Spende vom Lauftreff Hüttlingen für den Tafelladen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Dieser Tage wird wegen Corona alles abgesagt: auch die Muffigeltage in Hüttlingen gehören dazu und damit auch der Muffigellauf, der jedes Jahr zum Fest dazu gehört.

 

Doch die Verantwortliche  vom Lauftreff in Hüttlingen haben sich Gedanken gemacht  und einen Spendenlauf organisiert. Er fand am 23. Mai statt. Dabei wurde zu Spenden aufgerufen, die dem Tafelladen in Aalen zugute kommen sollen.

 

Es kamen 1250.- Euro zusammen, die der Lauftreff dem Vorsitzenden, Pfarrer Bernhard Richter und dem Projektleiter Gerhard Vietz diese Woche überbrachten. Beide dankten für die Idee und allen Gebern für Ihre Spende. Der Tafelladen als soziale Einrichtung für Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen hatte coronabedingt zwei Wochen geschlossen, erfreut sich dieser Tage aber einer großen Anzahl von Spenden.

 

Unser Bild zeigt von links:  Markus Angstenberger,  Nicole Holl,Franz Vaas, Gerhard Vietz, Thomas Ilg, Susanne Ilg, Bernhard Richter bei der Spendenübergabe vor dem Tafelladen.


Neustart für den Gottesdienst am Kocher

Endlich ist auch unser Gottesdienst am Kocher wieder da! 

Nachdem wir, wie alle, von der Corona-Krise unschön überrascht worden waren, hatte der Gottesdienstbetrieb zunächst pausieren müssen. – Indes, wir in unserer Gemeinde haben die erzwungene Auszeit auch hier gut genutzt, haben geistliche Beziehungen und Gemeinschaft selbst über die Distanz gehalten und intensiviert, Konzepte für die nächsten Wochen und Monate entworfen, hier und da auch von neuen Aufbrüchen zu träumen gewagt.

Seit Kurzem können wir nun wieder Gottesdienst am Kocher feiern: zunächst nur via Stream, seit letztem Sonntag auch wieder live und direkt in unserem Gemeindehaus, – in nicht allzu ferner Zukunft hoffentlich auch wieder ohne Kontaktbeschränkungen, aber mit Kinderkirche und Kirchenkaffee.

Ein ewiges Vergelt´s Gott allen, die durch Eigeninitiative und Engagement dies möglich gemacht haben!

Wie geht es jetzt weiter? – Wir werden es sehen; müssen auch noch etwas auf Sicht fahren, wie man so schön sagt. Doch viele gute Ideen haben wir für die Nachkrisenzeit schon angedacht: ein Gottesdienst-am-Kocher-Grillfest etwa, zusätzliche Anbetungsformen oder eine eigene Osternacht. – Ich persönlich wünsche mir etwas, das man vielleicht als „Messe am Kocher“ bezeichnen könnte: einen traditionellen Abendmahlsgottesdienst mit Gewändern und den schönen, alten Gesten und Gebeten, zugleich aber auch mit Band und Lobpreis usw.

Was aber auch immer konkret möglich sein wird, wir vom GaK-Team hoffen, dass möglichst viele von Ihnen wieder mit uns Gott loben und Ihn feiern werden! Fühlen Sie sich frei, auch Freunde und Verwandte aus anderen Konfessionen oder auch ganz ohne Kirchenzugehörigkeit zu uns mitzubringen. Jeder ist herzlich willkommen!      

Pfarrer Jan B. Langfeldt


Gottesdienst auf dem Aalbäumle - auf Abstand nahe

Bei strahlendem Sonnenschein freute sich Pfarrerin Caroline Bender, auf dem Aalbäumle die Menschen an Christi Himmelfahrt zum Gottesdienst begrüßen zu können.

Durch ihr fröhliches, punktgenaues und schwungvolles Spiel zeigten die Mitglieder des Posaunenchores Unterrombach ihre Spielfreude nach etwa zehn Wochen Verzicht auf die Bläserarbeit. Dem Klang tat das keinen Abbruch. Die Leiterin Heidrun Meiswinkel und die Hörerinnen und Hörer zeigten sich äußerst zufrieden.

Lea, Johanna, Vanessa, Marina und Katja wirkten als Konfirmandinnen an verschiedenen Stellen im Gottesdienst mit.

An Christi Himmelfahrt denken die Christen daran, dass Jesus nach seiner Zeit als Mensch an einem bestimmten Ort auf der Erde sich dem allen entzieht. Er wird in den Himmel aufgenommen und so kann er dann durch den Heiligen Geist überall und jederzeit präsent sein. Mit dem, was in Corona-Zeiten immer ein Thema ist, dem Abstand, zog Pfarrerin Caroline Bender eine Parallele: Jesus Christus ist also auf Abstand nahe, für viele näher als vorher.

 

 

Mit etwa hundert Teilnehmenden und Mitwirkenden bewegte man sich im Rahmen des derzeit Erlaubten, unter Einhaltung der Abstands- und Hygienebestimmungen.


20 Jahre Gottesdienst im Stadtgarten

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Es war am 1.6.2000, dem Himmelfahrtstag, als die Evang. Kirchengemeinde erstmals einen Gottesdienst im Grünen im Stadtgarten feierte. Pfarrer Bernhard Richter erinnert sich noch daran, wie er 1999 nach Aalen kam und viele ältere Gemeindeglieder es bedauerten, dass sie nicht mehr aufs Aalbäumle könnten. Daraufhin suchte Richter in der Stadt nach einem für alle erreichbaren Ort: und kam auf den Stadtgarten.

In diesem Jahr sind es 20 Jahre dass es dort den Ökumenischen Gottesdienst gibt, und da er nun schon lange am Pfingstmontag stattfindet, und der in diesem Jahr auf den 1.6. fällt, ist es somit ein richtiger Jubiläumsgottesdienst.

