Landrat Dr. Bläse als Schirmherr: „Das Ehrenamt muss Freude machen“

Er war eine Erfindung der Ulmer Bahnhofsmission, der Sozialführerschein, der in diesem Jahr in der 19.Auflage in Aalen durchgeführt wurde. Mit der Caritas, der Diakonie, der Kath. und Evang. Kirchengemeinde und der Bahnhofsmission hatten sich fünf Träger zusammengeschlossen. Pfarrer Bernhard Richter betonte daher in seiner Begrüßung die ökumenische Verbundenheit, mit der in Aalen viele Knoten am sozialen Netz geknüpft wurden. Die 15 Teilnehmer des Kurses gaben einen persönlichen Rückblick auf den Kurs und dankten Moderatorin Sylvia Kreuzer für die Begleitung und Betreuung. Landrat Dr. Joachim Bläse dankte den Trägern für die Durchführung dieser Kurse und sprach seinen Dank aber auch allen Teilnehmern des Kurses aus. „Das Ehrenamt muss Freude machen“ betonte der Landrat und überreichte den Teilnehmern ein Zertifikat. Martin Kronberger sprach ein Wort auf den Weg und beschloss den Abend mit einem Segen, ehe alle den Abend bei Gesprächen, Essen und Trinken ausklingen ließen. Man Pfeifer sorgte mit meditativen  und schwungvollen Tönen für die festliche musikalische Umrahmung.

Unser Bild zeigt den Schirmherren Landrat Dr. Bläse mit den Trägervertretern Jörg Dolmetsch, Marion Santin, Ulrike Lange, Martin Kronberger und Pfarrer Bernhard Richter mit den Absolventen des 19. Kurses Sozialführerschein.


30 junge Menschen konfirmiert

Am vergangenen Sonntag wurden von Pfarrern Caroline Bender 17 junge Menschen konfirmiert, am gestrigen Sonntag wurden von Pfarrer Bernhard Richter 13 Konfirmanden eingesegnet. Bei schönstem Wetter zogen die Konfirmanden mit Kirchengemeinderätin Sabine Weinbrenner und Kirchengemeinderat Johannes Eck vom Gemeindehaus am Torplatz in die Stadtkirche.  Die Konfirmanden trugen nicht nur den Katechismus vor, sondern formulierten auch neuere Texte zum Glaubensbekenntnis und zu den Geboten. Auch eine Sprechmotette zum Thema "ein bisschen Frieden" wurde vorgetragen. Pfarrer Bernhard Richter sprach von einem wichtgen Tag im Leben junger Menschen. Es sei ihm immer von größter Bedeutung gewesen, dass junge Menschen etwas anfangen können mit der Bibel und dem Glauben. Gottes Segen möge sie begleiten und durchs Leben tragen. Gott habe alle mit vielen Fähigkeiten ausgestattet. „Möget Ihr mit Gottes Hilfe etwas daraus machen, auch zum Wohle anderer Menschen, die Euch brauchen“, so der Stadtkirchenpfarrer. Moritz Vogt und Sabine Weinbrenner überreichten den Konfirmanden nach der Einsegnung ihre Denksprüche. Winfrid Mack richtete an die Konfirmanden ein sehr persönliches Wort als Vertreter der Angehörigen und Familien.

Eine Schola unter Leitung von Leonhard Hölldampf sorgte für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes. 


Die Glocken aus der ehemaligen Markuskirche warten in Heilig Kreuz auf ihren Einsatz

Große Vorfreude bei unseren katholischen Geschwistern: Die Glockenweihe soll am 18. September 2022 sein. Im Moment wird in Wetzlar ihre "große Schwester" als vierte Glocke gegossen. Am Sonntag Kantate war im Hüttfeld eine "Offene Baustelle" mit Turmbesteigung. Helmut Erhardt führte sachkundig hindurch. Weitere Informationen hier.


OB Brütting bei den Kirchengemeinderäten

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Nach mehreren pandemiebedingten Verlegungen konnte in dieser Woche die ökumenische Kirchengemeinderatssitzung der in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Gemeinden stattfinden. Pfarrer Bernhard Richter begrüßte als örtlicher Vorsitzender der ACK die Verantwortlichen aus der katholischen, baptistischen und evangelischen Gemeinde. Zugleich konnte für diese gemeinsame Sitzung Oberbürgermeister Frederick Brütting gewonnen werden. In einem kurzen Streifzug unterstrich Richter die Bedeutung der Ökumene in Aalen und zählte einige Einrichtungen in ökumenischer Verantwortung auf: die Familienbildungsstätte, den Hospizdienst, den Freundeskreis für Wohnsitzlose, den Kocherladen, den Sozialführerschein und natürlich das Ökumenische Gemeindezentrum auf der Heide. Zugleich betonte Richter viele ökumenische Gottesdienste aus verschiedensten Anlässen. An den OB gewandt, sagte Richter: „Auf die Christen in der Stadt können Sie sich verlassen“.  Dann stellten sich die einzelnen Gemeinden vor: Wolfgang Sedlmeier für die katholische, Jutta Schneider für die baptistische und Thomas Hiesinger für die evang. Gemeinde. Oberbürgermeister Brütting dankte in seinem inhaltlichen Impuls den Kirchen für ihre wertvolle Arbeit in der Stadt, von der Kinderbetreuung bis zur Seniorenarbeit. Auch ermutigte das Stadtoberhaupt die Gremien, sich nicht aus der Fläche zurückzuziehen und in den Quartieren präsent zu bleiben. Auch das Kerngeschäft der Seelsorge werde immer wichtiger. Es schloss sich eine interessante Fragerunde an, die von der Flüchtlingshilfe über die Situation in Waldhausen bis zum Angebot für die Jugendlichen in der Stadt reichte. Pfarrer Richter überreichte dem OB als Geschenk einen Korb aus dem Samocca mit dem Motto: „Nussknacker“, weil ein OB ja so viele Nüsse in der Stadt zu knacken habe.


OB im Seniorennachmittag der Evang. Kirchengemeinde

 "Willkommen bei den Omas und Opas Ihrer Stadt"

Es waren so viel wie noch nie, die am Dienstag den wöchentlichen Seniorennachmittag der Evang. Kirchengemeine besuchten. Über 50 waren gekommen, um Oberbürgermeister Frederick Brütting zu erleben. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen stellte er sich den Senioren persönlich vor, sein Aufwachsen in Neresheim, seine Bürgermeisterzeit in Heubach und jetzt in Aalen. Gleich drei große Herausforderungen hätten seine Amtszeit in den ersten Monaten geprägt: die Pandemie, die zu entschärfende Bombe im Tannenwäldle  und jetzt die Flüchtlinge aus der Ukraine. Derzeit sind 350 in Aalen. Brütting zeigt sich zuversichtlich, die mit Hilfe vieler gesellschaftlichen Kräfte bewältigen zu können. Unter großem  Applaus plädierte der OB für den Erhalt des Aalener Ostalbklinikums. Viele Fragen wurden an den OB gerichtet, nach dem Steg, nach Begrünung und mehr Sitzbänke für die ältere Generation, aber auch der Bahnübergang Walkstraße. Oder die Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Martinskirche im Zebert  waren Thema. Am Ende bedankte sich OB Brütting bei den Kirchen für ihren wichtigen Dienst in der Gesellschaft und Brigitte Grunwald überreichte Süßigkeiten und Wein als Dank. Eingangs hatte Pfarrer Bernhard Richter dem Stadtoberhaupt die Seniorenarbeit der Kirchengemeinde vorgestellt.

 


Festgottesdienst zur Konfirmation

Mit 17 Jugendlichen zog Pfarrerin Caroline Bender am Sonntagmorgen unter den feierlichen Klängen der Orgel in die Stadtkirche ein. „Was trägt?“ – unter dieses Motto hatte sie den Konfirmationsgottesdienst gestellt und predigte zu Jesaja 46,4: „Gott spricht: Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“

 

In ihren gekonnt und frei vorgetragenen Beiträgen erläuterten die fünf Konfirmandinnen und 12 Konfirmanden in Worten aus unserer Zeit die alten Worte des Glaubensbekenntnisses und brachten Gedanken zum Gebet und zur Taufe vor. Nach ihrem eigenen „Ja“ dazu traten sie an den Altar und wurden von der Pfarrerin eingesegnet. Wunderschön musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst von KMD Thomas Haller, der Schola der Kantorei und Dr. Gero Wittich an der Viola. Ganz herzlichen Dank!

 

Beim Gruppenbild am Turmeingang strahlte die Sonne mit den frisch Konfirmierten und der Gemeinde um die Wette!

Am nächsten Sonntag Kantate, 15. Mai werden die anderen 13 Jugendlichen der Konfi-Gruppe von Pfarrer Bernhard Richter in der Stadtkirche konfirmiert.


