Erste Hilfe für die Seele - Jahrestreffen der Notfallseelsorger

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Sie überbringen Todesnachrichten, werden nach oder während laufenden Reanimationen gerufen, sind bei Unfällen vor Ort und machen Nachbesprechungen mit Einsatzkräften: die Notfallseelsorger in der Schleife in Aalen und Ellwangen haben in dieser Woche im Landgasthof Bieg in Neuler ihr Jahrestreffen abgehalten. Dank und Wertschätzung brachte Pfarrer Bernhard Richter, der Koordinator der Notfallseelsorge, mit anerkennenden Worten zum Ausdruck.  Aber auch durch ein gemeinsames Abendessen, das den Notfallseelsorgern für ihre oft schweren Einsätze geschenkt wurde. Richter erinnerte an manche kleinen und großen Einsätze des vergangenen Jahres. 76 Einsätze sprechen für sich. Hinter jedem Einsatz stecken viele Stunden Begleitung, einfach erste Hilfe für die Seele. Richter verabschiedete Friedrich Kuehbauch, Martin Schuster und Reinhold Baumann und dankte Ihnen für ihren jahrelangen Dienst bei der Notfallseelsorge. Richter berichtete auch vom neu gestarteten Kurs und den motivierten Kursteilnehmern und dankte Ausbildungsleiter Juergen Schnotz für die Verantwortung in der Aus- und Fortbildung. In Bildern ließ Schnotz noch einmal das alte Jahr vorüberziehen. 

Unser Bild zeigt die geehrten Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger bei ihrem Jahrestreffen mit Pfarrer Bernhard Richter und Ausbildungsleiter Juergen Schotz.


Kirchen auf der Hochzeitsmesse (12.01.2020)

Auf der kommerziellen Hochzeitsmesse in der Aalener Stadthalle dürfen die Kirchen nicht fehlen, um auf den eigentlichen Anlass dieses „Events“ aufmerksam zu machen.

 Evangelische und Katholische stehen gemeinsam an einem Stand, um den Heiratswilligen Auskunft über die kirchliche Trauung zu geben. Einige Fragen zu Ablauf, Möglichkeiten und Organisatorisches können gleich vor Ort geklärt werden.

Erste Ansprechpartner für eine Trauung sind jeweils die Wohnsitz-Pfarrämter. 


Sternsinger in der Stadtkirche

Die Sternsinger haben wieder am Tag der Erscheinung des Herrn (6. Januar) die Stadtkirche und den Gottesdienst besucht. Mit Liedern und Gebeten haben sie die Geburt des Gottessohnes verkündigt und gleichzeitig auch zu Spenden aufgerufen, dieses Mal für Kinder im Libanon. Pfr. Frey betonte in seiner Predigt, dass wir täglich herausgefordert sind, in Jesu Fußspuren zu treten, Reich Gottes zu bauen, in und trotz aller Hindernisse und Widerstände. Er dankte den Sternsingern für ihren großen Einsatz in den ersten Tagen des Jahres.


„Um uns zu erinnern“ - Eine Stele für Wohnsitzlose

Es war ein langer Weg bis die Stele am Ende des Jahres doch noch stand. Dort, wo sie von Diakon Ottmar Ackermann und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzende des Freundeskreises für Wohnsitzlose immer gedacht war. Denn für Pfarrer Richter endet die Wüde eines Menschen nicht im Tode. Und da die Wohnsitzlosen in Aalen auf dem anonymen Gräberfeld am Waldfriedhof beigesetzt werden, soll nun eine Stele an die erinnern, die oft auch schon im Leben vergessen wurden. Die Firma Haschka hat die Stele gestiftet. Der Freundeskreis wird die Namensschilder finanzieren, die nach der Bestattung an der Stele angebracht werden. Pfarrer Bernhard Richter dankte dem scheidenden Grünflächenamtschef Rudi Kaufmann, der die Voraussetzungen für die Stele geschaffen hat, der Firma Haschka für die Herstellung der Stele und erinnerte auch noch einmal an den verstorbenen Motor des Freundeskreises Ottmar Ackermann.

Die offizielle Einweihung mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler findet am Montag, 13. Januar, um 10 Uhr statt.

