiteten Posaunenchors beim Peter- und Paul-Fest auf der Heide. Die beiden großen Apostel stehen für Ökumene, betonte Pfarrer Jan Langfeldt zu Beginn des Gottesdienstes. „Obwohl Grundpfeiler der Kirche, waren beide indessen kein harmonisches Paar", hob Pater Shiju Mathew in seiner Predigt hervor. Gerade dies aber mache Mut in der Ökumene. Das Festprogramm unter Regie von Johannes Eck wurde am Nachmittag im Wesentlichen von den Kindergärten St. Franziskus, Peter und Paul sowie vom Treffpunkt Rötenberg mit tänzerischen Darbietungen bestritten, wobei es den Leiterinnen darauf ankam, die Vernetzung der drei Einrichtungen herauszustellen. Für Unterhaltungsmusik sorgte das Duo „Smalltalk" (Martin Sandel und Paul Gräupner). Unter großem Beifall dankte Johannes Eck allen Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit.


Begegnungen zwischen Mensch und Tier - Besuch im Aufwindhof im Hirschbach

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Der Krankenpflege- und Diakonieförderverein der Evang. Kirchengemeinde in Aalen lädt in unregelmäßigen Abständen zur Besichtigung einer diakonischen Einrichtung ein. So hat der Vorstand auf Antrag bereits im Frühjahr die Unterstützung des Aufwindhofes im Hirschbach beschlossen. Nun wollten sich der Vorstand und einige Mitglieder selber ein Bild von der Arbeit auf dem Hof machen. Claudia Maas begrüßte die Besucher und schilderte die verschiedenen Angebote am Hof: sozialpädagogische Angebote, die auch mit Flüchtlingsarbeit und Integrationsprojekten vernetzt sind, Kooperationsangebote mit Schulen und Kindertageseinrichtungen. Dabei wird die Besonderheit jedes einzelnen Tieres gezielt zur Unterstützung der Arbeit eingesetzt. Die Besucher waren begeistert von der Arbeit und auch der ehrenamtlichen Begleitung, wenn z.B. Jugendliche in ihrer Freizeit den Stall misten und sich um die Tiere kümmern. Auch die konkrete Einzelfallhilfe, die der Verein unterstützt, hatte positive Auswirkungen.

Unser Bild zeigt den Vorsitzenden des Vereins, Pfarrer Bernhard Richter, seine Stellvertreterin Gisela Scheller und die Vorstandsmitglieder Hannelore Melcher und Erich Haller bei der Scheckübergabe an Claudi Maas vom Aufwindhof im Rahmen des Besuches des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins.


Vom 37. Kirchentag in Dortmund


Pfingstgottesdienst am Kocher mit Pfingstspiel - Gottes Geist verlässt uns nicht!

Am Pfingstsonntag fand im Evang. Gemeindehaus eine Premiere statt. Es gab - ähnlich wie zu Weihnachten die Krippenspiele - erstmals im Gottesdienst am Kocher ein Pfingstspiel, das unter der Regie von Christine Krauth eingeübt und aufgeführt wurde:
Anlass war allgemeiner Frust bei den Engeln und bei den Jüngern, die immer weniger mit ihrem Auftrag der Verkündigung bei den Menschen ankamen. Verunsicherung und Zweifel machten sich breit. Dann erlebten alle das Wehen des Geistes und wie neuer Schwung alle belebte. Eine Mitarbeiterin fühlte sich plötzlich gesandt zu einer Frau, die im Gottesdienst fehlte und sich so sehr über die angebotene Hilfe freute. Zwei wagten nach Monaten des Streites wieder im Gespräch die Versöhnung, eine Jugendmitarbeiterin wagte ganz neue die Einladung zum Jugendkreis.

Pfarrer Bernhard Richter stellte seine Ansprache unter die Überschrift: Gottes Geist verlässt uns nicht. Er ging auf die nachlassende Bedeutung des Pfingstfestes ein und dass immer weniger mit diesem Fest etwas anfangen können. Doch der Geist Gottes lässt niemand in Resignation zurück, die Jünger damals nicht, die Engel nicht, und die Menschen auch nicht. Vielmehr hilft der Geist mit neuen Schwung das Leben und viele wichtige Aufgaben anzupacken, denn auf eines kann man ich verlassen: Gottes Geist verlässt uns nicht.

Sylke Gamisch und Arian Kriesch übernahmen Liturgie und Moderation, Rebekka Heller und Marco Frey sorgten mit Gesang und Flügel für eine festliche musikalische Stimmung.


Begegnung und Gemeinschaft auf der Kolpinghütte

Die Freizeitgruppe mit Pfarrer Bernhard Richter und Johannes Müller bei der Einfahrt in das Bergwerk Tiefer Stollen. (Foto: Peter Hageneder)
Die Freizeitgruppe mit Pfarrer Bernhard Richter und Johannes Müller bei der Einfahrt in das Bergwerk Tiefer Stollen. (Foto: Peter Hageneder)

Fünf Tage sind sie nun beieinander und am Freitag geht die Freizeit "Urlaub ohne Koffer" zu Ende. Seit Montag erleben 30 Senioren auf der Kolpinghütte am Stadtrand von Aalen wunderschöne Tage. Vom Frühstück bis zum Vesper am Abend sind sie bei dieser ökumenischen Freizeit beieinander. Unter der Leitung von Johannes Müller und Pfarrer Bernhard Richter gab es ein buntes Erlebnisprogramm. Gemeinschaft und Begegnung standen im Mittelpunkt dieser Tage. Ein Morgenlob an jedem Tag, Bibelarbeiten und ein ökumenischer Gottesdienst, bei dem Diakon Michael Junge mitwirkte. Anneliese Kolbert, Helga Benesch und Dieter Uhlmann sorgten als Küchenteam für kulinarische Leckereien. Getrübt war die Stimmung, weil der Initiator und langjährige Hauptverantwortliche Ottmar Ackermann verstorben war. Mit einer Kerze, Blumen und einem Bild war er immer präsent. Helga Bäurle und Dortohea Müller hatten immer wieder interessante Einheiten des Programmes übernommen. Alfred Peter Wolf war als Ein-Mann-Theater genauso ein gern gesehener Gast wie der Zauberer Amadeus aus Oberkochen mit seinem humorvollen Programm.

 

In der Mitte der Freizeit gab es einen kleinen Ausflug ins Bergwerk Tiefer Stollen mit anschließendem Vesper im Fuchsbau. Nicht zu kurz kamen in dieser Woche auch die biblische Betrachtungen, die unter der Überschrift standen: Selig seid ihr… aus der Bergpredigt im Matthäusevangelium.


