Mit dem Kreuz durch die Stadt - Jugendkreuzweg 2024

Am Mittwochabend machten sich etwa 60 Jugendliche mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auf den ökumenischen Jugendkreuzweg durch die Stadt. An vier Stationen ging es jeweils mit einem Lied, einer Bibelstelle und einem Impuls um Situationen, die das Leben schwer machen und über die nicht nur junge Leute stolpern können - und wie der Glaube dabei helfen kann.

In der Johanneskirche gestalteten Ariana Fixel und Meike Weiß einen Impuls zur Vaterunserbitte „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Alle durften eine Sache auf einen Zettel schreiben, die Vergebung benötigt. In einer Feuerschale wurden die Zettel anschließend verbrannt.

Auf der Schillerhöhe las Pfarrerin Caroline Bender aus der Bergpredigt Jesu die Seligpreisungen. Sie erläuterte den Jugendlichen etwas zum Hintergrund des Mahnmals und zur Aalener Ortsgeschichte in den letzten Kriegstagen. Auch in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen, die näher rücken, gilt Jesu Gebot der Nächsten- und Feindesliebe. Wie das gehen kann, müsse immer neu ausgelotet werden. Zum Abschluss dort gaben sich die Jugendlichen den Friedensgruß Jesu „Friede sei mit Dir!“ weiter.

Abwechselnd trugen die Jugendlichen das Kreuz auf dem längsten Wegabschnitt bis zum Jobcenter. Dort sprach Jugendreferent Martin Kronberger über Armut und schwierige Lebenssituationen, in denen Menschen auch hier in Aalen stecken, oft im Verborgenen. Dabei gelte es, die Würde der Menschen zu wahren. „Alle Menschen sind nach Gottes Ebenbild geschaffen“, und so sollten wir sie auch behandeln, so Kronberger.

Der Abschluss fand dann in der Kapelle des Ostalbklinikums statt. Sie ist ein Ort unterschiedlichster Emotionen. Firmgruppenbegleiterin Tessa Wahl stellte die Geschichte von der Heilung der Schwiegermutter des Petrus in das Zentrum ihrer Gedanken. Dabei reicht Jesus der Frau die Hand und heilt sie. Viel Vertrauen sei dafür nötig. Auch wenn hier im Krankenhaus ein Mensch sei, um geheilt zu werden, seien viele Hände nötig, die dazu bereit und fähig sind: von Ärztinnen, Pflegern und Angehörigen, die alle Verschiedenes tun, was dem kranken Menschen helfen soll. Auch hier sei der Glaube oft eine Stütze und Kraftquelle. 

An allen Stationen begleitete Martin Kronberger die Lieder auf der Gitarre. 

Die katholischen Firmlinge aus der 9. Klasse und die evangelischen Konfirmandinnen und Konfirmanden in Klasse 8 bereiten sich auf ihre Firmung am 17. März bzw. die Konfirmationen am 28. April und 5. Mai in wöchentlichen Gruppentreffen und mittels besonderer Aktionen und Gottesdienste vor. Sie machen sich dabei Gedanken zum Thema Glaube und Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist, zu Taufe und Abendmahl, zum gelebten Glauben in Diakonie und Caritas.


Ökumenische Bibelwoche zur Urgeschichte 2024 - „Und das ist erst der Anfang…“

Pfarrerin Caroline Bender erzählt vom Turmbau zu Babel
aus Genesis 11,1-10

Pastoralreferent Wolfgang Fimpel teilt seine Gedanken zu
Genesis 6, 1-4 und den Ausblick vom Salvatorturm

Von Noach und seiner Arche berichtet Genesis 6,5-8;7,1-10;8,20-22. Jugendreferent Martin Kronberger teilt mit uns seine Gedanken dazu.

Pfarrer Thomas Wolf liest und erzählt aus
Genesis 1, 1-24a Die Erschaffung der Welt.



Jubel für Aalen beim KonfiCup!

Die Aalener Konfis haben am Freitag, 23. Februar 2024 den KonfiCup gewonnen. 

Das ist das Fußballturnier im Kirchenbezirk. Es wurde unter der Organisation von Pfarrer Manfred Metzger in der Kalthalle Dewangen ausgetragen. Als fußballbegeisterter Mensch hätte er gerne mit seinen Jugendlichen den Sieg nach Hause getragen, doch dies gelang den Aalenern zum wiederholten Mal. Herzlichen Glückwunsch an die Konfirmandinnen und Konfirmanden und vielen Dank allen, die - trotz anfänglicher Skepsis - auf dem Platz gestanden haben bzw. gelaufen sind und sich haben motivieren lassen!


Rotary Club Aalen-Limes spendet Essen und arbeitet mit in der Vesperkirche

Aalen, 24.02.24 - Der Rotary Club Aalen-Limes setzt sein Engagement für die Gemeinschaft fort und unterstützt auch in diesem Jahr nun schon zum vierzehnten Mal die Vesperkirche in der Magdalenenkirche in Wasseralfingen. Der Club spendete dabei nicht nur das Essen am Samstag, sondern übernahm auch das Schöpfen, die Verteilung und das Abräumen. Pfarrer Uwe Quast sprach seinen herzlichen Dank an den Rotary Club aus und betonte die Bedeutung dieses Beitrags für die Vesperkirche. Club-Präsident Ralf Drescher, der zugleich Dekan des evangelischen Kirchenbezirks ist, leitete die Andacht und unterstrich die Bedeutung des bewussten Dienstes an der Gemeinschaft. Er betonte: "Dem Club ist es wichtig, nicht nur das Essen zu spenden, sondern an diesem Tag auch die Gäste zu bedienen." Insgesamt gab es über 200 Portionen Rindergulasch mit Nudeln und Salat, was bei den Gästen der Vesperkirche auf große Dankbarkeit stieß. Viele von ihnen sind langjährige Stammgästen und bekundeten, dass sie sich jedes Jahr auf den Einsatz des Rotary Clubs freuen.


Rückblick Familienfreizeit Hasliberg 10.-17.02.2024

Auch 2024 hat wieder die traditionelle Familienfreizeit unserer Gemeinde im schweizerischen Hasliberg stattfinden können. Mit über dreißig Personen waren wir dabei so viele Teilnehmende wie schon lange nicht mehr, die sich über die Faschingsferien eine gute Zeit im Hasliberger CVJM-Zentrum gemacht haben.

Anknüpfend an die Jahreslosung haben wir jeden Tag mit thematischen Andachten begonnen und ausklingen lassen, dazu auch das Heilige Abendmahl miteinander gefeiert und am Aschermittwoch das Aschekreuz gespendet bekommen.

Untertags haben viele die Gelegenheit genutzt, bei bestem Wetter zum Skifahren oder Wandern in die Berge aufzubrechen. – Ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit Spiel- und Basteleinheiten für die Kinder, Sauna, Hotpot und Weinprobe hat das Angebot vervollständigt.

Gerne möchte wir auch im nächsten Jahr wieder zu unserer Familienfreizeit nach Hasliberg aufbrechen. Fühlen Sie sich bereits von dieser Stelle aus herzlich dazu eingeladen!

Ihr Pfarrer Jan B. Langfeldt


25 Jahre Kocherladen mit Staffelstabübergabe

Am Donnerstag, 1. Februar 2024 wurde mit einem großen Festakt das Jubiläum „25 Jahre Aalener Tafel – Kocherladen“ im Salvatorheim gefeiert. Der langjährige Vorsitzende Pfarrer i.R. Bernhard Richter hielt eine Jubiläumsrede mit einer umfassenden Rück- und Zusammenschau, was „Aalener Tafel“ alles bedeutet. Es habe Höhen und Tiefen in der Existenz dieses wichtigen Knotens im sozialen Netz der Stadt gegeben. Nie habe die Tafel bisher schließen oder einen Aufnahmestopp für Neukunden verhängen müssen. Derzeit würden mit 800 Berechtigungsscheinen ca. 2.500 Personen mit günstigen Lebensmitteln versorgt. Täglich kämen etwa 200 Kunden in den Laden.

