1200 Masken für die Aalener Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Eine etwas andere Spende konnte Pfarrer Bernard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel gestern entgegennehmen. Kein Scheck, keine Lebensmittelspende, dafür aber 1200 FFP2 -Masken für die Mitarbeiter und Kunden der Aalener Tafel. Während die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten noch über die Maskenpflicht verhandelten, brachte Jochen Schittenhelm von Ostalb Med aus Essingen diese Spende, über die sich der Vorsitzende sehr gefreut hat. Richter sprach auch vom Schutz der Mitarbeiter und Kunden, die in diesen Tagen durch das Tragen gerade dieser Masken immer wichtiger geworden sei und notwendig bleibt. Unser Bild zeigt Jochen Schittenhelm (rechts) und Pfarrer Bernhard Richter (links) bei der Übergabe der Masken vor dem Tafelladen in der Bahnhofstraße. 


Ein Jahr Stele am Waldfriedhof

Mit einer kleinen Gedenkfeier auf dem Aalener Waldfriedhof wurde am 13. 1. des ersten Jahrestages der Stele für Wohnsitzlose am anonymen Gräberfeld gedacht. „Um uns zu erinnern“ ist in Buchstaben in die von der Firma Haschka gestiftete Stele eingraviert. So sprach Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender des Freundeskreises für Wohnsitzlose als einem wichtigen Zeichen für eine würdige Erinnerungskultur.

„Wohnsitzloses Leben behält auch im Tod seine Würde“ so Richter, der zugleich viele Namen verstorbener Wohnsitzloser in Erinnerung rief. Wolfgang Lohner von der Caritas erinnerte an die Verstorbenen des vergangen Jahres und Diakon Junge sprach Gebet und Segen. Am Schluss gingen die Teilnehmer auch zum Grab vom früheren Vorsitzenden Ottmar Ackermann und dem Freundeskreismitglied Dieter Benesch.


Der Aalener Wochenmarkt spendet an den Kocherladen

Auch die Marktbeschicker des Aalener Wochenmarktes haben an den Kocherladen gedacht!

Vielen Dank der ganzen Marktfamilie! Vielen Dank an Ulrich Prott für die Organisation!

Der Vorstand und die Kunden der Aalener Tafel sind tief beeindruckt von dieser solidarischen Aktion!


 

 

Krippenspiel in Peter & Paul

 

am Heiligen Abend 2020


Tsunami-Gedenken am 2. Weihnachtstag

Am zweiten Weihnachtstag wurde in der Stadtkirche traditionell der Tsunami Gedenktag mit Pfarrer Bernhard Richter begangen. So wurde auch heuer an den 26.12.2004 erinnert, als die große Flutkatastrophe über Südostasien hereinbrach. Die Tamilen besuchten auch in diesem Jahr den Gedenkgottesdienst. Die Lesung gab es daher nicht nur auf deutsch, sondern auch auf tamilisch, ebenso wie die Fürbitten. Am Schluss des Gottesdienstes versammelten sich die Tamilen vor dem Altar zu einem stillen Gedenken. Dabei erinnerte Pfarrer Bernhard Richter an die Schrecken der Tsunami-Katastrophe vor 16 Jahren, als rund 230 000 Menschen ihr Leben lassen mussten und 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean obdachlos wurden. T. Vyramuthu dankte im Namen der Tamilen für die Möglichkeit, in jedem Jahr in der Stadtkirche ihrer verstorbenen Angehörigen in Sri Lanka zu gedenken.


Gottesdienst an Heiligabend im Hof des Gemeindehauses

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Was machen die Evangelischen in Aalen an Heiligabend und Weihnachten 2020?