Richter erinnert sich daran, wie es aus einem Evangelischen immer mehr ein Ökumenischer Gottesdienst geworden ist, zuerst mit Hoffnung für alle, die seit vielen Jahren mit ihrer Band für die Musik sorgen, dann aber auch mit den Katholiken, die inzwischen sogar auf die Messe in der Salvatorkirche zur gleichen Zeit verzichten. Für Richter ein gutes Zeichen einer ökumenischen Ausrichtung, denn "Pfingsten eint die Christen" und das will gelebt werden.

In den vergangen Jahren war schon oft das Thema rund um den Fußball aktuell, weil eine EM oder WM anstand, ein Aktion mit einem Sprungtuch gab es schon, Weichen wurden verlegt, Samen wurden in Blumentöpfchen gepflanzt. Vor vielen Jahren war sogar mal die Landesschau da und filmte. Sie waren auf das Motto: "bei Gott steht niemand im Abseits" aufmerksam geworden. In diesem Jahr wird alles ein wenig anders sein. Abstand muss gehalten werden, Hygienevorschriften eingehalten und gesungen darf auch nicht werden. Dafür wurde ein aktuelles Motto gefunden: In Zeiten des Abstandes - Du bis mir nahe.

Der Gottesdienst findet am Pfingstmontag, 1. Juni um 10 Uhr im Stadtgarten statt. Bei schlechtem Wetter im Kinopark bei Hoffnung für alle mit einem Livestream.

Unser Bild zeigt v.l.n.r Matthias Harsanyi (Baptisten), Thomas Mayer (Hoffnung für alle), Rainer Zimmerschitt (Methodisten), Bernhard Richter (Evang. Kirchengemeinde) und Hans-Christian Richter (katholische Kirchengemeinde) Bei der Vorbereitung des Gottesdienstes im Stadtgarten.

 


11 000.- Euro für den Neustart des Tafelladens

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Lions-Präsident und Kreiskämmerer Karl Kurz haben in dieser Woche den Scheck überreicht, den sie dem Tafelladen als Lebensmittelspende zukommen ließen. 1 000.- Euro, ein Betrag, der dem Kocherladen half, nach zwei Wochen Schließung wieder zu öffnen. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender dankte von ganzem Herzen, denn diese große Spende war Anlass für viele andere, an den Tafelladen zu denken und auch zu spenden. Die Aalener Tafel hat derzeit zweimal in der Woche geöffnet und gibt mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr Tüten aus. In dieser Woche waren es an einem Morgen 218 Tüten.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Joachim Vogel, Kassiererin Ursula Hubel, Lions-Präsident Karl Kurz, Projektleiter Gerhard Vietz, Pfarrer Bernhard Richter, Matthias Bacher von der Spedition Brucker und Diakon Michael Junge.

 

 


Gedenkfeier zum 8. Mai

Am 15.3. fand in beiden Kirchen der letzte Gottesdienst vor der Schließung der Kirchen wegen der Corona-Pandemie statt.

Nach fast acht Wochen war der Ökumenische Gottesdienst am Mahnmal am vergangenen Freitag (8.5.2020) wieder ein Anfang. Zusammen mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler und dem Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Wolfgang Böttiger gestalteten Pfarrer Bernhard Richter und Pfarrer Wolfgang Sedlmeier eine würdige Gedenkfeier am Mahnmal auf der Schillerhöhe, 75 Jahre nach dem Kriegsende.

 

Die Ansprache von Pfarrer Richter finden Sie hier zum Download.


Am nächsten Sonntag - Kantate, 10. Mai 2020 - wieder Gottesdienst in der Stadtkirche

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Am kommenden Sonntag um 10 Uhr soll es losgehen. Dekan Ralf Drescher freut sich, dass es in den Gemeinden seines Kirchenbezirkes ab Sonntag wieder Gottesdienste geben wird.

„Der Gottesdienst läuft nach gleichem Muster ab wie bisher“ betonte er am gestrigen Mittwoch beim Vororttermin in der Stadtkirche. Und doch wird manches anders sein.  

Zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender, Pfarrer Jan Langfeldt, Pfarrer Bernhard Richter, Kirchenmusikdirektor Thomas Haller und Mesnerin Gabriele Papke wurde ein Infektionsschutzkonzept erarbeitet, das im Kirchengemeinderat beraten und beschlossen wurde.

Danach bleibt jede zweite Reihe in der Stadtkirche frei und es muss ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Somit passen  drei in eine Reihe und insgesamt 80 in die Kirche. Die Empore ist für Besucher gesperrt. Durch den Turmeingang und den gegenüber am „Schwanen“ können die Besucher hineingehen, das Brauttor ist der Ausgang. Allen wird das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes empfohlen.

Für die, die keinen dabei haben, wird an den beiden Eingängen welcher angeboten. Ein erweiterter Begrüßungsdienst wird die Besucher empfangen und auf die Einhaltung der Regeln achten. Gesungen wird nicht, aber Kirchenmusikdirektor Thomas Haller hat sich für die Musik etwas Besonderes ausgedacht. Aber im ganzen Kirchenbezirk freuen sich die Pfarrerinnen und Pfarrer wieder darauf, mit ihren Gemeindegliedern Gottesdienste abzuhalten, betont Dekan Ralf Drescher. „Wir haben unsere Gottesdienste viele Wochen vor leeren Kirchen aufgenommen,“ ergänzt Pfarrer Bernhard Richter. Jetzt sind wir froh- wenn wir in der Kirche zu unseren Gottesdiensten auch wieder unsere Gemeindeglieder begrüßen können“.

 

Diesen Gottesdienst - Kantate, 10. Mai 2020 - gibt es auch online zum Mitlesen.