Die Arbeit ruhe dabei immer auf den Säulen: genug Ware, genug Geld, genug Personal, das mitarbeite. Von Aktionen wie „Kauf eins mehr“ bis zu Sammlungen in Schulen, Betrieben und Kitas werde sehr viel unternommen, um immer volle Regale zu haben, so Richter.

Anschließend würdigten die Grußwortredner Landrat Dr. Joachim Bläse, MdL Winfried Mack und Oberbürgermeister Frederick Brütting die Arbeit des Tafelladens und der Kirchen. Brütting überreichte einen beachtlichen Scheck der Stadt Aalen in Höhe von 24.000 Euro. Einen Impulsvortrag hielt Kirchenrat Volker Steinbrecher vom Diakonischen Werk Württemberg. Hausherr des Abends, Pfarrer Wolfgang Sedlmeier, würdigte die Verantwortung, die der Tafelladen in ökumenischer Arbeit übernehme.

Der Tenor des Abends war: Es ist einerseits schändlich, dass es in einem reichen Land wie Deutschland Einrichtungen wie Tafelläden geben muss. Andererseits ist es sehr gut, dass es sie dann auch gibt!

Dekan Ralf Drescher hatte zum Schluss die ehrenvolle Aufgabe, die Übergabe des goldenen Staffelstabes von Bernhard Richter an den neuen evangelischen Vorsitzenden Thomas Hiesinger zu moderieren. Dabei würdigte er Richters herausragendes diakonisches Engagement in den vergangenen mehr als zwei Jahrzehnten in Aalen. Menschen vom Rand in die Mitte zu holen und ihre Würde bewahren zu helfen, sei Richter eine Herzensangelegenheit gewesen. Er habe sich immer für die Armen und Ausgegrenzten eingesetzt. Dafür bekam er langanhaltenden Applaus der Anwesenden sowie einen Blumenstrauß und einen Gutschein überreicht.

Richter dankte am Ende allen und freute sich, ein gut bestelltes Haus übergeben zu können. Thomas Hiesinger und Wolfgang Fimpel führen nun den Vorstand an. Der Laden ließe sich nicht führen ohne starke Stützen wie Projektleiter Gerhard Vietz und Kassiererin Ursula Hubel. Ihnen und allen Mitarbeitenden gelte der herzliche Dank, ebenso allen Ehrenamtlichen und Spendern.

Für 25 Jahre als Mitarbeiterin, also seit der Gründungsstunde, wurde Almut Braasch, Hannelore Melcher und Gerburg Tull herzlich gedankt.

Musikalisch strukturierte ein junges Saxofon-Ensemble der Musikschule den Abend sehr engagiert, voller Spielfreude und mit großem Können unter der Leitung von Daniela Müller. Danach klang der Abend bei einem warmen Abendessen und schöner Tischgemeinschaft aus.


Für Demokratie und Vielfalt - Nie wieder ist jetzt (3.2.24)



Ende einer Ära - Letzte große Scheckübergabe in der Tafel an den Vorsitzenden Richter

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Großer Bahnhof in diesen Tagen in den Räumen der Aalener Tafel. Landrat Dr. Bläse und der Seniorchef von Omega Sorg waren mit Sebastian Maier von der ODR gekommen, um wieder einmal eine große Lebensmittelspende zu überreichen, letztmals an den Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter. Er nimmt in dieser Woche Abschied und übergibt am 25. Geburtstag des Kocherladens den Vorsitz an den KGR-Vorsitzenden Thomas Hiesinger. Aus Anlass der großen Spende von 20 000 Euro an die Tafel dankte Richter allen Spendern, die in den vergangenen 25 Jahren die Tafelbewegung unterstützt haben. Gerade die Aalener Tafel sei einzig und allein auf Spenden angewiesen, um die inzwischen große Kundenschar mit günstigen Lebensmitteln zu versorgen. Ende 2023 gab es 800 Ausweise, was ungefähr 2 500 Kunden bedeute. Fast 200 kommen jeden Tag in den Laden. Richter zeigte sich bewegt über den hohen Besuch im Laden aus Anlass seines Ausscheidens.

Am Donnerstag, 1. Februar findet um 18 Uhr der Festakt zum 25-jährigen Jubiläum der Aalener Tafel im Salvatorheim statt.


Mitarbeiter/innen-Fest am 14.01.2024


Sternsinger sind ökumenisch unterwegs

Am Mittwoch, 3. Januar kurz nach der Aussendung in der Salvatorkirche besuchten die kleinen Könige und Königinnen den ökumenischen Seniorenkreis auf der Heide in Peter und Paul. Die Freude war groß, dass sie den Segen der Weihnacht und das himmlische Licht weitergaben.

An drei Tagen zog die Gruppe auf der Heide von Haus zu Haus. Sie ist nur eine von über 15 Gruppen, organisiert von Salvator und St. Maria. Die Kinder sangen, sammelten Spenden für Projekte des Kindermissionswerks und natürlich bergeweise Süßigkeiten. Viele Leute, auch Evangelische, freuen sich über den Besuch und dass Kirche unterwegs ist zu den Menschen. In der Kernstadt waren dabei über 100 Menschen beteiligt.

Längst ist daraus eine ökumenische Zusammenarbeit geworden. Am Freitag war eine Erwachsenengruppe auf allen Stationen im Ostalbklinikum unterwegs, um die tröstliche Botschaft von Gottes Liebe und Begleitung mit Liedern und Segensversen an Patient/innen, Besucher/innen und die Beschäftigten in der Klinik weiterzugeben. Und am Samstagabend zog eine andere sangeskräftige Gruppe durch die Kneipen der Innenstadt. Da gab es zwar keine Süßigkeiten für die Sänger/innen, aber oft erstaunte Blicke, ab und zu etwas zu trinken und am Ende gut gefüllte Spendenbüchsen für die Aktion „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“.

„An jeder Türe haben wir für die Menschen zur Erinnerung an den Segen angebracht:  20*C+M+B+24. Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. Der Stern steht dabei für Christi Geburt und die drei Kreuze für die Begleitung durch den dreieinigen Gott – auch im Jahr 2024“, so Pfarrerin Caroline Bender, die die ganze Aktion ökumenisch begleitet hat.

www.sternsinger.de/spendendose 


In den evangelischen Kirchen in Aalen wird auf vielfältige Weise Weihnachten gefeiert.

„Wir sind immer als erste am Ort des Geschehens! Manchmal ist noch gar nichts passiert und wir sind schon da!“  Mit diesen Worten der schnellsten Reporter der Welt Ratz und Fatz begann an Heilig Abend das Krippenspiel in der Stadtkirche. Und dann staunen die beiden nicht schlecht und können kaum fassen, was da alles geschieht. Am Ende der Geschichte kommen sie schließlich ganz atemlos zum Stall und stellen fest: „Bestimmt kann man Gottes Nähe und Liebe einfach nicht fotografieren, man kann sie nur spüren und tun.“ Aufgeführt wurde das Krippenspiel vom Krippenspielteam mit Kindern der Kinderkirche unter der Leitung von Martina Frasch, Pia Grill und Sabine Weinbrenner.

