Krawattenaktion am 12.1.2019

Aalen ist eine bunte, vielfältige Stadt und pflegt den zivilen Umgang miteinander. Demokratie braucht Arbeit, Initiative und Ausdauer. Mit der regenbogenfarbenen Krawatte setzen wir dafür ein Zeichen.

Ein gut gelauntes Häuflein traf sich am Samstag Mittag im Rathaus in Aalen. Ihr Ziel: Ein Zeichen setzen für den zivilen Umgang miteinander in unserer so vielfältigen wie weltoffenen Stadt. Auf Initiative des Theaters der Stadt Aalen haben Vertreter*innen des Büros für Chancengleichheit, der Kulturküche, der ev. Kirche Aalen, des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ und der Kulturküche Aalen. als Erste Krawatte angelegt. Die kleine Ansteckkrawatte wird am Theater zum Selbstkostenpreis gefertigt und kann an der Theaterkasse erworben werden.

Tina Brüggemann, Chefdramaturgin des Theaters, begrüßte die Runde mit den drei so kurzen wie klaren Sätzen, Ralf Drescher, Dekan der ev. Kirchengemeinde, wies darauf hin wie gut die Worte zur diesjährigen Jahreslosung passen, Uta Steybe, Amtsleiterin des Büros für Chancengleichheit, wünscht sich mindestens 80% der Aalener*Innen mit Krawatte, Herma Geiss, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Knut Frank, von der Kulturküche Aalen, sehen das Anliegen ihrer Vereine von der Krawatte repräsentiert. Klare Unterstützung kam per Gruß von OB Thilo Rentschler und gab dem Anliegen kräftigen Rückenwind. Es wurde spürbar: Wir sind die Vielen. 

Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)


"Heiraten in der Kirche ..." - Hochzeitsmesse in Aalen

 Auch in diesem Jahr waren die Evang. und Kath. Kirche auf der Hochzeitsmesse präsent. In den ganzen Hochzeitsvorbereitungen wollen wir Zeichen setzen: Die Ausrichtung auf Gott und seinen Segen vermag eine tragfähige Basis für eine Partnerschaft sein. In vielen guten Gesprächen konnten Brautpaare und Angehörige Fragen rund um die Trauung klären. Pfrin. Caroline Bender und Pfr. Marco Frey bedankten sich im Namen der Evang. Kirchengemeinde bei Frau Sylke Gamisch und den Pfarrern Ulrich Marstaller und Achim Bender sowie Pfarrer Gokenbach mit seiner Frau Gabriele Gockenbach, die uns auf dem Stand wunderbar unterstützt haben.


Die Aalener Tafel wird am 1. Februar 20 Jahre alt

Foto: Peter Schlipf
Foto: Peter Schlipf

Was am 1. Februar 1999 in der Friedhofstr. 17 begann und am 1.12. in der Bahnhofstr. 55 seine Fortsetzung fand, feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag: Der Kocherladen-, die Aalener Tafel e.V.

1999 von den beiden großen Kirchen in Aalen ins Leben gerufen, ist diese Einrichtung zu einem unverzichtbaren Knoten im sozialen Netz dieser Stadt geworden.

Gefeiert wird der Geburtstag am 1. Februar mit einem Festakt im Evang. Gemeindehaus. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes, hält ein Impulsreferat unter der Überschrift: "Kirche trotz Armut und Ausgrenzung - die Tafeln im Kontext diakonischer Arbeit."

 

Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Dekan Ralf Drescher werden Grußworte sprechen. Der Fanfarenzug Essingen übernimmt die musikalische Gestaltung. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Abendessen.  


„Komm, wohn mit mir in diesem Haus“ - Das Cafe im Foyer kehrt zurück ins Gemeindehaus

Aalen: Das Café im Foyer ist umgezogen. Am Samstag öffnete es zum ersten Mal die Pforten in den neuen Räumen des Evangelischen Gemeindehauses. Dekan Ralf Drescher begrüßte die zahlreichen Gäste. „Komm, wohnt mit mir in diesem Haus,“ mit den Worten des bekannten Kirchentagsliedes von Peter Jansens hieß er alle herzlich willkommen. Es sei wichtig, dass es in der Gemeinde offene Räume gäbe, in denen man sich treffen, oder einfach nur zusammenkommen könne, so der Dekan. Er bedankte sich bei den Caféteams für ihr großartiges Engagement und überreichte symbolisch ein Päckchen fair gehandelten Kaffee. Frieder Weinbrenner zeigte sich sichtlich erfreut vom großen Zuspruch des Cafés und wies darauf hin, dass es künftig jeden Samstag zwischen neun und zehn Uhr ein offenes Bibellesen im Raum des Stille – gleich nebenan sozusagen – geben würde. Zur Feier des Tages spielte der Posaunenchor unter der Leitung von Wolfgang Böttiger auf. Neben Kaffee und Brezeln, gab es an diesem Tag auch Hefezopf, Weißwurst und alkoholfreies Bier.