Konfirmation 2020

Gruppe 2
Gruppe 2
Gruppe 1
Gruppe 1

4 600.- Euro für die Aalener Tafel

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

 

Groß war die Freude am gestrigen Mittwoch, als der Lions-Club Limes/Jagst einen großen Scheck in die Aalener Tafel brachte. Marlene Ladenburger als Präsidentin hatte zusammen mit Clubmitglied Harry Ulrich die stolze Summe von 4 600.- Euro für die Tafel gespendet. Es war eine Lebensmittelspende, die vom Club aber auch von einzelnen Mitgliedern aufgebracht wurde. Pfarrer Bernhard Richter und Diakon Michael Junge freuten sich über diese große Hilfsbereitschaft. Teilweise werden an den Öffnungstagen 150 bis 180 Lebensmitteltüten an die Kunden ausgegeben, die in großer Schlange und mit Abstand vor der Ladentür sehr diszipliniert auf den Einlass warten.

 

 

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Harry Ulrich, Marlene Ladenburger, Gerhard Vietz, Ursula Hubel und Diakon Michael Junge.


140 Masken für die Tafel genäht

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Eine tolle Idee hatten Sabine und Bernd Dürr von der Freihaendig-Werkstatt in Aalen. Sie stellten 140 Masken her und verteilten sie am Montag Vormittag vor dem Aalener Rathaus.

Sie baten um eine Spende, die der Aalener Tafel zugute kommen soll. So kamen 890.- Euro zusammen, die Sabine und Bernd Dürr zur Tafel brachten. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender, Ursula Hubel als Kassiererin und Gerhard Vietz als Projektleiter freuten sich sehr und bedankten sich für diese tolle Idee. Die Aalener Tafel in der Bahnhofstr. 55 hatte Mitte März Corona-bedingt schließen müssen. Eine ganz große Welle der Hilfsbereitschaft kam daraufhin in Gange und so konnte die Tafel in der Karwoche wieder öffnen. Teilweise werden am Tage 120 bis 150 Tüten mit Lebensmittel ausgegeben.

Unser Bild zeigt v.l.n.r.  Gerhard Vietz, Ursula Hubel, Pfr. Bernhard Richter und Bernd und Sabine Dürr bei der Spendneübergabe vor dem Laden.


Gedanken bei der Aufnahme eines Video-Gottesdienstes

Eigentlich war alles ein bißchen traurig, am Freitag nachmittag, als in der Stadtkirche der Gottesdienst auf youtube aufgenommen wurde. Denn eigentlich war Konfirmation und Pfarrer Bernhard Richter wollte mit 16 Konfirmanden in die Stadtkirche einziehen und das Fest der Konfirmation feiern. Doch derzeit gilt noch Gottesdienstverbot und auch die Kontaktsperre, und deshalb haben nur zwei Konfirmanden, Lars Rieger und Thomas Hartmann mitgewirkt, haben auch ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht, aber auch ihre Hoffnung, dass die Konfirmation nachgeholt wird. Auch haben die beiden eine Kostprobe der vorbereiteten Texte wiedergegeben, und moderne Formulierungen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses vorgetragen. Denn, so Pfarrer Bernhard Richter in seiner Einführung, ihm gehe es im Konfe nicht in erster Linie darum, dass die jungen Leute bei der Konfirmation Bekenntnisse einfach auswendig sagen können, sondern wichtig sei die Frage: was diese Texte jungen Menschen sagen wollen und wie Glaube sich im 21.Jahrhundert gestaltet. Da die Konfirmation an dem Sonntag stattfinde sollte, den man den Hirtensonntag nennt, ging Pfarrer Bernhard Richter auf die Verantwortung ein, die Menschen haben, wenn sie Konfirmanden unterrichten, wenn sie eine Gemeinde leiten, eine Firma, eine Behörde, oder auch in Familie und Ehrenamt Verantwortung tragen. "Sind wir da wirklich immer gute Hirten". Richter erinnerte aber auch daran, dass wir selber den guten Hirten Jesus Christus an unserer Seite wissen, der nicht nur die Konfirmanden, sondern uns alle durchs Leben geleitet.

Am Ende des Gottesdienstes gibt Pfarrer Richter dann auch noch eine Perspektive für die Konfirmanden und ihre Familien:

Wenn der Kirchengemeinderat zustimmt und es die allgemeine Lage zulässt, gibt es am 27. September die Konfirmation. Das lässt hoffen......


Quasimodogeniti (19.04.2020) - Ein Gottesdienst für Zuhause 


Andachten und Gottesdienste, die wir derzeit anbieten, in schriftlicher Form

Wer die Andachten und Gottesdienste, die wir derzeit anbieten, in schriftlicher Form möchte, kann sie

  •     in der geöffneten Stadtkirche mitnehmen
  •     oder beim Haus Kastanie
  •     oder sie sich per Post zusenden lassen bzw per Fahrradbotin bringen lassen.

 

Melden Sie sich einfach im Sekretariat: Tel. 95 620 oder dekanatamt.aalen@elkw.de.


Ostergruß von Dekan Ralf Drescher und Schuldekan Dr. Harry Jungbauer

Liebe Gemeindeglieder im Kirchenbezirk Aalen, 

liebe Kolleginnen und Kollegen im Pfarramt,

 

auch wenn wir in diesem Jahr Ostern so anders feiern: wir feiern die Auferweckung Jesu Christi, neues Leben von Gott für ihn – und für uns! Gerade dieses Fest kann uns nichts und niemand nehmen, auch wenn wir aus unseren Kirchen ausgesperrt oder gar zu Hause eingesperrt sind. 

Unsere Osterfreude darüber, dass Gott zum zweiten Mal schöpferisch eingreift und nun Jesus als erstem, der gestorben war, ganz neues Leben schenkt, nachdem er uns Menschen zum Leben auf der Erde geschaffen hat: diese Freude lässt sich nicht einsperren oder aussperren. 