(Gottesdienste im Freien, in Gebäuden, daheim und online)

 

  


Erfreulicher Besuch beim Aalener Kocherladen

Kurz vor Weihnachten stattete OSR-Metallrecycling aus Unterkochen dem Aalener Kocherladen einen erfreulichen Besuch ab. Sie brachten nämlich einen Scheck mit 500.- Euro für die Bedürftigen der Tafel mit. Die Idee ist den jungen Unternehmern kurz nach der Firmengründung gekommen, als sie an der Ampel standen und die großen Schlangen vor dem Aalener Kocherladen sahen. Schon damals beschlossen Sebastian Alvensleben und Tobias Doneit, bei Gelegenheit an die Aalener Tafel zu denken. Auch wurde für die Kunden eine Spendenbox: „Schrott gegen Hunger“ aufgestellt. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel und Projektleiter Gerhard Vietz dankten ganz herzlich für die Spende und berichteten von 110 neuen Berechtigungskarten, die seit der Pandemie ausgestellt wurden. Es sei deshalb auch in Zukunft wichtig, dass es günstige Einkaufsmöglichkeiten für Bedürftige gebe. 

Daher brauche die Tafel ganz dringend Spenden.

Auf dem Bild von links nach rechts: Geschäftsführer Tobias Doneit, Pfarrer Bernhard Richter, Gerhard Vietz und Geschäftsführer Sebastian Alvensleben.




Frieden bleibt ein zerbrechliches Gut

Das ganze Jahr über hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zum Friedensgebet vor der Stadtkirche eingeladen. Immer am 3. Montag eines Monates trafen sich die Christen zum Gebet für den Frieden, um 18.10 Uhr nach den Chorälen der Turmbläser. In der Passionszeit und im Advent an jedem Montag. „Es ist wichtiger denn je, dass wir für den Frieden beten“, betonte Pfarrer Bernhard Richter. Ein Psalm, das Versöhnungsgebet von Coventry und Fürbitten gehören stets zur Liturgie des Gebetes. Weihnachten ist das Fest des Friedens, denn es wird der Friedfürst geboren, von dem es in der Bibel heißt: er ist unser Friede. Doch Friede, so Richter, ist kein Selbstläufer, es gelte, stets neu für den Frieden zu beten, aber dann auch gestärkt und gekräftigt im Alltag alles menschenmögliche für den Frieden zu tun. Denn Jesus beauftragt uns, als Boten des Friedens auf dieser Welt zu wirken. Und darauf wird es auch im neuen Jahr ankommen, auf jeden einzelnen, denn Frieden bleibe ein zerbrechliches Gut. An diesem Friedensgebet nahmen auch Christen aus Sudan und Georgien teil.

Richter schloss mit dem Friedensgebet des Franz von Assisi: Herr mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens.

Info: Nächstes Friedensgebet am Montag, 18. Januar um 18.10 Uhr vor dem Turm der Stadtkirche. 


Lebendiger Adventskalender online


Dekan Ralf Drescher im Amt bestätigt

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Dekan Ralf Drescher  wurde am Freitag, den 18.12.2020  "sehr eindeutig und einmütig" für eine zweite Amtszeit als Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Aalen und Pfarrer auf der Pfarrstelle Aalen-Stadtkirche-Mitte I gewählt. Die Wahl musste aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens im Wege der Briefwahl durchgeführt werden. „Ich bin von diesem Ergebnis überwältigt und bedanke mich für das große Vertrauen“, sagte Ralf Drescher am Freitagabend nach seiner Wiederwahl. Wir freuen uns auf die weitere gute und zielgerichtete Zusammenarbeit in Aalen und im Kirchenbezirk mit Dekan Ralf Drescher und wünschen ihm Gottes Begleitung und reichen Segen bei all seinem Tun.

 

Heinz Schmidt und Thomas Hiesinger

Die Vorsitzenden des Besetzungsgremiums


275 Weihnachtspäckchen für die Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

In dieser Woche hat es in der Balletschule von  Jacqueline Martius-Lüdeking in der Alten Heidenheimer Strass in Aalen einen besonderen Termin gegeben. 70 SchülerInnen haben insgesamt 1550.- Euro gesammelt. Und von diesem Geld wurden für alle einkaufsberechtigten Haushalte der Aalener Tafel 

Geschenktüten gepackt. Projektleiter Gerhard Vietz und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V zeigten sich begeistert von dieser Idee, den Bedürftigen ein kleines Geschenk zukommen zu lassen und dankten den Initiatoren für die Idee und deren Umsetzung.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Gerhard Vietz, Pfarrer Bernhard Richter und Jacqueline Martius-Lüdeking bei der Geschenkübergabe in den Räumen der Balletschule. 