Impressionen von der Gemeindefreizeit in Gunzesried

Mit 22 Erwachsenen und Jugendlichen sowie 25 Kindern waren wir zum zweiten Mal 4 Tage in Gunzesried im Oberallgäu. Die Teilnehmer erlebten, Dank des guten Wetters, der hervorragenden Küche und dem familientauglichen Ambiente und Programm, wunderschöne und entspannte Tage. In verschiedenen Gruppen freuten sich die Kinder an der Schnipseljagd, der Biorallye, dem Papierfliegerworkshop und vielem mehr. Die Freizeit stand unter dem Motto der Nachhaltigkeit. In mehreren Einheiten gab es dazu Infos und Biblisches, persönliche Erfahrungen wurden ausgetauscht. Mit einem Gottesdienst zum Thema schloss die Freizeit am Sonntagvormittag. "Ich komme gerne wieder mit", so sagte es eine Teilnehmerin und sprach damit Vielen aus dem Herzen. Die Freizeit wurde von Pfarrer Marco Frey und Team geleitet.


Erster Aalbäumle-Gottesdienst der Saison

Bei schönstem Frühlingswetter konnte Pfarrerin Caroline Bender zahlreiche Besucher zum Gottesdienst auf dem Aalbäumle begrüßen. Die Predigt stand unter dem Thema „Einzigartig bunt“ und so wirkten auch einige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Liturgie mit.

 Anhand einer Postkarte zum „Schmetterlingsalphabet“ illustrierte die Pfarrerin die Einzigartigkeit und Würde jedes Lebewesens in den Augen Gottes. „Jeder darf sich gewiss sein: Ja, auch ich bin besonders gezeichnet. Und ich bin gesegnet durch das Kreuz – Gottes Zeichen des Lebens“, ermutigte Caroline Bender die bunte Zuhörer-Schar.

Der Posaunenchor Unterrombach unter der Leitung von Heidrun Meiswinkel gestaltete den Gottesdienst musikalisch pfiffig und beschwingt.

 

Die nächsten Aalbäumle-Gottesdienste sind am 21. Juli und 18. August um 11 Uhr.

An Pfingstmontag ist im Stadtgarten um 10 Uhr Gottesdienst im Grünen.


Gedenkfeier anlässlich 70 Jahre Grundgesetz am 23. Mai 2019, vor dem Rathaus in Aalen

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verkündet und trat am 24. Mai 1949 in Kraft. In diesem Jahr jährt sich dieses bedeutsame Ereignis zum 70. Mal. Um das historische Datum zu würdigen, gab es am 23. Mai 2019 eine Impulsaktion mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler, dem Theater der Stadt, Vertretern der Kirchen und weiteren Akteuren aus Aalen. Neben dem Auftritt des Bürgerchors „Wir sind die nebelfreie Stadt“ wurden Statements zu ausgewählten Artikeln des Grundgesetzes vorgetragen. 

 

Gedanken zum Artikel über die Religionsfreiheit

 

Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Religion ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Ich sage bewusst nicht privat, weil Religion immer auch mit Verantwortung zu tun hat.

Religion muss daher vermittelbar sein und also sprachfähig und unbedingt tolerant. Sie muss dem Menschen einen Mehrwert an Leben erschließen und der Gesellschaft Frieden und Stabilität.

So gesehen, verstehe ich Religion als etwas sehr Lebendiges, Dynamisches, als etwas, das den Bereich zwischen Himmel und Erde, zwischen Werden und Vergehen aufgreift und beschreibt.

Und so stellt sich Religion dann auch als wesentliche und persönliche Lebensäußerung des Menschen dar. Andere sprechen hier lieber von Spiritualität, oder Transzendenz.

Wer mit Religion daher so etwas wie einen Absolutheitsanspruch verbindet, hat sie im Kern ihres Wesens bereits verfehlt.

Ich empfinde deshalb größten Respekt und Dankbarkeit, dass die Mütter und Väter des Grundgesetzes die Religionsfreiheit im Artikel 4 des Grundgesetzes fest verankert haben.

Ich sehe darin einen Zuspruch und einen Anspruch zugleich. Der Staat billigt seinen Bürgern das Recht auf Ausübung ihrer Religion ausdrücklich zu und schützt dieses Persönlichkeitsrecht unbedingt!

Im Umkehrschluss kann das aber nur bedeuten, dass die Bürger dieses Grundrecht in der Verantwortung gegenüber dem Staat und also ihrer Mitmenschen entsprechend ausgestalten und leben - und das geht meines Erachtens nur in einer Haltung des gegenseitigen Respekts und der Achtung voreinander.

Dies alles gewinnt umso mehr an Bedeutung, um nicht zu sagen Brisanz, insofern eine Gesellschaft zunehmend multireligiös, weltanschaulich neutral oder säkular wird.

Ich denke, die große Herausforderung wird darin bestehen, diese Vielfalt im Interesse der Lebendigkeit und der Offenheit unserer Gesellschaft zu nutzen.

Wer Freiheit genießt, oder anders ausgedrückt, wem Freiheit zugebilligt wird, der hat die vornehme Pflicht dafür Verantwortung zu übernehmen.

Das gilt auch und zuerst dort, wo es um die persönliche religiöse Praxis eines Menschen geht, um die Ausübung seiner Religion und erst recht dort, wo Religion in Form von großen Organisationen in Erscheinung tritt.

Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften stellen keinen rechtsfreien Raum dar, auch wenn der Staat in ihre inneren Angelegenheiten zunächst nicht eingreift. Sie stehen vielmehr auf der Grundlage von Recht und Gesetz, so wie der Staat und die Gesellschaft eben auch.

Staat und Gesellschaft dürfen sich freilich in religiöse Belange nicht einmischen und umgekehrt dürfen Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften ihre Freiheit nicht missbrauchen.

In unserem Land sehen sich Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften auf der eine Seite, sowie Staat und Gesellschaft auf der anderen in einem sehr selbstbestimmten und unabhängigen Verhältnis einander gegenüber.

Zugleich empfinden sie sich im besten Sinne dieses Wortes als solidarisch, wenn es um die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland geht, um den Erhalt einer offenen Gesellschaft und die Bewahrung unserer Grundwerte.

Ich empfinde dafür Dankbarkeit und Demut, auch und gerade an diesem Tag und ich denke dabei an die Losung der christlichen Kirchen in diesem Jahr, ein Wort aus dem 34. Psalm. Dort heißt es: „Suche den Frieden und jage ihm nach!“.

Herzlichen Dank.

Ralf Drescher, Dekan

 

2019-05-23

 


Ein Ort zum Reden / Der Autor Viktor Staudt ist Gast im Ethik-Cafe

Die beiden Hochschulseelsorger, Tobias Obele und Bernhard Richter, sind an einem neuen Ort. Seit dem Sommersemester findet sich der Raum der ökumenisch ausgerichteten Hochschulseelsorge in der Cafeteria auf dem Campus Burren. „Wir haben für alle Studierenden, egal welcher Konfession, ein offenes Ohr“, sagen Obele und Richter.