Denn dass Jesus eben nicht nur wundersam in das irdische Leben zurückkehrt, sondern in ganz neuer Weise bei Gott lebt, hat auch für uns Wege zu Gott und mit Gott eröffnet, die über alle Grenzen hinausführen. Gerade in unseren Erfahrungen von Leid, Schmerz, Einsamkeit und Trauer gibt uns dieses Lebenswerk Gottes die Kraft, genau all dem zu widersprechen. So sehr uns diese Erfahrungen gerade nah und fern bedrücken, so sehr dürfen wir uns im Glauben sagen lassen: Gott hat dem eine Grenze gesetzt. Auch unser Leiden hat ein Ende. Jeder Schmerz hat ein Ende. Die Pandemie wird ein Ende haben. Sogar alle Trauer wird ein Ende haben. Gottes Ziel ist seine gemeinsame Freude mit uns für immer. Das steckt in dem, dass er am Ostermorgen Jesus zum Leben erweckt hat. 

 

Deshalb wehren wir uns dagegen, wenn immer wieder behauptet wird, Ostern sei in diesem Jahr „überschattet“ oder gar „verdorben“. Ja, das mag für manche weltlichen Osterbräuche gelten, aber nicht für die christliche Botschaft unseres Festes. Denn kein Krieg, keine Vertreibung, auch keine Krankheit und auch keine Epidemie kann das Ereignis von Ostern unwirklich werden lassen, die Botschaft von Ostern in den Schatten stellen oder gar verderben. Wenn das so wäre, dann hätte das nämlich in jedem Jahr der Weltgeschichte so sein müssen, denn Krieg geführt und gestorben, vor Angst gezittert, gelitten und getrauert wird – Gott sei‘s geklagt – leider an jedem Tag irgendwo auf diesem Erdball. Gerade Ostern aber ist doch das Fest, an dem die Opfer der Kriege und Vertreibungen, die Kranken, die Leidenden und Trauernden, mit Recht gegen das, was sie bedrückt, protestieren. Ja, wir Christenleute sind, wie Christoph Blumhardt d. J. es unübertroffen gesagt hat, „Protestleute gegen den Tod“. Dieser Protest hat die Unterstützung von höchster Stelle, nämlich von Gott. 

 

Deshalb ist auch die Rede davon, die Botschaft von Ostern sei „überschattet“, ein falsches Bild. Denn damit ein Schatten auf etwas fällt, muss ja Licht von oben auf einen Gegenstand fallen, der größer ist. Was kleiner ist und hinter, unterhalb des Gegenstandes liegt, gerät in den Schatten. Mit dieser Redeweise werden also Krieg und Krankheit, Tod und Trauer so groß gemacht, dass sie einen Schatten nach unten werfen, auf ein Osterfest und seine Botschaft, das demgegenüber klein und entsprechend im Finstern liegend gedacht ist. Das können wir so nicht gelten lassen.  Denn etwas Größeres als die Botschaft von Ostern gibt es nicht: dass Gott in Jesus Christus sogar den Tod für uns besiegt hat, dass er unser Leben für immer will, ohne Schmerz, ohne Leid und ohne erneutes Sterben. Ostern ist der Sieg Gottes über den Tod. „Der Tod ist groß“ mögen wir mit dem Dichter Rainer Maria Rilke zurecht empfinden – aber Gottes Lebenskraft, die sich in der Auferweckung Jesu bewiesen hat, ist größer. 

 

Deshalb kann das Leiden in dieser Welt und gerade auch die jetzige furchtbare Krankheitswelle in der Tat alle weltlichen Feste verdunkeln, auch unsere persönlichen Feiern wie Hochzeiten, Geburtstagsfeste oder Jubiläen. Aber Ostern: das dürfen und können wir nie ausfallen lassen. Nicht wegen unserer persönlichen Freude, sondern gerade wegen der Ermordeten, Kriegsopfer, Geflüchteten, Vertriebenen, Erkrankten, Verstorbenen: denn mit Ostern feiern wir ihre und unsere einzige Hoffnung auf wahres, neues Leben. Wenn wir Ostern nicht mehr feiern, wenn wir es von irdischen Ereignissen abhängig machen, wenn wir es „verderben“ lassen oder es im Schatten liegen lassen, dann geben wir für uns und für sie diese Hoffnung auf. 

 

Deshalb danken wir Ihnen allen, die auch in diesem Jahr mit uns Ostern feiern, auf welche neue und andere, sehr phantasievolle Weise auch immer. Vieles mag uns fehlen: dennoch leuchtet die Botschaft der Evangelien vom neuen Leben durch den Tod hindurch, ohne Schatten, unverdorben. Dazu helfen Sie alle, wenn Sie auf Ihre Weise durch Beten und Singen, mit Aktionen oder stillem Mitfeiern ein Zeichen zum Fest der Auferstehung setzen.

So wünschen wir Ihnen und uns allen, dass wir die Osterfreude über das neue Leben von Gott gerade nicht aussperren oder in irgendeinen Winkel unseres Herzens einsperren, sondern dass wir in dieser Freude trotz allem zuversichtlich leben.  

Mit dem vertrauten Osterruf „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“ grüßen wir Sie und Euch alle ganz herzlich und freuen uns auf ein hoffentlich nicht zu fernes Wiedersehen, 

                      

Ihre / Eure    Dekan Ralf Drescher und Schuldekan Dr. Harry Jungbauer 


Gottesdienst über das Hausmikrophon

Es ist das Mikrophon im Büro des Heimleiters im Altenhilfezentrum im Wiesengrund, täglich für wichtige Ansagen an die Hausbewohner und die Pflegegruppen genutzt.