Das Frühlingsfest endet mit einem Ökumenischen Gottesdienst

Foto: Peter Hageneder (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Peter Hageneder (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

"Heute geht die Fahrt nicht rückwärts!“

 

Am gestrigen Sonntag (8. Mai) endete das Frühlingsfest im Greut. Und zum Abschluss gab es etwas Neues, und zwar einen Ökumenischen Gottesdienst mitten auf dem Festgelände. Pfarrer Bernhard Richter erinnerte in seiner Begrüßung an die schwierige Situation der Schausteller während der Pandemie. Auch dachte er an seine Erlebnisse auf  Volksfesten und fand es am prickelnsten, wenn der Lautsprecher verkündete: Jetzt geht die Fahrt rückwärts.

 

Doch heute, so Richter geht die Fahrt vorwärts. Mit Zuversicht und Opfimismus und auch einer guten Portion Gottvertrauen wolle man nach vorne schauen in die Zukunft. Martin Kronberger sorgte mit stimmungsvollen Liedern und Bewegungen dazu für Schwung. Auch gestaltete er ein offenes Gebet, indem er die Besucher fragte, für was sie denn danken wollten. Georg Löwenthal dankte seinen Schaustellerkollegen für die schönen und hoffnungsvollen Tage des Frühlingsfeste. Am Ende waren alle der Meinung, dass es auch im nächsten Jahr auf dem Frühlingsfest einen solchen Gottesdienst geben sollte.


Von Ellwangen nach Aalen - Ökumenische Pilgerwanderung 2022


Ökumenischer Gottesdienst 1. Mai

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Gib dem Sonntag eine Seele und deiner Seele einen Sonntag

In den Jahren, in denen der 1. Mai auf einen Sonntag fällt, haben die beiden großen christlichen Kirchen in Aalen den Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen. So auch gestern in der Stadtkirche. Der Gottesdienst wurde vorverlegt, damit er beendet ist, wenn die Kundgebung beginnt. Die neue katholische Betriebsseelsorgerin Karolina Tomanek und der evangelische Pfarrer Bernhard Richter gestalteten diesen Gottesdienst. Und sie begannen mit einem bewegenden Gedenken mit Teelichtern an alle, die arbeitslos sind, an die, die Opfer von Krieg und Gewalt wurden, die auf der Flucht sind, die um ihres Glaubens wollen verfolgt werden, die, die unter unwürdigen Arbeitsverhältnissen leiden, die bei einem Arbeitsunfall ums Leben kamen oder bleibende gesundheitliche Schäden.

In ihren Gedanken zum 1. Mai fand Karolina Tomanek anregende Worte zum Nachdenken und Weiterschenken, indem sie das Paradoxon unserer Zeit aufzeigte: hohe Gebäude, aber niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten, den Besitz vervielfacht, aber die Werte reduziert, wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.

Pfarrer Bernhard Richter brachte den Sonntag des Kirchenjahres und den 1. Mai in seiner Predigt in einen Zusammenhang: „am heutigen Hirtensonntag sollten wir daran denken, dass uns Gott als guter Hirte behütet und bewahrt. Und uns selbst beauftragt, dein guter Hirte zu sein, in Betrieben, in Gewerkschaften, in Kirchengemeinden, in Vereinen, überall dort, wo wir Verantwortung haben.“ Es werde auch immer wichtiger, so Richter, den Sonntag als Ruhetag zu verteidigen. Darum, so Richter „gib dem Sonntag eine Seele und deiner Seele einen Sonntag".

Die Schola unter Leitung von Thomas Haller und Leonhard Hölldampf sang zwei Motetten und gab damit dem Ökumenischen Gottesdienst eine festliche Note!


Quartiersrundgang mit Oberbürgermeister Brütting im Q03

Am Montag, 25. April fand der dritte Quartiersrundgang mit Oberbürgermeister Brütting im Q03 statt. Q03 bedeutet dabei Quartier 03 und das ist die Nummer des Stadtquartiers, das das Gebiet vom Galgenberg über den Hirschbach und das Stadtoval bis zu Rötenberg und Heide umfasst.

 

Im Gespräch mit den Bürger*innen, ehrenamtlichen Initiativen sowie verankerten Institutionen und ihren Vertreter*innen soll herausgefunden werden, was für eine gute Nachbarschaft vor Ort notwendig ist. Manches ist schon vorhanden, anderes fehlt oder wäre erstrebenswert. Bei diesem Austausch wollen auch die Kirchen nicht fehlen. Deshalb waren wir beim dritten Rundgang auch aktiv dabei. Pfarrer Bernhard Richter sprach am Treffpunkt Rötenberg, den die Kirchengemeinden mit unterstützen und Pfarrerin Caroline Bender verdeutlichte am Gemeindezentrum Peter & Paul samt dem zugehörigen Kindergarten, was es dort für Gottesdienste, Veranstaltungen und Gruppen gibt, um Begegnung zu ermöglichen. Im Kindergarten wird viel Teilhabe ermöglicht und nach Corona gibt es z.B. die Mitgestaltung des 11-Plus-Gottesdienstes am 1. Mai mit den Kiga-Kindern und den Besuch im Ökumenischen Seniorennachmittag am 4. Mai. Doris Klein berichtete, dass die Geschäftsstelle der Familienbildungsstätte im Sommer nach P&P zieht. Dann ist jeden Tag eine Ansprechpartnerin vor Ort und es wird das GZ durch die Veranstaltungen, Kreise, Kurse, Vorträge, Spiel- und PEKiP-Gruppen mit viel Leben gefüllt werden. Die ökumenisch getragene FBS passt gut in das ökumenische Gemeindezentrum.

 

Mit dem TP Rötenberg unten und dem GZ Peter & Paul oben habe dieser Stadtteil zwei Quartiersräume, die als Begegnungsfläche genutzt würden und weiteres Potenzial hätten, so Doris Klein.

Im Anschluss gab es eine leckere Suppe, zubereitet von der KulturKüche und die Möglichkeit zum Austausch und Ideensammeln im Foyer von Peter & Paul, was rege genutzt wurde.

 

 


Neustart nach Corona: Café im Foyer

Es war 1992 ein kleines Wagnis, als die Evang. Kirchengemeinde im alten Gemeindehaus am Torplatz ein neues Angebot der offenen Arbeit begann. Als Café im Foyer erfreute es sich im Laufe der Jahre immer größerer Beliebtheit. Vor oder nach dem Marktbesuch eine Tasse Kaffee mit einer Butterbrezel. Es wurde ein Ort der Begegnung. Nach der wegen Brandschutzbestimmungen verordneten Schließung des Gemeindehauses im Jahre 2013 fand man Aufnahme im Gemeindehaus der Methodisten am Südlichen Stadtgraben. Nach der Eröffnung des neuen Gemeindehauses am Torplatz hatte man gerade wieder mit dem Cafébetrieb begonnen, als Corona eine lange Zwangspause verordnete. Und so war Dekan Drescher am Samstag überglücklich, dass es jetzt wieder einen Neustart des Cafés gibt und vier Teams jeden Samstag morgen zum Verweilen im Gemeindehaus einladen. Drescher dankte mit einer Rose für jeden Mitarbeiter und Pfarrer Bernhard Richter freute sich auf den Herbst, wenn das Café seinen 30. Geburtstag feiere. Sicher auch mit Ehrungen langjähriger Mitarbeiter.

Unser Bild zeigt Dekan Ralf Drescher (rechts) und Pfarrer Bernhard Richter (links) bei der kurzen Eröffnungsfeier am Samstag Vormittag und den Dankesworten an die Mitarbeiter.


"Kauf eins mehr" für die Aalener Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Wieder einmal war es am Wochenende möglich, im Eingangsbereich des E-Centers im Hasennest die Aktion "Kauf eins mehr" durchzuführen. Alle Kunden wurden darum gebeten, über ihren persönlichen Bedarf hinaus einen Artikel oder mehrere einzukaufen, die dann alle der Aalener Tafel zugute kommen. Pfarrer Bernhard Richter bedankte sich als Vorsitzender der Aalener Tafel bei Marktleiterin Petra Heine für die Möglichkeit, diese Aktion durchführen zu dürfen. Am Freitag waren es schon 30 Kisten, und am Samstag fast 80 in einem Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Wolfgang Wiedemann, Eva Wiedenmann, Tanja Huck, Elvira Ruf, Annette Uedikhoven, Silke Stanienda und Anneliese Steinacker teilten sich den Dienst am Stand und informierten auch über benötigte Lebensmittel. Projektleiter Gerhard Vietz informierte, dass inzwischen 100 Berechtigungsausweise an ukrainische  Flüchtlinge ausgestellt wurden, was ca. 300 neuen Kunden entspricht.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Silke Stanienda, Projektleiter Gerhard Vietz, Pfarrer Bernhard Richter und Marktleiterin Petra Heine.


Osterjubel trotz Krieg und Pandemie

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Am Karfreitag versammelte sich die Gemeinde zu einem Abendmahlsgottesdienst mit Dekan Ralf Drescher. Die Kantorei sang Choräle aus der Johannespassion. In seiner Predigt ging Drescher auch auf die Haltung der beiden Mitverurteilten ein. "Vielleicht wollte Lukas mit seiner Darstellung des Ostergeschehens sagen, dass dort, wo Umkehr geschieht Tod und Leben immer nahe beieinanderliegen".

Die Osternacht in der Stadtkirche feierte Pfarrerin Caroline Bender mit Taufen. Am frühen Morgen gab es im Gemeindehaus eine Auferstehungsfeier mit Christine Krauth, der sich ein gemeinsames Frühstück anschloss.