Statt Karten eine Spende für die Tafel

Foto: Stadt Aalen
Foto: Stadt Aalen

Auch in diesem Jahr verzichteten OB Thilo Rentschler und seine Dezernenten Wolfgang Steidle und Karl-Heinz Ehrmann auf die Versendung von Weihnachtskarten. Dafür bekam die Aalener Tafel eine Spende von 2 000.- Euro, die vor dem Dienstzimmer des Stadtoberhauptes übergeben wurde. Die Tafel wird allen Einkaufs-berechtigten mit diesem Geld ein Päckchen Waschpulver schenken, was in jedem Haushalt dringend gebraucht wird. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V. dankte dem Oberbürgermeister für diese Idee und dass die Tafel diese Spende erhalten habe.

(Bericht auf aalen.de)

Unser Bild zeigt  OB Thilo Rentschler, Pfarrer Bernhard Richter, Projektleiter Gerhard Vietz und Kassiererin Ursula Hubel bei der Spendenübergabe im Aalener Rathaus




Frieden überwindet Grenzen - Licht aus Bethlehem auch in Aalen angekommen

Es hat eine lange Tradition über fast zwei Jahrzehnte, dass das Friedenslicht aus Bethlehem mit einer ökumenischen Feier am Bahnhof in Aalen begrüßt wird. In diesem Jahr wurde coronabedingt  die Feier abgekürzt und nicht auf Gleis eins, sondern auf dem Bahnhofsvorplatz abgehalten, um die Abstandsregeln einhalten zu können. Auch herrschte Maskenpflicht und gesungen wurde ebenfalls nicht. Dennoch freute sich Pfarrer Bernhard Richter in seiner Begrüßung, dass in Pandemiezeiten solche religiösen Veranstaltungen möglich seien. „Denn das Licht aus Bethlehem ist in diesen Tagen ein wichtiges Hoffnungszeichen und überwindet Grenzen. Und bringt die Friedensbotschaft in die Häuser auch unserer Stadt“. Konfirmanden lasen biblische Lichtspuren und Pastoralassistent Hans-Christian Richter las die mit Firmlingen vorbereiteten Fürbitten. Pastor Rainer Zimmerschitt rief die Besucher auf, das Licht mitzunehmen und weiterzugeben. Dieses Licht überwinde Grenzen, die wir uns so oft im Leben und auf der Welt setzen. Am Ende der kurzen Feier waren alle eingeladen, das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen, um so das Licht der Hoffnung auch ganz nahe bei sich zu haben. Ein Horn-Trio sorgte für festliche Musik auf dem Bahnhofsvorplatz bei dieser berührenden Feier.


Ankommen im Advent - Der Krippe Platz im Leben geben

Am Freitag, den 11.12.2020,  fand auf dem Sprizenhausplatz eine Andacht mit Pfarrer Bernhard Richter statt. Nach dem festlichen Auftakt des Posaunenensembles unter Leitung von Wolfgang Böttiger ging Pfarrer Richter auf die Krippe ein, die es in fast jedem Haushalt gibt. Auch er erinnere sich noch genau, wie in seiner Kindheit die Krippe aufgestellt wurde, immer am Christbaum. Doch nach dem Umbau der Wohnung war alles anders, und die Krippe fand keinen Platz mehr. Überall störte sie. Richter stellte den rund fünfzig Besuchern die Frage, wie es denn bei uns im Leben aussieht. Hat Jesus Platz in unserem Leben, sind wir nicht mit so viel anderem beschäftigt, das uns bewegt und umtreibt, das uns Sorge und Angst bereitet? Und dann haben wir für Fragen des Glaubens keine Zeit mehr, hat Jesus keinen  Platz mehr. Richter sah in diesem coronageprägten Advent die ganz große Chance, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich an Weihnachten wichtig ist, das Kind in der Krippe, Jesus der Retter und Erlöser der Welt. Dafür müsste es im Leben der Menschen und in der ganzen Welt eigentlich Platz geben. Hildegard Diemer aus Ellenberg zeichnet für die Krippe verantwortlich, die am Spritzenhausplatz aufgebaut ist. In fünf Tagen hat sie diese angefertigt. Mit dem festlichen Choral „Tochter Zion“ endete die stimmungsvolle Andacht auf dem Spritzenhausplatz.