Zeitgleich fand im Evangelischen Gemeindehaus der Gottesdienst mit Krippenspiel mit Pfarrerin Andrea Stier und einem Gottesdienstteam statt. Ein Regisseur möchte über die Weihnachtsgeschichte einen Film drehen. Dabei stellt er zusammen mit der Schauspielerin, die die Botin spielt, während des Drehs fest, dass es doch keine Geschichte für kleine Kinder ist. Was in Bethlehem geschehen ist, geht alle Menschen auf der Welt etwas an. Unter der Leitung von Astrid Köhler traten Kinder der Wichtelkantorei beim Krippenspiel als Engel auf. Das Krippenspiel wurde unter der Leitung von Konstanze Bogumil, Simon Wagemann, Silke Gaißler, Katrin Ballof und Stefanie Trapp eingeübt. 

In der Predigt im Gottesdienst in der Klinik stellt Pfarrerin Andrea Stier Gottes Liebe und das Licht, das in die Welt gekommen ist, in den Mittelpunkt. 

 

Der evangelische Dekan Ralf Drescher sagt in seiner Predigt an Heiligabend: „Die Welt ist erschüttert, bebt vor Schrecken und Angst und sehnt sich nach Rettung und Heil! Darum brauchen wir dieses Licht, diesen Geist und diese Kraft Jesu, die uns immer wieder neu anhält, dem Frieden zu dienen und nicht dem Krieg, der Liebe und nicht dem Hass. Auch wenn wir den Glauben an die Versöhnung angesichts der schrecklichen Bilder von Wut und Zerstörung bisweilen verlieren und uns dem Untergang dann plötzlich ganz nahe sehen. Aber noch warten wir und hoffen, dass sich alles zum Besten wendet – wie gut!“ Der Gottesdienst wurde von einer Schola und Instrumentalisten unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller und Jakob Straubenmüller musikalisch gestaltet. Magdalene Haller spielte mit der Harfe.

In Peter & Paul gab es zwei Gottesdienste, die Pfarrerin Caroline Bender ökumenisch hielt.

Beim Krippenspiel waren 15 Kinder beteiligt. Als eine Räuberschar die drei Weisen auf dem Weg nach Bethlehem überfallen will, tut sich der Himmel auf und die Räuber hören ebenfalls die Engel mit ihrer Botschaft. „Ich fühle mich total verändert“, kann der eine Räuber nur verblüfft feststellen. So schließen sie sich den Sterndeutern an und finden zur Krippe. „Wir können es genauso machen und uns auch von der himmlischen Botschaft verändern lassen. Der liebende Gott kommt uns mit seiner Zuwendung und Liebe ganz nahe, auch in die schlimmen Zeiten. Gerade da lässt er uns nicht los!“, so Pfarrerin Caroline Bender. Den Gottesdienst gestalteten Manuel Bernardt und Man Pfeiffer mit Orgel, Violine und Klavier musikalisch mit, ebenso Mika und Vera Jankowski mit Flöte und Querflöte.

In allen Krippenspielen brachten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden ein: als Regieassistenz, in der Technik und als Schauspielende. 

Die Christvesper um 18 Uhr machte das musikalische Ensemble aus sechs Harfen mit Kontrabass und Orgel zu einem besonders schönen weihnachtlichen Erlebnis. „Weihnachten wird es auch, wo Menschen vor Trümmern stehen“, so Pfarrerin Caroline Bender. Dabei machte sie sich mit der Gemeinde gedanklich auf die Suche nach dem Licht, dem hellen Schein, den Gott in die Menschenherzen gibt. Auch da, wo es gar nicht danach aussehe, komme Gott mit seinem Licht und mit seinem Trost. 

 

Am späten Abend fand die Christmette zum Thema „Frieden“ in der Stadtkirche statt. Die Lesung der Weihnachtsgeschichte, Harfenmusik und meditative Texte luden zum Nachdenken über das Kommen Jesu in die Welt und den Frieden ein. 


Weihnachten in der Wärmestube

Der Freundeskreis Wohnsitzlose hat zusammen mit der Caritas an Heiligabend mit vielen Bewohnern und Gästen einen Gottesdienst gefeiert und anschließend zu einem leckeren Essen eingeladen.

Der Raum in der Düsseldorfer Straße fasste schier nicht alle, die gekommen waren.

Unter der Begleitung der Veeh-Harfen um Lilo Ackermann wurden etliche bekannte Weihnachtslieder gesungen. Den Gottesdienst zu Beginn gestaltete der 1. Vorsitzende Martin Kronberger zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender und drei Konfirmandinnen. Nach einer gereimten Bildergeschichte „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ und der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium ging Martin Kronberger in seiner Predigt auf die Botschaft der Liebe Gottes zu den Menschen ein, die sich gerade in den dunklen, kalten, windigen Zeiten zeige. Er ermutigte dazu, sich an das zu halten, was Jesus sagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Im Wechsel mit Sr. Maja lasen einige Bewohner für alle die Fürbitten.

Das weihnachtliche Festessen zu Mittag spendete wie seit vielen Jahren der Gourmet-Express.

Ganz herzlichen Dank dafür und allen, die mitgewirkt haben!


Heiligabend in Peter & Paul

In Peter & Paul gab es zwei Gottesdienste, die Pfarrerin Caroline Bender ökumenisch hielt.

Im Krippenspiel im sehr gut besuchten Familiengottesdienst waren 15 Kinder beim Stück „Der Kaiser, die Hirten und eine Räuberschar“ beteiligt und hatten sich in den Proben toll vorbereitet. Als am Ende eine Räuberschar die drei Weisen mit ihren prächtigen Kleidern auf dem Weg nach Bethlehem überfallen will, tut sich der Himmel auf und die Räuber hören offenbar ebenfalls die Engel mit ihrer Botschaft. „Ich fühle mich total verändert“, kann der eine Räuber nur verblüfft feststellen. So schließen sie sich den Sterndeutern an und finden zur Krippe. „Wir können es genauso machen und uns auch von der himmlischen Botschaft verändern lassen. Der liebende Gott kommt uns mit seiner Zuwendung und Liebe ganz nahe, auch in die schlimmen Zeiten. Gerade da lässt er uns nicht los!“, so Pfarrerin Caroline Bender.

Den Gottesdienst gestalteten Manuel Bernardt und Man Pfeiffer mit Orgel, Violine und Klavier musikalisch mit, ebenso Mika und Vera Jankowski mit Flöte und Querflöte. 

Die Christvesper um 18 Uhr machte das musikalische Ensemble aus sechs Harfen mit Kontrabass und Orgel zu einem besonders schönen weihnachtlichen Erlebnis. Pfarrerin Caroline Bender ging in ihrer Predigt auf Schatten und Licht von Weihnachten anhand des Bildes einer modernen Krippeninstallation ein. „Weihnachten wird es auch, wo Menschen vor Trümmern stehen“, so die Pfarrerin. Dabei machte sie sich mit der Gemeinde gedanklich auf die Suche nach dem Licht, dem hellen Schein, den Gott in die Menschenherzen gibt. Auch da, wo es gar nicht danach aussehe, komme Gott mit seinem Licht. Und mit seinem Trost. „Den brauchen wir, den braucht die Welt so dringend“, so Caroline Bender.


3 000.- Euro für die Tafel

 

Groß war die Freude, als die Firma OSR-Metallrecycling auch in diesem Jahr dem Aalener Tafelladen einen Besuch abstattete und einen großen Scheck mit 3 000.- Euro überreichte, den Projektleiter Gerhard Vietz und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender dankbar entgegennahmen. Die Tafel in Aalen wird am 1.2.2024 25 Jahre alt und versucht, Menschen ohne oder mit geringem Einkommen zu einem günstigen Einkauf zu verhelfen. Die Zahl der Berechtigten steigt sprunghaft und ist bei fast 800 Einkaufskarten angelangt, was ungefähr  2000 Personen entspricht. Täglich kommen ca. 200 Menschen in den Laden. Daher sind Spenden wie die der Firma OSR-Metallrecycling für die Aalener Tafel überlebenswichtig.


