Palmsonntag (05.04.2020) - Ein Gottesdienst für Zuhause


Hoffnung für Osteuropa - Opferaufruf

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter. Das Gottesdienstopfer am Karfreitag fällt damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln. Wie Sie dem Faltblatt entnehmen können, unterstützt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in vielen europäischen Nachbarländern hilfreiche Projekte für Menschen in Not. Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung.

Um dem Ausfall des Gottesdienstopfers entgegenzutreten, bitten wir Sie mit dem Faltblatt „Hoffnung für Osteuropa“ oder online über die Internetseite „www.diakonie-wuerttemberg.de" Ihre Spende abzugeben.

 

 

„Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa! Herzlichen Dank für Ihre Gaben.

Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof


Die 25. Ausgabe von Ökumene aktuell (April 2020) ist fertig

Die 25. Ausgabe von Ökumene aktuell ist fertig und kann online gelesen oder als PDF heruntergeladen werden. Sie wird in den nächsten Tagen in der SchwäPo als Beilage erscheinen. 


Friedensgebet zuhause

Wir laden herzlich ein zum Friedensgebet am heutigen Montag um 18.10 Uhr zuhause. Da wir noch längere Zeit ohne das Treffen am Turm der Stadtkirche bleiben müssen, ist es umso wichtiger, dass wir zuhause beten. Und dabei sicher auch ganz besonders die in unsere Fürbitte einschließen, die derzeit dafür sorgen, dass wir einkaufen können, die politische Verantwortung tragen, und die in unserem Gesundheitssystem alles geben.

 

Betet ohne Unterlass!


Der neuen Gemeindebrief ist online.

Wir werden den Gemeindegliedern den Oster-Gemeindebrief nächste Woche mit der Post zustellen. Einstweilen können Sie ihn hier schon downloaden oder online lesen. (Update 30.03.2020)

 

Sie finden in dem Gemeindebrief Termine und Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Epidemie bis auf Weiteres nicht stattfinden können. Wir informieren Sie, wenn sich daran etwas ändert.

 

Besuche Sie auch das Gemeindebrief-Archiv, wo Sie die Gemeindebriefe der letzten Jahre downloaden können.


Zum Gemeindeleben - in Zeiten des Corona-Virus

Das Coronavirus breitet sich aus – und mit ihm täglich neue Meldungen, Handlungsanweisungen und Ratschläge. Das gilt auch für uns als Kirchengemeinde Aalen.

Wie sich unser Gemeindeleben in Zeiten des Corona-Virus gestalten wird, können Sie hier online lesen oder als PDF-Datei herunterladen.

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Wie sich unser Gemeindeleben in Zeiten des Corona-Virus gestalten wird.
Zum Gemeindeleben - in Zeiten des Corona
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Andacht vom Friedensgebet vor der Stadtkirche am Montag, 16.3.2020

Liebe Schwestern und Brüder,

es ist der dritte Montag im Monat und es ist die Zeit, da wir uns regelmäßig zum Friedensgebet vor der Stadtkirche treffen. Aber heute ist irgendwie alles anders. Corona hat unser Leben verändert. Ängste gehen um, Sorgen und Zweifel bleiben nicht aus, Gottesdienste werden abgesagt. Gemeindehäuser geschlossen. Nichts ist mehr so, wie es war.

Und da ist es doch gut, dass wir uns heute Abend hier treffen. Wir werden zwar mehr Abstand halten, aber-im übertragenen Sinne- müssen wir enger zusammenrücken.

Und wir Christen dürfen in einer solchen Situation noch einmal von einer anderen Kraft leben und zehren, einer Kraft, die nicht aus uns selbst kommt, und die wir uns auch nicht erarbeiten müssen, sondern die uns geschenkt wird und aller Not und allen Ängsten noch einmal eine anderen Halt gibt.