 

Doch in Corona-Zeiten ist alles ein wenig anders. Die Seelsorger dürfen keine Besuche mehr machen, und die Gottesdienste im Haus müssen auch ausfallen. Da kommt man doch auf neue kreative Gedanken. Den Ostergottesdienst im Wiesengrund hielt Pfarrer Bernhard Richter als Hausseelsorger über die Mikrophonanlage des Heimleiter Stefan Geist, und so war für die Heimbewohner wenigstens mal wieder die Stimme ihres Pfarrers zu hören. Auf den Stationen haben sie jedenfalls gelauscht und den Gottesdienst mitfeiern können. Auch in anderen Heimen ist dies derzeit möglich. So hält Pfarrerin Caroline Bender jeden Dienstag ihre Andacht im Samariterstift über das Hausmikrophon. Not macht erfinderisch, auch in Corona Zeiten.

 

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter beim Ostergottesdienst im Wiesengrund

 


Die Aalener Tafel öffnet wieder

Am gestrigen Mittwoch gab es in und vor dem Kocherladen nur zufriedene Gesichter.

Die Kunden freuten sich, dass nach über zwei Wochen Schließung endlich wieder die Tür zur Aalener Tafel geöffnet wurde. Die Mitarbeiterschaft unter Leitung von Gerhard Vietz hatten endlich wieder genug Ware, und auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes zeigten sich zufrieden, dass die Regeln des Abstandes und des begrenzten Einlasses eingehalten wurden.

„Es hat mich sehr bewegt, wie vielen Menschen die Schließung unserer Einrichtung Sorge gemacht hat.“, sagt Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel am gestrigen Vormittag vor dem Laden. Angefangen hatte alles mit einem Anruf von Karl Kurz, Kreiskämmerer und derzeitiger Lions-Präsident. Er hat eine Lebensmittelspende von 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nach der Veröffentlichung dieser Spende folgten weitere Persönlichkeiten mit zum Teil großen Spendenbeträgen, aber Richter dankt auch den vielen, die kleine Beträge für die Tafel gespendet haben. „So haben wir ein großes Angebot an Lebensmitteln, die wir alle an unsere Kunden weiterschenken“ so der Vorsitzende. Am heutigen Donnerstag wird noch einmal von 10 bis 12 Uhr geöffnet sein, und ab nächster Woche immer mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr. Auch gibt es nach Ostern weiterhin Pakete und kassiert wird nicht.

Zu tiefem Dank verpflichtet sieht sich Richter auch gegenüber dem Team um Projektleiter Vietz, die in kürzester Zeit die Ware geholt und Pakete gerichtet hätten.

Wenn auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten und unter anderen Bedingungen, aber die Aalener Tafel kann auch in Zukunft ihrem Auftrag gerecht werden. „Die Schwachen der Gesellschaft sind nicht vergessen“, so der Pfarrer. Und darauf kommt es in diesen Tagen an.


Große Spende der Familie Lingel - der Tafelladen kann wieder öffnen

Bild von Oliver Giers
Bild von Oliver Giers

Die Familie Lingel ist bekannt für Ihr großartiges Engagement für Mosambik. Vater Siegfried ist der Honorargeneralkonsul. Doch seine Söhne sagten zu ihm am Sonntag: jetzt müssen wir auch mal etwas für Aalen tun. Und so kamen sie drauf, der Aalener Tafel eine große Lebensmittelspende zukommen zu lassen.  Siegfried Lingel, Klaus Lingel (Aalener Immobiliengesellschaft), Andreas Lingel (Vermessungsbüro Lingel) und Dr. Markus Lingel (Merkur Privatbank) haben zusammen 7.100 Euro gespendet. Siegfried Lingel übergab den symbolischen Scheck in dieser Woche bei Omega Sorg dem Vorsitzenden der Aalener Tafel e.V., Pfarrer Bernhard Richter. Dieser zeigte sich schwer  beeindruckt von dieser familiären Aktion und zutiefst dankbar. „So wird deutlich, dass wir die Schwachen unserer Gesellschaft nicht vergessen“ und dankte zugleich dem Lions-Club Ostalb, dessen Präsident, Kreiskämmerer Karl Kurz, die Initiative für eine große Spende gab, der nun andere wie die Familie Lingel folgen.

Richter kündigte eine Öffnung des Ladens auch nach Ostern an zwei Vormittagen an; mittwochs und freitags 10 bis 12 Uhr.

Es werden Pakete verteilt und nicht kassiert.


Hoffnung für Osteuropa - Opferaufruf

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter. Das Gottesdienstopfer am Karfreitag fällt damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln. Wie Sie dem Faltblatt entnehmen können, unterstützt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in vielen europäischen Nachbarländern hilfreiche Projekte für Menschen in Not. Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung.

Um dem Ausfall des Gottesdienstopfers entgegenzutreten, bitten wir Sie mit dem Faltblatt „Hoffnung für Osteuropa“ oder online über die Internetseite „www.diakonie-wuerttemberg.de" Ihre Spende abzugeben.

 

 

„Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa! Herzlichen Dank für Ihre Gaben.

Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof


Die 25. Ausgabe von Ökumene aktuell (April 2020) ist fertig

Die 25. Ausgabe von Ökumene aktuell ist fertig und kann online gelesen oder als PDF heruntergeladen werden. Sie wird in den nächsten Tagen in der SchwäPo als Beilage erscheinen. 


Friedensgebet zuhause

Wir laden herzlich ein zum Friedensgebet am heutigen Montag um 18.10 Uhr zuhause. Da wir noch längere Zeit ohne das Treffen am Turm der Stadtkirche bleiben müssen, ist es umso wichtiger, dass wir zuhause beten. Und dabei sicher auch ganz besonders die in unsere Fürbitte einschließen, die derzeit dafür sorgen, dass wir einkaufen können, die politische Verantwortung tragen, und die in unserem Gesundheitssystem alles geben.

 

Betet ohne Unterlass!


Der neuen Gemeindebrief ist online.