„Absolut unmöglich“ lautet das Thema des Krippenspiels in Waldhausen

Das Krippenspiel in Waldhausen hat den Reigen der Weihnachtsgeschichte eröffnet, die man im Hier und Heute hören und sehen kann. Pfarrerin Caroline Bender hatte mit Sabrina Reiber und drei Konfis das Krippenspiel eingeübt und vorbereitet. „Absolut unmöglich“ ist es überschrieben.

Es erscheint einfach nicht realistisch, dass ein Stern die Geburt des Retters ankündigt, unmöglich, dass die Hirten als Randfiguren der Gesellschaft davon als erste erfahren und überhaupt absolut unmöglich, dass sich der unendliche Gott in die menschliche, begrenzte Person eines kleinen Kindes begibt, angewiesen auf elterliche Liebe und Zuwendung. Doch genau so zeigt und bringt er seine unendliche Liebe, Zuwendung und Rettung zu uns Menschen.

„Klasse, wie Ihr uns die Weihnachtsgeschichte gepredigt habt!“, lobte Pfarrerin Caroline Bender die Kinder. Diesmal gab es sogar einen selbstgeschmückten Christbaum im Bürgersaal, den die Kirchengemeinde von der Kommune für größere Veranstaltungen und Gottesdienste anmieten kann. Diesen dritten Advent gestaltete Simone Frank musikalisch und die Lieder zwischen den einzelnen Szenen trugen ihre Botschaft bei: Gott ist bei uns, menschlich nah, auch in den dunklen Zeiten und schenkt uns sein Licht für unser Leben.


Spende für den Tafelladen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Einer guten Tradition folgend bekam der Kocherladen auch in diesem Jahr Besuch vom Autohaus Kummich. Francesco Grifo überbrachte Projektleiter Gerhard Vietz und dem Vorsitzenden, Pfarrer Bernhard Richter,  eine Spende von 1 000.- Euro. Die Aalener Tafel feiert im Februar ihr 25-jähriges Bestehen und bietet Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten. Da die Einrichtung in der Bahnhofstr. 55 in den letzten Monaten vielen neuen Kunden eine Einkaufsberechtigung ausgestellt hat, sind solche Spenden wie die vom Autohaus Kummich ganz dringend notwendig.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Francesco Grifo vom Autohaus Kummich, Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz bei der Spendenübergabe in der Aalener Tafel.


Orangenaktion der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Tapfer trotzten die Konfis den kalten Temperaturen am Stand auf dem Aalener Wochenmarkt. Traditionell am Samstag vor dem ersten Advent stehen sie mit der Pfarrerin am Marktbrunnen und bieten „gute Orangen für den guten Zweck“ an. Das Evangelische Jugendwerk Aalen organisiert jedes Jahr über das Jugendwerk Württemberg die Verteilung der Orangen an die Gemeinden des Kirchenbezirks. Der Erlös geht über den CVJM Weltdienst an Projekte für Jugendliche, die es nicht so gut haben, diesmal an Straßen- und Waisenkinder in Äthiopien. Eine Weile unterstützte auch Bürgermeister Steidle die Jugendlichen. Der Verkauf lief etwas schleppend, wohl aufgrund der Glätte auf den Straßen, die so manche Marktbesucherin lieber zuhause bleiben ließ. Trotzdem kamen ca 1.800 Euro zusammen.

Pfarrerin Caroline Bender bedankte sich herzlich bei den Konfis, die alle pünktlich zu ihrer Schicht erschienen. 


Buntgefächerte Musik zum Advent in Peter & Paul

Wer am Abend des ersten Advents zum Ökumenischen Gemeindezentrum läuft, wird im glitzernden Schnee mit funkelnden Kerzenlichtern und Tannenreis auf dem Weg empfangen. Auch drinnen weisen Lichter den Weg in Richtung Altar. In der warmen Atmosphäre von Peter & Paul erklingen dann ganz verschiedene Musikstile von lokalen Künstlerinnen und Künstler. Von Klein bis Groß haben sie sich versammelt. Den Anfang machen mit ihren Trommeln die Jüngsten vom Kinder- und Familienzentrum St. Franziskus auf der Heide, zusammen mit den Ältesten, den „Aalener Chorfreunden“. Weil deren Chorleiter erkrankt ist, springt Martin Kronberger zum Tonangeben mit der Blockflöte ein. Sowieso ist er ein Tausendsassa, was Musik, Moderation und Organisation des Abends angeht. Er hat auch die weiteren Künstlerinnen und Künstler zusammengebracht: Thore und Mika Jankowski mit Flöte und Klarinette spielen weihnachtlich auf. Martin Kronberger begleitet sowohl Hans Pascher, der mit ihm „Hevenu schalom alejchem“ erklingen lässt, als auch die Jugendliche Christina Schwager, die viel Gefühl in ihre Stimme legt, u.a. bei Reinhard Meys „Nein, meine Söhne geb' ich nicht“ und auch „Creep“ von Radiohead gekonnt vorträgt. Die Friedensthematik zieht sich durch den Abend, ebenso in den adventlichen Texten, die Pfarrerin Caroline Bender vorträgt.

Manuel Bernhardt, Violine, mit Liviu Bogdan, Violine, und Man Pfeiffer, Klavier, bringen klassische Menuette gekonnt zu Gehör. Sie gehören quasi zum Urgestein auf der Heide und bei der „Musik zum Advent“. Eine Neuentdeckung ist hingegen Mattis Weingart, der mit Adel Tawils „Lieder“ und „Unikat“ von SDP ganz ungewohnte Lieder hineinbringt und als Fünftklässler mächtig mutig auftritt und als echter Heidebewohner hoffentlich nächstes Mal wieder dabei ist. Nach der eindrücklichen „Friedenshymne der 80er“, wie Martin Kronberger Hannes Waders „Es ist an der Zeit“ einführt und singt, begleitet von Man Pfeiffer am Klavier, bildet nach dem Segen das gemeinsam gesungene „Macht hoch die Tür“ den Abschluss. Spenden wurden für den Freundeskreis für Wohnsitzlose gesammelt. 

Vielen Dank an alle Mitwirkenden, Gäste und Spenderinnen und Spender!

Weitere Spenden sind willkommen:

Freundeskreis für Wohnsitzlose Aalen e.V. 

IBAN DE72 6145 0050 0805 2201 33


Elfter Lebendiger Adventskalender eröffnet

Schneeflocken in der Luft, Tannenzweigduft und auch Punsch und Plätzchen sind vorbereitet. Auf der Mauer sind viele leuchtende Kerzen aufgestellt. Wer am Freitagabend in den Hof des Evangelischen Gemeindehauses kommt, merkt: Gleich geht es los mit dem Lebendigen Adventskalender.

An der Seite hat sich ein großer Halbkreis von Bläserinnen und Bläsern des Posaunenchores bereitgestellt. Die festlichen Klänge laden ein, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Gleich wird Wolfgang Böttiger mit dem CVJM-Posaunenchor die Lieder zum Singen begleiten.

Zahlreiche Menschen, darunter etliche Kinder, versammeln sich um die Mitte, eine lodernde Feuerschale.

Pfarrerin Caroline begrüßte die Anwesenden zur Eröffnung des 11. Lebendigen Adventskalenders, organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Aalen. Bei den Teilnehmenden sind Interessierte aller Konfessionen willkommen. An 29 Orten wird bis zum 23. Dezember jeden Abend eine Andacht im Freien gefeiert – so wie an diesem Abend auch. Die Adventszeit soll nicht vorbeirasen, sondern eine Vorbereitung auf Christi Geburt sein.

