Einkuvertieren der Wahlunterlagen am 11. Nov. 2019

Am Montag trafen sich im Saal des Gemeindehauses 18 Helferinnen und Helfer, um die über fünfeinhalbtausend Wahlunterlagen für die Wahlberechtigten einzukuvertieren. In jeden Materialumschlag wurden dabei acht Bestandteile gepackt. So wurden über 100 Arbeitsstunden allein für diesen Teil der Wahlvorbereitung geleistet.

 

Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden!

 

Das Fazit daraus kann für alle Gemeindeglieder eigentlich nur sein, am 1. Dezember bei der Kirchenwahl wählen zu gehen!


Info- und Fragerunde mit den Bewerber/innen für die Kirchenwahl (10.11.2019)

Am Sonntag, 10. November nach den Gottesdiensten wurde der Kirchengemeinde Gelegenheit gegeben, die Bewerber/innen für den Kirchengemeinderat (KGR) in einer öffentlichen Vorstellungsrunde im Café im Gemeindehaus persönlich kennenzulernen. 

Alle stellen sich auch in einer Broschüre vor, die jedem Gemeindeglied in den nächsten Tagen zusammen mit allen Wahlunterlagen per Post zugeht.

Bei der Wahl für den KGR stehen 12 Kandidierende für die 12 Plätze zur Verfügung. Das sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Sascha Bauer, Petra Beck, Johannes Eck, Hans-Joachim Frasch, Thomas Hiesinger, Dr. Erich Hofmann, Christine Krauth, Cornelia Maier, Hannelore Melcher, Christine Neuffer, Birgit Rück, Sabine Weinbrenner.

Bei der Wahl zur Landessynode, unserem „Kirchenparlament“, gehören wir in Aalen mit Heidenheim zum Wahlkreis 15. Bei uns sind ein Theologe und drei sog. Laien zu wählen. Dafür stehen 7 Kandidierende zur Verfügung. Näheres finden Sie hier.


Scheckübergabe an die Klinikclowns

Am 13.10. fand der erste Blaulichtgottesdienst in der Aalener Stadtkirche statt. Dabei wurde das Oper für die Klinikclowns eingesammelt. In dieser Woche fand bei der Pflegedirektion im Ostalbklinikum die Scheckübergabe statt. Sowohl Pflegedirektor Günter Schneider als auch Uschi Gsell für die Klinikclowns bedankten sich für 684.23 Euro. Pfarrer Bernhard Richter sprach von der wertvollen Arbeit der Klinikclowns in der Wachkomastation in Bopfingen und In der Kinderklinik in Aalen.

 

Unser Bild zeigt Pflegedirektor Günter Schneider und Dodi alias Uschi Gsell als Klinikclown und die Notfallseelsorger Wolfgang Fimpel, Rainer Zimmerschitt und Bernhard Richter bei der Scheckübergabe. Die drei hatten mit Sylke Gamisch den Gottesdienst vorbereitet.


Gemeinde auf Zeitreise nach Jericho (03.11.2019)

Zum Abschluss der Kinderbibelwoche mit über 50 Kindern kam eine große Gemeinde am Sonntag zum Fest im Gemeindehaus zusammen. Fotograf Willi und Reiseführerin Franzi entführten mithilfe einer „Rakete“ alle Anwesenden ins alte Israel nach Jericho, wo sie mit Zachäus, einer Jüngerschar und Bettlern am Wegrand der Kinderbibelwoche nachspürten. Auch Bartimäus war Jesus begegnet. Aus seiner Blindheit lernte er sehen. Dazu half ihm sein großes Vertrauen zu Jesus, der ihn heilte. Bartimäus konnte dann sehen und Zachäus wurde gesehen, von Jesus angesehen.

Mit einem fulminanten Bibeltheaterstück und Jugendlichen als tollen Schauspielern, die förmlich über sich hinauswuchsen, wurden alle per Zeitreise in die Vergangenheit versetzt, die sehr gegenwärtig wurde. Unter der musikalischen Gestaltung von Pei-Tsan Baitinger (Flügel), Alexandra Ilg (Gitarre) und Martin Kronberger (Gitarre und Gesang) machte das Mitsingen riesigen Spaß und es kam Schwung in die Sache.

Zu Beginn wurde Paul genau an seinem ersten Geburtstag von Pfarrerin Caroline Bender auf den Namen des dreieinigen Gottes getauft.