Der Auferstehungsgottesdienst auf dem Johannesfriedhof bei strahlendem Sonnenschein und kühlen Temperaturen stand zunächst unter den Vorzeichen des Gedenkens  und der Erinnerung. Am Ostersonntag vor 77 Jahren wurde Aalen schwer bombardiert mit vielen Toten und vielen zerstörten Häusern. Pfarrer Bernhard Richter gedachte dieses schweren Angriffs wenige Wochen vor Ende des Krieges und schloss in das Gedenken alle Vermissten und Gefallenen der Weltkriege ein, aber auch die Menschen jüdischen Glaubens, die in den Konzentrationslagern umgebracht wurden,  und gedachte auch der Opfer und Flüchtlinge des aktuelle Krieges in der Ukraine. Ostern  ist das Fest gegen die Verzweiflung, auch wenn das Leben manchmal zum Verzweifeln ist. Die Kraft der Auferstehung werde uns die Zeit nach Ostern führen. Da werden Zweifel nicht ausbleiben, da wird uns manche Krise ein- oder gar überholen, aber die Osterbotschaft hält und trägt uns:  "Jesus lebt und mit ihm auch wir!" Der Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes.

Pfarrerin Theresa Haenle feierte zusammen mit dem Posaunenchor und Thomas Haller an der Orgel den Gottesdienst in der Stadtkirche. Im Mittelpunkt ihrer Predigt stand die Ostergeschichte des Markusevangeliums: aus dem (Grab-)Stein der Angst wird Hoffnung auf das Leben. 

Beim zentralen Gottesdienst am Ostermontag in der Stadtkirche predigte Pfarrer Jan Langfeldt über das Bibelwort aus Lukas 24,34: "Christus  ist wahrhaftig auferstanden".  Somit wird der Auferstandene wirklich erfahrbar und konkret. Er lebt und teilt sich ganz persönlich mit, heute nicht weniger als damals bei den ersten Christen. "Wo wir Kirche leben, sein Wort hören, aus seinem Segen schöpfen und nach seinem Geiste tun, da ist ER unmittelbar da."


Bucherlös für Wohnsitzlose

Bild: Oliver Giers
Bild: Oliver Giers

Es war eine gute Idee, die Hami Kühnle und Klaus Diebold verwirklichten, nämlich ein kleines Buch herauszugeben, das unter dem Titel „Das tollkühne Abenteuer des Spions von Aalen“ neu erzählt und mit Zeichnungen illustriert wurde. Genauso gut war die Idee der beiden, den Reinerlös des Verkaufs dieses Buches der Arbeit mit Wohnsitzlosen zukommen zu lassen. Dabei kamen 555,- Euro zusammen, die Pfarrer Bernhard Richter als erster und Jugendreferent Martin Kronberger als zweiter Vorsitzender des Freundeskreises dankbar entgegen nahmen. Der Freundeskreis für Wohnsitzlose feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und unterstützt die Wohnsitzlosenhilfe der Caritas mit vielen Projekten, Essenszuschuss, Suppenküche, Stele am anonymen Gräberfeld auf dem Waldfriedhof, Übernahme von Arzneimittelgebühren, Fonds für Kleinkredite, und die Wohngemeinschaft im Haus in der Brunnenstraße. Für diese Arbeit, die auf Spenden beruht, war der Bucherlös eine wertvoller Beitrag.


Neustart der Gottesdienste in St. Johann

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Seit dem Vorabend des Toten- und Ewigkeitssonntages im November 21 konnte kein Gottesdienst mehr in der Johanneskirche stattfinden. Daher war der Samstag vor dem Palmsonntag in gewisser Hinsicht ein Neustart. Dekan Ralf Drescher konnte somit eine große Gemeinde begrüßen, was aber auch der Tatsache geschuldet war, dass ein neues Parament den Altar der Kirche schmückte und an diesem Neustart seiner Bestimmung übergeben wurde. Edeltraud Gärtner und ihre Tochter Dr. Magdalene Gärtner hatten dieses Parament kunstvoll angefertigt. Dekan Ralf Drescher richtete anerkennende Dankesworte an die beiden Künstlerinnen und überreichte beiden einen Blumenstrauß. Drescher sprach auch von einer liturgischen Aufwertung des Raumes und des Gottesdienstes, die nun wieder regelmäßig in St. Johann gefeiert werden können.

In ihrer Erläuterung des Paramentes ging Dr. Gärtner von der zentralen Stellung Christi aus, dessen Kreuz in der Mitte für die Erlösung der Menschheit stehe. „Ichtys“, das griechische Wort für Fisch, dem Symboltier der frühen verfolgten Kirche, gebe mit jedem einzelnen Buchstaben die wichtigsten Elemente an: Christus, Gottes Sohn und Retter.

Die weitere bildliche Darstellung des Paramentes führe zum Abendmahl, das schon in der mittelalterlichen Altarwand der Kirche seine bildlichen Spuren hinterlassen habe. Das Schiff der Gemeinde steure in die christozentrische Mitte des Bildes, aus der Kraft und Trost hervorgehe.

In seiner Predigt ging Pfarrer Bernhard Richter auf dieses Parament ein und schlug die Brücke zur Karwoche, die den Menschen die Chance einräume, zu überlegen, was wirklich im Leben wichtig sei. So wie im Parament Christus die Mitte sei, so sollte dies auch im Leben gelingen.

Dabei sei wichtig, dem Leiden nicht davonzulaufen, sondern aus dem Kreuz Jesu die Kraft zu empfangen, die uns dazu befähigt, anderen in ihrem Leiden zu helfen, so wie in diesen Tagen den Flüchtlingen, die zu uns kommen.


Tafelaktion der muslimischen Gemeinde

Es war ein nasskalter Samstag, und doch konnte es einem warm ums Herz werden, wenn man miterlebte, was sich vor der Aalener Tafel in der Bahnhofstr. 55 ereignete. Schon ab 9 Uhr gab es große Schlangen, doch es öffnete sich nicht die Ladentür, sondern im Hof fuhr ein Lieferwagen der muslimischen Gemeinde vor, beladen mit 125 Paketen für Bedürftige. Vor allem die Aufschrift mit Worten von Mohammed stimmte nachdenklich: wer sich satt in den Schlaf legt, während seinen Nachbar der Hunger plagt, der gehört nicht zu uns. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel begrüßte die Kunden und die Angehörigen der muslimischen Gemeinde. Sie hatten die Pakete gepackt. Richter freute sich über die soziale Verantwortung der Muslime im Fastenmonat Ramadan und war auch sehr dankbar, dass es nach acht Jahren Pause wieder eine solche Aktion gebe.

Mustafa Demirtas als Vorsitzender der muslimischen Gemeinde bedankte sich für über 30 Jahre Heimat seiner Gemeinde in dieser Stadt. Sie wollten diese Dankbarkeit auch zurückgeben. Gerade in Zeiten von Gewalt und Krieg sei das friedliche Miteinander ganz besonders wichtig.

Anna-Lena Mutscheller von der Stadt Aalen wertete diese Aktion als ein wichtiges und notwendiges Zeichen der Integration. Füreinander da zu sein und sich zu helfen, sei wertvoller denn je.

Innerhalb einer Knappen Stunde wurden fast alle Pakete verteilt.


Pressemitteilung: Evangelische Kirchengemeinde distanziert sich von der Protestaktion

Das Friedensbündnis Aalen veranstaltet am Rande der Königsbronner Gespräche eine Kundgebung unter dem Motto „Militär ist tödlich – auch für Umwelt und Klima!“ Dazu stellt der evangelische Dekan Ralf Drescher fest: „Als Mitglied im Aalener Friedensbündnis distanzieren wir uns von dieser Aktion!“. Sie sei in ihrer inhaltlichen Ausrichtung zu kurz gegriffen und würde die Person des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter auf inakzeptable Weise fokussieren. Drescher: „Ich entschuldige mich für die evangelische Kirchengemeinde Aalen bei Roderich Kiesewetter dafür, dass er wiederholt vom Aalener Friedensbündnis derart persönlich angegriffen wird!“ Gerade in der gegenwärtigen Lage zeige sich, dass bestehende Einsichten in der Friedenspolitik neu gedacht und eingeordnet werden müssten. Alles andere erscheine zynisch und naiv – auch und gerade vor dem Hintergrund des Leidens und des Sterbens der Menschen in der Ukraine, so der Dekan. Pfarrer Bernhard  Richter zeigt sich empört über diese Aktion. Er selbst sei im Bündnis aktiv, „aber dies war so nicht abgesprochen und ist in keinster Weise akzeptabel“. Die evangelische Kirchengemeinde Aalen werde ihren künftigen Verbleib im Aalener Friedensbündnis überprüfen müssen.