Sabine Weinbrenner und Sigrid Wolf lasen Psalm und Gebet mit der Gemeinde im Wechsel. Eine schöne Variante der Geschichte „Die vier Lichter des Hirten Simeon“ trug Bärbel Geßler vor. Danach entsandte Pfarrerin Andrea Stier mit einem „Lichtwort“ die ersten Gastgebenden aus allen Wohngebieten in die Weite der Stadt. Alle kamen mit ihren Kerzengläsern zu ihr und empfingen das Kerzenlicht und ein Segenswort mit auf den Weg. „Tragt in die Welt nun ein Licht“ schallte es dann von allen Seiten. Pfarrerin Caroline Bender bedankte sich bei den Ehrenamtlichen und entließ alle mit einem Segen in den Abend. Feine Flocken setzten sich auf die Leute, die noch lange bei Punsch und Plätzchen zusammenstanden und die Gemeinschaft pflegten. 

Die Orte, wo um 18 Uhr das Türchen des Adventskalenders geöffnet wird, werden täglich im Veranstaltungskalender der Zeitungen veröffentlicht.


Kinderhaus Liliput sammelt für die Tafel

Es ist eine gute alte Tradition, dass das Kinderhaus Liliput der Evang. Kirchengemeinde Aalen jedes Jahr vor der Adventszeit an die Menschen denkt, die es schwer haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. So haben Kinder, Eltern und Erzieherinnen Lebensmittel gesammelt, die für die Kunden der Aalener Tafel bestimmt sind. Auch Nikoläuse gehören kurz vor dem 6. Dezember dazu. Bei der Warenübergabe im Kinderhaus dankte Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V. allen Beteiligten für diese tolle Aktion. Durch den Krieg in der Ukraine ist die Zahl der Einkaufsberechtigten stark gestiegen. Daher ist die Tafel ganz dringend auf Lebensmittelspenden wie die aus dem Kinderhaus Liliputangewiesen.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel mit Projektleiter Gerhard Vietz, der Kinderhausleiterin Gabriele Weber, weiteren Erzieherinnen und Kindern des Kinderhauses Liliput bei der Warenübergabe im Foyer des Kinderhauses.


Lebendiger Adventskalender 2023

Foto: Ulrike Schneider
Foto: Ulrike Schneider

Er hat Tradition. Schon seit 2013 gibt es den „Lebendigen Adventskalender“ der Evangelischen Kirchengemeinde Aalen. Am Freitag, 1. Dezember, wird er wieder mit einer Andacht beim Evangelischen Gemeindehaus in der Friedhofstraße feierlich eröffnet. Von dort zieht er Abend für Abend durch die Stadt.

Adventszeit. Im christlichen Sinn bereitet diese Zeit auf Weihnachten vor. Eine besinnliche Zeit also. Eigentlich jedenfalls. Doch viele Menschen erleben die Wochen vor Weihnachten als hektisch und stressig. Die Evangelische Kirchengemeinde möchte mit dem „Lebendigen Adventskalender“ einen Kontrapunkt dazu setzen und das Wesentliche dieser Tage bewusst machen. Pfarrerin Andrea Stier, Sabine Weinbrenner, Sigrid Wolf und Bärbel Geßler laden namens der Kirchengemeinde deshalb zu dieser Andachtsreihe ein. In deren Mittelpunkt steht jeden Abend eine Geschichte, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Nachdenken anregen soll. Mit einer halbstündigen Andacht mit Liedern, Psalmen, Gebet und Segen soll Gemeinschaft und nachbarschaftliches Miteinander gepflegt werden. Gemeinsam führt der Weg so Tag für Tag ein Stück näher auf Weihnachten und damit auf die Ankunft Jesus Christus dem Friedensbringer zu.

Alle Menschen sind eingeladen unabhängig von Konfession oder gar Religion an einem oder vielleicht auch an mehreren dieser adventlichen Treffen teilzunehmen. Jeden Abend richtet eine andere Familie oder eine andere Gruppe die Andacht aus. Das Samariterstift, der Wiesengrund und das Hospiz in Ebnat sind ebenso dabei wie der Kindergarten auf der Heide, der Treffpunkt Rötenberg und der CVJM im Gütle. So zieht der „Lebendige Adventskalender“ durch die Wohngebiete der Aalener Kernstadt und macht auch in Waldhausen und Ebnat Station. Gefeiert wird immer vor den Häusern, bei schlechtem Wetter auch mal in einer weihnachtlich dekorierten Garage. Ein fröhliches Zusammensein soll es sein, weshalb im Anschluss an die Andacht Gebäck und Punsch gereicht wird.

Die feierliche Eröffnung am Freitag um 18 Uhr vor dem Evangelischen Gemeindehaus gestaltet der Posaunenchor musikalisch. Während dieser Feier wird ein Adventslicht entzündet, das als christliche Botschaft für die Ankunft Jesus Christus weitergetragen wird an all die Orte, an denen der „Lebendige Adventskalender“ in den kommenden Wochen bis Heilig Abend Station macht.

Der „Lebendige Adventskalender“ findet abends immer um 18 Uhr statt. Die Orte finden sie hier (verlinkt mit OpenStreetMap).

Foto: Sabine Weinbrenner, Sigrid Wolf, Bärbel Geßler und Pfarrerin Andrea Stier (von links) von der Evangelischen Kirchengemeinde Aalen laden zum „Lebendigen Adventskalender“ ein. 


Zehn hoch drei! - Spendenaktion der Realschule auf dem Galgenberg

Die Spendenaktion der Realschule auf dem Galgenberg jährt sich zum zehnten Mal

In Zeiten, in denen Solidarität und Zusammenhalt wichtiger denn je sind, hat die Schulgemeinschaft der Realschule auf dem Galgenberg zum zehnten Mal ihre Sternaktion durchgeführt, um dem Tafelladen in Aalen unter die Arme zu greifen.

Doch wie so viele soziale Projekte kämpft auch der Tafelladen mit Engpässen, was die Spendenbereitschaft angeht. Deshalb war es der richtig starken Gemeinschaft auf dem Galgenberg im zehnten Jubiläumsjahr ein Anliegen, die Anzahl der Lebensmittelspenden der Vorjahre zu toppen. Mit über tausend Spenden hat die RSG ihr Ziel „Zehn hoch drei!“ erreicht und konnte so erneut unter Beweis stellen, was eine verhältnismäßig kleine Schule gemeinsam Großes leisten kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Sie hat gezeigt, dass Solidarität und Mitgefühl keine leeren Worte sind, sondern Taten, die das Leben anderer positiv beeinflussen kann.

Mit den Worten „Ihr seid einfach klasse!“ lobte Pfarrer Bernhard Richter, der Vorsitzende des Tafelladens das Engagement der Schülerinnen und Schüler der Realschule auf dem Galgenberg, die als erste Schule im Ostalbkreis eine solche Spendenaktion ins Leben rief. Auch im nächsten Jahr kann sich der Kocherladen auf die starke Gemeinschaft an der RSG verlassen.

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten!


Kinder sind Licht der Welt

Die ökumenische Kinderbibelwoche in den Herbstferien fand dieses Jahr zur Apostelgeschichte statt.

Drei Tage lang wuselt und brandet Leben durch das ökumenische Gemeindezentrum Peter & Paul in Aalen auf der Heide: Es ist wieder Kinderbibelwoche! Über 45 Kinder und 25 engagierte Betreuerinnen und Betreuer füllen die Räume mit Lachen, Singen, Rennen, Leben.

Los ging es morgens immer im Kirchenraum mit Bewegungsliedern und gemeinsamem Gebet. Die Großen hatten wie jedes Jahr ein Theaterspiel vorbereitet und spielten für die Kleinen die Geschichte der Anfänge der Kirche. Was macht uns Christenmenschen aus? Was stärkt uns? Worauf kommt es an?

Nach einem kleinen Imbiss ging es dann kreativ in Kleingruppen weiter: Trostboxen mit Taschentüchern, Lichtfänger als Fensterschmuck, Kräutersalz und Karten für liebe Menschen entstanden – bunt und einzigartig. Mit Singen, Beten und dem Segen verabschiedeten sich alle am Ende des Vormittags. Und freuten sich schon auf den nächsten Tag.