Bei bester Stimmung ging das Fest mit einem feinen Mittagessen weiter – danke an Koch Francesco und alle Mitarbeiter und Kuchenspenderinnen!

Großes Kompliment und vielen Dank an die mehr als ein Dutzend jugendlichen und fast ebenso vielen erwachsenen Mitarbeiter, die diese erfüllten Tage in ökumenischer Verbundenheit möglich gemacht haben!


90 Jahre Posaunenchor des CVJM Aalen

 

Anlässlich des runden Geburtstages unseres Posaunenchores gab es dieses Jahr für Freunde der geistlichen Bläsermusik mehrere besondere Angebote zum Mitwirken und Zuhören.

Bereits am Samstag, 21. September 2019 fand in Aalen ein Workshop für Bläserinnen und Bläser mit Komponist und Arrangeur Prof. Christian Sprenger und dessen Schwester Anne Weckeßer statt ...

Lesen Sie den Bericht mit weiteren Bildern.

 

Letztes Highlight anlässlich 90 Jahre Posaunenchor des CVJM Aalen ist ein Gastkonzert des SCHWÄBISCHEN POSAUNENDIENSTES mit Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann, in der Stadtkirche, 

am Sonntagabend, 10. November 2019 um 19:00 Uhr.


Niemand verlässt sein Land ohne Not - Bericht über die aktuelle Situation in der LEA

 

Es war in dieser Woche eine Premiere in Aalen: Der Offene Nachmittag für die ältere Generation und der Krankenpflege- und Diakonieförderverein der Evangelischen Kirchengemeinde hatten zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Zu Gast waren Roland Herzog, der stellvertretende Leiter der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen, und Eva Köhnert, die in der LEA für den Kreisdiakonieverband Beratung macht.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel.


Unter dem Schirm des Höchsten - Gemeindefest am 20.10.2019


Café international mit neuem Angebot.

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

   Es ist 2016 im Haus Kastanie ins Leben gerufen worden, das Café international, das in Trägerschaft der Evang. Kirchengemeinde Aalen ein Ort der Begegnung  werden sollten, von Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch mit Menschen aus der Gemeinde.

   Mit dem Umzug ins neue Gemeindehaus hat das Café international neue Belebung erfahren. Menschen allen Alters und aller Nationen treffen sich, an jedem Donnerstag ab 15 Uhr. Dekan Ralf Drescher verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass damit die Hoffnungen, die mit dem neuen Haus am Torplatz verbunden waren, sich nun Schritt für Schritt erfüllten, indem das Haus sehr gut angenommen wird und belegt ist.

   In dieser Woche wurde nun ein neues Projekt vorgestellt. Sylvia Caspari, Kreisgeschäftsführerin des Diakonieverbandes, hat bei der Aktion Mensch eine Stelle beantragt, die nun bewilligt wurde und für drei Jahre von der Aktion Mensch weitgehend finanziert wird: Hanady Preuß, die schon in der Verfahrensberatung der LEA in Ellwangen beschäftigt war, wird diese Stelle einnehmen und während des Aalener Cafés am Donnerstag und während des Ellwanger Cafés am Montag eine Beratung anbieten. Ebenso wird sie jeden Mittwoch ab 10 Uhr im Kocherladen sein, um dort auch Beratung anzubieten. „Unsere Kunden kommen in den Laden, weil sie auf günstige Einkaufsmöglichkeiten angewiesen sind“, sagte Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V, „ aber sie kommen zu uns auch mit ihren Sorgen und Nöten.“ Richter begrüßte daher das neue Angebot an jedem Mittwoch im Kocherladen.

   Und noch ein neues Projekt wurde vorgestellt. Ab Dienstag, 22. Oktober  gibt es ab 10 Uhr im Café des Gemeindehauses alle zwei Wochen ein Ladys-Frühstück. Dafür werden auch noch ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesucht.


Blaulichtgottesdienst aller Hilfsorganisationen in der Stadtkirche

Es war ein bewegender Moment am Marktbrunnen am Sonntag Abend: Fast 400 Besucher des Blaulichtgottesdienstes versammelten sich zum Segen und zum Choral: Großer Gott wir loben Dich. Die Polizeikapelle Ostalb unter Leitung von Rainer Keßler sorgte für die musikalische Begleitung, alle auf dem Marktplatz aufgestellten Fahrzeuge hatten ihr Blaulicht eingeschaltet und Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel sprachen den Segen für die Vielen, die in Einsätzen oft ganz schwierige Situationen zu bewältigen hatten. Zuvor hatten in der Stadtkirche Dekan Ralf Drescher, Landrat Klaus Pavel  und Oberbürgermeister Thilo Rentschler den vielen Blaulichtorganisationen für ihren Dienst gedankt und deren Arbeit gewürdigt.