Tanz und Begegnung an der Hochschule

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Einmal im Semester laden die Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter zu einem Internationalen Abend an der Hochschule ein. Ein Land stellt sich vor und somit werden auch die vielen verschiedenen Nationen, aus denen Studierende an dieser Hochschule nach Aalen kommen, ein wenig vertraut. In diesem Semester sind acht Studierende aus Myanmar an der Hochschule, und sie haben im Tower ihr Land präsentiert. Rund 50 Gäste konnten Pastoralreferent Tobias Obele und Pfarrer  Bernhard Richter begrüßen. Beide betonten in Deutsch und Englisch die Bedeutung dieses Abendes, als einen Ort der Begegnung und des Kennenlernens. Myannmar hat ungefähr 50 Millionen Einwohner und 135 ethnische Gruppen. Die vorherrrschende Religion ist der Buddhismus, Christen sind mit ca. sechs Prozent stark in der Minderheit. In einem eindrucksvollen Video wurden Landschaften und Strände des Landes präsentiert. Und anschließend gab es einen Tanz in schönen Gewändern. Auch alle Gäste waren eingeladen, am Tanz mitzuwirken.

Danach ging es ans Buffet. Es wurden kulinarische Köstlichkeiten präsentiert, teilweise sehr würzig, manche auch süß. Viel über das Land konnte man an diesem Abend erfahren, aber auch sehr sympathische Studierende aus Myanmar kennenlernen, die mit großen Aufwand diesen Abend organisiert hatten.

 

Unser Bild zeigt die Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter mit den Studierenden aus Mayanmar bei der Präsentation der heimischen kulinarischen Spezialitäten.


Sternsinger ökumenisch unterwegs

Es war eine bunter Schar Aalener Promis, die auf Initiative der Schwäbischen Post in dieser Woche in Aalens Innenstadt unterwegs waren. In drei Gruppen wurden Kneipen, Firmen und Geschäfte der Stadt aufgesucht. Kaspar Melchior und Balthasar sangen „Stern über Bethlehem“ und andere Lieder. Und sammelten für behinderte Kinder in Peru. Mit dabei auch die evangelischen Pfarrer Marco Frey und Bernhard Richter, dazu u.a. Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle, die beiden Ortsvorsteherinnen Heidi Matzik und Andrea Hatam, die ehemaligen Bankdirektoren Hans-Peter Weber und Wilhelm Schiele. Und sie brachten natürlich immer die Buchstaben: C-M-B 2019 ("Christus mansionem benedicat" - "Christus segne dieses Haus"), nicht mehr mit Kreide, dafür mit Klebestreifen.

 

Den Abschluss bildete ein Singen am Marktbrunnen. Die Bevölkerung dankte es mit Spenden.



EG 574 – Nichts soll dich ängsten – nada de turbe

2018 - ein Jahr geht zu Ende. Und wir blicken zurück auf alles, was sich in diesem Jahr so ereignet hat, und da ist die Welt im Großen- und unsere Welt im Kleinen., unsere eigenen Sorgen, Probleme, die uns auch am Silvesterabend nicht loslassen und die wir wohl auch ins neue Jahr mitnehmen werden.

Die Welt im Großen, auch die macht uns Sorgen. Große Machthaber zündeln und bringen den Weltfrieden in Gefahr. Ob sie Trump, Erdogan oder Putin heißen, man weiss  nie, was sie aus Machttrieb und Geltungssucht wieder für eine Idee in die Welt setzen und damit auch den Weltfrieden in Gefahr bringen. Dazu terroristische Anschläge, die die Welt immer wieder in Atem halten und einen auch persönlich ängstigen. Oder auch der Brexit in Großbritannien und die Gelbwesten in Frankreich, im eigenen Land Chemnitz und Köthen, manchmal wird’s einem angst und bange. Trotzdem wollen wir nicht nur ängstlich und verzagt ins neue Jahr gehen sondern in aller Unsicherheit und Unwägbarkeit  einstimmen in den Ruf: nichts soll dich ängsten.

 

Lesen Sie hier den ganzen Rückblick.

 


Tsunami Gedenktag 2018

Traditionell findet am 2.Feiertag in der Aalener Stadtkirche das Gedenken an die Opfer des Tsunami in Südostasien im Jahre 2004 statt. Die in Aalen und Umgebung lebenden Tamilen hatte auch in diesem Jahr zum Gottesdienst mit Pfarrer Bernhard Richter eingeladen und sich mit Liedern, einer Lesung und Fürbitten eingebracht. Am Schluss des Gottesdienstes versammelten sich alle um den Taufstein und gedachten mit Rosen und Kerzen der Verstorbenen. T.Vyrynamuthu erinnerte an den politischen Tsunami, der den Tamilen die Heimat nahm. Pfarrer Bernhard Richter gedachte er Opfer des Tsunami auch in diesen Tagen vor Weihnachten. Das Opfer wurde aktuell der Diakonie-Katastrophenhilfe zugedacht für die aktuellen. Hilfsmassnahmen .