Am Sonntag, 5. November war der Familiengottesdienst zum Abschluss mit einem weiteren Stück aus der Apostelgeschichte, Kapitel 8. 

Nach dem Anspiel von Jugendlichen zur Heilung eines Gelähmten ging Pfarrerin Caroline Bender in ihrer Predigt auf die Kraft Gottes ein, die er uns schenkt. Jesus sagt auch zu den Heutigen: „Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid das Salz der Erde.“ Das ist ein Auftrag, sich aus dem Glauben an den christlichen Gott heraus in die Welt einzubringen.

Familienreferentin Maria Eßeling von der katholischen Kirchengemeinde begleitete mit den KiBiWo-Sängerinnen die Lieder schwungvoll musikalisch. Begeistert stürmten bei jedem Lied die Kinder nach vorne, um die Bewegungen zu den Liedern mitzumachen. Nach der Predigt wurde das Licht der Osterkerze in den selbstgemachten Salzkristall-Gläsern weitergegeben.

Dabei halfen aus dem Team Carmen Gräßer, Daniela Ranck und Kerstin Dellemann.

Größere Kinder und einige der 13 beteiligten Konfirmandinnen und Konfirmanden trugen thematische Fürbitten vor. Und nach dem Segen gab es eine lange Schlange an der Ausgabe des leckeren Mittagessens.

Francesco Magliano und das Küchenteam um Christine Krauth und Barbara Pforte hatten jede Menge Pasta, Soßen und Salat vorbereitet. Beim Kaffee genossen alle die mitgebrachten Nachspeisen und Kuchen. So ging eine bunte, fröhliche, schöne, würzige Kinderbibelwoche mit Licht und leuchtenden Augen zu Ende.

Ein großes Dankeschön an das tolle Team und alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund!

Bis nächstes Jahr in den Herbstferien – wir freuen uns schon jetzt auf Euch! 

Pfarrerin Caroline Bender


Gedenkgottesdienst mit dem Ökumenischen Hospizdienst (22.10.2023)

Über das Jahr leisten die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter des Ökumenischen Hospizdienstes eine wertvolle Arbeit in der Betreuung und Wegbegleitung von sterbenden Menschen bis an deren Lebensende. Sie sind geschult in der Wahrnehmung der Bedürfnisse und Äußerungen der schwerkranken Menschen und begleiten durch ihre Nähe bis zum letzten Atemzug und sind ein Stück weit auch für die Fragen der Angehörigen da.

Einmal im Jahr, meist am vierten Oktobersonntag, im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes in Peter und Paul, wird der verstorbenen Begleiteten gedacht. Für jeden Menschen des vergangenen 12 Monate wird eine Kerze entzündet und sein oder ihr Name gelesen und der ganze Gottesdienst greift die Thematik von Leben, Sterben und unserer christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod bei Gott auf, so Pfarrerin Caroline Bender.

Dieses Mal wurde der Gottesdienst musikalisch vom Veeh-Harfen-Ensemble „Tongeflecht“ aus Oberkochen mitgestaltet, dazu Man Pfeiffer an der Orgel und von den Mitarbeiterinnen des Hospizdienstes in Ehren- und Hauptamt mit Giuseppina Mango.


Vorstandswechsel beim ACK

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen hat einen neuen Vorstand. Gewählt wurden Familienreferentin Maria Eßeling von der katholischen Kirche als Vorsitzende und als Stellvertreterin Pfarrerin Caroline Bender von der evangelischen Kirche. Der frühere Vorsitzende der ACK Pfarrer Richter i.R. betonte in der letzten von der ACK herausgebrachten Zeitung „Ökumene aktuell“, dass Ökumene für uns kein Luxus sei, sondern selbstverständlich. „Ökumene ist und bleibt in Aalen eine Selbstverständlichkeit - dafür steht auch in Zukunft die ACK.“, so die neue Vorsitzende. In der ACK sind außerdem vertreten die evangelisch-methodistische und die evangelisch-freikirchliche (Baptisten) Gemeinde. Neben Einzelprojekten organisiert die ACK u.a. regelmäßig am dritten Montag im Monat das Aalener Friedensgebet um 18 Uhr vor der Stadtkirche. 

Auf dem Bild: Die Mitglieder des ACK (von links): Sylke Gamisch, Steffen Seibold, Hannelore Melcher, Norbert Kempf, Maria Eßeling, Barbara Rau, Caroline Bender, Christine Neuffer, Doris Paskal. Es fehlen: Walter Beyer, Gebhard Neufischer, Walter Ohligschläger.


"BEST Of US!" - CHORazon und der Projektchor Schmiden begeisterten (15.10.23)


Verabschiedung von Herrn Pfarrer Richter am 1. Oktober 2023

Auf vielfachem Wunsch:

 - die Predigt Pfarrer Bernhard Richters zum Abschied am 1. Oktober in der Stadtkirche Aalen über Lukas 12,16-20 als Download.

- die Abschiedsrede Pfarrer Bernhard Richters am Ende des Empfangs am 1.10.23 als Download.


Erntedankfest mit Anmeldungen zu Konfi3 2023

Zum Erntedankfest konnten wir uns auch dieses Jahr wieder über einen reich geschmückten Erntealtar freuen. Zahlreiche Gemeindeglieder hatten Obst, Gemüse und Getreide, Honig, Brot, Nudeln und vieles mehr zur Verfügung gestellt. Ebenso wie das Geldopfer vom Gottesdienst kommen auch diese Gaben dem hiesigen Tafelladen zugute.

Pfarrer Langfeldt segnete die Erntegaben. In seiner Predigt unterstrich er dabei, dass diese nicht nur für sich alleine stehen, sondern stellvertretend für alles, was Gott uns in den zurückliegenden Monaten Gutes geschenkt hat: für Nahrung und Ertrag, Leben und Schöpfung, dazu auch für gewisse Momente von Glück, Sinn und Schönheit.

Im Anschluss an den Gottesdienst hat die zentrale Anmeldung zum kommenden Konfi3-Kurs stattgefunden. Zuvor hatten Drittklässlerinnen und Drittklässler ihre Erntegaben zum Altar gebracht und sich der Gemeinde persönlich vorgestellt.

Noch ist eine nachträgliche Anmeldung zum kommenden Konfi3-Kurs über Pfarrer Langfeldt und das Konfi3-Team möglich. Mit einem Elternabend am 14. November, 19.00 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus Aalen starten unser Konfi3-Team sodann in die neue Einheit.


Interreligiöses Erntedankfest am 01.10.2023

Es war ein strahlender Oktobersonntag, als rund 150 BesucherInnen in den Interkulturellen Garten im Hirschbach strömten. Jahre zuvor war es oft so nass, dass alle, die gekommen waren, fast geschwommen sind, erinnerte Stanislaw Widz in seiner Begrüßung. Der 1. Vorsitzende im Interkulturellen Garten stellte ich als gebürtige Pole vor und nach ihm stellten sich alle anwesenden GärtnerInnen vor und erzählten von ihrer Heimat. Die Kinder von St. Franziskus sangen ein Lied und Oberbürgermeister Frederick Brütting sprach ein Grußwort, indem er die Vielfalt in der Stadt betonte und auch die Willkommenskultur, die nicht aufgegeben werden darf. Diakon Thomas Bieg und Pfarrer Bernhard Richter gestalteten die ökumenische Andacht und ein ukranischer Chor sorgte mit Man Pfeifer am E-Piano für die musikalische Umrahmung. Am Ende waren alle zu einem gemeinsamen Mittagessen im Garten eingeladen.