Fast ein Jahr hat einen Team um Pfarrer Bernhard Richter diesen Gottesdienst vorbereitet, an dem auch Verteter aller Blaulichtorganisationen mitwirkten. Dabei wurde inhaltlich die Heilungsgeschichte eines Gelähmten aus vier Sichtweisen beleuchtet. Pastor Rainer Zimmerschitt aus der Sicht des Gelähmten, Pfarrer Bernhard Richter aus der Sicht des Helfers, Sylke Gamisch und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel aus der Sicht der Zuschauer.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemütlicher Ausklang mit verschiedenen Getränken, ausgeschenkt vom Café Podium.


Die Konfi-3 Kinder 2019/2020 beim Eröffnungsgottesdienst unter dem Schirm des Höchsten

Der 15. Konfi-3 Jahrgang ist gestartet. Mit über 30 Kindern in 6 Gruppen haben die Drittklässler von November bis März ihren Konfi-3- Unterricht. "Unter dem Schirm Gottes", lautete das Motto des Eröffnungsgottesdienstes. Die Kinder haben einen riesengroßen Schirm gepuzzelt und sich selbst drunter gemalt bzw. geschrieben: Gott geht mit uns, er behütet uns jeden Tag. Am Ende des Gottesdienstes haben die Kinder ihre Konfi-3 Brezel bekommen, die extra für diesen Gottesdienst gebacken wurde. Pfarrer Frey leitet mit einem Team die Konfi-3 Arbeit.

 

 


Besuch des katholischen Bischofs mit ökumenischen Akzent

Der Sonntag stand in Aalen ganz im Zeichen des Besuches des katholischen Bischofes Gebhard Fürst. Nach einem Pontifikalamt in der Salvatorkirche und einem Empfang im Salvatorheim begab sich der Bischof zur Betriebsselsorge im Hause der Kath. Kirche und dann in einem Spaziergang zum Weltladen. Danach, so gegen 14.30 Uhr bekam der bischöfliche Besuch einen wichtigen ökumenischen Akzent. Die katholische Delegation bewegte sich auf unsere evangelische Stadtkirche zu und wurde dort in Vertretung des erkrankten Dekans von Pfarrer Bernhard Richter begrüßt und willkommen geheißen. Zusammen mit ca. 30 Gläubigen wurde dann das Ökumenische Friedensgebet gefeiert, das die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen entwickelt hat und an jedem dritten Montag um 18.10 Uhr am Turm vor der Stadtkirche begangen wird.

Pfarrer Bernhard Richter übernahm die liturgische Leitung des Gebetes, Pater Shiju Matthew las einen Abschnitt aus dem 2.Korintherbrief des Apostels Paulus. Und Bischof Gebhard Fürst trug einen Impuls zur Notwendigtkeit des Friedens und der friedensstiftenden christlichen Kraft vor. Pfarrer Bernhard Richter nutzte die Gelegenheit, um die ausgesprochen gute Ökumene in der Stadt hervorzuheben und auch den Ökumenischen Kirchentag in Aalen im nächsten Jahr zu bewerben. Nach dem Friedensgebet hieß Oberbürgermeister Thilo Rentschler die Gäste herzlich willkommen und Bischof Fürst trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.


In der Stadtkirche und am Marktbrunnen - Blaulichtgottesdienst erstmals in Aalen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Die Vorbereitungen laufen schon seit fast einem Jahr, nun soll es ihn erstmals auch in Aalen geben, den Blaulicht-Gottesdienst, der in Schwäbisch Gmünd bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann. In Aalen wurde der Wunsch schon des öfteren bei Dienstbesprechungen der Notfallseelsorger geäußert, einen solchen Gottesdienst aller Blaulichtorganisationen in Aalen zu feiern.