Gottes großes Geschenk an die Menschen

In teilweise überfüllten Kirchen am Heiligen Abend und sehr gut besuchten Gottesdiensten über die Weihnachtstage begingen die evangelischen Christen in Aalen das Weihnachtsfest.

Der Heilige Abend begann mit 3 Familiengottesdiensten und der Aufführung der Krippenspiele. In der Stadtkirche fragte Pfr. Bernhard Richter: "Gibt es auch ein Geschenk, das nicht ausgepackt wird, weil es keine Beachtung findet? In der Fülle der Geschenke darf nicht vergessen werden, welches das wichtigste aller Geschenke ist: Gott wird Mensch. Jesus ist geboren. Lasst uns neugierig bleiben, was dieses Geschenk uns in Zukunft alles bereit hält“. Der Flötenkreis unter Leitung von Vera Theuer sorgte für die festliche Ausgestaltung des Gottesdienstes

In der Christvesper in der Stadtkirche, die von der Kantorei musikalisch umrahmt wurde ging Dekan Ralf Drescher  in seiner Weihnachtspredigt der Frage nach: „Aber was ist mit den Anderen, mit denen an den Hecken und Zäunen, mit denen, die nicht teilhaben an „unserem“ Wohlstand, die sich’s nicht leisten können, zur Ruhe zu kommen, oder gar von ihren Wüschen und Sehnsüchten zu träumen, weil sie daran zerbrechen würden. Diese Frage muss uns beunruhigen, nicht nur an Weihnachten und in der Heiligen Nacht. Denn längst bilden wir in weiten Teilen der Gesellschaft - auch in der Kirche - den gesamten Querschnitt der Bevölkerung nicht mehr ab. Hier klafft ganz offensichtlich eine immer größer werdende Lücke. Das ist aufs Ganze gesehen nicht nur ungerecht, das ist auch gefährlich. Denn wer die Mitte der Gesellschaft verspielt, der setzt am Ende des Tages die Stabilität und die Sicherheit des Ganzen aufs Spiel.“ Die Christmette stand unter dem Thema Licht und Finsternis. In einer Sprechmotette wurde gefragt, ob es das Licht Gottes gibt und wie es in unserem Leben Gestalt gewinnen kann. Pfr. Marco Frey griff das Thema auf und entfaltete es: "In der Nachfolge Jesu kommt das Licht Gottes, das auch in uns wohnt, zur Entfaltung."

Am ersten Feiertag gab es in der Aalener Stadtkirche einen zentralen Gottesdienst mit Dekan Ralf Drescher und der Aalener Kantorei.

Am zweiten Feiertag gab es in der Stadtkirche einen Gottesdienst mit Pfarrer Bernhard Richter, in dem traditionell die Tamilen im Gottesdienst sind und der Opfer der Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004 gedacht wird. In diesem Jahr wurde jedoch auch der aktuellen Ereignisse in Indonesien und der Opfer dort gedacht. Auch das Opfer war kurzfristig verändert worden und für die Hilfsmassnahmen in Indonesien bestimmt.


Im Haus der Jugend war keiner allein

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

In Aalen kennen sie alle vom Rathaus als Sekretärin des Oberbürgermeisters, Ute Lüdeking. Aber am Heiligen Abend spielte sie im Haus der Jugend Gitarre und sorgte zusammen mit Rudolf Mayer (Gesang), Birgit Mayer (Gitarre) und Manfred Streicher (Cajon) für den musikalischen Teil der Weihnachtsfeier, die von der Evang. Kirchengemeinde Aalen veranstaltet und seit vielen Jahren vom Kreisdiakonieverband unter Federführung von Sylvia Caspari durchgeführt wird. Rund 80 Besucher aus ganz verschiedenen Ländern, Kulturen und Religionen hatten sich am Heiligen Abend zusammengefunden, um gemeinsam und eben nicht einsam und allein Weihnachten zu feiern. So wurden viele Teile des Abendprogrammes in mehrere Sprachen übersetzt.

Pfarrer Bernhard Richter beleuchtete in seiner Andacht Weihnachten aus der Sicht der Futterkrippe aus dem Stall von Bethlehem.

Dorthinein wurde das Jesuskind gelegt, weil es ja sonst keinen anderen Raum in der Herberge gab, wie Lukas in seinem Evangelium erzählt. Die Frage an alle sei an diesem Fest, ob es für Jesus in unserem Leben und auf dieser Welt überhaupt noch Platz gibt und wir ihm Raum lassen. Wir werden uns auch im neuen Jahr nach den Feiertagen darauf verlassen können, dass Jesus an unserer Seite bleibt, wenn wir ihm nur auch eine Chance dazu geben.