Im 1.Timotheusbrief 1.7 heißt es:

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

In einer meiner ersten Beerdigungsansprachen musste ich genau über diesen Text predigen. Es war der Denkspruch des 17-jährigen, der mit dem Moped tödlich verunglückt war. 1984 war dieser Vers Jahreslosung, und irgendwie hat mich dieser Satz nie losgelassen. Dieser Zuspruch eines Geistes, der nicht auf Verzagtheit setzt, sondern auf Kraft, Liebe und Besonnenheit. Vielleicht brauchen wir das in diesen Tagen ganz besonders, diese Besonnenheit, die uns nicht verantwortungslos und gleichgültig werden lässt, aber auch nicht panisch und hysterisch. Ich bin mir sicher, die entscheidenden Kräfte werden die der Besonnenheit sein. Und vielleicht wird das auch für unseren Glauben eine ganz große Chance, unser Gottvertrauen zu bewähren und - so gut es geht - auch gelassen zu bleiben.

Möge er unsere Gedanken leiten, dieser Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit und mögen wir in so mancher bedrohlichen Situation auf diesen Geist vertrauen, der uns tröstet, Halt schenkt, und unserem Leben noch einmal ein ganz anderes Fundament verleiht.

 

Wie es weitergeht, wer kann es schon genau sagen. Aber ich denke in diesen Tagen auch oft an Dietrich Bonhoeffer, der so viel Tröstliches aus seiner Gefängniszelle formuliert hat. Vor 75 Jahren, am Silvester 1944 hat er es im Brief an seine Verlobte und an seine Eltern in wunderschöne Verse gebracht, an die wir uns jetzt halten dürfen:

 

"Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

 

Bleibt gesund und behütet, und geborgen von Gottes guten Mächten. Amen.

 

                                        Pfarrer Bernhard Richter

 

Friedensgebet vor der Stadtkirche am Montag, 16.3.2020

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Es war das monatliche Friedensgebet vor dem Turm der Stadtkirche, und doch war es an diesem Montag ganz anders. Durch das Coronavirus mussten alle Gottesdienste abgesagt werden. „Wir müssen mehr Abstand halten, aber - im übertragenen Sinne - könnten wir auch enger zusammenrücken“ sagte Pfarrer Bernhard Richter am Beginn des Gebetes. Aus aktuellem Anlass wurden die Fürbitten des Lutherischen Weltbundes zur Coronakrise vorgetragen. Pfarrer Bernhard Richter stellte in seiner kurzen Ansprache ein Wort aus 1. Thimotheusbrief 1.7 in den Mittelpunkt: Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe, und der Besonnenheit. In allen Stimmen der Verzagten dieser Tage brauche es einen Geist, der dem etwas entgegensetzt, Gelassenheit, Zuversicht und Gottvertrauen.

Das nächste Friedensgebet findet am kommenden Montag, 23.3. wieder um 18.10 Uhr vor dem Turm der Stadtkirche statt. 


Neue Bilder für die Klinikkapelle

Die Klinikseelsorge am Ostalb-Klinikum in Aalen freut sich über zwei neue Kunstwerke in der Klinikkapelle: die Tafelbilder „Die Samariterin am Jakobsbrunnen“ und „Nikodemus bei Jesus“ des Pfarrers und Malers Nikolaus Stark. Diese sind im Rahmen eines aus gegebenem Anlass kleinen, aber nichtsdestoweniger feierlichen ökumenischen Gottesdienstes am 15. März feierlich enthüllt worden. Pfarrer Stark hielt dabei selbst die Ansprache, in der er vielfältig auf die Werke Bezug nahm. Als zusätzliche „Anknüpfungspunkte für Spiritualität“ laden sie Besucher und Beter fortan zum Betrachten und Meditieren, ja zum Sich-Einlassen auf die Wirklichkeit des Glaubens ein.