Am Sonntag, dem 13. Oktober, ist es dann soweit und in der Aalener Stadtkirche wird es um 18 Uhr den ersten Blaulichtgottesdienst geben. Ein Team um Sylke Gamisch, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel, Pastor Rainer Zimmerschitt und Pfarrer Bernhard Richter haben ihn vorbereitet und werden ihn auch inhaltlich gestalten. Er steht unter dem Motto: Was für ein Vertrauen. Da Stadt und Landkreis zu diesem Gottesdienst einladen, werden auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Landrat Klaus Pavel ein Grußwort sprechen. Eröffnet wird der Gottesdienst von Dekan Ralf Drescher. Das Ende wird nicht in der Kirche sein, sondern außen am Marktbrunnen, wo es eine Lichtmeditation geben wird, ehe dann vor dem Segen alle auf dem Marktplatz aufgestellten Wagen der Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, DRK, Malteser, THW und andere ihr Blaulicht einschalten. Für die musikalische Ausgestaltung sorgt Kirchenmusikdirektor Thomas Haller an der Orgel und die Polizeikapelle Ostalb unter Leitung von Polizeikommissar Rainer Kessler. Vor dem Café Podium gibt es dann einen gemütlichen Ausklang, der bei Regen auch nach innen verlegt wird.

Nun hoffen die Organisatoren um Pastor Rainer Zimmerschitt und Pfarrer Bernhard Richter auf eine rege Teilnahme der Hilfsorganisationen, denn dieser Gottesdienst soll eine Stärkung sein für die oft sehr schwierigen und belastbaren Einsätze.

Das Opfer ist bestimmt für die Arbeit der Klinikclowns bestimmt.


Ökumenischer Kirchentag 2020 - Du hast mein Wort (Losung)

Genau ein Jahr vor Start des Ökumenischen Kirchentages in Aalen wurden jetzt Losung und Programm des Kirchentages vorgestellt. Der evangelische Pfarrer Bernhard Richter und der katholische Pastoralassistent Hans-Christian Richter zeichnen für diesen Kirchentag im Auftrag der ACK verantwortlich. Bereits 2000 gab es in Aalen einen ersten Ökumenischen Kirchentag. Von 3. bis 11. Oktober 2020 gibt es die fünfte Auflage. Eröffnet wird er Kirchentag am 3. Oktober um 10 Uhr in der Stadtkirche mit einem Fest der Einheit. Zuvor werden alle Kirchenglocken der Stadt läuten und die Turmbläser werden den Kirchentag musikalisch einläuten. Dann wird es an jedem Tag mindestens eine Veranstaltung geben: ein ökumenisches Altenehrenfest mit dem Theater der Stadt, ein Friedensgebet mit einem anschließenden Gang durch die Stadt, ein musikalisches Projekt mit Eddi von den Wise Guys, der einen ganzen Tag ein Werkstattkonzert macht, das am Abend zur Aufführung kommt. Der Ökumenische Hospizdienst wird sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Festabend im Rahmen dieses Kirchentages begehen. Die Musikgruppe Könige und Priester wird ein Konzert geben, eine Nacht der Lichter wird stattfinden und am Sonntag, dem 11. Oktober, wird der Ökumenische Kirchentag mit einem Festgottesdienst in der Ulrich-Pfeifle-Halle mit anschließendem Mittagessen beendet.

Auch die Losung steht schon fest: Du hast mein Wort. Dabei soll es um die menschliche Zuverlässigkeit gehen, aber auch um Gottes Zusage, dass uns sein Wort begleitet und wir ihm vertrauen können.


Ehrung der ältesten und jüngsten beim großen Seniorenfest

Unser Bild zeigt die Pfarrer Marco Frey, Jan Langfeldt, Caroline Bender und Bernhard Richter mit den ältesten Gemeindegliedern nach der Ehrung.
Unser Bild zeigt die Pfarrer Marco Frey, Jan Langfeldt, Caroline Bender und Bernhard Richter mit den ältesten Gemeindegliedern nach der Ehrung.

Seit einem Jahr ist das neue Evang. Gemeindehaus am Torplatz eingeweiht. Am ersten Dienstag im Oktober 2018 startete die neue Seniorenarbeit mit dem Angebot, an jedem Dienstag um 14 Uhr. In dieser Woche waren alle Gemeindeglieder über 70 Jahre zu einem großen Seniorenfest eingeladen.

Dekan Ralf Drescher verlieh bei der Begrüßung seiner Dankbarkeit für dieses schöne Haus Ausdruck. Zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Jan Langfeldt gestaltete er eine Andacht über den Wochenspruch, der sich mit dem Sorgen beschäftigt. Auch nützte der Dekan die Gelegenheit, einige Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde weiter zu geben, so den Wechsel von Pfarrer Marco Frey nach Oberkochen.