Nicht immer läuft alles glatt in einem Studium. Viele Reize strömen auf die Studierenden ein. Die jungen Menschen müssen sich allein zurechtfinden nicht nur in einem ganz neuen Lernumfeld, sondern auch in einer anderen Stadt, mit anderen Menschen. „Manche stecken das nicht so einfach weg“, wissen der katholische Pastoralreferent Obele und der evangelische Studierendenpfarrer Richter. Die beiden Seelsorger sind präsent in den Hochschulgebäuden und kümmern sich seit vielen Jahren gemeinsam um die „weichen Faktoren“, die den jungen Männern und Frauen oft zu schaffen machen. 

Jeden Donnerstag beispielsweise gibt es ein Mittagessen im Hochschulseelsorge-Raum immer um 13.00 Uhr. Unter dem Motto „Sauerkraut und Gottvertrauen“ ist hier der Ort der Begegnung, des Gesprächs, manchmal auch des „Dampf-Ablassens“. Dies ist nur ein Angebot der Hochschulseelsorge. Daneben finden sich tolle Themen wie „App zur Mensa“, „Frühschicht“ oder der smd-Hauskreis. Regelmäßige Hochschulgottesdienste und das „Aufatmen in der Stille“, komplettieren das Programm.

Das Ethik-Café hat sich seit längerem als Veranstaltungsreihe etabliert, die über den Tellerrand hinaus den Blick über die eigene Schulter tut. „Wie können wir gut leben?“ gehört zu den Grundfragen der Ethik. Und einen prominenten Gast hat die Hochschulseelsorge jetzt für das Ethik-Café gewinnen können: Am 4. Juni um 19.00 Uhr kommt der niederländische Autor Viktor Staudt und liest aus seinem Buch „Die Geschichte meines Selbstmords“. Staudt ist Überlebender eines Bahnsuizids, hat seine Erfahrungen von Angst- und Panikzuständen und Depression bis zum Selbsttötungsversuch und seinen Weg zurück ins Leben in seinem Buch veröffentlicht. 

„Wir wissen, dass viele Studierende unter Versagensängsten oder Depressionen leiden, oft auch wegen eines Studienabbruchs“, erklären Richter und Obele. Deshalb sind die Hochschulseelsorger sehr stolz, Viktor Staudt, der mit seiner Geschichte und seinem Leben anderen viel Mut macht, ins Ethik-Café bekommen zu haben. Die Veranstaltung ist offen für alle.

 

22.05.2019/Dekanat Ostalb/Text und Bild von Sibylle Schwenk


Georgien - Internationalen Abend an der Hochschule 2019

Am vergangenen Freitag fand wieder einmal der Internationale Abend der Kirche an der Hochschule statt. Rund 40 Studierende waren in den Gemeinschaftsraum des Tower gekommen, um mit den Studierenden aus Georgien zu feiern. Erst gab es eine Präsentation über Land und Leute in Georgien, über touristische Attraktionen, über Sport, Freizeit, Kultur und Religion. 85 Prozent der Bevölkerung sind Christen, die meisten orthodox. Nur ein Prozent sind katholisch oder evangelisch.

 Im Anschluss gab es kulinarische Köstlichkeiten und auch guten Wein aus Georgien. Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Tobias Obele sprachen von der Notwendigkeit der Begegnung an der Hochschule, um mehr über die Länder zu erfahren, aus denen die Studierenden kommen.


Konfirmation am 19. Mai 2019

Unter dem Thema DU HAST DIE WAHL wurden am vergangen Sonntag 22 junge Menschen konfirmiert. Entscheidungen müssen getroffen werden, nicht nur, welche Eissorte ich nehme, sondern auch was ich im Leben eigentlich will und was nicht. Dass eine Wahl für ein Leben mit Gott, wie auch immer das aussehen kann, dabei hilfreich ist wurde in der Dialogpredigt von Pfarrerin Bender und Pfarrer Frey deutlich.

Nach der Konfirmation sind die Jugendlichen eingeladen, am Traineekurs teilzunehmen. Es ist die Ausbildung zum Jugendleiter, die Wahl, Verantwortung zu übernehmen und soziale Kompetenzen zu erwerben. Infos hier.


Ehrenamtsboerse am 18.05.2019

 0B Thilo Rentschler beim Stand der Ökumenischen Projekte im ersten Stock
0B Thilo Rentschler beim Stand der Ökumenischen Projekte im ersten Stock
Birgit Rück, Susanne Fiedler und Pfarrer Bernhard Richter am Stand der Evang. Kirchengemeinde im Foyer des Rathauses.
Birgit Rück, Susanne Fiedler und Pfarrer Bernhard Richter am Stand der Evang. Kirchengemeinde im Foyer des Rathauses.

 

 
Das Rathaus war gut gefüllt, als OB Thilo Rentschler am Samstag Vormittag im Foyer die Ehrenamtsboerse eröffnet hat. Dabei würdigte das Stadtoberhaupt das Ehrenamt auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Mit dabei auf dieser Ehrenamtsboerse war auch die Evang. Kirchengemeinde Aalen mit ihrem vielfältigen Angebot. Im ersten Stock gab es einen zweiten kirchlichen Stand mit einem Teil der vielen ökumenischen Projekte: Sozialführerschein, Tafelladen, Freundeskreis Wohnsitzloser und Bahnhofsmission.  



Warenübergabe bei der Aktion "Kauf eins mehr"

Pfarrer Bernhard Richer und Alina Schiele von der Marktleitung bei der symbolischen Warenübergabe im E-Center.
Pfarrer Bernhard Richer und Alina Schiele von der Marktleitung bei der symbolischen Warenübergabe im E-Center.

Wieder einmal war es soweit. Am Freitag und am Samstag durfte die Aalener Tafel im E-Center im Hasennest ihre Aktion Kauf eins mehr durchführen. Kunden kauften einen oder mehrere Artikel und stellten diese der Aalener Tafel zur Verfügung. Karin Haas, Birgit Auchter, Gerhard Ratz, Anneliese Steinacker, Markus Kling, Annette Uedickoven, Resi Fürst und Vroni Burger sammelten mit Projektleiter Gerhard Vietz und seiner Stellvertreterin Christine Klein rund 80 Kisten mit Waren für den  Kocherladen. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender dankte allen ganz herzlich für diese großartige Aktion.

 

 


„Wie gut, dass Sie da sind!“ - Einsetzung der Notfallseelsorger

Unser Bild zeigt die Dekane Ralf Drescher und Robert Kloker mit Kreisbrandmeister Otto Feil, Dezernent Thomas Wagenblast und Pfarrer Bernhard Richter mit den neuen Mitarbeitern der Notfallseelsorge nach deren Beauftragung (Foto: Peter Hageneder)
Unser Bild zeigt die Dekane Ralf Drescher und Robert Kloker mit Kreisbrandmeister Otto Feil, Dezernent Thomas Wagenblast und Pfarrer Bernhard Richter mit den neuen Mitarbeitern der Notfallseelsorge nach deren Beauftragung (Foto: Peter Hageneder)

Nach ca. eineinhalbjähriger Kurszeit wurden am Freitag im kleinen Sitzungssal des Landratsamtes neun neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Dienst in der Notfallseelsorge beauftragt. Pfarrer Bernhard Richter als verantwortlicher Koordinator sprach von einem wichtigen Dienst in extremen Notsituationen. Es sei einfach gut, da zu sein, auszuhalten und seelsorgerlich zu begleiten.