Unsere Bilerd zeigen Grünflächenamtschef Rudi Kaufmann und Pfarrer Bernhard Richter an der neuen Stele auf dem Aalener Waldfriedhof.


Tsunami-Gedenkfeier am 2. Weihnachtsfeiertag

Mit einem bewegenden Gottesdienst in der Aalener Stadtkirche, an der auch die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier teilnahm, wurde am 2. Weihnachtsfeiertag der Tsunami Katastrophe vor 15 Jahren gedacht. Konfirmanden und Tamilen haben 15 Kerzen in die Kirche getragen und auf einem blauen Tuch, das die Flut symbolisieren sollte, abgestellt. Pfarrer Bernhard Richter erinnerte in seinem Gedenken an die Katastrophe am 2. Weihnachtsfeiertag 2004. Damals waren über 230 000 Menschen ums Leben gekommen, ca. 110 000 wurden verletzt und rund 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indische Ozean wurden obdachlos.

Die Tamilische Schule in Aalen mit ihrem Leiter T. Vyramuthu beteiligte sich liturgisch am Gottesdienst mit Lied und Gebet, und auch einem Bericht über die politische Lage in Sri Lanka, das beim Tsunami besonders stark betroffen war. Auch die Lesung wurde auf deutsch und tamilisch gehalten.

Pfarrer Bernhard Richter sprach in seiner Predigt von der Verantwortung für Menschen in Not. Damals seien die Menschen zusammengestanden und hätten geholfen. Heute sei das genauso wichtig, wenn man die Menschen auf den Flüchtlingsbooten im Mittelmeer sieht oder die überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos. Es sei aber auch zu wenig, wenn die Politik  nur an Weihnachten an das Elend vieler Menschen erinnere. Es sei ganzjährig im Auge zu behalten und nach Lösungen zu suchen. Richter erinnerte an die Rolle des Josef, der sich damals der Verantwortung für Maria und das Kind gestellt und gehandelt hat, und sich mit Gottes Hilfe immer auch ein Weg auftat. Das sei auch ein Botschaft von Weihnachten, zu der uns das Kind in der Krippe ermuntert: unserer Verantwortung in der Welt gerecht zu werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich alle zum Gedenken am Altar und gedachten in der Stille der vielen Oper des Tsunamis vor fünfzehn Jahren gedacht.


Weihnachten braucht einen großen Schutzengel - Krippenspiele am Heiligen Abend

Der Heilige Abend begann in der randvollen Stadtkirche mit einem Familiengottesdienst und der Aufführung des Krippenspieles „Der Schutzengel“. Unter der Regie von Martina Frasch und Sabine Weinbrenner wurde das Stück in fünf Proben einstudiert. Pfarrer Bernhard Richter ging in seiner Ansprache auf die umgangssprachliche Rede vom Schutzengel ein und sprach von großer Führung und Bewahrung durch dieselben. Maria und Josef hätten dies erfahren, aber auch wir Menschen heute dürfen dankbar auf unseren Wegen ihr Geleit spüren, auf dem Schulweg, an der Werkbank, in Behörden, auf Reisen, bei waghalsigen Unternehmungen, eigentlich immer und täglich. Im Krippenspiel führt der Schutzengel Maria und Josef zum Stall von Bethlehem. Dort bekommt Maria ihr Kind und erkennt: es ist ein Geschenk an alle Menschen. „In einer Zeit, in der Menschen laut einer neuen Statistik zu Dreiviertel in Deutschland mit Weihnachten nichts mehr anfangen können, braucht dieses Fest vermutlich einen großen Schutzengel, der es vor Gleichgültigkeit und Ablehnung bewahrt,“ so Richter.

 

Ein Flötenensemble unter Leitung von Vera Theuer und Markus Piringer an der Orgel sorgten für die festliche musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes.

 

Im Gemeindehaus brachten zwölf Kinder das Krippenspiel „Der Weihnachtscoach“ zur Aufführung. Dabei geht es um zwei Kinder, die vor Weihnachten ins Bett gehen wollen, und auf einmal ein Engel bei ihnen ist und ihnen die Weihnachtsgeschichte erklärt, indem er mit ihnen eine Zeitreise macht und inkognito Maria und Josef begleitet. Pfarrer Marco Frey, der mit vier Müttern dieses Stück einstudiert hat, brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass Menschen auch ohne Couch Erfahrungen mit der Weihnachtsgeschichte sammeln können, indem wir uns hinein hören, uns öffnen und auch so wunderbare Gotteserfahrungen erleben können.