Im Anschluss wurde gemeinsam das Weihnachtslied "0 du fröhliche" gesungen. Ehe ein festliches warmes Abendessen auf alle Besucher wartete, die an festlich gedeckten Tischen Platz genommen hatten. Zu einem festen Bestandteil dieser Feier gehört seit Jahren, dass die Weihnachtsgeschichte dann auch von den Besuchern gespielt wird. Sylvia Caspari führte Regie und wies die Rollen zu.

Auch für eine Kinderbetreuung war gesorgt. Wie gut, an diesem Abend gemeinsam zu feiern, und nicht einsam feiern zu müssen.


Verdopplungsaktion für Spenden am 27.12.

Die Kreissparkasse Ostalb startet auf „www.gut-fuer-die-ostalb.de“ eine Verdoppelungsaktion, und unser Projekt "Café-Bestuhlung und Tische fürs Neue Evang. Gemeindehaus" ist dabei! Pünktlich am 27.12.2018 um 11 Uhr fällt der Startschuss für die Aktion, bei der die Sparkasse zu allen Einzelspenden (bis zu 100 Euro) nochmal den gleichen Betrag dazu gibt. Insgesamt stellt die Kreissparkasse Ostalb dafür 10.000 Euro zur Verfügung. Bitte kräftig mitspenden unter: gut-fuer-die-ostalb.de/projects/63651. Man benötigt kein Online-Banking, IBAN genügt. Bitte weitersagen!

  

  



Café im Foyer zum letzten Mal bei den Methodisten

Zum letzten Mal war das Café im Foyer am vergangenen Samstag zu Gast in den Räumlichkeiten der Evangelisch-Methodistischen-Gemeinde. Der evangelische Dekan Ralf Drescher bedankte sich bei Rainer Zimmerschitt, dem Pastor der Evangelische-Methodistischen-Kirche dafür, dass das Café im Foyer nunmehr seit mehr als fünf Jahren, dort zu Gast sein durfte. Die Suche nach einem Ausweichquartier war seinerzeit notwendig geworden, weil das alte Evangelische Gemeindehaus in der Friedhofstraße am 30. April 2013 aus Gründen des Brandschutzes und der Gebäudesicherheit geschlossen werden musste. „Ich hätte nie gedacht, dass es so lange dauern würde, bis wir unser neues Gemeindehaus wieder beziehen können“, so der Dekan. Zum Dank für die großartige Gastfreundschaft überbrachte er symbolisch Kaffee und Gebäck. Pastor Rainer Zimmerschitt brachte seine Freude über die gute gemeinsame Zeit im Café zum Ausdruck: „Wir haben Euch sehr gerne beherbergt!“. Frieder Weinbrenner dankte für die gesamte Mitarbeiterschaft von Herzen für die Selbstverständlichkeit, mit der die Evangelische-Methodistische-Gemeinde ihre Räume für den Betrieb des Cafés damals geöffnet hatte. Er überreichte zum Zeichen der – wie er sagte „geschwisterlichen Verbundenheit“ ein doppeltes Herz aus Holz. Pfarrer Bernhard Richter lud schließlich alle Cafébesucher zum Neustart im neuen Evangelischen Gemeindehaus am Samstag, den 12. Januar, ein.


Mesnertreffen im neuen Gemeindehaus

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Zweimal im Jahr treffen sich die Mesner und Hausmeister des Kirchenbezirkes.

Immer am Montag nach dem zweiten Advent findet der Nachmittag statt, indem es auch Ehrungen und Jubilare gibt. Bezirksobfrau Tina Altenburg hieß alle herzlich willkommen und führte mit ihrer Kollegin Lina Schmidt in zwei Gruppen durchs neue Haus. Pfarrer Bernhard Richter sprach in seiner Andacht von den vielfältigen Diensten, die von Mesner und Hausmeistern in der Weihnachtszeit erwartet werden. Er dankte allen Mitarbeitern und sprach davon, wie schön es sei, dass nach wie vor volle Kirchen am Heiligen Abend zu erwarten seien. Die Weihnachtsbotschaft von der Geburt Jesu präge unser Leben, auch über die Feiertage hinaus und habe auch in einem neuen Jahr Bestand.

Unser Bild zeigt die geehrten Mesner und Hausmeister beim Jahrestreffen im neuen Evangelischen Gemeindehaus in Aalen. Pfarrer Bernhard Richter ehrt die langjährige Waldhäuser Mesnerin Ingeburg Herzig.