„Junges Gemüse“ beim 11+

Der 11+Gottesdienst am 3. April 2022 stand unter dem Motto der 5. Woche der Aktion #Klimafasten.de, koordiniert von der Erwachsenenbildung Ostalb (weitere Infos unter www.eeb-ostalb.de/klimafasten )

Vorbereitet und durchgeführt wurde der Gottesdienst von Jugendreferentin Verena Gemperlein und ihrem Team. Die Musik steuerte Hans Bergmann bei. An Stationen im Foyer wurde nachgedacht zum Thema „Was will ich wachsen lassen?“ und in ihrer Predigt ging Verena Gemperlein auf die Bibelstelle Gen 1,29 ein und den Auftrag, mit der Schöpfung pfleglich und sorgsam umzugehen. In der Gemeinschaft ist uns Christenmenschen das möglich, ermutigte sie. „Junges Gemüse“, fein geschnippelt, war die Grundlage für die herzhafte Suppe im Anschluss. Es konnten auch noch Samen eingesät und mit nach Hause genommen werden.

Ihren großen Dank sprach Pfarrerin Caroline Bender den vielen Konfis aus und dem ganzen Team mit Ruth Kögler, Tanja Graf, Dr. Judith Dirk und Birgit Rück für diesen kunterbunten Vormittag in Peter & Paul.


Kirchenbezirkssynode tagt im Evangelischen Gemeindehaus. Gottesdienst zum Auftakt

Pfr. Dr. Michael Lichtenstein, Schuldekan Dr. Harry Jungbauer, Marc Schnabel, Dekan Ralf Drescher, Pfr. Nicolai Gießler (Bild: Caroline Bender)
Pfr. Dr. Michael Lichtenstein, Schuldekan Dr. Harry Jungbauer, Marc Schnabel, Dekan Ralf Drescher, Pfr. Nicolai Gießler (Bild: Caroline Bender)

Aalen: Mit einem feierlichen Gottesdienst anlässlich der Bezirkssynode werden am vergangenen Freitag der Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung Marc Schnabel sowie die Referenten des Schuldekans Pfarrer Dr. Michael Lichtenstein und Pfarrer Nicolai Gießler in ihr Amt eingesetzt. Dieser Gottesdienst bildet den Auftakt der Bezirkssynode, die jetzt wieder präsentisch tagen konnte.  Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen Kirchenmusikdirektor Thomas Haller und der neue Kirchenmusiker im Praktikum Leonard Hölldampf, zusammen mit Mitgliedern der Aalener Kantorei. An der Harfe beeindruckt Magdalene Haller. Der Landessynodale Anselm Kreh berichtet über die Bischofswahl und die Frühjahrssynode der Landeskirche. Dekan Ralf Drescher betont die wichtigen Aufgaben, vor die die Kirchengemeinden angesichts des Krieges in der Ukraine gestellt sind. „Gut, dass es hier zu einem tatkräftigen Schulterschluss zwischen dem Landkreis, den Städten und Gemeinden, den Blaulichtorganisationen, den Wohlfahrtsverbänden, den Kirchen und unzähligen Privatinitiativen kommt.“, so Drescher. Schuldekan Dr. Harry Jungbauer nimmt in seinem Bericht Bezug auf den wichtigen Beitrag des evangelischen Religionsunterrichts zu einer Pädagogik des Friedens. Der Religionsunterricht bietet die Chance, „Vertrauen zu Gott zu entwickeln, das auch Katastrophen im eigenen Leben überstehen hilft und die Spannung aushält zwischen dem, was an Bösem immer noch geschieht und dem guten Ziel, das von Gott versprochen ist.“ (Pfarrerin Andrea Stier)


Kirchenmusik: Lukas Nagel wurde verabschiedet

Lukas Nagel wurde am Sonntag Laetare in einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche durch Dekan Ralf Drescher verabschiedet. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen seines Wirkens als Kirchenmusiker im Praktikum bei Kirchenmusikdirektor Thomas Haller. Der Chor aus Absolventen des C Kurses und aus Mitgliedern der Aalener Kantorei fügte der Liturgie entsprechend Motetten und Liedsätze des 17.-20 Jahrhunderts ein.  Dirigenten waren Lukas Nagel und Absolventen des Dirigierkurses: María Esseling (Aalen), Bernd Heider (Schweindorf), Niels Thorwarth (Heubach) und Felix Weik (Lippach). An der Orgel Thomas Haller.  In seiner Predigt ging Dekan Ralf Drescher auf die stärkende Kraft des Trosts und der Freude ein.  Das sei der göttliche Widerspruch zum aktuellen Unheil und den Schrecken dieser Welt – „und vergessen wir darüber nicht die vielen anderen Orte, an denen Krieg, Terror, Gewalt und Katastrophen den Menschen ebenso widerfahren!“


Jahrestreffen der Notfallseelsorger

 

linkes Bild v.l.n.r:

Pfarrer Richter und die neu Beauftragten:

Manon Martin und

Kerstin Münster

 

 

rechtes Bild v.l.n.r
Pfarrer Richter mit den Jubilaren

Sylke Gamisch und

Manuela Neher-Weidisch


Es war gerade das Essen bestellt, als beim Jahrestreffen der NotfallseelsorgerInnen im Landgasthof Bieg in Neuler die Nachricht aus dem Landratsamt kam, dass der Ostalbkreis die AEL, die außergewöhnliche Einsatzlage ausgerufen hat, was dann auch Konsequenzen für den Dienst der Notfallseelsorger haben wird.
Pfarrer Bernhard Richter als Koordinator nutzte bei seinem kurzen Jahresrückblick die Gelegenheit, allen zu danken, die in den unterschiedlichsten Einsätzen Menschen in Krisensituationen zu begleiten, Richter erinnerte auch an das 20-jährige Jubiläum im Oktober 2021 und die öffentliche Wertschätzung, die der Notfallseelsorge bei diesem Fest zuteil wurde. Richter berichtete von einem Trägergespräch mit den Dekanen, bei dem noch einmal Zuständigkeitsbereiche abgegrenzt wurden. Martin Keßler übernimmt die Leitung und Verantwortung der Ellwanger Schleife, Jürgen Schnotz für die Aalener Schleife. Richter blickte auch nach vorne und rief zur Beteiligung am Katholikentag von 25. bis 29. Mai auf. Dort werde die Notfallseelsorge auch mit einem Stand vertreten sein. Ebenso wird es in diesem Jahr wieder einen Blaulichtgottesdienst geben, der am 16. Oktober um 18 Uhr in der Stadtkirche in Ellwangen stattfinden wird.
Diakon Jürgen Schnotz stellte einige Fortbildungsangebote vor und auch einen neuen Ausbildungskurs in Aussicht. Zur Jahreshauptversammlung gehörten auch Jubiläen und Beauftragungen. Manuela Neher- Weidisch und Sylke Gamisch wurden für 10-jährige Tätigkeit bei der Notfallseelsorge geehrt, und Kerstin Münster und Manon Martin wurden in den Dienst einer Notfallsseelsorgerin beauftragt.
Jürgen Schnotz gab einen Rückblick mit Bildern und rief die Bombenentschärfung und die Beteiligung der Notfallseelsorge in Erinnerung. Am Ende blickten alle gespannt auf die nächsten Tage, inwieweit die Notfallseelsorge bei der außergewöhnlichen Einsatzlage gebraucht wird und in Einsatz geht.

 


Ein klares Bekenntnis zu unserem gesellschaftsdiakonischen Auftrag

Stellen für Flüchtlingshilfe aufgestockt

Der Diakonieverband Ostalb hat in seiner gestrigen Vorstandssitzung den Beschluss gefasst, Stellen in der Sozial- und Verfahrensberatung in der Lea Ellwangen aufzustocken.

Immer mehr Geflüchtete aus der Ukraine kommen in der Lea in Ellwangen an. Damit steigen auch die Anfragen nach Beratung bei der Sozial-und Verfahrensberatung (SuV). Jeden zweiten Tag wird von der Verfahrensberatung für die neuankommenden Geflüchteten eine Informationsveranstaltung mit Dolmetschern abgehalten, um möglichst viele Personen auf einmal wichtige Informationen zum Aufenthalt in Deutschland zu vermitteln. Mit Einzelberatung lässt sich die hohe Nachfrage derzeit kaum noch bewältigen. Deshalb hat der Diakonieverband beschlossen, die Stellen aufzustocken. Der Vorstand setzt damit auch ein starkes Zeichen in die Öffentlichkeit, denn die Stellen sind unbefristet ausgeschrieben. Die Arbeitsverträge der derzeitigen SuV-Mitarbeitenden werden von befristeten in unbefristete Verträge umgewandelt. Der erste Vorsitzende des Diakonieverbands Ostalb Dekan Ralf Drescher hebt dabei die Notwendigkeit der Flüchtlingshilfe hervor und sagt: “das ist ein klares Bekenntnis zu unserem gesellschaftsdiakonischen Auftrag“. Er bedankt sich bei der Geschäftsführerin Sylvia Caspari, die diese Aufgabe zur Chefsache gemacht hat. 