Ausbildungsleiter Juergen Schnotz blickte zurück auf die vielfältigen Bausteine, die zum Kurs gehörten. Seren Yilmaz, Cigdem Celik und Pastor Rainer Zimmerschitt erzählten von all dem, was sie im Verlaufe des Kurses gelernt hatten. Die Dekane Ralf Drescher und Robert Kloker nahmen die Beauftragung vor. Drescher hob hervor, dass Not keine Grenzen kenne und über Konfessionen und Religionen hinaus verbinde. Das biblische Beispiel vom barmherzigen Samariter sei Ausdruck für eine Grundhaltung, die in der Notfallseelsorge sehr wichtig sei, nämlich einfach zu helfen, wo Not ist, und nicht zu fragen, um wen es sich da handelt und ob ich mich für diesen Menschen verantwortlich fühlen muss. Kloker sprach von der praktizierten Nächstenliebe, in der Menschen zum Kern der Religion vordringen. Mit einem Segensgebot wurde die Beauftragung ausgesprochen. Dezernent Thomas Wagenblast dankte den Notfallseelsorgern auch im Namen von Landrat Klaus Pavel für ihren wichtigen Dienst. Für den Landkreis sei es wichtig, dass die Notfallseelsorge zu den Blaulichtorganisationen dazu gehören. Man Pfeiffer am Akkordeon sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung der Feier.


Pilgerwanderung am 4. Mai 2019

Andacht in der Krankenhauskapelle im Ostabklinikum
Andacht in der Krankenhauskapelle im Ostabklinikum

Die diesjährige ökumenische Pilgerwanderung hat am Samstag, den 4. Mai stattgefunden. Am Startpunkt Augustinerkirche trafen sich acht von der Wettervohersage unbeeindruckte Pilgerinnen und Pilger. Bei der Begrüßung wurde über den Begriff des Pilgerns nachgedacht und auf die Besonderheit des Pilgerns hingewiesen. Die ersten Kilometer noch halbwegs trocken führte der nunmehr zweite Teil des Panoramaweges am Waldrand entlang, oberhalb der Limesthermen bis nach Dauerwang und nach der Unterquerung der Bundesstrasse 29 bis nach Hofhernnweiler. Bei einsetzendem Regen wurde der Anstieg zur Sandbergkapelle beschritten und die Pilger freuten sich über die Möglichkeit in der Kapelle Schutz vor der Nässe zu finden. In der Kapelle gab es nicht nur einen geistlichen Impuls und Gesang, sondern auch ein kleines Vesper. Danach wurde bei  beständigen Regen durch Unterrombach hindurch bis zur nächsten Station, der Krankenhauskapelle im Ostabklinikum gepilgert. Auch hier freute sich die Pilgerschar über Wärme und ermutigte sich mit Liedern für den nächsten Pilgerwegabschnitt. Der Pilgerweg hatte die Stephanuskapelle in Wasseralfingen zum Ziel, in der wiederum ein geistlicher Impuls und unerwartete Orgelbegleitung der Lieder durch einen übenden Orgelspieler den Aufenthalt verschönerte. Der letzte Abschnitt war dann recht schnell geschafft, von Wasseralfingen über Klopfers Wiese hinauf auf die Heide ins Peter und Paul Gemeindezentrum. Die Abschlussandacht zelebrierte die Pastoralreferentin Frau Fritscher und Frau Rück von der evangelischen Kirchengemeinde sorgte mit der Zubereitung von heißen Würstchen und Kartoffelsalat für einen angenehmen Ausklang.


Jungen Menschen einen Platz in der Kirche geben

  Am gestrigen Sonntag wurden 20 junge Menschen in der Stadtkirche eingesegnet. Das Wetter war etwas trübe, und trotzdem strahlten die jungen Menschen beim Einzug unter festlichen Posaunenklängen. Neben Texten aus dem Katechismus hatten die Konfirmanden auch eigene Erklärungen zu den Geboten und das Glaubensbekenntnis formuliert und vorgetragen. Unter der Überschrift "Platz für alle" plädierten die Konfirmanden, gerade auch Menschen mit Handicaps, alten und pflegebedürftigen Menschen, und auch denen ohne Wohnsitz einen Platz zu geben und Chancen für eine Zukunft. Pfarrer Bernhard Richter appellierte in seiner Predigt, jungen Menschen in der Kirche einen Platz zu geben. Auch wenn die Mitgliederzahlen zurückgehen, müssten die Kirchen nicht leer werden, wenn junge Menschen sich einbringen und ihnen auch der nötige Platz gewährt werde. Wichtig sei das Vertrauen, dass Gott als guter Hirte sie durchs Leben geleitet und nicht von ihrer Seite weicht.

  Für die Kirchengemeinde sprach Johannes Eck, für die Eltern richtete Christian Eichhorn ein Wort an die Konfirmanden. Für die festliche Ausgestaltung der Feier sorgten Kirchenmusikdirektor Thomas Haller an der Orgel, Wolfgang Schmidtke, Saxophon und der Posaunencor Unterrombach unter Leitung von Heidrun Meiswinkel. Das Opfer war auf Wunsch der Konfirmanden für die Aalener Tafel und die Missionsarbeit der Familie Winarske in Paraquay bestimmt.

  Die zweite Konfirmation findet am 19. Mai in der Stadtkirche mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Marco Frey statt.

 


Ostern ist ein Fest des Staunens

Gut bis sehr gut besuchte Gottesdienste feierten die evangelischen Christen über die Kartage und an Ostern. 

 

Am Gründonnerstag fand ein Abendmahlsgottesdienst in der Johanneskirche in der Form der Deutschen Messe statt. Am Karfreitag schwiegen die Glocken und die Orgel. Für den gesanglichen Rahmen sorgte die Aalener Kantorei unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller. Dekan Ralf Drescher predigte über die Passion nach Johannes. In der Karfreitagsandacht für Familien wurde Jesu Leidensgeschichte anschaulich nacherzählt.

 

„Dies ist die Nacht […], o wahrhaft glückselige Nacht.“, so heißt es im Exsultet, dem traditionellen Osterlob, wie es  in der Osternacht in der Stadtkirche, wie auch in Unterrombach mit Pfarrer Juergen Astfalk und Pfarrer Jan Langfeldt gebetet wurde. Der Ausruf erinnert daran, dass im Geheimnis Gottes Raum und Zeit anders gefasst sind als in unserem alltäglichen Erleben. Denn vor knapp 2000 Jahren ist Gottes Sohn im Nahen Osten auferstanden, was wir Jahr für Jahr aufs Neue feiern. – Und doch ist, was damals geschehen ist, zugleich immer ganz hier, ganz jetzt, ganz neu, aktuell und wahr – eine zeitlose Neuanfang mitten in der Zeit. 