 


1000.- Euro für die Notfallseelsorge

Groß war die Freude in diesen Tagen, als die BW-Bank in ihren Räumen in der Schubartstr. 4 000,- Euro für soziale Zwecke übergab. Zumindest die Schecks durften drei Herren strahlend entgegen nehmen. Erich Hacker von der Kapfenburg, Ralf Klein-Jung von der Marienburg und Pfarrer Bernhard Richter von der Notfallseelsorge. Die Notfallseelsorge betreut in zwei Schleifen, in Aalen und in Ellwangen, rund um die Uhr an 365 Tagen Menschen in Krisensituationen des Lebens. Über die Rettungsleitstelle alarmiert, werden die ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ganz vielen verschiedenen Notsituationen gerufen: Überbringen einer Todesnachricht, Betreuung von Angehörigen nach Suizid oder vergeblicher Reanimation, Betreuung von Unfallopfern oder deren Angehörigen und vieles andere mehr. "Wir sind in der Region verwurzelt und sehen uns deshalb gesellschaftlich vor Ort in der Verantwortung" erklären die drei BW-Banker Michael Maier, Andreas Gnann und Markus Baier. "Daher ist es uns ein Anliegen, vorbildliche heimische Projekte zu unterstützen".


Ein Zustellbett fürs Samariterstift

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Bei ihrer letzten Sitzung im alten Jahr haben die Mitglieder des Vorstandes des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins in der Gartenstrasse 42 getagt, einer Einrichtung der Samariterstiftung, in der behinderte Menschen wohnen können.

Der Förderverein hatte mit seinen Mitgliedern im Sommer einen Besuch abgestattet und dabei zugesagt, einen Wunsch für die Bewohner erfüllen zu können. Daraufhin wurde von der Einrichtung angeregt, ein Zustellbett zu finanzieren, das leicht transportierbar ist und das den Bewohner zur Verfügung gestellt werden kann, wenn diese Besuch bekommen.

Pfarrer Bernhard Richter übergab nun im Rahmen einer Vorstandssitzung als Vorsitzender des Vereins das Bett und Bereichsleiterin Gisela Graf-Fischer und Hausleiterin Ulla Hoops-Koch bedankten sich beim Förderverein für dieses Weihnachtsgeschenk, das im Hause dringend gebraucht und gut genützt werde kann.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter mit dem Vorstand des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins bei der Übergabe des Bettes in der Gartenstr. 42 an Gisela Graf-Fischer und Ulla Hoops-Koch.



Orangenaktion auf dem Aalener Wochenmarkt

Bereits am frühen Morgen machten sich die Konfirmanden Aalens mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter auf den Weg zum Wochenmarkt, wo es jedes Jahr am Samstag vor dem ersten Advent die Orangenaktion gibt. 375 kg fair gehandelte Orangen aus Griechenland wurden bis zur Mittagszeit verkauft. Der Erlös kommt einem Projekt des CVJM-Weltdienstes zugute, das Straßenkinder in Äthiopien unterstützt. Prominente Unterstützung bekamen die Konfirmanden von Oberbürgermeister Thilo Rentschler und dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, der noch vom Flughafen zum Markstand gekommen war. Am Ende waren 1436.- Euro in der Kasse und alle Orangen verkauft. 


Kinderhaus Liliput spendet für Aalener Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Groß war die Freude in dieser Woche im Kinderhaus Liliput, als Kinder, Eltern und Erzieherinnen alle gesammelte und gespendete Ware zusammenstellten und Pfarrer Bernhard Richter einluden, damit er als Vorsitzender der Aalener Tafel die gespendeten Lebensmittel und Nikoläuse und vieles mehr in Empfang nahm. Über Wochen wurde im Kinderhaus gesammelt und Pfarrer Richter dankte im Namen von rund 1000 Menschen, die eine Einkaufsberechtigung haben und ganz dringend eine billige Einkaufsmöglichkeit wie den Kocherladen benötigen.

Richter sprach auch von eine starken Zeichen der Verbundenheit mit Menschen, die arm und bedürftig sind.

Unser Bild zeit Pfarrer Bernhard Richter mit den Kindern vom Kinderhaus Liliput mit ihre Erzieherinnen Gabriele Weber, Viktoria Gall, Ramona Wolff und Melanie Kubik bei der Warenübergabe im Foyer des Kinderhauses.