 

Auch in Waldhausen wurde ein Krippenspiel unter evangelischer Regie eingeübt.

Pfarrerin Bender zeigte sich überzeugt, es sei nicht nur süß und goldig, den Kindern beim Krippenspiel zuzuschauen. Es sei zum einen echte Arbeit für die Kinder, nicht nur die Proben, sondern sich die Geschichte wirklich anzueignen. „Und zum anderen ist es echte Denkarbeit und Herzensarbeit für uns, diese Botschaft von Weihnachten ins Herz zu lassen, sie zu verinnerlichen – und dann danach zu leben: Gott wird Mensch, damit wir menschlich werden“, so Bender.

 

In Peter und Paul wurde an Heiligabend ökumenischer Krippenspielgottesdienst gefeiert. Es zeigt: Engel als Boten Gottes versorgen die Menschen mit himmlischer Kraft und wegweisenden Impulsen. Dabei wirken neben Pastoralreferentin Karin Fritscher und Pfarrerin Caroline Bender auch Angelika Schultz (Klavier) und Vera Jankowski (Querflöte) sowie musizierende Kinder mit.


Weihnachtsfeier im Haus der Jugend - keiner allein, alle gemeinsam

Die Evang. Kirchengemeinde lädt seit dem Jahre 1995 regelmäßig zu einer Weihnachtsfeier ein. Was das Ehepaar Unfried begann, vom Ehepaar Claß fortgeführt wurde, findet nun unter der Regie von Sylvia Caspari vom Kreisdiakonieverband im Haus der Jugend statt. Es war eine bunte Mischung verschiedenster Nationen, Religionen und Kulturen, die am Heiligen Abend das Weihnachtsfest begingen. Pfarrer Bernhard Richter ging in seiner Ansprache auf eine Frage ein, die er selbst als Kind zu Weihnachten gestellt bekam: was ist dein schönstes Geschenk? Und Richter gab zu bedenken, ob die Menschen sich heute überhaupt noch über Weihnachten freuen können, ja, ob sie denn wissen, welch großes Geschenk Gott uns allen mit der Geburt seines Sohnes macht. Richter erzählte vom Krippenspiel der Stadtkirche, wo Maria am Ende zu Josef sagt: dieses Kind ist ein Geschenk Gottes an alle Menschen. Es wird darauf ankommen, so der Stadtkirchenpfarrer, dass wir heute wieder neu darüber nachdenken, ob uns Gottes Geschenk überhaupt etwas bedeutet, ob es uns wichtig ist, dass Jesus in unser Leben tritt, uns stärkt und ermutigt und auf allen Wegen begleitet.

Unter der Regie von Derin Methap wurde ein köstliches Essen zubereitet und danach wurde die Weihnachtsgeschichte von den Besuchern gespielt. Für die festliche Musikgestaltung sorgte Pia Geiger, Inga Rinke und Norbert Schubert.


Ein Scheck für den Tafelladen

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Es war kurz vor Ladenschluss, als OB Thilo Rentschler den Tafelladen in der Bahnhofstr. 55 in Aalen besuchte. Er brauchte einen Scheck über  1000.- Euro für die Arbeit dieser sozialen Einrichtung, die seit 20 Jahren dafür sorgt, das Menschen ohne oder mit geringem Einkommen eine günstige Einkaufsmöglichkeit erhalten. Der OB hatte in diesem Jahr auf das Versenden von Weihnachtskarten verzichtet und daher dem Tafelladen eine großen Freude gemacht. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender und  Gerhard Vietz als Projektleiter dankten dem Stadtoberhaupt für diese Spende ganz herzlich!