Die Osternacht um 5 Uhr wurde erstmals im Gemeindehaus gefeiert. In seiner Ansprache betonte Pfarrer Marco Frey, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern dass das Leben letztendlich auch in ausweglosen Situationen siegen wird, dass wir Hoffnung haben dürfen, weil unser Leben in einen größeren Zusammenhang eingebettet wird. Die Auferstehungsfeier auf dem Johannesfriedhof war bei aufgehender Sonne und feierlichen Posaunenklängen ein besonderes Erlebnis. „Ostern ist ein Fest des Staunens“, hob Pfarrer Bernhard Richter in seiner Predigt hervor. Doch es bleibt nicht beim Staunen, Maria von Magdala bekommt vom Auferstandenen den Auftrag, die frohe Botschaft weiterzusagen. Also geht es auch an Ostern 2019 darum, Osterspuren ins Leben und den Alltag zu tragen.

Im Ostergottesdienst in Waldhausen predigte Pfarrerin Caroline Bender über das Osterevangelium aus Johannes 20. „Und die Menschen singen daher vom Sieg des Lebens. sogar an den Gräbern“ so Bender. „Protestleute gegen die unzähligen kleinen Tode, die viele Namen haben: Ausgrenzung, Gewalt, Verzweiflung und Zerstörung.“ Doch der Tod habe letztlich keine Chance, denn der Sieger steht schon längst fest. Jesus hat das Leben für uns gewonnen.


Ostermärktle im Gemeindehaus


Treue und Zuverlässigkeit prägen Aalener Tafel

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Es gibt sie seit zwei Jahrzehnten, die Aalener Tafel, und diese soziale Einrichtung lebt von der Zuverlässigkeit und Treue seiner ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Das machte Pfarrer Bernhard Richter in dieser Woche bei der Mitgliederversammlung in der MTV-Gaststätte deutlich. Helga Jakobchy und Gisela Kolb wurden für 15 Jahre Mitarbeit in der Tafel geehrt. 219 Ausweise, ca. 50 Flüchtlingsfamilien, rund 200 Kinder, und insgesamt ca. 1000 Personen, die im Laden einkaufen dürfen. Pfarrer Bernhard Richter machte in seinem Rechenschaftsbericht deutlich, wie sehr man auf Spenden angewiesen ist, und wie wichtig neben den Geld- auch die Warenspenden sind, damit die Kunden immer auch genügend Ware in den Regalen vorfinden. Diakon Michael Junge als kath. Vorsitzender stellte in seiner Begrüßung Christine Klein vor, die seit 1. April als stellvertr. Projektleiterin angestellt ist. Ursula Hubel gab den Kassenbericht ab, und Gerhard Hägele lobte als Kassenprüfer die solid geführte Kasse, Bruno Dolderer beantragte die Entlastung. Vor dem gemeinsamen Abendessen gab Diakon Michael Junge noch einen Rückblick in Bildern auf den Festakt zum zwanzigjährigen Bestehen im Februar.


Ökumene aktuell druckfrisch in der Tageszeitung

Wieder einmal ist es soweit. Die 24. Ausgabe von Ökumene aktuell ist in dieser Woche gedruckt worden und wird am Samstag der Schwäbischen Post beigelegt. In den Schriftenständern der Kirchen und Gemeindehäuser in Aalen wird sie im Laufe der nächsten Tage bereitgestellt.

 

Auf dem Bild sind  v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Michael Wolpert von der Medienfabrik Werner, Wilfred Nann und Johannesmüller bei der Herstellung der neuesten Ausgabe in der Medienfabrik Werner.


Ein Gartenhaus für das Kinderhaus Liliput

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Endlich war es soweit. Nach vielen Monaten des Wartens durften die Kinder am Montag endlich ihr Gartenhaus in Betrieb nehmen. Das von Wolfgang Weng gebaute Haus für die Kinder im Kinderhaus Liliput ist nun fester Bestandteil der Außenanlagen in der Wilhelm-Merz-Str. 13. Der Krankenpflege- und Diakonieförderverein hatte den Bau finanziell unterstützt und ihn vor seiner Mitgliederversammlung mit der Vorstandschaft eingeweiht. Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter als Vereinsvorsitzender und Gabriele Weber als Leiterin des Kinderhauses mit den Kindern beim Durchschneiden des Bandes bei der Einweihung des 

Neuen Gartenhauses.


Jubiläum - 150. Frauenfrühstück / Frühstück am Kocher


Hasliberg - Familienfreizeit 2019

In den Faschingsferien machten sich wieder insgesamt 30 Personen verschiedensten Alters (1. Klasse Grundschule bis 1. Klasse Oma) auf ins schöne CVJM-Heim Hasliberg im Berner Oberland.

Wie auch bei den Wintertagen stand die Freizeit unter dem Thema der Jahreslosung: „Suche Frieden und jage ihm nach!“. In täglichen Morgenandachten und anderen Aktivitäten am Abend wurden verschiedene Aspekte dieses Psalmwortes beleuchtet. Von Klein bis Groß hatten alle viel Spaß beim Winterwandern oder auf der Piste. Das Wetter war uns wohlgesonnen und bescherte uns nur wenig windige Probleme. Zusätzlich zu immer wiederkehrenden Highlights wie dem Dutchtub ließen wir es uns diesmal auch bei einem hervorragenden Raclette gutgehen. Wie auch sowieso die Verpflegung immer superb war. 

Warum CVJM-Haus Hasliberg? Gibt’s keine besseren Hotels? Klar gibt es luxuriösere Ausstattung, nobleres Essen, kürzere Anfahrten und größere Skigebiete. Aber die besondere Atmosphäre dort, das, was uns immer wieder hinzieht, ist die Synthese aus der Liebenswürdigkeit der Gastgeber, ihrem persönliche Interesse an unserem Wohlergehen sowie der ganzen Idee des Hauses, nicht nur ein Hotel, sondern ein Ort zu sein, wo christliche Gemeinschaft gelebt wird und jeder ein wenig berührter nach Hause fährt, als er hingefahren ist.

Gemeinde ist Gemeinschaft - und die wird auf der Freizeit in Hasliberg jedes Mal  ganz lebendig. 

Save the date! Für 2020 ist bereits gebucht: 22.02. - 29.02.2020  - Seid dabei!!