„Kauf eins mehr“ für die Aalener Tafel

Von links nach rechts: Birgit Auchter, Pfarrer Bernhad Richter, Gerhard Vietz, Aline Schiele vom E-Center, Elvira Ruf, Karin Haas, Wolfgang Wiedemann und Gerhard Ratz bei der Warenübergabe
Von links nach rechts: Birgit Auchter, Pfarrer Bernhad Richter, Gerhard Vietz, Aline Schiele vom E-Center, Elvira Ruf, Karin Haas, Wolfgang Wiedemann und Gerhard Ratz bei der Warenübergabe

Am vergangenen Wochenende fand im E-Center im Hasennest erneut die Aktion „Kauf eins mehr“ statt. Mitarbeiter der Aalener Tafel warben am Eingangsbereich darum, dass Kunden einen Artikel mehr kaufen und diesen dann dem Kocherladen in der Aalener Bahnhofstraße zur Verfügung stellen. Diese soziale Einrichtung sorgt seit fast zwei Jahrzehnten dafür, dass Menschen ohne oder mit geringem  Einkommen eine günstige Einkaufsmöglichkeit haben.

 

Tanja Stuck, Annette Uedickoven, Silke Stanienda, Markus Kling, Wolfgang Wiedemann, Elvira Ruf, Birgit Auchter und Karin Haas konnten so insgesamt 80 Kisten an Warens sammeln und auch viele Gelsdspenden kamen zusammen. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel dankte en fleißigen Ehrenamtlichen und sprach von einem tollen Zeichen für die Schwachen in unserer Gesellschaft.


Bezirkssynode tagt am 16.11.18 im neuen evangelischen Gemeindehaus

Aalen: Es war das erste Mal, dass die Bezirkssynode des evangelischen Kirchenbezirks Aalen im frisch eingeweihten Aalener Gemeindehaus zusammenkam. „Dankbar und voller Freude begrüßen wir Sie hier, an diesem Ort“, so Dekan Ralf Drescher.

Zu Gast war am Freitagabend auch die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz, die derzeit die Visitation im Kirchenbezirk und in der Kirchengemeinde Aalen durchführt. „Visitation ist ein Besuch unter Geschwistern, um zu sehen wie es ihnen geht“ betonte die Theologin in ihrem Grußwort an die Synodalen. Ein weiteres Grußwort hielt Dr. Harry Jungbauer, Landessynodaler und Schuldekan. Er wies dabei auf die anstehende Sitzung der Landessynode und das aktuelle Strukturprojekt der Landeskirche unter dem Label „2024+“ hin. Demnach soll die Verwaltungsarbeit der Kirchengemeinden künftig stärker auf die Ebene des Kirchenbezirks verlagert werden.

In seinem Bericht über Aktuelles aus dem Kirchenbezirk zeigte sich Dekan Ralf Drescher besonders erfreut darüber, dass ein neuer Jugendreferent für die Arbeit im Kirchenbezirk gefunden werden konnte. Alexander Blümel, der ursprünglich aus dem Sauerland stammt und in Kassel soziale Arbeit, Religions- und Gemeindepädagogik studiert hat, stellte sich anschließend auch selbst den Bezirkssynodalen vor. „Damit sind jetzt zwei der drei Jugendreferentenstellen wiederbesetzt“, so der Dekan. Außerdem berichtete er über Personalveränderungen im Kirchenbezirk und laufende Strukturprozesse. So streben etwa die Kirchengemeinden im Ries mit der nächsten Kirchenwahl den Zusammenschluss zu einer Kirchengemeinde an. 

Auf der Tagesordnung standen an diesem Abend neben den im kommenden Jahr anstehenden Kirchenwahlen zudem noch der Rechnungsabschluss 2017 sowie der Haushaltsplan des Kirchenbezirkes für 2019. Kirchenbezirksrechner Harald Schweikert stellte den Synodalen dabei die aktuelle Haushaltslage des Kirchenbezirkes vor. Rechnungsabschluss und Haushaltsplan wurden schließlich einstimmig beschlossen.

Die Bezirkssynode des Kirchenbezirkes Aalen berät und beschließt über grundsätzliche Fragen des kirchlichen Lebens im Kirchenbezirk. Sie setzt sich zusammen aus den Pfarrerinnen und Pfarrern der Kirchengemeinden sowie aus von den Kirchengemeinderäten gewählten Vertretern und Vertreterinnen. Die Bezirkssynode tagt in der Regel zweimal im Jahr. Sie beginnt mit einem Gottesdienst. 


Investitur Pfarrer Jan Langfeldt am 18. November 2018


Erinnerung und Verantwortung - 80 Jahre Reichspogromnacht (9.11.2018)

Drei Bausteine gab es in Aalen zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938. Am Nachmittag hieß OB Thilo Rentschler im Rathaus zur Ausstellungseröffnung willkommen. Unter dem Motto „Angezettelt“ werden antisemitische Aufkleber von 1880 bis heute gezeigt.

Um 17 Uhr lud die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zu einem Ökumenischen Gottesdienst ein, der unter der Überschrift „Erinnerung und Verantwortung“ stand und den Pastor Rainer Zimmerschitt, Diakon Michael Junge und Pfarrer Bernhard Richter hielten. In seiner Predigt rief Richter zur Wachsamkeit auf, damit sich ein Tag wie der 9. November 1938 niemals wiederholt. Die Treue Gottes zu seinem Volk sei niemals brüchig gewesen und werde es auch in Zukunft nicht sein.