Wir werden den Gemeindegliedern den Oster-Gemeindebrief nächste Woche mit der Post zustellen. Einstweilen können Sie ihn hier schon downloaden oder online lesen. (Update 30.03.2020)

 

Sie finden in dem Gemeindebrief Termine und Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Epidemie bis auf Weiteres nicht stattfinden können. Wir informieren Sie, wenn sich daran etwas ändert.

 

Besuche Sie auch das Gemeindebrief-Archiv, wo Sie die Gemeindebriefe der letzten Jahre downloaden können.


Zum Gemeindeleben - in Zeiten des Corona-Virus

Das Coronavirus breitet sich aus – und mit ihm täglich neue Meldungen, Handlungsanweisungen und Ratschläge. Das gilt auch für uns als Kirchengemeinde Aalen.

Wie sich unser Gemeindeleben in Zeiten des Corona-Virus gestalten wird, können Sie hier online lesen oder als PDF-Datei herunterladen.

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Wie sich unser Gemeindeleben in Zeiten des Corona-Virus gestalten wird.
Zum Gemeindeleben - in Zeiten des Corona
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Andacht vom Friedensgebet vor der Stadtkirche am Montag, 16.3.2020

Liebe Schwestern und Brüder,

es ist der dritte Montag im Monat und es ist die Zeit, da wir uns regelmäßig zum Friedensgebet vor der Stadtkirche treffen. Aber heute ist irgendwie alles anders. Corona hat unser Leben verändert. Ängste gehen um, Sorgen und Zweifel bleiben nicht aus, Gottesdienste werden abgesagt. Gemeindehäuser geschlossen. Nichts ist mehr so, wie es war.

Und da ist es doch gut, dass wir uns heute Abend hier treffen. Wir werden zwar mehr Abstand halten, aber-im übertragenen Sinne- müssen wir enger zusammenrücken.

Und wir Christen dürfen in einer solchen Situation noch einmal von einer anderen Kraft leben und zehren, einer Kraft, die nicht aus uns selbst kommt, und die wir uns auch nicht erarbeiten müssen, sondern die uns geschenkt wird und aller Not und allen Ängsten noch einmal eine anderen Halt gibt.

Im 1.Timotheusbrief 1.7 heißt es:

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

In einer meiner ersten Beerdigungsansprachen musste ich genau über diesen Text predigen. Es war der Denkspruch des 17-jährigen, der mit dem Moped tödlich verunglückt war. 1984 war dieser Vers Jahreslosung, und irgendwie hat mich dieser Satz nie losgelassen. Dieser Zuspruch eines Geistes, der nicht auf Verzagtheit setzt, sondern auf Kraft, Liebe und Besonnenheit. Vielleicht brauchen wir das in diesen Tagen ganz besonders, diese Besonnenheit, die uns nicht verantwortungslos und gleichgültig werden lässt, aber auch nicht panisch und hysterisch. Ich bin mir sicher, die entscheidenden Kräfte werden die der Besonnenheit sein. Und vielleicht wird das auch für unseren Glauben eine ganz große Chance, unser Gottvertrauen zu bewähren und - so gut es geht - auch gelassen zu bleiben.

Möge er unsere Gedanken leiten, dieser Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit und mögen wir in so mancher bedrohlichen Situation auf diesen Geist vertrauen, der uns tröstet, Halt schenkt, und unserem Leben noch einmal ein ganz anderes Fundament verleiht.

 

Wie es weitergeht, wer kann es schon genau sagen. Aber ich denke in diesen Tagen auch oft an Dietrich Bonhoeffer, der so viel Tröstliches aus seiner Gefängniszelle formuliert hat. Vor 75 Jahren, am Silvester 1944 hat er es im Brief an seine Verlobte und an seine Eltern in wunderschöne Verse gebracht, an die wir uns jetzt halten dürfen:

 

"Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

 

Bleibt gesund und behütet, und geborgen von Gottes guten Mächten. Amen.

 

                                        Pfarrer Bernhard Richter

 

Friedensgebet vor der Stadtkirche am Montag, 16.3.2020

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Es war das monatliche Friedensgebet vor dem Turm der Stadtkirche, und doch war es an diesem Montag ganz anders. Durch das Coronavirus mussten alle Gottesdienste abgesagt werden. „Wir müssen mehr Abstand halten, aber - im übertragenen Sinne - könnten wir auch enger zusammenrücken“ sagte Pfarrer Bernhard Richter am Beginn des Gebetes. Aus aktuellem Anlass wurden die Fürbitten des Lutherischen Weltbundes zur Coronakrise vorgetragen. Pfarrer Bernhard Richter stellte in seiner kurzen Ansprache ein Wort aus 1. Thimotheusbrief 1.7 in den Mittelpunkt: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe, und der Besonnenheit. In allen Stimmen der Verzagten dieser Tage brauche es einen Geist, der dem etwas entgegensetzt, Gelassenheit, Zuversicht und Gottvertrauen.

Das nächste Friedensgebet findet am kommenden Montag, 23.3. wieder um 18.10 Uhr vor dem Turm der Stadtkirche statt. 


Neue Bilder für die Klinikkapelle

Die Klinikseelsorge am Ostalb-Klinikum in Aalen freut sich über zwei neue Kunstwerke in der Klinikkapelle: die Tafelbilder „Die Samariterin am Jakobsbrunnen“ und „Nikodemus bei Jesus“ des Pfarrers und Malers Nikolaus Stark. Diese sind im Rahmen eines aus gegebenem Anlass kleinen, aber nichtsdestoweniger feierlichen ökumenischen Gottesdienstes am 15. März feierlich enthüllt worden. Pfarrer Stark hielt dabei selbst die Ansprache, in der er vielfältig auf die Werke Bezug nahm. Als zusätzliche „Anknüpfungspunkte für Spiritualität“ laden sie Besucher und Beter fortan zum Betrachten und Meditieren, ja zum Sich-Einlassen auf die Wirklichkeit des Glaubens ein.