Stark betonte, dass es weniger darum gehe, was auf den Bildern zu sehen sei, als vielmehr darum, was sich durch sie und die sie illustrierenden biblischen Begebenheiten ausspreche. Das Wesentliche des Glaubens verwirkliche sich nicht im Sehen und Verstehen, sondern im Aufschauen und im Vertrauen, im Beten „in Geist und Wahrheit“ (Joh 4, 23) sowie im tatsächlichen Tun des Guten. Stellvertretend für die Gemeinden bedankten sich Pastoralreferentin Fritscher und Pfarrer Langfeldt bei Pfarrer Stark, bei der Pfarrer Nikolaus-Stark-Stiftung sowie bei der Klinikleitung für die Bilder. Die Seelsorger werteten das aktive Interesse der Klinikverantwortlichen an der Ausgestaltung der Kapelle dabei nicht zuletzt auch als ein Zeichen der guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Seelsorge und Klinikleitung.



Diakonieverband Ostalb feiert 75-jähriges Jubiläum

Den Menschen und dem Leben zugewandt - Der Diakonieverband Ostalb feiert sein 75-jähriges Jubiläum der Diakonischen Bezirksstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd

Mit einem Festgottesdienst feierte am 8. März 2020 der Diakonieverband Ostalb in der Stadtkirche Aalen den Auftakt des 75-jährigen Bestehens der beiden Diakonischen Bezirksstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Dekan Ralf Drescher freute sich bei dem durch Posaunenchor und  Kirchenmusikdirektor Thomas Haller festlich umrahmten Gottesdienst über zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft und das damit verbundene Zeichen der Wertschätzung der diakonischen Arbeit der evangelischen Kirchenbezirke Aalen und Schwäbisch Gmünd. 

In seiner Predigt kam der gebürtige Aalener Oberkirchenrat Dieter Kaufmann auf die Gründungszeit der Bezirksstellen zu sprechen. Die Mitarbeitenden der Diakonie hätten damals Menschen in großen Notzeiten mit praktischer und materieller Hilfe zur Seite gestanden und ihnen so Zugang zum Leben ermöglicht. Unter anderen Vorzeichen sei dies heute noch der Auftrag und Ziel christlicher Nächstenliebe. 

In den anschließenden kurzweiligen Grußworten überbrachte die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz den Gruß und Dank von Landesbischof Dr. July und zeigte sich von der den Menschen zugewandten diakonischen Arbeit in Aalen und Schwäbisch Gmünd beeindruckt.

Landrat Klaus Pavel hob im Namen des Landkreises und der Kommunen die besondere Bedeutung der Diakonie im gesamten sozialen Netzwerk im Ostalbkreis hervor und dankte für die „großartige Leistung des Diakonieverbandes“. 

Markus Mengemann, Regionalleiter der Caritas Ost Württemberg, erwähnte die vielen gemeinsamen ökumenischen Projekte. Er wünsche sich auch in Zukunft eine gute ökumenische Kooperation.

Die Geschäftsführerin des Diakonieverbandes Sylvia Caspari bedankte sich abschließend bei ihrem „tollen Mitarbeiterteam“ und lud zum anschließenden Stehempfang mit Geburtstagstorte und Begegnung ein. 


90 Sekunden für Jesus - 90 Minuten für den Fussball

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Ob die Europameisterschaft im Juni wirklich stattfindet, ist ja aus heutiger Sicht noch gar nicht vorhersehbar, aber wenn - dann rüsten sich die Kirchen in Aalen in diesen Tagen schon für eine Übertragung im Evang. Gemeindehaus. Die Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen (AAC) hat sich erstmals zur Vorbereitung getroffen, um die Rahmenbedingungen für eine Übertragung der Spiele mit deutscher Beteiligung zu ermöglichen. Im großen Saal des Gemeindehauses wird an der Leinwand der Ball bei Spielen der deutschen Fussball-Nationalmannschaft rollen. Immer eine Viertel Stunde vor Spielbeginn gibt es einen missionarischen Impuls, ehe dann die Übertragung mit den Nationalhymnen beginnt, frei nach dem Motto: 90 Sekunden für Jesus - 90 Minuten für den Fußball. Gedacht ist auch an ein Catering mit Snacks und alkoholfreien Getränken. Alkoholfrei ist ein wichtiges Stichwort, worauf die Verantwortlichen sehr Wert legen wollen, damit Eltern auch sorgenfrei ihre Kinder schicken können. Beteiligt sind der CVJM, die Apis, Hoffnung für alle, die Baptisten und die Evang. Kirchengemeinde.