Pfarrerin Theresa Haenle in Aalen beauftragt

Theresa Haenle wurde am 2. Advent in einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche von Dekan Ralf Drescher als Pfarrerin zur Dienstaushilfe beauftragt. Als erste Amtshandlung hielt sie die Predigt und feierte mit der Gemeinde das Abendmahl. Zuvor war die dreifache Mutter als Pfarrerin in Ellwangen tätig. Theresa Haenle arbeitete vor ihrer Zeit in Ellwangen für zwei Jahre beim Lutherischen Weltbund in Genf. Davor war sie Vikarin in Aichwald bei Esslingen. Haenle und ihr Ehemann haben zwei vierjährige Mädchen und einen zweijährigen Sohn. „Pfarrerin Theresa Haenle ist uns im Kirchenbezirk nicht unbekannt. Ich freue mich sehr, dass sie nach zweijähriger Elternzeit nun ihren Dienst in unserer Kirchengemeinde wieder aufgenommen hat“, so Ralf Drescher. „Pfarrerin Haenle hat schon beim Reformationsjubiläum als Leiterin der Steuerungsgruppe gezeigt, dass sie Akzente setzen kann.“ Ihr derzeitiger Dienstauftrag umfasst 25%.


Friedenslicht von Bethlehem (3. Advent)

Ein Kind hat es in der Geburtsgrotte von Bethlehem entzündet, mit dem Flugzeug kam es nach Wien, und von dort mit der Bahn in alle Himmelsrichtungen. Am Nachmittag des dritten Adventes wurde es für Württemberg in der Stadtkirche in Bad Cannstatt ausgesandt. Mit dem Zug kamen die Pfadfinder nach Aalen, wo sie mit einer ökumenischen Andacht am Gleis eins in Empfang genommen wurde. Pastor Rainer Zimmerschitt begrüßte die große Gemeinde am Bahnhof. Nahezu 200 waren gekommen. Pastoralassistent Hans-Christian Richter erklärte die Idee des Friedenslichtes, und Pfarrer Bernhard Richter gab einen Impuls zum diesjährigen Motto: Mut zum Frieden. Konfirmanden lasen biblische Lichtspuren, und Firmlinge die Fürbitten. Alle durften das Licht mit nach Hause nehmen, die Bahnhofsmission bekam als erstes Haus der Stadt dieses Licht. Und im Anschluss waren alle zu einem Punsch und Gebäck in den Räumen der Bahnhofsmission eingeladen.


„Kauf eins mehr!“ im Hasennest

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Mitten in der Adventszeit gab es am vergangenen Wochenende noch einmal eine schöne Geste. Mit der Aktion „Kauf eins mehr!“ wurden alle Kunden, die im E-Center im Hasennest  zum Einkauf kamen, darum gebeten, einen oder auch mehrere Artikel zusätzlich zu kaufen und der Aalener Tafel zur Verfügung zu stellen. An zwei Tagen kamen fast 80 Kisten mit einem Warenwert von mehreren tausend Euro zusammen. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V. und Projektleiter Gerhard Vietz dankten den Kunden und den Mitarbeiterinnen, die an zwei Tagen ehrenamtlich am Tisch Dienst machten. Der Kocherladen in der Aalener Bahnhofstr. 55 ist seit 20 Jahren eine soziale Einrichtung, wo Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten haben.

Unser Bild zeigt bei der Warenübergabe v.l.n.r.:  Projektleiter Gerhard Vietz, stellvtr. Marktleiterin Alina Schiele, Fahrer Gerhard Ratz, Pfarrer Bernhard Richter, Marlene Flaig, Birgit Auchter, Karin Haas, Anneliese Steinacker und Antonia Stepp (nicht auf dem Bild Tanja Stuck)