Glocken der Markuskirche wurden der Katholischen Kirchengemeinde Salvator übergeben

Am Freitag, den 11.12.2020, wurden in einem feierlichen Akt der Glocken der Markuskirche der Katholischen Kirchengemeinde Salvator übergeben. Helmut Erhardt von der katholischen Kirche berichtete vom erfolgreichen Weg der Idee bis hin zur Übergabe. Dekan Ralf Drescher freute sich, dass die Glocken auch weiterhin im Hüttfeld zu hören sind und mit einem Augenzwinkern meinte er, dass nun, wenn die Glocken im Turm der Heiligkreuzkirche erklingen, auch die Evangelische Kirche im ökumenischen Geist mit dabei ist. Er unterzeichnete anschließend mit Pfarrer Wolfgang Sedlmeier die Schenkungsurkunde. Weil der Einbau der Glocken über Spenden finanziert werden muss, bat der katholische Geistliche um Spenden. Daraufhin hat ihm spontan die anwesende Evangelische Pfarrerschaft 100 Euro übergeben, soviel wie in den Geldbörsen eben war. Pfr. Marco Frey, ehemaliger Pfarrer an der Markuskirche, betete für die Menschen im Hüttfeld, die Kirchen und die Stadt, Pfr. Bernhard Richter und Pfr. Wolfang Sedlmeier beschlossen den feierlichen Akt nach dem gemeinsam gesungenen „Lobe den Herren“ mit dem Segen. Im Anschluss wurden die Glocken durch einen Kranwagen aus dem Turm geholt und verladen. Bis zum Einbau in Heilig Kreuz werden sie sichtbar im dortigen Kirchenraum verwahrt. 


Das Licht einer Kerze (2. Advent)

Aufgenommen von der Musikgruppe des Gottesdienst am Kocher

Turn into Christmas

Aufgenommen von der Musikgruppe des Gottesdienst am Kocher



Menschenrechte nicht mit Füßen treten -  Internationaler Tag der Menschenrechte

Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Am Donnerstag, den 10. Dez. 2020, kamen etwas mehr als Zwanzig Personen zur Mahnwache am Marktbrunnen zusammen. 

Die Evang. Kirchengemeinde, der Freundeskreis Asyl und die Ortsgruppe von Amnesty International hatten am Internationalen Tag der Menschenrechte aufgerufen, der Missachtung dieser Rechte in der ganzen Welt ein mahnendes Gedenken entgegenzusetzen. Pfarrer Bernhard Richter sprach dann auch von den winterlichen Temperaturen, die einen frieren lassen. „Genauso aber friert es mich, wenn ich daran denke, an wie vielen Orten in der Welt Menschenrechte mit Füßen getreten werden,“ so der Stadtkirchenpfarrer. Er finde es zunehmend beschämend, so Richter, wenn er an die Frauen und Männer in Belarus und anderswo denke, die unter größtem Risiko für Leib und Leben auf die Straße gehen und in Deutschland demonstrierten Querdenker, weil sie Nasen-und Mundschutz als Freiheitsberaubung ansehen würden. Er habe auch kein Verständnis, wenn sogar vor dem Privathaus des Landrats solche Querdenker aufziehen. „Wir sollten froh und dankbar sein für unsere Demokratie und die Rechte, die so selbstverständlich dazugehören“ sagte Richter unter dem Beifall der Kundgebungsteilnehmer. Christian Müller von Amnesty International stellte die Briefmarathonaktion vor und T. Vyramuthu sprach als Tamile von den Menschenrechtsverletzungen in seiner Heimat Sri Lanka und dankte für die Aktion an diesem Tag in Aalen. Am Schluss der Mahnwache rief Pfarrer Richter zu einer Schweigeminute für alle Opfer der Menschenrechtsverletzungen auf, ehe die Turmbläser die Mahnwache mit einem adventlichen Choral beendeten. 