Die Spiele der Vorrunde stehen schon fest: Dienstag, 16. Juni 21 Uhr, Samstag, 20. Juni 18 Uhr und Mittwoch, 24. Juni 21 Uhr.

Natürlich hoffen die Veranstalter, dass die Deutschen bis ins Finale kommen, und sie so auch am 12.7. übertragen werden, aber klar ist auch, dass mit dem Ausscheiden von Jogis Jungs auch die Übertragungen zu Ende sind. Doch zunächst hoffen alle, dass die EM auch wirklich stattfindet und viele ins Gemeindehaus kommen, getreu dem Motto: Machet die Türen auf und lasset die Kicker zu uns kommen!

 

Unser Bild zeigt die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen mit Pfarrer Bernhard Richter mit den Flaggen der teilnehmenden Länder beim ersten Vorbereitungstreffen.


Der Freundeskreis für Wohnsitzlose e.V. hat einen neuen Vorsitzenden

Der Freundeskreis für Wohnsitzlose e.V. hielt in dieser Woche seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt. Pfarrer Bernhard Richter wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt, und tritt damit die Nachfolge von Diakon Ottmar Ackermann an, der im Mai vergangenen Jahres verstorben war. Er hatte den Freundeskreis 1997 ins Leben gerufen und seit 2005 als Vorsitzender geführt. 2.Vorsitzender wurde Diakon Michael Junge, als Kassiererin und als Schriftführerin wurden Bärbel King und Gudrun Fichtinger bestätigt. Kassenprüfer sind Christoph Rohlik und Pascal Vetter. Bernhard Richter will den Verein auch in Zukunft zu einer wichtigen Stimme machen für Menschen, die selbst oft keine Lobby haben. 


Hochzeit am Schalttag

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Alle 28 Jahre fällt der Schalttag auf einen Samstag, und in diesem Jahr war es wieder soweit. Pfarrer Bernhard Richter traute in der Johanneskirche Christian Elser und Sina Heugel. Sie hatten sich ganz bewusst für diesen Tag entschieden. Und sich auch lange darauf vorbereitet. Es gab mehrere Besprechungen, auch wie die Kirchliche Trauung ablaufen sollte und was dazu gehört. Am Samstag war es dann soweit. Die Johanneskirche war gefüllt mit Verwandten und Freunden, Christa Hagmüller, Gesang, und Markus Piringer an der Orgel sorgten für die festliche musikalische Ausgestaltung des Festgottesdienstes.

Im übrigen gibt es wieder viel mehr kirchliche Hochzeiten als noch vor fünf oder zehn Jahren. Ein positiver Trend, wie Pfarrer Bernhard Richter am Rande der Hochzeit am Schalttag feststellte.


Claus Albrecht beschenkt den Tafelladen

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Der Inhaber des Kleiderhauses Saturn, Claus Albrecht, feierte in diesen Wochen seinen 70. Geburtstag. Er verzichtete auf Geschenke und bat um Spenden für die Aalener Tafel. Zusammen mit seiner Frau Ingrid besuchte er nun die Tafel und brachte einen Scheck von 3.700,- Euro, den er dem Vorsitzenden, Pfarrer Bernhard Richter, und dem Projektleiter Gerhard Vietz überbrachte. "In diesen Tagen, in denen so viele schreckliche Dinge passieren, freut man sich um so mehr über eine so positive Nachricht" sagte Richter in seinen Dankesworten.  Die Aalener Tafel sorgt seit 21 Jahren dafür, dass Menschen ohne und mit geringem Einkommen eine günstige Einkaufsmöglichkeit haben, ist aber auf Spenden angewiesen.

Unser Bild zeigt von l.n.r.  Hannelore Melcher vom Vorstand, Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter, Claus und Ingrid Albrecht, und Projektleiter Gerhard Vietz bei der Scheckübergabe im Tafelladen.