Mahnwache am Marktbrunnen - Menschenrechte sind nicht teilbar

Der 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Am 10.12.1948 wurden die 30 Menschenrechtsartikel von den Vereinten Nationen beschlossen. Auch 71 Jahre nach ihrer Ausrufung werden Menschenrechte weltweit missachtet und mit Füßen getreten. Darauf machte Pfarrer Bernhard Richter gestern Abend bei einer Mahnwache am Marktbrunnen in Aalen aufmerksam. „ Menschenrechte sind nicht teilbar. Sie haben etwas mit der Würde zu tun, auf die jeder Mensch einen berechtigten Anspruch hat.“ so Richter in seiner kurzen Ansprache. Dass weltweit 60 Millionen auf der Flucht sind, darf nicht sein. Aber Menschen müssen fliehen, weil in ihrer Heimat Menschenrechte verletzt werden. Gewalt und Folter, religiöse oder politische Verfolgung und vieles andere mehr erschüttern diese Welt. Dagegen gilt es aufzustehen und - wie am Marktbrunnen - zusammenzustehen. Richter dankte auch allen, die in Amnesty, Attac, bei Sorroptomist international, im Freundeskreis Asyl, beim Roten Kreuz und in den Kirchengemeinden die Einhaltung der Menschrechte anmahnen. T. Vyramuthu, der mit seinen Tamilen 1983 als Asylbewerber nach Deutschland kam, beschrieb die Situation in seiner Heimat Sri Lanka und prangerte die Verletzung grundlegender Menschenrechte an. Die Mahnwache wurde musikalisch umrahmt von den Turmbläsern der Stadtkirche.


Treue und Zuverlässigkeit zur Kirche

V. links n. rechts: Mesnerpfarrer Bernhard Richter, Brigitte Mazal (40 Jahre), Peter Böttcher (15 Jahre), Peter Ruff (20 Jahre) und Bezirksobfrau Tina Altenburg (Foto  Oliver Giers)
V. links n. rechts: Mesnerpfarrer Bernhard Richter, Brigitte Mazal (40 Jahre), Peter Böttcher (15 Jahre), Peter Ruff (20 Jahre) und Bezirksobfrau Tina Altenburg (Foto Oliver Giers)

Traditionell treffen sich alle Mesner und Hausmeister des Kirchenbezirkes am Montag nach dem zweiten Advent. Bezirksmesnerobfrau Tina Altenburg begrüßte die Kollegen aus den verschiedenen Bezirksgemeinden im Aalener Gemeindehaus. Bezirksmesnerpfarrer Bernhard Richter stellte in seiner Andacht die Frage: was ist wirklich wichtig an Weihnachten? Und beantwortete sie mit einem Weihnachtsbild, auf dem nur Maria, Josef, und das Jesuskind zu sehen ist. Darauf wird es ankommen, so Richter, dass wir uns an Weihnachten auf das Wesentliche konzentrieren: auf das Kind, in dem Gott Mensch wird, und uns zur Rettung und Erlösung auf die Welt kommt. Hedwig Wolf vom Mesnerbund führte als Kirchenpädagogin in den liturgischen Kalender ein und gab auch mit Bildern sehr wertvolle Tipps für den Blumenschmuck. Geehrt wurden: Peter Ruff für 20 Jahre, Peter Böttcher für 15 Jahre und Brigitte Mazal für 40 Jahre. Pfarrer Richter bedankte sich bei allen Hausmeistern und Mesnern für ihre Treue und Zuverlässigkeit. Sie stellten mit ihrer Arbeit und Liebe zu Kirche und Gemeindehaus einen wesentlichen Grundpfeiler der kirchlichen Arbeit da.




Frühstücksgottesdienst „DieWelt fair-handeln“ am 2. Advent


Kinderhaus Liliput - 500 Artikel für den Tafelladen gesammelt

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Der Montag nach dem Ersten Advent begann im Kinderhaus Liliput mit einer ganz besonderen Aktion. Die Eltern, die Erzieherinnen und die Kinder hatten viele verschiedene Artikel gesammelt, die alle der Aalener Tafel zuguten komme sollen. Und so fand im Foyer des Kinderhauses nicht nur ein Fototermin statt, sondern Pfarrer Bernhard Richter erklärte den Kindern auch, was Armut in Aalen heißen kann und wie dankbar solche Menschen sind, wenn es Einrichtungen wie den Tafelladen gibt, wo sie günstig einkaufen können. Daher dankten Richter und Projektleiter Gerhard Vietz allen für diese Aktion, damit Menschen ohne oder mit geringem Einkommen geholfen werden kann.

 

Unser Bild zeigt Kinder des Kinderhauses Liliput mit ihren Erzieherinnen und der Leiterin Gabriele Weber bei der Warenübergabe an Pfarrer Richter und Projektleiter Vietz.