Verabschiedung Lydia Munk

Sie war fast auf den Tag 20 Jahre Pfarramstssekretärin im Gemeindebüro der Evang. Kirchengemeinde Aalen angestellt: Lydia Munk

Am Sonntag, dem 6.12.2020, wurde sie von Dekan Ralf Drescher, der Aalener Pfarrerschaft und der Kirchengemeinde verabschiedet. Ein fruchtiges Herz mit der Aufschrift „Danke für 20 Jahre“ und 20 rote Rosen wurden ihr als symbolisches Geschenk mit auf den Weg gegeben. Dekan Ralf Drescher sprach von Lydia Munk als der eigentliche  Chefin im Büro, und zwar im besten Sinne. Und betonte auch ihre stets allen zugewandtes und fröhliches Gemüt. Thomas Hiesinger sprach als Vorsitzender im Namen des Kirchengemeinderates den Dank für zwei Jahrzehnte geleistete Arbeit aus. Pfarrer Bernhard Richter lies die zwei Jahrzehnte Revue passieren und sprach von der „guten Seele“ des Büros. Nichts konnte Lydia Munk aus der Ruhe bringen, wenn sie am Telefon war, die Haustür klingelte und von den Pfarrern auch noch jemand was wollte. Stets habe sie Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt. Spontan stimmte Richter einen Rap an unter dem Motto: Munk-Munk-20 Jahre Munk. Die Schola unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller und das Bläserensemble „Luft nach oben“ übernahmen den festlich musikalischen Teil des Gottesdienstes.

 

Unser Bild zeigt Lydia Munk und Dekan Ralf Drescher mit den Kolleginnen aus dem Büro und den Aalener Pfarrerinnen und Pfarrer.


Kauf eins mehr - Jubiläumsaktion im E-Center

Die Aktion: „Kauf eins mehr“ fand am Wochenende zum 30. Mal im E-Center im Hasennest statt. Dabei geht es darum, dass die Kunden zu ihrem Einkauf ein oder mehre Artikel zusätzlich kaufen und dem Kocherladen zur Verfügung zu stellen.

 

So gelang es Karin Haas, Elvira Ruf, Silke Stanienda, Resi Fürst, Velina Sarova, Birgit Auchter, Anneliese Steinacker, Markus Kling und Christian Metzler fast 100 Kisten im Gesamtwert von mehreren tausend Euro für die Tafel zu sammeln. Projektleiter Gerhard Vietz und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Tafel dankten den Spendern und den Ehrenamtlichen, die am Freitag und Samstag im Kassenbereich des E-Centers diese Aktion durchführten. Auch galt der Dank an Petra Heine als Marktleiterin, dass diese Aktion nun schon zum 30. Male durchgeführt werden kann.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Marktleiterin Petra Heine, Birgit Auchter,Projektleiter Gerhard Vietz, Velina Sarova, Anneliese Steinacker und Christian Metzler bei der Aktion „Kauf eins mehr“ am Wochenende im E-Center im Hasennest.


Ankommen im Advent - Adventsandachten mitten in der Stadt

Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Die Evang. Kirchengemeinde Aalen lädt in dieser Adventszeit zu Andachten und Gottesdiensten ein unter der Überschrift: Ankommen im Advent.  Den Anfang machte Pfarrer Bernhard Richter am Dienstagabend vor dem Turm der Stadtkirche. Da nicht gesungen werden darf, spielten BläserInnen des Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Böttiger adventliche Choräle.

In einer Zeit, in der man eigentlich keinen Besuch empfangen sollte, erwarten die Christen einen anderen Besuch, so Pfarrer Bernhard Richter in seinem kurzen Impuls. Ein Besuch, der nicht nur auf eine Tasse Tee oder einen kurzen Plausch bleiben möchte: Gott wird Mensch und wünscht sich einen dauerhaften Platz im Leben der Menschen. Es wird daher die Frage seine, ob wir uns auf diesen Besuch freuen oder ob er Ungelegen kommt.

Stimmungsvoll wurden Teelichter zu einem Kreuz gestellt, Zeichen dafür, dass der Besuch mit Namen Jesus nicht nur Zustimmung, sondern auch Ablehnung erfahren habe. Mit einem gemeinsamen Gebet und dem Segen endete die kleine Andacht vor der Stadtkirche und die Posaunen schmetterten den Choral „Tochter Zion“ weit hörbar in der Stadt.