 Dann wurden die rund 120 Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Anschließend ehrte Pfarrer Bernhard Richter die zehn ältesten Gemeindeglieder. Aber auch das jüngste Gemeindeglied bekam eine Rose. Pfarrer Marco Frey hatte einige Bilder über das Gemeindeleben zusammengestellt und sich auch knifflige Fragen zu Bibelstellen und Chorälen ausgedacht Markus Piringer als neuer Kirchenmusiker im Praktikum stimmte am Flügel einige Volkslieder an. 

 Der Nachmittag endete mit dem Segen und der Einladung zum wöchentlichen Seniorennachmittag.


Tag der Feuerwehr mit Nofallseelsorge - Erste Hilfe für die Seele

Der gestrige Tag der Feuerwehr hat die Aalener Innenstadt bevölkert, auch dank eines traumhaften Wetters. Neben vielen Präsentationen der Feuerwehr waren alle Hilfsorganistaionen eingeladen, sich zu präsentieren. So war auch die Notfallseelsorge mit einem Stand vertreten. Große Wertschätzung erfuhr die Notfallsselsorge durch den Besuch der beiden Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter. Sie informierten sich über die Arbeit und Einsätze der Notfallseelsorge und bedankten sich für diese wichtige Arbeit.


Männerfreizeit Hof Birkensee (ora et labora)  26.09 - 29.09.2019


Mahnwache zum Tag des Flüchtlings

Pfarrer Bernhard Richter und Sylvia Caspari bei der Mahnwache (Foto: Thomas Siedler)
Pfarrer Bernhard Richter und Sylvia Caspari bei der Mahnwache (Foto: Thomas Siedler)

Es gibt Platz für alle. Es regnete und man musste eng unter dem Schirm zusammenrücken, am gestrigen Freitag bei der Mahnwache am Marktbrunnen. Pfarrer Bernhard Richter brachte den Internationalen Tag des Flüchtlings in Erinnerung und sprach von einer gesellschaftlichen Herausforderung, die es menschlich und mit Herzblut anzupacken gilt. Sylvia Caspari, Geschäftsführerin des Diakonieverbandes Ostalb, stellte die Aktion "Platz für alle" vor, die im Mai in Stuttgart auf dem Schlossplatz stattfand. Dazu wurden einige in Aalen hergestellten Stühle auf dem Marktplatz aufgestellt. Ein paar Stühle waren gestern am Marktbrunnen aufgebaut, um deutlich zu mache: es gibt Platz für alle. Bürgermeister a.D. Dieter Mäule dankte im Namen aller Anwesenden für das Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Mit einer Schweigeminute wurde aller flüchtenden Menschen gedacht. Die Turmbläser sorgten für einen würdigen musikalischen Rahmen der Mahnwache.


Kauf eins mehr - 60 Körbe bei der Aktion für die Aalener Tafel

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Am vergangenen Freitag und Samstag war es wieder einmal soweit. Karin Haas, Eva Lichter, Wolfang Wiedenmann, Anneliese Steinacker, Birgit Auchter und Resi Fuerst waren im Eingangsbereich des E-Centers im Hasennest unterwegs, um die große Zahl der einkaufenden Kundschaft um eine Warenspende für den Kocherladen zu bitten. Auch eine Spendenbox für Münzen und Scheine wurde aufgestellt und gut gefüllt. Die Aalener Tafel ist in besonderer Weise auf Warenspenden angewiesen. Daher waren Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Tafel und Projektleiter Gerhard Vietz hocherfreut, als sie bei der Warenübergabe 60 Kisten mit Waren in Empfange nehmen durften. Sie bedankten sich auch bei der Marktleiterin Petra Heine für die Durchführung dieser Aktion. Der Kocherladen in der Aalener Bahnhofstr. 55 bietet seit zwanzig Jahren Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz mit den Ehrenamtlichen und Marktleiterin Petra Heine