Für Rückfragen und Eintrag in die Vormerkliste bitte melden bei Kristina Feldmann (mail@kristinafeldmann.de)

 


Spende fürs Ehrenamt - Tausend Euro für den Fahrdienst auf dem Härtsfeld

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Groß war die Freude in dieser Woche, als der Vorstand des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins tausend Euro dem ehrenamtlichen Fahrdienst auf dem Härtsfeld spendete. Pfarrer Bernhard Richter sprach als Vorsitzender des Vereins von einem wichtigen ökumenischen Zeichen für eine vorbildhafte Arbeit. Georg Staudenecker und Heinz Baier erklärten die Idee, Menschen zu Terminen beim Arzt, aber auch zu Besuchen zu fahren. An den Tagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind 10 ehrenamtliche Fahrer unterwegs. Ein Tag vorher muss der Fahrwunsch bei der Sozialstation St. Martin angemeldet werden. Staudenecker und Baier dankten für diese großzügige Spende.

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Gisela Scheller, Almut Braasch, Georg Staudenecker, Heinz Baier, Erich Haller, Pfarrer Bernhard Richter und Hannelore Melcher bei der Scheckübergabe vor dem Evang. Gemeindehaus.


Konfi-3 Festgottesdienst mit 48 Kindern und 18 Gruppenbegleiterinnen am 31.3.19

 

48 Kinder haben in diesem Jahr wieder am Konfi-3

teilgenommen, der zum 15. Mal in der Stadtkirche mit einem Festgottesdienst seinen Abschluss findet.

18 Mütter haben Pfr. Frey, der für die Konfi-3 Arbeit in der Evang. Kirchengemeinde Aalen zuständig ist, dabei unterstützt.

Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes am Sonntag stand die Feier des Abendmahls.

Zum Abschluss erhielten die Kinder ihre Konfi-3 Urkunde.

 

 


OB a.D. Ulrich Pfeifle liest aus seinem Buch (19.03.2019 im Gemeindehaus)


Wintertage in Hasliberg 10.03-16.03.2019

Die diesjährigen Wintertage in Hasliberg im Berner Oberland standen unter der Jahreslosung: „Suche Frieden jage ihm nach!“ (Psalm 34,15). Dieses Motto prägte alle Aktivitäten. Angefangen bei der Morgenandacht bis zum alljährlichen Freizeitspiel. Hier erhielten die Teilnehmer die Aufgabe jeden Buchstaben des Wortes „Shalom“ bildlich darzustellen. So sah man am Ende der Freizeit kreative Buchstaben aus im Schnee liegenden Menschen, hochgehaltenen Skistöcken und Bildern aus der Natur. Zum Abschluss wurde ein Abendmahlsgottesdienst  gefeiert. 

Die Tage waren ausgefüllt mit Wandern, Skifahren und Ausflügen in die nähere Umgebung. Abends gab es unterschiedliche Programmpunkte. Alle waren begeistert und freuen sich auf die nächste Freizeit vom 8.-14.3.2020. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Auskünfte bei Fam. Weinbrenner Tel: 32585


Diakonie-Sozialstation: Verabschiedung von Beate Hübner und Einsetzung von Doris Liebe

von links nach rechts: Dr. Eberhard Gohl, Josef Rettenmaier, Frank Wössner, Beate Hübner, Doris Liebe, Christoph Rohlik, Dekan Ralf Drescher
von links nach rechts: Dr. Eberhard Gohl, Josef Rettenmaier, Frank Wössner, Beate Hübner, Doris Liebe, Christoph Rohlik, Dekan Ralf Drescher

In der Diakonie-Sozialstation Aalen wurde der Führungsstab übergeben. Beate Hübner wurde am gestrigen Sonntag im Rahmen eines Gottesdienstes in der evangelischen Stadtkirche in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und Doris Liebe als Nachfolgerin eingesetzt. Beate Hübner war seit November 2000 Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation Aalen. Sie verabschiedete sich mit den Worten: „Wir haben einen ganz besonderen Beruf!“
Pfarrer Frank Wössner, Vorstandsvorsitzender der Samariterstiftung, der den Gottesdienst zusammen mit Dekan Ralf Drescher geleitet hatte, sagte: „Für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und ihr hohes persönliches Engagement wollen wir uns bei Ihnen sehr herzlich bedanken.“ Doris Liebe, die bereits seit Juni 2005 in der Diakonie-Sozialstation arbeitet, war dort bisher Teamleiterin. Im April 2018 hatte sie die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung abgeschlossen und übernimmt jetzt die Leitung der Diakonie-Sozialstation ab März 2019.
Dekan Ralf Drescher wünschte beiden Mitarbeiterinnen für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und Gottes Segen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Stehempfang in der Kirche, den Eberhard Gohl, Finanzvorstand der Samariterstiftung, moderierte. Josef Rettenmaier überbrachte die Grüße für den Landkreis und hob die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Samariterstiftung hervor. Christoph Rohlik wünschte zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie- Sozialstation Beate Hübner ebenfalls alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Doris Liebe.


Offener Nachmittag für die Ältergewordenen und Junggebliebenen - Mir send narret


Weltgebetstag am 1. März 2018

Am Freitag Abend 1. März feierten 70 Frauen und ein paar mutige Männer den Weltgebetstag im Großen Saal des Gemeindehauses. Die diesjährige Liturgie wurde von Frauen aus Slowenien verfasst und rund um den Erdball gesandt. Der Gospelchor CHORazon war für die musikalische Gestaltung verantwortlich und so kam schon gleich beim ersten Lied Stimmung auf. Die Lebenssituationen der Slowenischen Frauen unterscheiden sich nicht so sehr von der unsrigen, so konnte frau sich gut in die jeweilig vorgestellten Frauenschicksalen einfühlen.

Nach dem Gottesdienst gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Café bei Gulaschsuppe und Spezialitäten aus Slowenien. Das Café bewies wieder einmal mehr seine geniale Gestaltung/Atmosphäre und so verflog die Zeit wie im Flug. Manch eine und einer blieb wesentlich länger als ursprünglich geplant. 


16. Kurs des Sozialführerscheins

Klaus Pavel: Zeitspende zeichnet das Ehrenamt aus

Gestartet ist der Sozialführerschein in Aalen im Jahre 2005. Nach einer Idee der Bahnhofsmission in Ulm haben fünf Träger in Aalen den Kurs konzipiert und in diesem Jahr in 16. Auflage durchgeführt: die Bahnhofsmission, die Caritas, die Diakonie, die Kath. und die Evang. Kirchengemeinde. Pfarrer Bernhard Richter erinnerte an die Anfänge des Sozialführerscheins und freute sich, dass in all den vielen Jahren und Kursen weit über 200 Menschen für das soziale Engagement im Ehrenamt qualifiziert wurden. Diakon Michael Junge stellte die verschiedenen Träger vor und betonte das starke ökumenische Miteinander.