Internationaler Tag gegen Rassismus - Rote Karte für alle braunen Gedanken

Es war im Jahre 1996; als die Vereinten Nationen den 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus erklärten. Auch 26 Jahre später hat dieser Tag nichts an Aktualität verloren. So hat das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ am Montag, 21. März zu einer Kundgebung vor dem Rathaus aufgerufen. Gut beschützt von der Polizei rief Pfarrer Bernhad Richter Artikel 2 und 7 der Menschenrechtskonvention und Artikel 3 des Grundgesetztes in Erinnerung: Kein Mensch darf diskriminiert werden wegen seiner Hautfarbe, Religion, Sprache, Kultur oder Behinderung. Die fast 100 Besucher waren für Richter ein klares Zeichen der Solidarität und des Zusammenhaltes in der Stadt. Richter rief auch zur Geschlossenheit in der Frage der Betreuung der Flüchtlinge auf. „Wir werden vor Ort alles dafür tun, dass die Flüchtlinge aus der Ukraine bei uns willkommen geheißen werden und alles für sie getan wird“. Der Stadtkirchenpfarrer gab aber auch zu bedenken, dass noch andere Flüchtlinge auf Hilfe und Betreuung warten, wie Syrer, afghanische Ortskräfte oder auch die, die über die Aktion „Sicherer Hafen“ bei uns ankommen. Es dürfe keine Flüchtlinge erster, zweiter oder dritter Klasse geben.

 

Weitere Wortbeiträge kamen von Mehtab Derin und Dorothee Ulme-Irion. Die Afrikanische Trommelgruppe und Inga Rinke und Veronica Gonsalez sorgten für die würdige musikalische Umrahmung. Anne Klöcker las Texte von Hilde Domin und Berthold Brecht.


Wahl des künftigen Landesbischofs: „Das ist eine gute Wahl!“

Bild: Gottfried Stoppel
Bild: Gottfried Stoppel

„Ich freue mich sehr über die Wahl Ernst-Wilhelm Gohls zum Landesbischof!“, so der evangelische Dekan Ralf Drescher zur Wahl des künftigen Landesbischofs der Württembergischen Evangelischen Landeskirche. Er kenne Ernst-Wilhelm Gohl bereits aus der Zeit des gemeinsamen Studiums in Tübingen. Seither hätten sich ihre Wege immer wieder gekreuzt. Besonders hebt Drescher dabei die gute und konstruktive Zusammenarbeit der letzten elf Jahre im Sprengel Ulm unter der Leitung von Prälatin Gabriele Wulz hervor. In dieser Zeit habe er Ernst-Wilhelm Gohl als Pragmatiker mit Tiefgang erlebt. Ernst-Wilhelm Gohl verfüge über ein enormes Netzwerk in der Württembergischen Evangelischen Landeskirche und habe sich stets gesprächsfähig gezeigt – auch über die Grenzen unterschiedlicher Frömmigkeitsstile hinweg. Er verfüge über ein sehr hohes Maß an Kenntnis kirchlicher Strukturen und wisse um die Notwendigkeit anstehender Veränderungsprozesse. Als Dekan von Ulm habe sich Gohl immer auch als Pfarrer verstanden. Das qualifiziere ihn, so Drescher, in besonderer Weise für das Amt des Landesbischofs. Drescher: „Ich gratuliere Ernst-Wilhelm Gohl von Herzen zur Wahl des künftigen Landesbischofs der Württembergischen Evangelischen Landeskirche. Ich freue mich mit ihm und wünsche ihm viel Kraft, alles Gute und Gottes Segen fürs neue Amt!“


Neues von der Klinikseelsorge

von links nach rechts: Bruder Marinus Marx, Dekan Robert Kloker, Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Dekan Ralf Drescher, Diakon Jürgen Schnotz, Pfarrerin Andrea Stier; es fehlt: Pastoralreferentin Karin Fritscher
von links nach rechts: Bruder Marinus Marx, Dekan Robert Kloker, Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Dekan Ralf Drescher, Diakon Jürgen Schnotz, Pfarrerin Andrea Stier; es fehlt: Pastoralreferentin Karin Fritscher

Am 8. März war es endlich soweit. Im sonnendurchfluteten Foyer des Ostalb-Klinikums wurde in ökumenischer Verbundenheit die Kooperationsvereinbarung der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge in Aalen offiziell unterzeichnet. Es war ein langer Weg bis zu diesem Tag. Viele Stunden sind vergangen, in denen gemeinsam beraten und das offizielle Dokument ausgearbeitet worden ist. Die Kooperationsvereinbarung stärkt die Zusammenarbeit zwischen den katholischen und evangelischen Seelsorgenden. Dekan Ralf Drescher und der katholische Dekan Robert Kloker sind froh darüber, dass die Vereinbarung nun auf den Weg gebracht worden ist und die wichtige Arbeit unterstreicht. „Auf der gemeinsamen Grundlage der Botschaft Jesu sehen sich die beiden Kirchen dem Auftrag Jesu verpflichtet, besonders den Menschen nahe zu sein, die von Krankheit, Leiden und Sterben betroffen sind (Mt 25,36).“, wie es in der Präambel der Vereinbarung heißt. Gerade in der heutigen Zeit ist die Seelsorge wichtiger denn je und sollte ein fester Bestandteil innerhalb der Klinikstruktur sein, betonte auch der Vorstandsvorsitzende der Ostalb-Kliniken Prof. Dr. Ulrich Solzbach. Die Seelsorgenden sind sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden da. So hat sich beispielsweise bereits über einen längeren Zeitraum hinweg das so genannte „Offene Ohr“ als fester wöchentlicher Bestandteil etabliert. Donnerstags ist von 16 Uhr bis 17 Uhr eine Seelsorgeperson in der Klinikkapelle zum Gespräch, gemeinsamen Schweigen oder Beten anzutreffen. Gemeinsam für die Menschen da zu sein, das ist das Anliegen der katholischen und evangelischen Zusammenarbeit. Dies ist nun in der Kooperationsvereinbarung verbindlich festgehalten und detailliert beschrieben. Für ein gutes und segensreiches Miteinander. 

Pfarrerin Andrea Stier


Konfirmanden bei der Flurputzete

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Die Konfirmanden haben in dieser Woche ganz praktische Arbeit verrichtet. Im Rahmen ihrer Konfirmandenzeit haben sie nicht nur das Glaubensbekenntnis auswendig gelernt, sondern beim ersten Glaubensartikel über Gott den Schöpfer konkret Hand angelegt, um an der Flurputzete teilzunehmen und somit tatkräftig bewiesen, dass jeder selbst mit eigener Kraft etwas zur Bewahrung der Schöpfung beitragen kann.


Ökumenisch quer durch Aalen – der Jugendkreuzweg

Um 17 Uhr startete der ökumenische Jugendkreuzweg an der Johanneskirche mit über 60 Teilnehmenden: Den Firmlingen und ihren Gruppenbegleiterinnen, darunter Susi Kohout und Jugendreferent Martin Kronberger, sowie den Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter. Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine bekam die biblische Friedensbotschaft umso mehr Gewicht.

  • In der Johanneskirche machte Pfarrer Bernhard Richter mit den Seligpreisungen (Mt 5) den Anfang: „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, gab er mit auf den Weg.
  • Am Mahnmal auf der Schillerhöhe ging es Jugendreferent Martin Kronberger mit den Antithesen aus der Feldrede (Lk 6) um die konkrete Anrede. Es seien einfache und einleuchtende Aussagen Jesu, aber für uns Menschen im Alltag oft schwierig umzusetzen, auch die Goldene Regel (Lk 6,31). Weil ich nicht geschlagen werden will, schlage ich andere nicht. Weil ich nicht belogen werden will, belüge ich andere nicht. Weil ich nicht ungerecht behandelt werden will, behandele ich andere gerecht.
  • Firmbegleiterin Susi Kohout nahm am Jobcenter zum Thema Armut den Gedanken von Mangel leiden und genug haben auf und trug dazu Psalm 23 vor. Er gebe die Zuversicht, dass Gott dafür sorge, dass wir genug zum Leben hätten.
  • An der vierten Station, dem Stolperstein für Fanny Kahn in der Oesterleinstraße, ging Pfarrerin Caroline Bender auf den Lebensweg der jüdischen Mitbürgerin ein. Nachdem ihr Mann kurz nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg 1919 gestorben war, musste sie mit Korbwaren ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie fiel der Rassenideologie der Nazis zum Opfer und wurde am 28. oder 29. September 1942 in Treblinka ermordet. Heute leben wir in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, die es zu erhalten gilt. Aus unserem christlichen Glauben und Menschenbild heraus sind wir gerufen, uns für Gerechtigkeit und Frieden und den Schutz und die Würde jedes einzelnen Menschen einzusetzen.

Der etwa zweistündige Kreuzweg mit Impuls, Bibelwort und Lied an jeder Station, begleitet von Martin Kronberger, endete auf dem Vorplatz der Salvatorkirche mit dem Segen.


Beim KonfiCup, dem Bezirksfußballturnier, ist Teamgeist gefragt

Um 14.15 Uhr begann der KonfiCup, das Bezirksfußballturnier, mit 7 Mannschaften in der Kalthalle Dewangen. Organisiert wird dieses sportliche Highlight im Konfi-Jahr von Pfarrer Manfred Metzger aus Unterkochen. Aalen trat gleich mit zwei Mannschaften an, die alle geschlechtergemischt sein müssen. Gespielt wurde gegen Fachsenfeld-Dewangen, Essingen-Lauterburg und Unterkochen. Die eine Aalener Mannschaft holte sogar den Sieg und wurde damit Bezirksmeisterin! Tatkräftig unterstützt und trainiert wurden die Konfis vom Konfirmandenvater Lothar Zurke – herzlichen Dank!