Info: die nächste Andacht findet am 3.12. um 17 Uhr im Hof des Samariterstiftes statt, eine weitere am Freitag, 4.12. um 17 Uhr auf dem Spritzenhausplatz an der Krippe der Ellenberger Künstlerin Hildegard Diemer.


1500.- Euro für die Aalener Tafel

Seit 21 Jahren sorgt die Aalener Tafel in der Bahnhofstr. 55 für eine breit gefächtertes Lebensmittelangebot für Menschen ohne oder mit geringem Einkommen. Sie ist dabei auf Spenden angewiesen und hat in dieser Woche von der Kanzlei FNB in Aalen eine Spende in Höhe von 1500.- Euro erhalten. Die Kanzlei macht seit vielen Jahren im Auftrag der Tafel die Personalangelegenheiten. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender und Gerhard Vietz als Projektleiter freuten sich sehr über diese großzügige Spende. So kann die Tafel gerade auch in der Adventszeit den vielen Hilfsbedürftigen mit Einkaufsberechtigung helfen.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Gerhard Vietz, Dr. Karl  Franke, Kassiererin Ursula Hubel, Hermann Britsch und Henning Necker.


Den Advent anders erleben

Es ist seit vielen Jahren gute ökumenische Tradition, dass die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Gemeinden in Aalen den Advent gemeinsam eröffnen. Und so zogen Pastor Rainer Zimmerschitt, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel und Pfarrer Bernhard Richter mit ihren Ökumene-Kerzen von verschiedenen Eingängen in die Salvatorkirche ein, trafen sich in der Mitte und entzündeten die Kerzen am Altar an der Osterkerze. Und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel zündete als Hausherr die erste Kerze am von Odilia Sproll gefertigten Adventskranz an.

In seiner Predigt sprach Stadtkirchenpfarrer Richter von den vielen Erwartungen, die Menschen ans Leben haben. Und die vielleicht in diesen Tagen und Wochen noch größer geworden sind. „Wir dürfen uns nichts vormachen, in diesem Advent und zu Weihnachten werden wir auf eine ganze Menge verzichten müssen, auf Weihnachtsfeiern, auf Märkte und Glühwein und Punsch, aber auf das Wichtigste werden wir nicht verzichten müssen, und das ist das Kommen Gottes in diese Welt.“

Damals hätte es auch große Erwartungen an den Gottessohn gegeben, und dann sei alles ganz anders gekommen: armselig im Stall geboren, zum Flüchtlingskind geworden, auf einem Esel nach Jerusalem eingezogen, am Kreuz gestorben, aber auch auferstanden und dem Tod den Stachel entrissen. Richter dankte am Beginn eines neuen Kirchenjahres auch für die vielen ökumenischen Errungenschaften, die wie selbstverständlich in Aalen praktiziert würden, und sprach dennoch die Erwartung aus, sich auf Erreichtem nicht auszuruhen, sondern sich von Gott immer wieder neu be-geist-ern zulassen.

Pastor Rainer Zimmerschitt lud die Gemeinde zum Fürbittengebet ein. Nach vorne kommen, eine Kerze entzünden und eine Fürbitte formulieren, ehe alle miteinander ins Vaterunser einstimmten. Eine Schola unter Leitung von Hans-Peter Haas und Konrad Bader an der Orgel sorgten für die festliche musikalische Ausgestaltung dieses Adventsbeginns.


Mit Abstand und Maske - aber mit vielen Orangen

In jedem Jahr am Samstag vor dem Ersten Advent werden auf dem Aalener Wochenmarkt fair gehandelte Orangen für einen guten Zweck verkauft. In diesem Jahr kommt der Erlös des Verkaufs Kindern und Jugendlichen in Rumänien zugute, die in den Dörfern der Karpaten niemals eine Schulbildung erhalten könnten, wenn sie nicht in den Klöstern der Städte internatsähnlich untergebracht werden würden.