Brandenburgische Gemeinde bekommt Abendmahlsgeschirr

Pfarrerin Caroline Bender begrüßte im Gottesdienst unsere Gäste aus Ziltendorf im Oderband, etwas südlich von Frankfurt/Oder. Pfarrer Mathias Wohlfahrt war mit seiner Familie und Ingolf Jäger, einem „Gemeindekirchenrat“ und dessen Frau, eigens auf die Ostalb gekommen, um hier ein paar Tage zu verbringen und eine besondere Gabe in Empfang zu nehmen: Die Gäste bekamen im Gottesdienst das Abendmahlsgeschirr aus der ehemaligen Markuskirche im Hüttfeld als Dauerleihgabe für ihre vier Gemeinden überreicht. Pfarrer Wohlfahrt berichtete: „Das Ziltendorfer Gemeindezentrum ist kurz nach der innerdeutschen Wende als einziges seiner Art neu errichtet worden, jetzt jedoch schon wieder sanierungsbedürftig.“ Man habe zudem viel Geld für den Einbau eines elektrischen Geläuts investieren müssen. Das Geld für ein einheitliches Abendmahlsgeschirr - anstatt der zusammengetragenen Einzelstücke - sei daher nicht mehr vorhanden gewesen. Pfarrer Wohlfahrt und alle Mitgereisten zeigten sich hocherfreut, künftig mit schönem, zusammenpassendem Geschirr, nämlich Kelch, Krug, Patene, Hostiendose und ggf. Einzelkelchen Abendmahl feiern zu können und bedankten sich herzlich. Pfarrerin Bender erinnerte mit einem Wort aus dem 1. Korintherbrief an die Zusammengehörigkeit der Christen durch Jesus Christus selbst und seine Gegenwart im Gottesdienst und im Abendmahl. Pfarrer Frey überreichte den Gästen noch ein Weinpräsent, bevor alle zum Kirchenkaffee und Austausch im Gemeindehaus eingeladen waren. Auch in den Tagen hatte es Begegnungsmöglichkeiten mit Kolleginnen und Kollegen aus der Region gegeben.


Neuer Traineekurs mit 22 Teilnehmern ist gestartet

Am Wochenende startete unter der Leitung von Pfarrer Marco Frey mit Team der Traineekurs. Konfirmandinnen und Konfirmanden können sich nach der Konfirmation zum Jugendleiter / zur Jugendleiterin ausbilden. Der Traineekurs besteht aus 2 Modulen, zum einen die wöchentlichen Treffen und zum anderen der Grundkurs in den Herbstferien. Wir freuen uns, dass dieses Mal so viele Jugendliche dabei sind.


Sozialführerschein als Einstieg ins Ehrenamt - Nachtreffen früherer Absolventen

Es war eine Idee der Bahnhofsmission in Ulm. Im Jahre 2005 wurde sie in Aalen von fünf Trägern umgesetzt: dem Kreisdiakonieverband, der Caritas Ostwürttemberg, der Bahnhofsmission Aalen, der Kath. und der Evang. Kirchengemeinde. In sechszehn Kursen wurden über 200 Menschen ausgebildet. In dieser Woche fand im Café des Evang. Gemeindehauses ein Treffen früherer Absolventen statt, bei dem einzelne von Ihrem Ehrenamt seit dem Kurs erzählten. Pfarrer Bernhard Richter würdigte in seiner Begrüßung das ehrenamtliche Engagement im sozialen Bereich und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Sozialführerschein auch in Zukunft Menschen anspreche und zum Engagement motiviere.

Unter der Moderation von Diakon Michale Junge berichteten die früheren Kursteilnehmer/innen von ihren Tätigkeiten. Isolde Kummer betreut psychisch Kranke in der Curfeßstr., Elfriede Kuznik engagiert sich im Umsonst-Laden in Wasseralfingen, Irmgard Höflacher ist jeden Mittwoch im Nähcafé in der Ulmer Str., wo von den Asylbewerbern vor allem Vorhänge genäht werden. Und während die Eltern nähen, wird den Kindern Lesen beigebracht. Henry Dürr will sich bei der Nachbarschaftshilfe engagieren, Monika Lechner  ist jedes Jahr bei der Wasseralfinger Vesperkirche mit dabei und bedient auch im Bürgerspital, Erna Haenle war viele Jahre im Kocherladen aktiv, und hilft jetzt mit beim Seniorennachmittag im Gemeindehaus und gehört zum Team, das die Feier des Kreisdiakonieverbandes am Heiligen Abend verantwortet. Melanie Fiedler aus Oberkochen hat im Repair-Café eine Aufgabe gefunden, Nada Beyer bedient im Café im Samariterstift und Petra Mayer engagiert sich im neuen DRK-Pflegeheim in Unterrombach.