Martin Kronberger und Caroline Bender neue Vorsitzende beim Freundeskreis für Wohnsitzlose

Vier Jahre war er erster Vorsitzender, zwölf Jahre Stellvertreter, und seit seinem Amtsantritt in Aalen im Dezember 1999 war er Mitglied im Freundeskreis für Wohnsitzlose, Pfarrer Bernhard Richter, der bei der Mitgliederversammlung im Gemeinschaftsraum der Caritas die Kapitänsbinde an Martin  Kronberger und Pfarrerin Caroline Bender weiterreichte.

Zuvor hatte Richter einen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2022 abgegeben und noch einmal das 25-jährige Jubiläum  des Freundeskreises in Erinnerung gerufen, den Ökumenischen Gottesdienst auf dem Aalbäumle, den Tag der offenen Tür mit Sommerfest in der Caritas, und auch den Festakt Ende September.

Richtig Fahrt nahm die Arbeit dann am Ende des Jahres auf, als der Freundeskreis das Haus in der Düsseldorfer Str. 33 erworben und inzwischen umgebaut hat, so dass zum 1. Oktober drei Frauen einziehen können.

Die Aufgabe des Freundeskreises wird künftig sein, für die Spenden zur Finanzierung des Hauses zu sorgen und zugleich auch die Bewohnerinnen zusammen mit der Caritas zu begleiten und betreuen.

Richter schloss seinen Bericht mit dem Motto, das ihn 24 Jahre in seiner Arbeit begleitet hat, und er hofft, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird: Wohnungslos ist nicht hoffnungslos.

Unser Bild zeigt den scheidenden Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter und die beiden neuen Vorsitzenden Martin Kronberger und Pfarrerin Caroline Bender mit den im Amt bestätigten Gudrun Fichtinger/Schriftführerin, Bärbel King/Kassiererin nach der Mitgliederversammlung im Gemeinschaftsraum der Caritas.


Trotz Obergrenzen Menschlichkeit bewahren - Mahnwache am Marktbrunnen

„Die Situation ist angespannt und die Stimmung scheint zu kippen“ stellte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Begrüßung fest. Rund 30 TeilnehmerInnen waren der Einladung zur Mahnwache gefolgt. Auch in diesem Jahr gibt es innerhalb der Interkulturellen Woche den „Internationalen Tag des Flüchtlings“. Die Trommelgruppe des Afrikanischen Kulturvereins hatte im Feierabendtrubel rund um den Marktbrunnen dafür gesorgt, dass der Blick auf das Schicksal der Flüchtlinge gerichtet wurde. „Wir dürfen die Menschen in Lampedusa mit dem Problem der geflüchteten Menschen nicht alleine lassen", sagte der Stadtkirchenpfarrer, genauso wenig aber die Kommunen, die mit der Unterbringung an Grenzen kommen, und genauso dürfen wir die Flüchtlinge nicht allein lassen. „Ihr Schicksal berührt mich zutiefst“, so Richter. Man müsse Schleuserbanden das Handwerk legen, die auf menschenunwürdige Weise Flüchtlinge so transportieren, wie man nicht einmal Vieh befördern würde. Genauso aber müsste man auch denen das Handwerk legen, die in der Politik mit populistischen Parolen Stimmung erzeugten, um am rechten politischen Rand Stimmen zu fischen. Und ob das wirklich eine gute Idee ist, die Türkei zum sicheren Herkunftsland zu erklären, bezweifelte Richter.

Mehtap Derin von der Akademie warb für eine menschliche Flüchtlingspolitik  und dafür, dass man nicht nur auf Zahlen und Statistiken schaut, sondern auf Menschen und ihr Schicksal als Flüchtlinge.

Mit einer Schweigeminute für das Schicksal geflüchteter Menschen und eindringlichen Trommelklängen endete die Mahnwache.


Abschied und Neubeginn

Ein Hauch und Wehmut wehte um den Treffpunkt am Rötenberg, als Pfarrer Bernhard Richter bei der Mitgliederversammlung sein Amt als erster Vorsitzender des Fördervereins niederlegte. Richter hatte wie sein Stellvertreter Günter Hoeschle, der ebenfalls verabschiedet wurde, den Verein seit seiner Gründung vor zehn Jahren geleitet. Zuvor war Richter Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, die er als Nachfolger für Albrecht Schmid viele Jahre leitete. 

Neu gewählt wurden Pfarrerin Caroline Bender als 1.Vorsitzende und Murat Goel als ihr Stellvertreter, und Thomas Roell als Beisitzer, Markus Biehler als Kassier und Jürgen Däffner als Beisitzer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Markus Biehler gab einen Kassenbericht und Elisabeth Beyer bestätigte als Kassenprüferin Die ordnungsgemäße Führung der Kasse. Katja Stark als Leiterin des Sozialamtes der Stadt Aalen beantragte die Entlastung, lobte zugleich auch das vielfältige Engagements des Fördervereins und dankte den scheidenden Vorsitzenden für Ihr Wirken an der Spitze des Fördervereins.

Eingangs hatte Bernhard Richter seinen letzten Rechenschaftsbericht abgelegt und noch einmal die Anfänge vor 50 Jahren, aber auch die Neustrukturierung vor zehn Jahre in Erinnerung gerufen. Er sprach von schmerzlichen Verlusten wie Brigitte Geßler, Mustafa Oguz und Albrecht Schmid, aber auch von vielen Festen, Ausflügen, Jahresessen und anderen Begegnungen, die vom Förderverein finanziert wurden, genauso wie kleine und größere Anschaffungen. Für Richter war und bleibt wichtig, dass der Treffpunkt für Menschen eine Heimat werde und bleibe. Und man dürfe auch feststellen, dass aus einem einstigen Problemviertel ein charmantes Wohnquartier geworden ist, schloss Richter seinen Bericht.

Am Ende gab Treffpunktleiter Sven Mielke eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen am Treffpunkt und dankte für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung seiner Arbeit durch den Förderverein.

Bild links: Günter Hoeschle und Pfarrer Bernhard Richter, die seit der Neugründung den Förderverein geleitet haben, wurden bei der Mitgliederversammlung verabschiedet.

Bild rechts: Der alte und der neue Vorstand nach der Mitgliederversammlung am Rötenberg


„Ich mache Station auf Gleis eins“ - Ökumenischer Gottesdienst am Aalener Bahnhof

Der Himmel war blau und die Sonne schien, als Sonja Kleiner von der Bahnhofsmission die Gäste auf Gleis eins begrüßte. Auch in diesem Jahr lud die Bahnhofsmission zu einem Ökumenischen Gottesdienst auf Gleis eins ein, den der Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Böttiger festlich eröffnet hatte. Pastoralreferentin Elisabeth Beyer und Pfarrer Bernhard Richter gestalteten den Gottesdienst gemeinsam.

In seiner Ansprache erinnerte Richter an verschiedene Stationen, die es im Leben gibt, vom Kindergarten bis zum Rentenalter. Im Leben sei man stets unterwegs und sollte nicht nur zurück-, sondern auch nach vorne blicken. Auch der Ruf in die Nachfolge Jesu markiere eine Station. Richter warb um ein Leben, das aus dem Glauben heraus gestaltet wird, wo einen die Zusage der Gegenwart Gottes stets begleitet und ermutigt.

Die Fürbitten sprachen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission und Sonja Kleiner bedankte sich bei Pfarrer Bernhard Richter mit einem Abschiedsgeschenk für die langjährige Zusammenarbeit und für die vielfältige Unterstützung der Bahnhofsmission; Richter wiederum lobte die Arbeit der Bahnhofsmission, und sprach von einem „Stück Himmel am Bahnhof“.

Mit dem Lied: Möge die Straße uns zusammenführen“ endete der Gottesdienst.