Sylvia Kreuzer als Moderatorin des ganzen Kurses blickte zurück auf den Kursverlauf, während Margit Zenker und Susanne Kohout als Kursteilnehmerinnen in einem Anspiel ihre Eindrücke erzählten. Landrat Klaus Pavel griff die Zeitspende auf als Beispiel, wie soziales Engagement zum Gelingen eines guten Miteinanders in der Gesellschaft beitrage. „In einer Zeit, in der es den allermeisten von uns gut oder sehr gut geht, dürfen wir die nicht aus den Augen verlieren, die eben nicht ohne fremde Hilfe überleben“ betonte der Landrat. Dekan Robert Kloker hob hervor, dass bei jedem sozialen Engagement die Person eine Rolle spielt, mit der sich ein Mensch einbringt, und dankte allen, die diesen Kurs seit vielen Jahren durchführten.

Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgten die Veeh-Harfen mit Uschi Hirsch, Hanna Wörner, Charlie Grundler und Irmgard Rathgeb.

 

Unser Bild zeigt die Absolventen des 16. Sozialführerscheins mit dem Schirmherrn, Landrat Klaus Pavel, Dekan Robert Kloker, Sonja Kleiner, Diakon Michael Junge und Pfarrer Bernhard Richter als Vertreter der Träger.


Die Aalener Tafel feierte ihren 20. Geburtstag

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Begrüßung und Einführung beim Festakt Aalener Tafel e.V.
Begrüßung und Rede zum Festakt "20 Jahre Aalener Tafel" von Pfarrer Bernhard Richter, Vorsitzender der Aalener Tafel e.V., am Freitag, den 1. Februar 2019
Begrüßung und Einführung beim Festakt Aa
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„Kauf eins mehr“: Eine Große Jubiläumsaktion für die Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Am vergangenen Wochenende wurde gefeiert. Die Aalener Tafel feierte ihren 20. Geburtstag (wir berichteten). Zu den Feierlichkeiten gehörte aber auch die Aktion „Kauf eins mehr“ im E-Center im Hasennest. Am Freitag und Samstag stand das Team um Karin Haas, Anneliese Steinacker, Birgit Auchter, Annette Uedickoven, Elvira Ruf, Resi Fürst und Markus Kling am Eingang, um alle Kunden einzuladen, einen Artikel mehr zu kaufen und diesen dann der Aalener Tafel zur Verfügung zu stellen. Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz zeigten sich am Samstag hocherfreut, als 80 Kisten an gespendeter Ware zusammengekommen war. Für Richter ist es wichtig, dass für die Kundschaft der Tafel immer genügend Lebensmittel in den Regalen zu finden sei.

Unser Bild zeigt Anneliese Steinacker, Birgit Auchter, Marktleiterin Petra Heine, Projektleiter Gerhard Vietz und Pfarrer Bernhard Richter bei der Aktion im E-Center.

 

 


Impressionen: Konfi-3 Tauferinnerungsgottesdienst und erste Taufe im Gemeindehaus


Gottesdienst zum Holocaust-Gedenken in der Stadtkirche

Ein eindrücklicher Gottesdienst wurde am gestrigen Sonntag in der Aalener Stadtkirche gefeiert. Da der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, wurde dieser Gedenktag, der auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zurückgeht, im Rahmen eines Gottesdienstes gefeiert. Pia Geiger und Neven Sulic sorgten zusammen mit Kirchenmusikdirektor Thomas Haller für den würdigen musikalischen Rahmen. Pfarrer Bernhard Richter rief eingangs zu einem Gedenken und zu einer Schweigeminute auf. Und gedachte all der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, den Millionen Juden, den Behinderten, den Schwulen und Lesben, den Zwangsarbeitern, den Widerstandskämpfern, den politischen Gegnern wie Sozialdemokraten und Kommunisten. Tina Brüggemann vom Theater der Stadt Aalen las in eindrückliche Weise den erschütternden Bericht der in Polen geborenen Jüdin Tolja Szabszewicz über ihr Martyrium während der deutschen Besatzungszeit.  

 

„Niemand kann aus der Geschichte seines Volkes aussteigen!“

Dr. Alfred Geisel, langjähriger Landtagsvizepräsident und Vorsitzender der Regionalgruppe „Gegen Vergessen-für Demokratie“zitierte in seiner Gedenkrede Jean Amery: „Niemand kann aus der Geschichte seines Volkes aussteigen!“. Dieses Wort werde, so Geisel, immer wichtiger in einer Zeit, in der von einer Partei eine totale Wende in der Erinnerungskultur an die Zeit des Nationalsozialismus gefordert wird.  Geisel forderte aber auch die Christen nicht nur die Staatsbürger zur Verantwortung auf. Die scheußlichen Verbrechen stehen im totalen Gegensatz zu den Grundsätzen des christlichen Glaubens.  Die Kirchen dürfen deshalb an einem solchen Tag nicht schweigen, sondern sind aufgefordert, ihre Stimme zu erheben. Pfarrer Bernhard Richter stellet seine Ansprache unter das Leitwort der Jahreslosung aus Psalm 34,15 Suche Frieden und jage ihm nach.  Frieden sei nie selbstverständlich, sondern müsse immer wieder neu geschaffen und erhalten werden. 74 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges sei es wichtig, in großer Dankbarkeit für diese Friedenszeit seiner Verantwortung für eine friedliche Welt gerecht zu werden. In dem Gottesdienst, an dem auch OB Thilo Rentschler teilnahm, dankte Richter den vielen Initiativen, die in der Stadt ein klares Zeichen des Miteinanders und der Solidarität setzten. „Stehen wir ein für Menschenrecht und Menschenwürde, für Frieden und Freiheit, für Grundwerte und Gerechtigkeit,“ schloss Richter. „Und wissen wir als Christenmenschen immer und an jedem Tag neu darum, dass wir unter dem Segen Gottes stehen, der uns seinen Frieden zusagt!“

 


Konfirmandentag der Aalener Konfirmanden

Am Samstag, den 19.1., haben die Aalener Konfirmanden zusammen mit den Pfarrern Frey und Richter und Pfarrerin Bender einen Konfirmandentag zum Thema "Jesus Christus" gestaltet. Nach verschiedenen Warmupspielen wurden Szenen aus dem Leben von Jesus spielerisch dargestellt. Es wurde durchaus kontrovers diskutiert, was Jesus Christus für einen selbst bedeutet. Deutlich wurde, dass viele Konfirmanden ihren persönlichen Glaubensweg gehen, aber auch gehen wollen. Im zweiten Teil haben die Konfirmanden ihre Bibeln kreativ gestaltet. Mit einer leckeren Pizza endete der rundum gelungene Tag.


Krawattenaktion am 12.1.2019

Aalen ist eine bunte, vielfältige Stadt und pflegt den zivilen Umgang miteinander. Demokratie braucht Arbeit, Initiative und Ausdauer. Mit der regenbogenfarbenen Krawatte setzen wir dafür ein Zeichen.

Ein gut gelauntes Häuflein traf sich am Samstag Mittag im Rathaus in Aalen. Ihr Ziel: Ein Zeichen setzen für den zivilen Umgang miteinander in unserer so vielfältigen wie weltoffenen Stadt. Auf Initiative des Theaters der Stadt Aalen haben Vertreter*innen des Büros für Chancengleichheit, der Kulturküche, der ev. Kirche Aalen, des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ und der Kulturküche Aalen. als Erste Krawatte angelegt. Die kleine Ansteckkrawatte wird am Theater zum Selbstkostenpreis gefertigt und kann an der Theaterkasse erworben werden.