 

Zu Beginn gab es eine Kurzandacht auf dem Spielfeld mit Jugendreferenz Alex Blümel – Wer ist Dein Chefcoach?

Ihr wart Klasse, liebe Konfis!


Suppen-Team spendet für Kriegsflüchtlinge

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Die Suppe nach dem Markt immer mittwochs von 12 bis 13:30 Uhr oder wenn der Topf leer ist, ist ein beliebter Treffpunkt und eine gute Möglichkeit sich zu treffen. Ein Team von ca. 10 Personen, die mittwochs von 10 – 14.15 Uhr ihre Zeit und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, kocht abwechslungsreich, regional und saisonal einen großen Topf Suppe. Immer gibt es eine vegetarische Variante. Mindestens vier Personen, damit die Arbeit gut zu bewältigen ist. 

Die Idee eines Spendenprojekts aus den Überschüssen gab es schon vor der Pandemie. Aber nun sind wir eigentlich froh uns auf keine dauerhafte, regelmäßige Unterstützung eines Projektes z.B. Patenschaft eines Kindes im globalen Süden, eingelassen zu haben. Wir hatten ja monatelang keine Einnahmen. Außerdem wissen wir nie wieviel Geld wir einnehmen, da wir nur Richtwerte angeben. Die Aktion „gern geschehen“ wird auch unterstützt und angenommen.

Der Krieg in der Ukraine hat uns jetzt bewogen 1000 € von den bisher erwirtschafteten Überschüssen abzugeben und Wünsche für Neuanschaffungen noch etwas hintenanzustellen. Das Spendenprojekt über das Gustav-Adolf-Werk, das Diasporawerk der EKD, abzuwickeln lag nahe. 


Weltgebetstag 2022

Der Saal in St. Maria war voll – nach Coronabedingungen; ca. 35 Menschen feierten am Freitag den Weltgebetstag, der von Frauen aus England, Wales und Nordirland vorbereitet wurde. Es macht betroffen, dass es auch in einem europäischen Land so viel Gewalt, Armut und Leid gibt. Solidarisch mit Menschen aus der ganzen Welt haben wir gemeinsam Gott die Sorgen und Nöte, aber auch die Hoffnung der Frauen auf den britischen Inseln vor Gott gelegt. Dabei haben wir auch Menschen in der Ukraine mitbedacht, die dieses Jahr nicht wie gewohnt mitbeten konnten, weil der Krieg ihr Land beherrscht. Allen Teilnehmenden ein herzliches Vergelt’s Gott für ihr Gebet und ihre Spende von 423,40 €, mit der Projekte weltweit unterstützt werden. 

Karin Fritscher 


Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Dekan Ralf Drescher ruft im Gottesdienst zur Solidarität, zum Gebet und zur konkreten Hilfe für die Menschen in der Ukraine auf: Noch ist es nicht zu fassen, wäre ja auch viel zu früh. Und doch ist Wirklichkeit geworden, was wir uns alle nicht haben vorstellen mögen. Ein Krieg in Europa. Keine zwei Flugstunden entfernt. Wir sehen uns machtlos. Wir hoffen und beten, für die Schwestern und Brüder, für die Menschen in der Ukraine, die - sind wir ehrlich und beschämt zugleich - auf sich allein gestellt sind! Da können wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Darum soll dieser Gottesdienst in unserer Stadtkirche zu einem Zeichen der Solidarität und ein Gebet für den Frieden werden. Ich persönlich verurteile den russischen Angriff auf die Ukraine als abscheulichen Akt der Barbarei, als zynisch kalkulierten Bruch des Völkerrechts und als bösen Anschlag gegen die Menschlichkeit, sittenwidrig und brutal. Und so bringen wir unsere Sorge und unsere Ratlosigkeit vor Gott, versammeln uns im Vertrauen auf sein Wort, um so ein Zeichen zu setzen gegen Krieg, Terror und Gewalt. Denn der Friede Gottes, der höher ist als alle menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne, in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

Die ganze Predigt können Sie online lesen oder als PDF downloaden.

 


Ein rabenschwarzer Tag für den Frieden

Nach dem Beginn der Invasion auf die Ukraine am Donnerstag morgen hat im Laufe des Tages ein großes Bündnis vereinbart, abends um 17.30 Uhr am Marktbrunnen zusammenzukommen. Es sollte keine Kundgebung sein, sondern ein betroffenes Schweigen angesichts der bedrohlichen Situation in der Ukraine.  Pfarrer Bernhard Richter sagte in seiner Einleitung, „an einem Tag, der so schrecklich ist für den Frieden in Europa, müsse man ein Zeichen setzen und zusammenkommen. Ich habe jeden Tag gebangt, ob der Frieden hält und gehofft, dass die Diplomatie gewinnt. Aber diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Jetzt gelten unsere Gedanken den Menschen in der Ukraine, die in Ängsten leben, die die Flucht ergreifen, und die den Sirenen und Angriffen ausgesetzt sind. Auch wenn es schwer fällt, lasst uns heute Abend hier schweigen.“ Rund 120 Menschen haben sich eingefunden und schwiegen fast eine Viertelstunde, ehe Pfarrer Richter das Lied: "Dona nobis pacem" anstimmte. 


Klimafasten: was du zum Leben brauchst.

In dieser Woche wurde in einem Pressegespräch im Aalener Gemeindehaus die Aktion "Klimafasten" vorgestellt. 17 Landeskirchen und Diözesen beteiligen sich an dieser Aktion.

Jede Woche steht unter einem bestimmten Thema:

Die kommende erste Woche steht unter dem Motto: Der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln. Welche Lebensmittel gibt es in meinem Haushalt? Wo sind diese gelagert? Sind sie noch genießbar? In der ersten Woche werden Teilnehmer eingeladen, ihre Vorräte zu prüfen und zu sortieren. Was kann ich trotz vielleicht abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehren? Fallen mir kreative leckere Mahlzeiten für die Resteverwertung ein? Außerdem wird angeregt, sich über den Einkauf und Speiseplan Gedanken zu machen. Wann esse ich zu Hause? Bekomme ich Besuch?  Schließlich werden dadurch Zeit, Energie und Kosten eingespart. Und ganz nebenbei vermeide ich, dass  ich gute Lebensmittel wegwerfe.

Mehr Infos unter   eee.b-ostalb/klimafasten.de

Unser Bild zeigt v.l.n.r, Pfarrer Bernhard Richter, Brigitte Grunwald, Beate Lorenz, Karin Specht und Marc Schnabel, Geschäftsführer der Erwachsenenbildung Ostalb.


Edeka Miller hat ein Herz für die Kunden des Tafelladens

Es war ein erfreulicher Tag, als Michael Miller und Sascha Biffart das Ergebnis der Aktion "Kauf eins mehr" bekannt gaben. In den Wochen vor Weihnachten und im Januar wurden die Kunden gebeten, zu Ihrem Einkauf einen Artikel zusätzlich zu erwerben, der dann der Aalener Tafel zu Verfügung gestellt wird. Insgesamt kamen bei der Aktion nahezu 200 Kisten zusammen. Gerhard Vietz als Projektleiter und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender dankten für diese tolle Aktion. Michael Miller dankte seinen Kunden, dass sie sich in so großer Zahl an der Aktion beteiligten. Die Aalener Tafel ist seit 1999 als diakonisches Projekt ein wichtiger Knoten im sozialen Netz der Stadt, um Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten anzubieten. Alle Ware ist gespendet.

 

 Unser Bild zeigt v.l.n.r  Pfarrer Bernhard Richter, Marktleiter Michael Miller, stellvtr. Marktleiter Sascha Biffart und Projektleiter Gerhard Vietz bei der symbolischen Warenüberabe im Edeka-Markt in Hüttlingen.


Engel, Löwen und ein Lied der Hoffnung - Ökumenische Bibelwoche 2022 zum Buch Daniel

Tägliche Impulse zum Buch Daniel als Videos mit „hörbar gemachten Bibeltexten“.

Die Videos werden am jeweiligen Tag um 18 Uhr freigeschalten. 