Im Anschluss machten sich gut hundert Menschen in einem Schweigemarsch auf den Weg von der Stadtkirche zur VR-Bank. Dort waren die ersten sieben Stolpersteine verlegt worden. Pfarrer Bernhard Richter erinnerte an die jüdischen Mitbürger Aalens, die auch unter den Folgen der Reichspogromnacht gelitten hatten. Volkmar Wieland stellte die Inititiative der Stolpersteine vor und Rüdiger Walther rief noch einmal die Schrecken des 9.November 1938 in Erinnerung. Herma Geis verlas die Aalener Erklärung und Pia Geiger und Neven Sulic sorgten mit Klezmer-Musik für den würdigen musikalischen Rahmen.


Zeiss-Chef im Ethik-Café der Hochschulgemeinde

Tobias Obele, Prof. Dr. Michael Kaschke, Bernhard Richter und Hendrik Althoehn
Tobias Obele, Prof. Dr. Michael Kaschke, Bernhard Richter und Hendrik Althoehn

Kaschke: „Kirche soll Menschen ein Gemeinschaftsgefühl geben."

Das Ethik-Café der Kirchen an der Hochschule gibt es schon seit vielen Jahren. Doch am Montag dieser Woche war es ein ganz besonderer Moment. Nicht in der Cafeteria, sondern in einem größeren Hörsaal war man beieinander, denn knapp hundert Interessierte wollten den Vorstandsvorsitzenden der Firma Carl-Zeiss-AG einmal hautnah und live erleben. Aber es waren nicht nur Studierende, auch so mancher ehemaliger Zeiss-Mitarbeiter hatte sich eingefunden, um Neues über die Firma aus berufenem Munde zu erfahren. Der Abend stand unter der Überschrift: In der Verantwortung für einen Weltkonzern, aber es war nicht der typische Vortragsabend, sondern die beiden Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter und Hendrik Althoehn von der Evang. Erwachsenenbildung interviewten Prof. Dr. Michael Kaschke. Und dieser wich keiner Frage aus, sondern stellte sich ganz konzentriert dem interessierten Auditorium: es ging um den persönlichen Weg, um die Arbeitsbelastung in dieser Verantwortung, um das Leben ohne Zeiss, also die Frage nach Privatleben und Hobbys. Es ging um Werte und um die Bedeutung einer Hochschule für ein Weltunternehmen wie Zeiss. Auch manche kritische Frage kam aus dem Publikum. Einem Mitarbeiter, der als Leiharbeiter bei Zeiss angefangen hatte, wurde versprochen, übernommen zu werden, was aber nie Wirklichkeit wurde.

Dann ging es  auch um die Gewichtung im Arbeitsleben eines Chefs. Kaschke sprach von fünf Kategorien: Entscheidungen-Strategien- Kundengespräche- Mitarbeitergespräche und Analytik. Und er betonte, dass für ihn eine ganz starke Gewichtung auf den Mitarbeitergesprächen liege. Und auch die Frage nach dem Stellenwert von Glauben in seinem Leben wurde beantwortet:  Kaschke gab sich als Sohn konfessionsverschiedener Eltern zu erkenne, gab aber zu, durch die Mutter eher protestantisch geprägt zu sein. Für ihn sei wichtig, dass Kirche den Menschen ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln könne. Und er berichtete auch von seinem Engagement bei der Christoffel-Blindenmission. Und ehe Kaschke sich auf den Weg nach Jena machte, sprach er der Hochschule noch ein dickes Lob aus: sie müsse das intellektuelle Zentrum der Region sein, und genau das sei in Aalen erfüllt.

 

Info: das nächste Ethik-Café findet am kommenden Montag, 12. November, um 19 Uhr in der Cafeteria im Hauptgebäuede, EG, Beethovenstr. 1 statt. Zu Gast ist Rosalinde Kottmann aus Geschwend. Sie war die erste Bürgermeisterin im Ostalbkreis. Sie spricht zum Thema: Als Frau in Kommunalpolitischer Verantwortung! Der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung!


Impressionen von der WOK-Freizeit 1.11. - 4.11.2018


Landesprädikantentag der württembergischen Kirche im Gemeindehaus am 21.10.2018

Link zur Predigt von Dekan Ralf Drescher anlässlich des Landesprädikantentags in Aalen 


Jugendreferent Alexander Blümel wurde in sein Amt eingesetzt

im Rahmen eines Jugendgottesdienstes im Sportheim des SV Ebnat wurde am 12.10.2018 der neue Evangelische Jugendreferent für die Region Süd, Alexander Blümel, von Dekan Ralf Drescher in sein Amt eingesetzt.