Mitgliederversammlung der Aalener Tafel 2023

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Kocherladen als Seismograph für gesellschaftliche Entwicklung

Eine wichtige Nachricht teilte Pfarrer Bernhard Richter gleich am Anfang der Mitgliederversammlung der Aalener Tafel in der Waldschenke in Affalterried mit: er werde den  Vorsitz noch bis zum 25-jährigen Jubiläum am 1. Februar behalten, ehe dann Thomas Hiesinger, Laienvorsitzender des Evang. Kirchengemeinderates, mit Wolfgang Fimpel zusammen den Verein leiten wird.

Verabschiedet wurden nach 24 Jahren Tätigkeit Almut Braasch und Hannelore Melcher. Sie waren beide von der ersten Stunde im Februar 1999 dabei. Gudrun Kolb wurde für 20-jährige Tätigkeit geehrt und Gerburg Tull im Vorstand bestätigt. Neu gewählt wurden Petra Weidner, Wilfried Kapfer, Josef Mischko und Dr. Thomas Heuchemer. Richter sprach von einem starken Zeichen, dass alle Sitze im Vorstand besetzt werden konnten. Besonderes Lob erhielt Gerhard Vietz als Projektleiter für sein Engagement für die Tafel, ebenso Ursula Hubel, die als Kassiererin für die Finanzen im Verein zuständig ist und auch die Umbauarbeiten begleitet hatte. Bruno Dolderer und Gerhard Hägele hatten die Kasse geprüft und beantragten die Entlastung von Kassiererin und Vorstand.

Wolfgang Fimpel blickte zurück auf die Situation im Laden nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine. Gesellschaftlich Entwicklungen schlagen immer auch in der Tafel auf. „ Unser Kocherladen ist immer auch ein Seismograph“, so Fimpel, der von über 1000 Einkaufsberechtigten sprach und allen Spendern dankte.

Pfarrer Bernhard Richter gab einen Ausblick auf das Jubiläum am 1. Februar im Salvatorheim, zu dem Landrat Dr. Bläse, OB Brütting und MdL Mack ihre Teilnahme zugesagt haben. Am Ende waren alle als Dankeschön für Ihre Mitarbeit in der Tafel zu einem warmen Abendessen eingeladen.


Weltkindertag in der Stadtkirche (20.09.2023)

Mit einem Mitmachkonzert in der Stadtkirche und einer Polonaise vor der Stadtkirche hat die Evang. Kirchengemeinde am Mittwoch den Weltkindertag begangen. 150 Kinder aus den Kindertagestätten waren der Einladung gefolgt und sorgten für eine tolle Stimmung in der Kirche. 

„So gefällt es mir in der Stadtkirche“ bekannte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Begrüßung. Er höre am Weltkindertag immer so viel, was alles für Kindern getan werden muss. „Und das ist auch richtig so. Aber wir müssen an diesem Tag vor allem etwas mit den Kindern machen, damit sie auch spüren und erleben, wie wichtig sie uns sind“, so Richter.

Dann wurde es lebhaft, denn der Liedermacher Jörg Sollbach stimmte die Kinder auf ihren Tag ein und machte im Zwiegespräch mit seiner Handpuppe Fridolin und mit vielen nachdenkenswerten Liedern deutlich, wie wichtig Kinder sind, wie man sie als Gottes Geschenk begreift und sie mit ihren Gaben fördert und anerkennt. Es wurde gehüpft, geklatscht, getanzt, gesungen und alle hatten ihre Freude.

Am Ende zogen alle hinaus vor die Kirche, begleitet von Jörg Sollbach und dem Lied: Gott geht mit. In einer großen Polonaise sollte in der Stadt deutlich werden, dass nicht nur Markt war, sondern an diesem Mittwoch auch Weltkindertag.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter mit der Handpuppe Fridolin  (und Liedermacher Jörg Sollbach) zusammen mit vielen Kindern bei der Polonaise am Weltkindertag nach dem Mitmachkonzert in der Stadtkirche.


Interkulturelle Woche 2023 startet

Foto: Stadt Aalen
Foto: Stadt Aalen

Es ist dem Namen nach eine Woche, aber in Aalen gibt es so viele Veranstaltungen, dass es drei Interkulturelle Wochen geworden sind.

In der vergangenen Woche wurde das Programm mit Oberbürgermeister Frederick Brütting vorgestellt. Dabei war erstmals auch Marc Schnabel, der Leiter der Evang. Erwachsenenbildung, der mit verschiedenen Vertretern unterschiedlichster Organisationen einen Clip am Marktbrunnen drehte.

Pfarrer Bernhard Richter warb für die beiden Veranstaltungen mit Beteiligung der Evang. Kirchengemeinde:

  • Am Freitag, 29. September um 17 Uhr Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen mit dem Afrikanischen Kulturverein und seiner Trommelgruppe
  • Am 1. Oktober um 11 Uhr Interreligiöser Erntedank im Interkulturellen Garten mit VertreterInnen verschiedener Religionen.

Unser Bild zeigt Oberbürgermeister Frederick Brütting und Pfarrer Bernhard Richter mit weiteren Vertretern verschiedener Organisationen bei der Vorstellung der Interkulturellen Woche im Rathaus.

Flyer Interkulturelle Woche (Download von aalen.de)


Mitgliederversammlung im Krankenpflege- und Diakonieförderverein

Kontinuität und Aufbruch-und bald eine Demenzgruppe

Es wehte ein Hauch von Abschied bei der Mitgliederversammlung des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins. Pfarrer Bernhard Richter verabschiedete die Vorstandsmitglieder Almut Braasch und Erich Haller, und legte am Ende den Vorsitz nach 16 Jahren nieder. Zuvor gab Richter der gut besuchten Mitgliederversammlung einen Rechenschafsbericht vor, in der er nicht nur das vergangene Jahr streifte, sondern noch einmal Sinn und Zweck des Vereins deutlich machte,. 

2007 wurde er als nicht selbständiger Verein der Kirchengemeinde neu aufgestellt. Aus dem 1888 gegründeten Krankenpflegeverein wurde ein Krankenpflege- und Diakonieförderverein. Dabei sei es ihm als Vorsitzender immer wichtig gewesen, der traditionellen Krankenpflege verbunden zu bleiben, aber dann doch immer mehr einen Diakonieförderverein aufzustellen. Viele Projekte seien gefördert worden, der Aufwindhof, die Klinikclowns, die Kindergärten, der Tafelladen, die Arbeit mit Wohnsitzlosen, die Gruppe pflegender Angehöriger und viele andere mehr. Daneben habe der Verein immer auch dafür gesorgt, dass diakonische Einrichtungen besucht werden, das Samocca, die Bahnhofsmission, die Seniorenwerkstatt, die Wohnungslosenhilfe, die Werkstätten für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung.

Und Richter gab seiner Freude Ausdruck, dass im November das Cafe Weitblick starten wird, in dem Menschen mit dementieller Erkrankung eingeladen sind. Jeden Donnerstag um14.30 Uhr wird es im Cafe im Evang. Gemeindehaus stattfinden und pflegende Angehörige für einen Nachmittag in der Woche entlasten. „Krankenpflege und Diakonie gehören auch in Zukunft ganz eng zusammen“ resümierte Richter seinen Bericht zurück und in die Zukunft.

Gerhard Hederer nahm die Entlastung vor und Gisela Scheller dankte als 2. Vorsitzende Pfarrer Richter mit einem Glücksschwein und einem Essensgutschein für sein langjähriges Wirken als Vorsitzender. 

Pfarrerin Andrea Stier wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt, die Vorstandsmitglieder Gisela Scheller, Sigrid Luippold und Hannelore Melcher wurden für eine weitere Wahlperiode wiedergewählt. 



 

 

"Ökumene aktuell 2023" steht zum Download bereit
und kann online gelesen werden

 

 


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