 

 


Orangenaktion 2019

Auch in diesem Jahr sind die Konfirmanden Aalens am Samstag vor dem Ersten Advent auf dem Markt gestanden und haben Orangen verkauft. Es waren biologisch angebaute Orangen aus Griechenland, die am Marktstand vor dem Café Podium verkauft wurden; und sie waren nicht ganz billig. Eine Orange kostete 1.- Euro. Mit dem Reinerlös wird ein Projekt des CVJM-Weltdienstes unterstützt, das Straßenkinder in Äthiopien zugute kommen soll.

 

Zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender und den  Pfarrern Marco Frey und Bernhard Richter sammelten die Konfirmanden  1445.- Euro. Sie erfuhren dabei prominente Unterstützung von den beiden Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter, die beide eine ganze Weile Orangen verkauften.


Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Aalen eröffnet den Advent

Traditionell begehen die in der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (ACK) vertretenen Gemeinden der katholischen, der methodistischen, der evangelischen und der baptistischen Kirche gemeinsam den Beginn eines neuen Kirchenjahres. So waren die Christen der Stadt am Abend vor dem ersten Advent in die Stadtkirche eingeladen, um gemeinsam den Advent in Aalen zu eröffnen. Auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler wohnte dem Gottesdienst bei. Pfarrer Bernhard Richter sprach in seiner Begrüßung von einem starken ökumenischen Zeichen in die Stadt hinein. Die Vorbereitung auf die Geburt Jesus sei nicht konfessionell gebunden, sondern gehe uns alle etwas an. Richter entzündete als Hausherr die erste Adventskerze. Pastoralreferentin Karin Fritscher lud zu einem offenen Fürbittegebet ein, bei dem jeder und jede vorkommen konnte und eine Kerze am Taufstein entzünden, entweder mit einem Gebet oder auch ohne. Strophe für Strophe wurde das Adventslied „Macht hoch die Tür“ gesungen und Pastor Rainer Zimmerschitt formulierte zu jeder Liedstrophe einige Gedanken. Das Opfer war für die Aalener Tafel bestimmt.


Eröffnung Lebendiger Adventskalender 2019


Wählen Sie bei der Kirchenwahl!  1. Advent, 11-16 Uhr im Evang. Gemeindehaus

Am Sonntag, 1. Dezember finden die Wahlen zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode statt. Wir rufen alle auf, an der Wahl teilzunehmen!

Am Wahltag ist um 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche. Im Anschluss an den Gottesdienst kann im Evang. Gemeindehaus in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr gewählt werden. Jedes Gemeindeglied stimmt in dem Abstimmungsbezirk ab, in dem es in die Wählerliste aufgenommen worden ist. Die ausgegebenen Wahlausweise sollen zur Abstimmung mitgebracht werden.

Wird von der Briefwahl Gebrauch gemacht, so werden die ausgefüllten Briefwahlunterlagen dem Wahlausweis, der zugleich Briefwahlschein ist, zusammen mit der Versicherung über die persönliche Kennzeichnung beigefügt. Die Entgegennahme von Wahlbriefen erfolgt durch das geschäftsführende Pfarramt Aalen Stadtkirche Mitte I, Dekanstraße 4, 73430 Aalen.

Außerdem sind – jeweils nach den Gottesdiensten, eine Stunde lang – an folgenden Orten Wahlbriefkästen aufgestellt: von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Klinikkapelle, von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr in Waldhausen und von 12.00 bis 13.00 Uhr in Peter & Paul. Dort können die ausgefüllten Briefwahlunterlagen eingeworfen werden.

Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 16.00 Uhr beim Ortswahlausschuss eingegangen sein. Einzelheiten zur Briefwahl sind auf dem Briefwahlschein erläutert.

Es sind in unserer Gemeinde 12 Kirchengemeinderäte zu wählen; hierfür wurden aus der Gemeinde die folgenden Gemeindeglieder vorgeschlagen, die auf den Stimmzetteln aufgeführt sind: Sascha Bauer, Petra Beck, Johannes Eck, Hans-Joachim Frasch, Thomas Hiesinger, Dr. Erich Hofmann, Christine Krauth, Cornelia Maier, Hannelore Melcher, Christine Neuffer, Birgit Rück, Sabine Weinbrenner.

Wir bitten die Gemeindeglieder, an der Wahl teilzunehmen und ihrer in Fürbitte zu gedenken.