Einen Überblick über alle Veranstaltungen zur Ökumenische Bibelwoche finden Sie hier

 

 

Freitag, 18. Februar, ab 18:00 Uhr: Impuls zu Daniel, Kapitel 9 - Daniels Nachdenken über die 70 Jahre der Verbannung

Pfarrer Wolfgang Sedlmeier, Liturgie

Pfarrer Bernhard Richter, Predigt

 

 

Donnerstag, 17. Februar, ab 18:00 Uhr: Impuls zu Daniel, Kapitel 3 - Die drei Männer im Feuerofen +

                                                                                                 Kapitel 6 -  Daniel in der Löwengrube

Pfarrer Bernhard Richter, Liturgie

Pfarrer Wolfgang Sedlmeier, Predigt

Text Daniel, Kapitel 3, nach der BasisBibel

vorgelesen von Pfarrerin Caroline Bender und bebildert

Text Daniel, Kapitel 6, nach der BasisBibel

vorgelesen von Pfarrerin Caroline Bender und bebildert


 

 

Mittwoch, 16. Februar, ab 18:00 Uhr: Impuls zu Daniel, Kapitel 2 - Der Traum vom Standbild auf tönernen Füßen

Pastoralreferentin Karin Fritscher, Liturgie

Pfarrer Jan Langfeldt, Predigt

Text Daniel, Kapitel 2, nach der BasisBibel

vorgelesen von Pfarrerin Caroline Bender und bebildert


 

 

Dienstag, 15. Februar, ab 18:00 Uhr: Impuls zu Daniel, Kapitel 1 - Daniel am Königshof in Babylon 

Pfarrer Jan Langfeldt, Liturgie 

Pastoralreferentin Karin Fritscher, Predigt

 

Text Daniel, Kapitel 1, nach der BasisBibel

vorgelesen von Pfarrerin Caroline Bender und bebildert

 



„Die Liebe höret niemals auf“ -  Gottesdienst zum Valentinstag

Es gab rote Schokoherzen und es wurden einige Liebeslieder angestimmt. Der Gottesdienst am Kocher am gestrigen Sonntag im Ev. Gemeindehaus stand ganz im Zeichen des Valentinstages am heutigen Montag. Gisela Neuberg Heid stimmte als Moderatorin die Gemeinde auf diesen Tag und den Gottesdienst ein mit Impulskärtchen unter dem Motto Liebe ist…. Und sollte alle schon zu Beginn zum Nachdenken bringen, was sie unter Liebe verstehen. Pfarrer Bernhard Richter betonte in seiner Predigt, der Valentinstag sei nicht nur für die Schokoindustrie und den Blumenhandel ein wichtiger Tag, sondern auch für die Christenmenschen. Denn Liebe beschränke sich nicht allein auf zwischenmenschliche Beziehungen, sondern mache deutlich, wie sich die Liebe Gottes wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Und dass gerade die Liebe Gottes zu den Menschen jeden und jede befähigt, selbst einander in Liebe zu begegnen. Menschliche Liebe entspringt der Liebe Gottes zu den Menschen, seinem Ja zu uns mit allen Stärken und Fähigkeiten, aber auch mit Schwächen und Fehlern, die zu uns gehören. Echte Liebe lernt daher, den anderen zu akzeptieren, auch mit dem, was er nicht kann, und wo er oder sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

Am Beispiel von 1. Korinther 13.8 machte Richter deutlich, dass alle Begabungen und Fähigkeiten begrenzt sind und nach den Worten des Apostels Paulus auch einmal aufhören, nicht aber die Liebe. Und das soll uns Menschen befähigen, in Partnerschaften aber auch in der Gesellschaft insgesamt mit Offenheit, Toleranz, Geduld, und Ausdauer zu begegnen. Denn – was Paulus einst formulierte – gelte an jedem Tag und in allen Beziehungen: Die Liebe höret niemals auf.


Engel, Löwen und ein Lied der Hoffnung - Ökumenische Bibelwoche zum Buch Daniel

Sie gehört zum ökumenischen Jahresprogramm in Aalen schon seit Jahrzehnten dazu, kann aber zum zweiten Mal coronabedingt nicht in Präsenz durchgeführt werden: die ökumenische Bibelwoche.  Doch ganz ausfallen wird sie auch in diesem Jahr nicht. Den Kanzeltausch am 19./20. Februar wird es geben, und vier biblische Impulse wird es geben, die in Peter-und-Paul, dem ökumenischen Gemeindezentrum, von Martin Kronberger aufgenommen wurden und an jedem Tag der Bibelwoche ins Netz gestellt werden. Dazu gibt es einen Gottesdienst für Senioren am 15. Februar um 14 Uhr in der Stadtkirche und eine Bibelstunde des CVJM am Mittwoch, 16. Februar um 19.30 Uhr im CVJM-Heim Gütle  in der Jahnstraße.

 

Inhaltlich geht es in diesem Jahr um das alttestamentliche Buch Daniel: ein prachtvoller Königshof, ein armer, aber kluger Held, dem alles gelingt, was er anfasst, und ein Gott, der im Hintergrund die Fäden zieht. Doch die Bibelwoche will mit Daniel nicht nur nette Geschichten erzählen, vielmehr stellen sich spanende Fragen:

Geht es im Danielbuch etwa um die Fragen, die wir uns heute stellen? Wie können wir die eigene Gegenwart neu aus der Perspektive Gottes begreifen lernen? Geht es bei Daniel nicht auch darum, welche Zukunft wir haben, wie es weiter geht mit dieser Welt und mit uns? Ist Gott noch da? Sind wir im Kontakt mit ihm? Wollen wir diesen Kontakt überhaupt? Daniel fordert uns heute geradezu heraus, verständig zu werden und mutig zu sein. Und das können wir alle gut gebrauchen nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie.

 

Anstelle der Bibelabende wurden vier YouTubes aufgenommen, die immer um 18 Uhr eingestellt werden, und zwar am 15.2. zu Daniel 1 mit Karin Fritscher, am 16.2. zu Daniel 2 mit Jan Langfeldt, am 17.2. zu Daniel 3 und 6 mit Wolfgang Sedlmeier und am 18.2. zu Daniel 9 mit  Bernhard Richter. Die Bibelwoche endet mit dem Kanzeltausch am 20. Februar. Pfarrer Wolfgang Sedlmeier predigt um 10 Uhr in der Stadtkirche, Pfarrerin Andrea Stier um 9 Uhr in St. Elisabeth, Pfarrer Bernhard Richter um 10.30 Uhr in Salvator und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel um 10 Uhr im Gottesdienst am Kocher. Und so sind die Organisatoren dankbar, dass die Bibelwoche wenigstens im Kleinformat stattfinden kann und hoffen natürlich wieder auf eine größere ökumenische Bibelwoche im nächsten Jahr in Präsenzform.

 

Unser Bild zeigt das Team der Ökumenischen Bibelwoche,  das diese in diesem Jahr durchführt.

v.l.n.r  Martin Kronberger, der die Aufnahmen machte,  Pfarrer Jan Langfeldt, Pfarrerin Caroline Bender, Dekan Ralf Drescher, Pfarrer Bernhard Richter, Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Pfarrerin Andrea Stier.


Bibliolog beim 11+ in Peter & Paul am 06.02.2022

Sehen wir Gespenster oder ist ihm doch zu trauen? – Ja, es ist Jesus Christus, der Herr!

Prädikantin Christine Krauth nahm die Gemeinde im Gottesdienst per Bibliolog mit aufs Meer. Nein, nicht zum Baden, sondern zum sinkenden Petrus.

In der besonderen dialogischen Auslegungsform der Bibelworte sind ganz verschiedene Sichtweisen und Empfindungen bei dieser stürmischen Geschichte deutlich geworden - und das Vertrauen hat letztlich gewonnen.

Natürlich gab es auch besondere Musik: Trommeln und Handpan von Inga Rincke und an der Orgel zur Liedbegleitung Man Pfeiffer – es darf in Warnstufe 1 wieder gesungen werden.

„Endlich wieder ein richtiger 11+!“, freuten sich die Anwesenden. Im Anschluss an den Gottesdienst hatte Birgit Rück leckeren Linseneintopf mit Baguette vorbereitet, gegessen wurde natürlich unter den geltenden 2G-Regeln der Gastronomie.

Der nächste 11+ ist am Sonntag, 6. März zum Thema „7 Wochen ohne – Stillstand“ – herzliche Einladung!


Winfried Mack: „Der Kocherladen ist so wichtig wie noch nie!“

110 Haushalte mehr wurden in der Pandemie vom Aalener Tafelladen versorgt.

Morgens um 6.30 Uhr beginnt die erste Tour der ehrenamtlichen Fahrer, um Lebensmittel in den Supermärkten und Bäckereien abzuholen. Projektleiter Gerhard Vietz ist meistens noch früher im Aalener Kocherladen, damit alles vorbereitet ist, wenn sich um 10 Uhr die langen Schlangen vor dem Tafelladen bilden. Beim Besuch des Landtagsabgeordneten Winfried Mack, der sich über die aktuelle Situation vor Ort informieren möchte, berichten Gerhard Vietz, Pfarrer Bernhard Richter und Schatzmeisterin Ursula Hübel von den täglichen Herausforderungen im Kocherladen und über die Menschen, die hier einkaufen. 

„In den Tafeln spürt man sofort, wenn die Menschen weniger Geld haben und mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sind“, so Winfried Mack, dessen Vermutung von Gerhard Vietz bestätigt wird, denn während der Pandemie hätten 110 Haushalte mehr im Kocherladen einkaufen dürfen. „Gerade Rentner, deren 450-Euro-Job weggefallen ist, haben die Berechtigung zum Einkaufen in der Tafel neu beantragt“, sieht Richter ein großes Problem der Pandemie. 