 

Auf dem Bild zu sehen von links:

Janosch Zoller (Vorsitzender Ev. Jugendwerk im Kirchenbezirk Aalen), Alexander Blümel, Dekan Ralf Drescher, Geschäftsführende Jugendreferentin Verena Gemperlein (Region Ost)


Start von Konfi-3 2018-2019 mit 46 Kindern


Start des neuen Gottesdienstformats: "GOTTESDIENST AM KOCHER"

Am Sonntag strömten viele Menschen jeden Alters, vor allem Familien mit Kindern, ins neue Evangelische Gemeindehaus. Sie kamen, um beim ersten „Gottesdienst am Kocher“ teilzunehmen. Dazu wurden sie am Eingang persönlich begrüßt und konnten schon vorab an einer Plakatwand ihre Meinung zu einem Satz des Gottesdienstthemas „I have a dream“ kundtun. Elke Hiesinger und Heiko Feldmann nahmen die Gottesdienstbesucher mit einem lockeren Dialog in das Thema „Träume“ mit hinein, bevor etliche Lieder zur Begleitung der ZAGG-Band gesungen wurden. Die Liedtexte wurden vom Technikteam an die Wand geworfen, später auch ein Abschnitt aus Martin Luther Kings berühmter Rede mit dem Satz „I have a dream“. Darin tat er seine Vision einer gleichberechtigten Gesellschaft kund. Pfarrer Marco Frey brachte das Thema Traum in Verbindung mit der Bibelstelle aus dem ersten Samuelbuch, wo sich König Salomo im Traum von Gott ein weises, hörendes Herz wünscht. Solche Zeiten der Ruhe und inneren Einkehr, um auf Gott zu hören und der inneren Berufung nachzuspüren, empfahl der Prediger. Noch nicht mit Bild, aber mit Ton wurde das Gottesdienstgeschehen für Eltern mit kleinen Kindern in den Café-Bereich übertragen. Die zahlreichen Kinderkirchkinder waren nach dem gemeinsamen Beginn mit den Leiterinnen in den zweiten Stock gegangen, wo sie ihren eigenen Gottesdienst weiterfeierten. Am Ende kamen wieder alle zusammen, um gemeinsam im Foyer und Café-Bereich die Eindrücke auszutauschen und ein gemütliches Schwätzchen zu halten und die nächsten Ideen zu spinnen. Alle fanden es einen sehr gelungenen Start. Das Team freut sich auf weitere Gottesdienste und Mitstreiter.

Der Gottesdienst am Kocher findet am 2., 4. und 5. Sonntag des Monats um 10 Uhr statt, am 3. Sonntag des Monats um 18 Uhr.

Kinderkirche ist immer um 10 Uhr, außer am 1. Sonntag des Monats und nicht in den Schulferien.

Nähere Infos bei Pfarrer Marco Frey, Tel. 41123


Aalener Christen feiern den Tag der deutschen Einheit

Zu einem Fest der Einheit haben die Christen in Aalen am Feiertag in die Augustinuskirche eingeladen. In seiner Begrüßung zitierte Pfarrer Shiju Matthew den Namenspatron der Kirche: „Eine Regierung ohne Gott ist wie eine eingermaßen organisierte Räuberbande.„Wir nehmen die politische Einheit als Chance, um als Christenheit ein starkes Zeichen der Zusammengehörigkeit und Einheit in diese Stadt hinein zu setzen“, so Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen- Thomas Mayer, Pastor bei „Hoffnung für alle“ zählte in seiner Predigt eine lange Reihe von Aktivitäten von Christen in Aalen auf. Und er fragte; „Kann das eine Gemeinde alleine machen?“ und hob hervor, wie wichtig es ist, dass Christen vor Ort zusammenstehen und mit einer Stimme sprechen.

Pfarrer Bernhard Richter warb dafür, an der Vision von Jesus „damit sie eins seien“ festzuhalten und trotz konfessioneller Unterschiede das Band der Gemeinsamkeit zu stärken. „Wir brauchen ein christliches Wertegerüst, damit Menschen einander in Würde begegnen und nicht aufeinander losgehen. Pfarrer Shiju Matthew sprach von einer Unkultur, die sich in den sozialen Medien breit macht und sprach sich dafür aus, wieder mehr eine Kultur des Dienens zu pflegen, wie Jesus es uns vorgelebt hat. Martin Kronberger stimmte den Lobpreis an, Fahnenträger von Hoffnung für alle sorgten für ein eindrückliches Bild an diesem Tag.

Nach dem Gottesdienst begann die Aktion „12 Stunden mit Gott“

Bis 22 Uhr trafen sich Christen zum Gebet und Lobpreis.

Und wenn die politische Einheit an vielen Stellen im Land bröckelt, die Christen in Aalen haben ein starkes Signal der Einheit nach außen gesendet.



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