Stark betonte, dass es weniger darum gehe, was auf den Bildern zu sehen sei, als vielmehr darum, was sich durch sie und die sie illustrierenden biblischen Begebenheiten ausspreche. Das Wesentliche des Glaubens verwirkliche sich nicht im Sehen und Verstehen, sondern im Aufschauen und im Vertrauen, im Beten „in Geist und Wahrheit“ (Joh 4, 23) sowie im tatsächlichen Tun des Guten. Stellvertretend für die Gemeinden bedankten sich Pastoralreferentin Fritscher und Pfarrer Langfeldt bei Pfarrer Stark, bei der Pfarrer Nikolaus-Stark-Stiftung sowie bei der Klinikleitung für die Bilder. Die Seelsorger werteten das aktive Interesse der Klinikverantwortlichen an der Ausgestaltung der Kapelle dabei nicht zuletzt auch als ein Zeichen der guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Seelsorge und Klinikleitung.



Diakonieverband Ostalb feiert 75-jähriges Jubiläum

Den Menschen und dem Leben zugewandt - Der Diakonieverband Ostalb feiert sein 75-jähriges Jubiläum der Diakonischen Bezirksstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd

Mit einem Festgottesdienst feierte am 8. März 2020 der Diakonieverband Ostalb in der Stadtkirche Aalen den Auftakt des 75-jährigen Bestehens der beiden Diakonischen Bezirksstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Dekan Ralf Drescher freute sich bei dem durch Posaunenchor und  Kirchenmusikdirektor Thomas Haller festlich umrahmten Gottesdienst über zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft und das damit verbundene Zeichen der Wertschätzung der diakonischen Arbeit der evangelischen Kirchenbezirke Aalen und Schwäbisch Gmünd. 

In seiner Predigt kam der gebürtige Aalener Oberkirchenrat Dieter Kaufmann auf die Gründungszeit der Bezirksstellen zu sprechen. Die Mitarbeitenden der Diakonie hätten damals Menschen in großen Notzeiten mit praktischer und materieller Hilfe zur Seite gestanden und ihnen so Zugang zum Leben ermöglicht. Unter anderen Vorzeichen sei dies heute noch der Auftrag und Ziel christlicher Nächstenliebe. 

In den anschließenden kurzweiligen Grußworten überbrachte die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz den Gruß und Dank von Landesbischof Dr. July und zeigte sich von der den Menschen zugewandten diakonischen Arbeit in Aalen und Schwäbisch Gmünd beeindruckt.

Landrat Klaus Pavel hob im Namen des Landkreises und der Kommunen die besondere Bedeutung der Diakonie im gesamten sozialen Netzwerk im Ostalbkreis hervor und dankte für die „großartige Leistung des Diakonieverbandes“. 

Markus Mengemann, Regionalleiter der Caritas Ost Württemberg, erwähnte die vielen gemeinsamen ökumenischen Projekte. Er wünsche sich auch in Zukunft eine gute ökumenische Kooperation.

Die Geschäftsführerin des Diakonieverbandes Sylvia Caspari bedankte sich abschließend bei ihrem „tollen Mitarbeiterteam“ und lud zum anschließenden Stehempfang mit Geburtstagstorte und Begegnung ein. 


90 Sekunden für Jesus - 90 Minuten für den Fussball

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Ob die Europameisterschaft im Juni wirklich stattfindet, ist ja aus heutiger Sicht noch gar nicht vorhersehbar, aber wenn - dann rüsten sich die Kirchen in Aalen in diesen Tagen schon für eine Übertragung im Evang. Gemeindehaus. Die Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen (AAC) hat sich erstmals zur Vorbereitung getroffen, um die Rahmenbedingungen für eine Übertragung der Spiele mit deutscher Beteiligung zu ermöglichen. Im großen Saal des Gemeindehauses wird an der Leinwand der Ball bei Spielen der deutschen Fussball-Nationalmannschaft rollen. Immer eine Viertel Stunde vor Spielbeginn gibt es einen missionarischen Impuls, ehe dann die Übertragung mit den Nationalhymnen beginnt, frei nach dem Motto: 90 Sekunden für Jesus - 90 Minuten für den Fußball. Gedacht ist auch an ein Catering mit Snacks und alkoholfreien Getränken. Alkoholfrei ist ein wichtiges Stichwort, worauf die Verantwortlichen sehr Wert legen wollen, damit Eltern auch sorgenfrei ihre Kinder schicken können. Beteiligt sind der CVJM, die Apis, Hoffnung für alle, die Baptisten und die Evang. Kirchengemeinde.

Die Spiele der Vorrunde stehen schon fest: Dienstag, 16. Juni 21 Uhr, Samstag, 20. Juni 18 Uhr und Mittwoch, 24. Juni 21 Uhr.

Natürlich hoffen die Veranstalter, dass die Deutschen bis ins Finale kommen, und sie so auch am 12.7. übertragen werden, aber klar ist auch, dass mit dem Ausscheiden von Jogis Jungs auch die Übertragungen zu Ende sind. Doch zunächst hoffen alle, dass die EM auch wirklich stattfindet und viele ins Gemeindehaus kommen, getreu dem Motto: Machet die Türen auf und lasset die Kicker zu uns kommen!

 

Unser Bild zeigt die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen mit Pfarrer Bernhard Richter mit den Flaggen der teilnehmenden Länder beim ersten Vorbereitungstreffen.