Tina Brüggemann, Chefdramaturgin des Theaters, begrüßte die Runde mit den drei so kurzen wie klaren Sätzen, Ralf Drescher, Dekan der ev. Kirchengemeinde, wies darauf hin wie gut die Worte zur diesjährigen Jahreslosung passen, Uta Steybe, Amtsleiterin des Büros für Chancengleichheit, wünscht sich mindestens 80% der Aalener*Innen mit Krawatte, Herma Geiss, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Knut Frank, von der Kulturküche Aalen, sehen das Anliegen ihrer Vereine von der Krawatte repräsentiert. Klare Unterstützung kam per Gruß von OB Thilo Rentschler und gab dem Anliegen kräftigen Rückenwind. Es wurde spürbar: Wir sind die Vielen. 

Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)


"Heiraten in der Kirche ..." - Hochzeitsmesse in Aalen

 Auch in diesem Jahr waren die Evang. und Kath. Kirche auf der Hochzeitsmesse präsent. In den ganzen Hochzeitsvorbereitungen wollen wir Zeichen setzen: Die Ausrichtung auf Gott und seinen Segen vermag eine tragfähige Basis für eine Partnerschaft sein. In vielen guten Gesprächen konnten Brautpaare und Angehörige Fragen rund um die Trauung klären. Pfrin. Caroline Bender und Pfr. Marco Frey bedankten sich im Namen der Evang. Kirchengemeinde bei Frau Sylke Gamisch und den Pfarrern Ulrich Marstaller und Achim Bender sowie Pfarrer Gokenbach mit seiner Frau Gabriele Gockenbach, die uns auf dem Stand wunderbar unterstützt haben.


Die Aalener Tafel wird am 1. Februar 20 Jahre alt

Foto: Peter Schlipf
Foto: Peter Schlipf

Was am 1. Februar 1999 in der Friedhofstr. 17 begann und am 1.12. in der Bahnhofstr. 55 seine Fortsetzung fand, feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag: Der Kocherladen-, die Aalener Tafel e.V.

1999 von den beiden großen Kirchen in Aalen ins Leben gerufen, ist diese Einrichtung zu einem unverzichtbaren Knoten im sozialen Netz dieser Stadt geworden.

Gefeiert wird der Geburtstag am 1. Februar mit einem Festakt im Evang. Gemeindehaus. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes, hält ein Impulsreferat unter der Überschrift: "Kirche trotz Armut und Ausgrenzung - die Tafeln im Kontext diakonischer Arbeit."

 

Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Dekan Ralf Drescher werden Grußworte sprechen. Der Fanfarenzug Essingen übernimmt die musikalische Gestaltung. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Abendessen.  


„Komm, wohn mit mir in diesem Haus“ - Das Cafe im Foyer kehrt zurück ins Gemeindehaus

Aalen: Das Café im Foyer ist umgezogen. Am Samstag öffnete es zum ersten Mal die Pforten in den neuen Räumen des Evangelischen Gemeindehauses. Dekan Ralf Drescher begrüßte die zahlreichen Gäste. „Komm, wohnt mit mir in diesem Haus,“ mit den Worten des bekannten Kirchentagsliedes von Peter Jansens hieß er alle herzlich willkommen. Es sei wichtig, dass es in der Gemeinde offene Räume gäbe, in denen man sich treffen, oder einfach nur zusammenkommen könne, so der Dekan. Er bedankte sich bei den Caféteams für ihr großartiges Engagement und überreichte symbolisch ein Päckchen fair gehandelten Kaffee. Frieder Weinbrenner zeigte sich sichtlich erfreut vom großen Zuspruch des Cafés und wies darauf hin, dass es künftig jeden Samstag zwischen neun und zehn Uhr ein offenes Bibellesen im Raum des Stille – gleich nebenan sozusagen – geben würde. Zur Feier des Tages spielte der Posaunenchor unter der Leitung von Wolfgang Böttiger auf. Neben Kaffee und Brezeln, gab es an diesem Tag auch Hefezopf, Weißwurst und alkoholfreies Bier.


Tanz und Begegnung an der Hochschule

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Einmal im Semester laden die Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter zu einem Internationalen Abend an der Hochschule ein. Ein Land stellt sich vor und somit werden auch die vielen verschiedenen Nationen, aus denen Studierende an dieser Hochschule nach Aalen kommen, ein wenig vertraut. In diesem Semester sind acht Studierende aus Myanmar an der Hochschule, und sie haben im Tower ihr Land präsentiert. Rund 50 Gäste konnten Pastoralreferent Tobias Obele und Pfarrer  Bernhard Richter begrüßen. Beide betonten in Deutsch und Englisch die Bedeutung dieses Abendes, als einen Ort der Begegnung und des Kennenlernens. Myannmar hat ungefähr 50 Millionen Einwohner und 135 ethnische Gruppen. Die vorherrrschende Religion ist der Buddhismus, Christen sind mit ca. sechs Prozent stark in der Minderheit. In einem eindrucksvollen Video wurden Landschaften und Strände des Landes präsentiert. Und anschließend gab es einen Tanz in schönen Gewändern. Auch alle Gäste waren eingeladen, am Tanz mitzuwirken.

Danach ging es ans Buffet. Es wurden kulinarische Köstlichkeiten präsentiert, teilweise sehr würzig, manche auch süß. Viel über das Land konnte man an diesem Abend erfahren, aber auch sehr sympathische Studierende aus Myanmar kennenlernen, die mit großen Aufwand diesen Abend organisiert hatten.

 

Unser Bild zeigt die Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter mit den Studierenden aus Mayanmar bei der Präsentation der heimischen kulinarischen Spezialitäten.


Sternsinger ökumenisch unterwegs

Es war eine bunter Schar Aalener Promis, die auf Initiative der Schwäbischen Post in dieser Woche in Aalens Innenstadt unterwegs waren. In drei Gruppen wurden Kneipen, Firmen und Geschäfte der Stadt aufgesucht. Kaspar Melchior und Balthasar sangen „Stern über Bethlehem“ und andere Lieder. Und sammelten für behinderte Kinder in Peru. Mit dabei auch die evangelischen Pfarrer Marco Frey und Bernhard Richter, dazu u.a. Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle, die beiden Ortsvorsteherinnen Heidi Matzik und Andrea Hatam, die ehemaligen Bankdirektoren Hans-Peter Weber und Wilhelm Schiele. Und sie brachten natürlich immer die Buchstaben: C-M-B 2019 ("Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus"), nicht mehr mit Kreide, dafür mit Klebestreifen.

 

Den Abschluss bildete ein Singen am Marktbrunnen. Die Bevölkerung dankte es mit Spenden.