„Im Kocherladen möchten wir eine durchgehende Grundversorgung der Menschen sichern, deshalb sind wir immer auf Spenden, gerade von Grundnahrungsmitteln angewiesen“, betont Vietz und Bernhard Richter verweist auf die große Unterstützung in der Gesellschaft: „Gerade große Aktionen der Lebensmittelgeschäfte wie „Kauf eins mehr“ und Geldspenden durch Firmen und Privatpersonen sichern unseren Auftrag. Aber auch die Aktionen der Schulen sind sehr wichtig für uns.“ Gebracht werden vor allem frisches Obst, Gemüse, Milch und haltbare Lebensmittel wie Nudeln. „Aber das Highlight ist immer, wenn es Nutella gibt. Da ist die Freude groß“, so Ursula Hübel, die den Umbau während des Lockdowns organisiert hatte. 

„Wir mussten auch wegen hygienischen und Brandschutzauflagen dringend umbauen und haben die Schließung dafür genutzt“, jetzt fühlten sich die Helfer und die Kunden im Laden noch wohler, freut sich Ursula Hübel. Auch Winfried Mack lobte den zweckmäßigen Umbau, der hervorragend gelungen sei.

Aber wie komme der Preis für die Lebensmittel im Tafelladen zustande, will der Landtagsabgeordnete von Gerhard Vietz wissen: „Wir haben klare Vorgaben vom Landesverband der Tafeln und daher kostet das Produkt maximal 30 Prozent des Discountpreises. Aber bei Lebensmitteln über dem Haltbarkeitsdatum dürfen wir auch weniger verlangen.“ Die Tafeln seien auch wichtig, damit weniger Lebensmittel in der Mülltonne landen würden, betont Winfried Mack, denn „verwenden statt verschwenden sei auch bei den Supermärkten und in der Bevölkerung angekommen.“ „Allerdings gibt es durch immer bessere Warenwirtschaftssysteme und frühe Reduzierung der Preise immer weniger Lebensmittel, die tatsächlich noch an die Tafeln abgegeben werden können“, so Bernhard Richter und deshalb seien Spenden immer wichtiger.

Winfried Mack lobte die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen im Kocherladen und Gerhard Vietz betont, dass dringend weitere Unterstützung gesucht würde. „Viele ältere Helfer haben während der Pandemie aufgehört und von 25 sind uns aktuell nur noch fünf geblieben“, so Vietz. „Wer eine sinnvolle Aufgabe sucht, ist hier richtig und kann Menschen mit geringem Einkommen helfen“, wirbt Mack für das Ehrenamt im Kocherladen. 


Verabschiedung von Sabahat Genc

Sabahat Genc
Sabahat Genc

In dieser Woche wurde Sabahat Genc(Bild) am Treffpunkt Rötenberg verabschiedet. Seit 2009 hatte sie, zuerst für die AWO in der AG Rötenberg, dann als Angestellte der Stadt die Sozialberatung durchgeführt. Marcela Bolsinger für die Stadt, Sven Mielke für den Treffpunkt und Pfarrer Bernard Richter als Vorsitzender des Treffpunktes würdigten die Verdienste von Sabahat Genc. Richter erinnerte an den Sommer 208, als Mustafa Oguz im Heimaturlaub in der Türkei an einem Herzinfarkt verstarb. Große Ratlosigkeit herrschte am Rötenberg bei der Frage, wer kann diese Lücke wieder füllen? Mit Sabahat Genc sei genau die richtige Person gefunden worden, so Richter gestern bei der Verabschiedung. Ihre Kompetenz und menschlichen Wärme hätten sie zu einer ganz wichtigen Stütze am Treffpunkt Rötenberg gemacht. Zusammen mit den Vorstandsmitglieder Günter Höschle und Jürgen Däffner überreichte Richter als Dank für ihre Herzlichkeit ein Schoko-Herz (Bild).

 



Abschlussgottesdienst der Allianz-Gebetswoche 2022

Auch dieses Jahr haben wieder verschiedene evangelische Kirchen, Gemeinden, Werke, Gemeinschaften und Kreise in ganz Deutschland gemeinsam die Allianz-Gebetswoche (AGW) begangen. Unter der Überschrift „Der Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus“ konnten Christen an täglich wechselnden Orten dabei miteinander beten, über Konfessions- und Denominationsgrenzen hinweg Gemeinschaft pflegen und Gottes Wort meditieren.

So auch bei uns in Aalen, wo die AGW schon seit Längerem gute Tradition ist.

Der Abschlussgottesdienst der Gebetswoche hier ist 2022 erstmals im Evangelischen Gemeindehaus in der Friedhofsstraße gefeiert worden. Rund 40 Gläubige aus quasi allen Aalener Gemeinden waren am Samstagabend zusammengekommen, um gemeinsam mit Pfarrer Langfeldt, Hermann Schöll (Apis) und einer Sängerinnenauswahl unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Haller die AGW zu beschließen und gesegnet in den Sonntag zu starten.

In seiner durch persönliche Anekdoten und Eindrücke besonders anschaulichen Ansprache hob Schöll die Bedeutung von Sabbat und Sonntag als Geschenk und gute Gabe Gottes hervor. Er betonte den Aspekt der Freigiebigkeit und der Großzügigkeit, der darin liegt, dass uns Zeiten gegeben sind, in denen die sonst allzu dominierenden Mechanismen von Haben-, Wollen-, Machen- und Leisten-Müssen wenigstens vorübergehend ausgesetzt seien. Gottes Ruhezeiten kommen, so Schöll sinngemäß, so nicht zuletzt auch den gesellschaftlich Benachteiligten zugute.

In zwei aufeinanderfolgenden Gebetsrunden brachten die Gottesdienstteilnehmer sodann Dank, Fürbitte und Lob vor Gott.

Das am Ausgang eingesammelte Kirchenopfer ist für das Allianzhaus in Bad Blankenburg bestimmt.

Auch 2023 soll die Allianz-Gebetswoche wieder bei uns gefeiert werden. Motto und Themenschwerpunkte werden in absehbarer Zeit von der Evangelischen Allianz bekanntgegeben werden. Schon jetzt freuen wir uns auf eine gute und gesegnete gemeinsame Zeit.


„Du gehörst ganz zu Gott“ - Tauferinnerungsgottesdienst mit Konfi3-Kindern

 im Gottesdienst am Kocher

 

Auf den ersten Sonntag nach Epiphanias, den Gedenktag der Taufe des Herrn, hatte unsere Kirchengemeinde zum Tauferinnerungsgottesdienst ins Evangelische Gemeindehaus eingeladen. Dabei sind auch die neuen Konfi3-Kinder der Gemeinde vorgestellt worden.

Ehrenamtliche sowohl des Gottesdienst-am-Kocher- als auch des Konfi3-Teams hatten den Gottesdienst im Vorfeld gemeinsam vorbereitet.

Unter der Überschrift „Bad der Wiedergeburt“ haben wir zusammen über das Wunder der Taufe nachgedacht, gebetet und Gott die Ehre gegeben.

„Die Taufe“, so Pfarrer Langfeldt dabei in seiner Ansprache, „macht aus Kindern dieser sterbenden Welt Kinder Gottes. Nichts kommt ihr gleich. Nichts stellt eine so grundlegende Verwandlung dar.“

Höhepunkt des Gottesdienstes: das gemeinsame Gebet über dem Wasser und die gegenseitige Segnung mit dem gesegneten Wasser als Tauferinnerung. „Du gehörst ganz zu Gott“, lautet die bleibende Botschaft.


Sternsinger-Familiengottesdienst in der Salvatorkirche

Es war wunderschön und eine gute Gelegenheit für die kleinen und großen Könige und Königinnen, singend die Weihnachtsbotschaft und den Segen Gottes in die Welt zu tragen, an diesem Feiertag Dreikönig, oder Erscheinungsfest, wie Pfr i.R. Knoblauch in seiner Ansprache erläuterte. Herzlichen Dank an Christiane Funk und Martin Kronberger für die Organisation und Verteilung des Materials!

Pfarrerin Caroline Bender stellte die organisatorische Verbindung zur Evangelischen Kirchengemeinde her. So beteiligten sich auch dieses Jahr wieder einige evangelische Kinder und Jugendliche. Auch Konfis verteilten Segenspäckchen und die Pfarrerin freute sich, im Gottesdienst in der Salvatorkirche und bei der ganzen Aktion dabei sein zu können.

 

 

Spenden werden gesammelt für das Kindermissionswerk zum Motto „Gesund werden – gesund bleiben“!

Überweisungen gerne an das Pfarramtskonto Salvator (KSK Ostalb)

Verwendungszweck: Sternsinger

DE19 6145 0050 0110 0055 00

BIC: OASPDE6AXXX

 

Nach dem Gottesdienst liefen die Sternsinger zur Dreikönigs-Impfaktion der Malteser in der Gmünder Straße, um den Impfwilligen und den fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine Freude zu machen und den Segen zu bringen und sichtbar über dem Eingang den Kleber mit 20*C+M+B+22 anzubringen.

 

Ganz herzlichen Dank an alle und bis zum nächsten Jahr: Dann hoffentlich wieder in vielen königlich gekleideten Sternsinger-Kindergruppen von Haus zu Haus: singend, den Segen bringend, Spenden sammelnd – und Süßigkeiten schleppend!

Bleibt behütet, gesund und gesegnet!



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