Der Freundeskreis für Wohnsitzlose e.V. hat einen neuen Vorsitzenden

Der Freundeskreis für Wohnsitzlose e.V. hielt in dieser Woche seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt. Pfarrer Bernhard Richter wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt, und tritt damit die Nachfolge von Diakon Ottmar Ackermann an, der im Mai vergangenen Jahres verstorben war. Er hatte den Freundeskreis 1997 ins Leben gerufen und seit 2005 als Vorsitzender geführt. 2.Vorsitzender wurde Diakon Michael Junge, als Kassiererin und als Schriftführerin wurden Bärbel King und Gudrun Fichtinger bestätigt. Kassenprüfer sind Christoph Rohlik und Pascal Vetter. Bernhard Richter will den Verein auch in Zukunft zu einer wichtigen Stimme machen für Menschen, die selbst oft keine Lobby haben. 


Hochzeit am Schalttag

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Alle 28 Jahre fällt der Schalttag auf einen Samstag, und in diesem Jahr war es wieder soweit. Pfarrer Bernhard Richter traute in der Johanneskirche Christian Elser und Sina Heugel. Sie hatten sich ganz bewusst für diesen Tag entschieden. Und sich auch lange darauf vorbereitet. Es gab mehrere Besprechungen, auch wie die Kirchliche Trauung ablaufen sollte und was dazu gehört. Am Samstag war es dann soweit. Die Johanneskirche war gefüllt mit Verwandten und Freunden, Christa Hagmüller, Gesang, und Markus Piringer an der Orgel sorgten für die festliche musikalische Ausgestaltung des Festgottesdienstes.

Im übrigen gibt es wieder viel mehr kirchliche Hochzeiten als noch vor fünf oder zehn Jahren. Ein positiver Trend, wie Pfarrer Bernhard Richter am Rande der Hochzeit am Schalttag feststellte.


Claus Albrecht beschenkt den Tafelladen

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Der Inhaber des Kleiderhauses Saturn, Claus Albrecht, feierte in diesen Wochen seinen 70. Geburtstag. Er verzichtete auf Geschenke und bat um Spenden für die Aalener Tafel. Zusammen mit seiner Frau Ingrid besuchte er nun die Tafel und brachte einen Scheck von 3.700,- Euro, den er dem Vorsitzenden, Pfarrer Bernhard Richter, und dem Projektleiter Gerhard Vietz überbrachte. "In diesen Tagen, in denen so viele schreckliche Dinge passieren, freut man sich um so mehr über eine so positive Nachricht" sagte Richter in seinen Dankesworten.  Die Aalener Tafel sorgt seit 21 Jahren dafür, dass Menschen ohne und mit geringem Einkommen eine günstige Einkaufsmöglichkeit haben, ist aber auf Spenden angewiesen.

Unser Bild zeigt von l.n.r.  Hannelore Melcher vom Vorstand, Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter, Claus und Ingrid Albrecht, und Projektleiter Gerhard Vietz bei der Scheckübergabe im Tafelladen.

 


Ökumenischer Jugendkreuzweg - „Dem Leiden nicht aus dem Wege gehen“

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Es war bereits das fünfte Mal, dass Konfirmanden und Firmlinge sich am gestrigen Freitag in Aalen auf den Weg machten, um in ökumenischer Verbundenheit an verschiedenen Stationen inne-zuhalten und den Ökumenischen Kreuzweg zu gehen.

„Heute wollen wir Menschen in unseren Blick und in unser Gebet aufnehmen, die es aktuell nicht leicht haben und leiden“, so Pfarrerin Caroline Bender bei der Eröffnung in der Johanneskirche.

Auf dem gemeinsamen Weg sei viel Zeit, sich Gedanken zu machen: „Wo habe ich es schwer? Wo hat es ein anderer durch mich schwer? Wie lässt sich so etwas aushalten? Und wo werde ich es los? Was hat Jesus Christus damit zu tun? Und ich?“

Nächste Station war das Mahnmal an der Schillerhöhe. Dort erinnerte Pfarrer Bernhard Richter an die vielen Gefallenen und Opfer des Krieges, die namentlich genannt werden. Mit der Bibelstelle aus Johannes 20: „Friede sei mit Euch“ mahnte Richter die jungen Menschen, selbst Botschafter des Friedens zu werden. Mit dem einander zugesprochenen Friedensgruß zogen alle miteinander weiter zur dritten Station: dem Job-Center in der Hopfenstraße. Dort las Pastoralassistent Hans-Christian Richter das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, und machte dabei die Wertigkeit des Menschen und des Lebens zum Thema: Letzte Station des Kreuzweges, der eigentlich aus vierzehn Stationen besteht, war die Kapelle des Ostalbklinikums. Dort werde noch einmal in besonderer Weise deutlich, wie Krankheit und Leiden ein Teil unseres Lebens seien, so Jugendreferent Martin Kronberger. Am Ende des Weges stand den Konfirmanden und Firmlingen klar vor Augen, dass wir dem Leiden auf dieser Welt nicht aus dem Weg gehen können. Es ist mitten unter uns.


Verabschiedung des alten und Einsetzung des neuen Kirchengemeinderates am 9.2.2020

Die beiden KGR-Vorsitzenden Thomas Hiesinger (links) und Dekan Ralf Drescher (rechts) verabschieden die KGR-Mitglieder, die aufhören mit großem Dank für ihren enormen Einsatz.

 

Auf dem Bild: Sylke Gamisch, Dorothea Heym-Hahn, Dr. Kristina Feldmann, Susanne Fiedler.

Auf dem Bild fehlen: Dr. Rainer Wiese und Kai Elser.

Am Sonntag, 9. Februar 2020 wurde in der Stadtkirche Aalen der scheidende Kirchengemeinderat entpflichtet und mit herzlichem Dank für das große Engagement verabschiedet.

Die zwölf Mitglieder des neuen KGR-Gremiums wurden von Dekan Ralf Drescher begrüßt und für die sechs Jahre dauernde Legislatur verpflichtet. Sie wurden in einem festlichen Abendmahls-Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Dabei wirkte die Aalener Kantorei mit KMD Thomas Haller & Markus Piringer und die gesamte Pfarrerschaft mit.




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