Am Schluss stellt Diakon Jörg Dolmetsch den 17. Kurs vor, der am 21.11. beginnt. Informationen und Anmeldungen bei

 

Natalie Pfeffer, Weidenfelder Str. 12, Tel: 07361/59046.

Unser Bild zeigt die Vertreter der Träger-Organisationen Ulrike Lange, Diakon Michael Junge, Diakon Jörg Dolmetsch und Pfarrer Bernhard Richter beim Nachtreffen mit Absolventen früherer Kurse des Sozialführerscheins.


Ökumenischer Gottesdienst auf dem Spritzenhausplatz

„Miteinander für Frieden und Freiheit einstehen und Gottes Frieden empfangen!“ Zu den wichtigen Traditionen des Stadtfestes gehört auch der Ökumenische Gottesdienst am Sonntag Morgen, in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen unter dem Schatten der Platanen auf dem Spritzenhausplatz. Die Vereinigten Kirchenchöre der Stadt unter Leitung von Hans-Peter Haas und der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgten für die festlichen Klänge, die in die ganze Stadt hinein ertönten. „Dieser Gottesdienst ist ein starkes Zeichen des Glaubens und des Friedens in unsere Stadt hinein“ sagte Pfarrer Bernhard Richter, der zusammen mit Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Dirk Umlauffd von der methodistischen Kirche diesen Gottesdienst gestaltete. 

 

„Über alle Konfessionen, Nationen und Sprachen hinweg gehören wir heute Morgen zusammen, weil uns der Glaube trägt und weil wir vom Wort der Bibel leben: Christus ist unser Friede“, so Richter in seiner Einführung. Nach dem gegenseitigen Friedensgruß stimmte die Gemeinde den Choral „Lobe den Herren“ an. Die Lesung war das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das auf deutsch, türkisch und französisch vorgetragen wurde. Dabei ging es um die Frage: „Wer ist mein Nächster?“ Auf diese ging Pfarrer Wolfgang Sedlmeier in seiner Predigt ein. Dabei erörterte er das Gebilde Stadt und was es ausmacht: Verkehr, Gewerbe, Bildung und Kultur. Doch eine Stadt ist laut Ansicht des katholischen Geistlichen noch viel mehr: eine Stadt lebt von ihren Bürgerinnen und Bürger, und zwar nicht nur von den Einheimischen, die schon immer zur Stadt gehören, sondern auch von denen, die zuziehen, auch als Bürger anderer Länder, die dann zu einer Stadtgemeinschaft zusammenwachsen, und auch, religiös gesprochen, zu Schwestern und Brüdern werden. Sedlmeier gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies auch künftig gelingen möge. Die Fürbitten wurde von Dirk Umlauffd, Lukas Wührl und Ann Haller gesprochen. Das Opfer war für Sea-Watch, die zivile Seenotrettung von Flüchtenden bestimmt.


Über 200 Erstklässler in den Einschulungsgottesdiensten

In den letzten Tagen begann für viele Schülerinnen und Schüler die Schule. Über 200 Erstklässler kamen in unsere ökumenischen Gottesdienste. Botschaften wie: "Gott sorgt für mich", "Gott geht mit", "Gott achtet mich wert ungeachtet meiner schulischen Leistungen", standen dabei im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler wurden einzeln gesegnet und bekamen ein Kreuz in Erinnerung an die frohe Botschaft der Nähe und Liebe Gottes. Gestärkt gingen sie anschließend mit Ihren Angehörigen in die Einschulungsfeiern. Im Bild die Segnung der Erstklässler der Greutschule durch Pater Matthew und Pfarrer Frey.


Rede zum Antikriegstag 2019,   1. September 11 Uhr vor der Stadtkirche

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein ungewöhnlicher Ort- und vielleicht auch eine ungewöhnliche Stunde, unser Zusammenkommen an diesem wunderschönen Spätsommersamstag, wo das Marktleben blüht, die Gastronomie um die Stadtkirche floriert, ein friedliches Zusammenleben der Menschen, die zu dieser Stadt gehören. Aber es gab auch andere Jahre, wo dies nicht so war. Und deshalb müssen wir heute morgen auch ganz dringend zusammenkommen und zusammenstehen.

 

Lesen Sie hier die ganze Rede oder laden Sie die Rede als PDF herunter,



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