"Wochenende ohne Kinder" (WoK) vom 22.11 bis 24.11.2019


Die Galgenberg-Realschule sammelte für die Aalener Tafel

Schülerinnen und Schüler bei der Warenübergabe mit Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz.
Schülerinnen und Schüler bei der Warenübergabe mit Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz.

Über mehrere Wochen wurde an der Galgenberg-Realschule für die Aalener Tafel gesammelt. 820 Artikel kamen zusammen und wurden in dieser Woche in der 'Turnhalle der Schule sternförmig afgebaut. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel und Projektleiter Gerhard Vietz waren ganz begeistert von der Idee und dem Ergebnis.

Auch die Tatsache, dass damit das Thema Armut und Ausgrenzung an der Schule thematisiert wird, hielt Richter für bemerkenswert und auch notwendig. Ein großer Dank galt de Schülerinnen und Schüler, aber auch den verantwortlichen Lehrkräften und der Schulleitung. 


Wohnsitzloses Leben behält auch im Tod seine Würde

Wie in jedem Jahr so fand auch in dieser Woche wieder die Gedenkfeier in der Caritas für verstorbene Wohnsitzlose statt. Wolfgang Lohner als Hausherr und Leiter der Wohnsitzlosenhilfe hieß die große Zahl der Gäste willkommen und sprach vom November als dem geeigneten Monat, sich all derer zu erinnern, die im zu Ende gehenden Jahr verstorben sind. Dazu gehören auch eine Vielzahl von Menschen, die von der Caritas betreut und derer man auch mit Lebensläufen gedachte. Pfarrer Bernhard Richter erinnerte an die Notwendigkeit einer würdigen Bestattungs- und Erinnerungskultur. „Auch im Tod behält wohnsitzloses Leben seine Würde“ so der derzeitige Vorsitzende des Freundeskreise für Wohnsitzlose. Richter erinnerte auch an den vor einem halben Jahr Verstorbenen Gründer des Freundeskreises Ottmar Ackermann und hieß seine Frau Lilo herzlich willkommen.

Diakon Michael Junge nahm ein Wort aus dem 90. Psalm zum Anlass für einige Gedanken zu Begrenztheit menschlichen Lebens und hob den Gott hervor, bei dem wir im Leben und im Sterben geborgen sind.

Nach der Gedenkfeier waren alle zu einem Vesper und zu Gesprächen eingeladen.


Einkuvertieren der Wahlunterlagen am 11. Nov. 2019

Am Montag trafen sich im Saal des Gemeindehauses 18 Helferinnen und Helfer, um die über fünfeinhalbtausend Wahlunterlagen für die Wahlberechtigten einzukuvertieren. In jeden Materialumschlag wurden dabei acht Bestandteile gepackt. So wurden über 100 Arbeitsstunden allein für diesen Teil der Wahlvorbereitung geleistet.

 

Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden!

 

Das Fazit daraus kann für alle Gemeindeglieder eigentlich nur sein, am 1. Dezember bei der Kirchenwahl wählen zu gehen!


Info- und Fragerunde mit den Bewerber/innen für die Kirchenwahl (10.11.2019)

Am Sonntag, 10. November nach den Gottesdiensten wurde der Kirchengemeinde Gelegenheit gegeben, die Bewerber/innen für den Kirchengemeinderat (KGR) in einer öffentlichen Vorstellungsrunde im Café im Gemeindehaus persönlich kennenzulernen. 

Alle stellen sich auch in einer Broschüre vor, die jedem Gemeindeglied in den nächsten Tagen zusammen mit allen Wahlunterlagen per Post zugeht.

Bei der Wahl für den KGR stehen 12 Kandidierende für die 12 Plätze zur Verfügung. Das sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Sascha Bauer, Petra Beck, Johannes Eck, Hans-Joachim Frasch, Thomas Hiesinger, Dr. Erich Hofmann, Christine Krauth, Cornelia Maier, Hannelore Melcher, Christine Neuffer, Birgit Rück, Sabine Weinbrenner.

Bei der Wahl zur Landessynode, unserem „Kirchenparlament“, gehören wir in Aalen mit Heidenheim zum Wahlkreis 15. Bei uns sind ein Theologe und drei sog. Laien zu wählen. Dafür stehen 7 Kandidierende zur Verfügung. Näheres finden Sie hier.