 


Ökumenischer Jugendkreuzweg - „Dem Leiden nicht aus dem Wege gehen“

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Es war bereits das fünfte Mal, dass Konfirmanden und Firmlinge sich am gestrigen Freitag in Aalen auf den Weg machten, um in ökumenischer Verbundenheit an verschiedenen Stationen inne-zuhalten und den Ökumenischen Kreuzweg zu gehen.

„Heute wollen wir Menschen in unseren Blick und in unser Gebet aufnehmen, die es aktuell nicht leicht haben und leiden“, so Pfarrerin Caroline Bender bei der Eröffnung in der Johanneskirche.

Auf dem gemeinsamen Weg sei viel Zeit, sich Gedanken zu machen: „Wo habe ich es schwer? Wo hat es ein anderer durch mich schwer? Wie lässt sich so etwas aushalten? Und wo werde ich es los? Was hat Jesus Christus damit zu tun? Und ich?“

Nächste Station war das Mahnmal an der Schillerhöhe. Dort erinnerte Pfarrer Bernhard Richter an die vielen Gefallenen und Opfer des Krieges, die namentlich genannt werden. Mit der Bibelstelle aus Johannes 20: „Friede sei mit Euch“ mahnte Richter die jungen Menschen, selbst Botschafter des Friedens zu werden. Mit dem einander zugesprochenen Friedensgruß zogen alle miteinander weiter zur dritten Station: dem Job-Center in der Hopfenstraße. Dort las Pastoralassistent Hans-Christian Richter das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, und machte dabei die Wertigkeit des Menschen und des Lebens zum Thema: Letzte Station des Kreuzweges, der eigentlich aus vierzehn Stationen besteht, war die Kapelle des Ostalbklinikums. Dort werde noch einmal in besonderer Weise deutlich, wie Krankheit und Leiden ein Teil unseres Lebens seien, so Jugendreferent Martin Kronberger. Am Ende des Weges stand den Konfirmanden und Firmlingen klar vor Augen, dass wir dem Leiden auf dieser Welt nicht aus dem Weg gehen können. Es ist mitten unter uns.


Verabschiedung des alten und Einsetzung des neuen Kirchengemeinderates am 9.2.2020

Die beiden KGR-Vorsitzenden Thomas Hiesinger (links) und Dekan Ralf Drescher (rechts) verabschieden die KGR-Mitglieder, die aufhören mit großem Dank für ihren enormen Einsatz.

 

Auf dem Bild: Sylke Gamisch, Dorothea Heym-Hahn, Dr. Kristina Feldmann, Susanne Fiedler.

Auf dem Bild fehlen: Dr. Rainer Wiese und Kai Elser.

Am Sonntag, 9. Februar 2020 wurde in der Stadtkirche Aalen der scheidende Kirchengemeinderat entpflichtet und mit herzlichem Dank für das große Engagement verabschiedet.

Die zwölf Mitglieder des neuen KGR-Gremiums wurden von Dekan Ralf Drescher begrüßt und für die sechs Jahre dauernde Legislatur verpflichtet. Sie wurden in einem festlichen Abendmahls-Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Dabei wirkte die Aalener Kantorei mit KMD Thomas Haller & Markus Piringer und die gesamte Pfarrerschaft mit.



Konfi 3-Gottesdienst und Verabschiedung von Pfarrer Marco Frey


Pfarrer Freys Abschied nach 13 Jahren Aalen

Am Sonntag, 26. Januar wird Pfarrer Marco Frey in Aalen verabschiedet. 

Seit 2006 war er Pfarrer an der Markuskirche, seit 2018 heißt diese Pfarrstelle Stadtkirche-West.

 

Die Verabschiedung beginnt mit einem Konfi 3-Gottesdienst um 10 Uhr im Gemeindehaus. Die Entpflichtung von seinen Aufgaben hier in Aalen nimmt Dekan Ralf Drescher vor. Anschließend gibt es einen Ständerling, Beiträge und Grußworte. Alle sind dazu herzlich eingeladen.

 

Am 1. Februar 2020 tritt Pfarrer Frey die Pfarrstelle in Oberkochen an und wird am 2. Februar um 15 Uhr dort investiert. 



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