Scheckübergabe an die Klinikclowns

Am 13.10. fand der erste Blaulichtgottesdienst in der Aalener Stadtkirche statt. Dabei wurde das Oper für die Klinikclowns eingesammelt. In dieser Woche fand bei der Pflegedirektion im Ostalbklinikum die Scheckübergabe statt. Sowohl Pflegedirektor Günter Schneider als auch Uschi Gsell für die Klinikclowns bedankten sich für 684.23 Euro. Pfarrer Bernhard Richter sprach von der wertvollen Arbeit der Klinikclowns in der Wachkomastation in Bopfingen und In der Kinderklinik in Aalen.

 

Unser Bild zeigt Pflegedirektor Günter Schneider und Dodi alias Uschi Gsell als Klinikclown und die Notfallseelsorger Wolfgang Fimpel, Rainer Zimmerschitt und Bernhard Richter bei der Scheckübergabe. Die drei hatten mit Sylke Gamisch den Gottesdienst vorbereitet.


Gemeinde auf Zeitreise nach Jericho (03.11.2019)

Zum Abschluss der Kinderbibelwoche mit über 50 Kindern kam eine große Gemeinde am Sonntag zum Fest im Gemeindehaus zusammen. Fotograf Willi und Reiseführerin Franzi entführten mithilfe einer „Rakete“ alle Anwesenden ins alte Israel nach Jericho, wo sie mit Zachäus, einer Jüngerschar und Bettlern am Wegrand der Kinderbibelwoche nachspürten. Auch Bartimäus war Jesus begegnet. Aus seiner Blindheit lernte er sehen. Dazu half ihm sein großes Vertrauen zu Jesus, der ihn heilte. Bartimäus konnte dann sehen und Zachäus wurde gesehen, von Jesus angesehen.

Mit einem fulminanten Bibeltheaterstück und Jugendlichen als tollen Schauspielern, die förmlich über sich hinauswuchsen, wurden alle per Zeitreise in die Vergangenheit versetzt, die sehr gegenwärtig wurde. Unter der musikalischen Gestaltung von Pei-Tsan Baitinger (Flügel), Alexandra Ilg (Gitarre) und Martin Kronberger (Gitarre und Gesang) machte das Mitsingen riesigen Spaß und es kam Schwung in die Sache.

Zu Beginn wurde Paul genau an seinem ersten Geburtstag von Pfarrerin Caroline Bender auf den Namen des dreieinigen Gottes getauft.

Bei bester Stimmung ging das Fest mit einem feinen Mittagessen weiter – danke an Koch Francesco und alle Mitarbeiter und Kuchenspenderinnen!

Großes Kompliment und vielen Dank an die mehr als ein Dutzend jugendlichen und fast ebenso vielen erwachsenen Mitarbeiter, die diese erfüllten Tage in ökumenischer Verbundenheit möglich gemacht haben!


90 Jahre Posaunenchor des CVJM Aalen

 

Anlässlich des runden Geburtstages unseres Posaunenchores gab es dieses Jahr für Freunde der geistlichen Bläsermusik mehrere besondere Angebote zum Mitwirken und Zuhören.

Bereits am Samstag, 21. September 2019 fand in Aalen ein Workshop für Bläserinnen und Bläser mit Komponist und Arrangeur Prof. Christian Sprenger und dessen Schwester Anne Weckeßer statt ...

Lesen Sie den Bericht mit weiteren Bildern.

 

Letztes Highlight anlässlich 90 Jahre Posaunenchor des CVJM Aalen ist ein Gastkonzert des SCHWÄBISCHEN POSAUNENDIENSTES mit Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann, in der Stadtkirche, 

am Sonntagabend, 10. November 2019 um 19:00 Uhr.


Niemand verlässt sein Land ohne Not - Bericht über die aktuelle Situation in der LEA

 

Es war in dieser Woche eine Premiere in Aalen: Der Offene Nachmittag für die ältere Generation und der Krankenpflege- und Diakonieförderverein der Evangelischen Kirchengemeinde hatten zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Zu Gast waren Roland Herzog, der stellvertretende Leiter der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen, und Eva Köhnert, die in der LEA für den Kreisdiakonieverband Beratung macht.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel.



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