Schon am frühen Samstag morgen waren Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter mit den Konfirmanden auf dem Wochenmarkt und bauten ihren Stand vor dem Café Podium auf. Beim Verkauf erhielten die Jugendlichen prominente Unterstützung. Als erster war Landrat Dr. Joachim Bläse zur Stelle, bald darauf kamen Oberbürgermeister Thilo Rentschler und MdB Roderich Kiesewetter, später auch MdB Leni Breymaier. Für 1.- Euro gab es eine Orange, aber auch manches gute Wort der politischen Prominenz an die Marktbesucher.

Alexander Blümel, der die Orangenaktion im Jugendwerk in Aalen verantwortet, machte auch einen Besuch am Marktstand und bedankte sich bei den Konfirmanden und der Prominenz für die Aktion. Als zur Mittagszeit alle Orangen verkauft waren, konnten mit großer Freude festgestellt werden, dass an diesem Vormittag 1513 Euro für die Kinder und Jugendlichen in Rumänien zusammengekommen waren.


Klinikkapelle - Ein Ort der Anbetung

Wie eine Oase der Stille, des Ruhigwerdens und der Geborgenheit fühlt sich die Kapelle im Ostalb-Klinikum an. Mitten zwischen Krankheit und Angst strömt sie freundlich ihre Atmosphäre aus, ganz unaufdringlich in der Kunst des Ellwanger Bildhauers Rudolf Kurz. Jetzt gibt es einen weiteren, neuen Platz der Anbetung in der Kapelle: eine Christus-Ikone. 

„Es ist ein Platz, der zum Beten einlädt“, sagt Pfarrer Jan Langfeldt beim Gottesdienst am Christkönigssonntag. Diesen Sonntag hatten sich die Klinikseelsorger zur Segnung des neuen Gebetsplatzes ausgesucht, weil die Ikone das Christus-Pantokrator-Motiv zeigt  - Gott der Allmächtige. Auf der Ikone wird aus dem Buch der Offenbarung zitiert: „ER ist der Erste, der Letzte und der Kommende“. Etwas sehr Tröstendes gehe davon aus, interpretiert Pfarrer Langfeldt. Die Segnung erfolgte im Gottesdienst durch Diakon Thomas Bieg.

Auch Klinikseelsorgerin Karin Fritscher freut sich sehr, dass es nun diesen Platz in der Klinikkapelle gibt. „Unterhalb der Ikone haben wir nun elektrische Lichter installiert, die von Betenden angeschaltet werden können“, führt Karin Fritscher aus. Schon längere Zeit wollten die Klinikseelsorger dieses Projekt umsetzen. Denn: „Die Menschen haben das Bedürfnis etwas zu tun und können spüren, dass mit dem Licht ihr Gebet weitergetragen wird. Das Anzünden einer Kerze ist das äußerliche Zeichen des Gebetes“. Schließlich, so die Klinikseelsorgerin weiter, hätten Menschen nicht nur einen Geist, sondern auch einen Körper. „Deshalb ist das Tun so wichtig“.

Wie gut dieses Weitertragen einer Bitte, einer Sorge und auch des Dankes für die Menschen ist, die in die Klinikkapelle kommen, zeigt das rege genutzte Fürbitt-Buch, das neben der Ikone steht. Und wenn die Klinikseelsorger einmal in der Woche, am Donnerstagnachmittag, direkt in der Kapelle vor Ort sind und zum Gespräch oder auch zum gemeinsamen Schweigen und Aushalten einladen, dann wird klar, wie umtriebig es ein paar Schritte weiter, draußen im Flur, zugeht. 

Das Eintauchen in die Stille dieses Ortes lässt stärker als an einem anderen spüren: Es tut gut zu wissen, dass es Einen gibt, der uns hält. Damit diese schwere Zeit der Krankheit nicht alleine getragen werden muss.


Dekan dankt Christine Krauth für 30 Jahre Prädikantinnendienst

Am 15. November 2020 beging Christine Krauth ihr 30 jähriges Jubiläum im Prädikantinnendienst unserer Landeskirche. Dekan Ralf Drescher bedankte sich persönlich - auch im Namen des Evangelischen Kirchenbezirks Aalen - für diesen großartigen und treuen Dienst und wünschte ihr alles Gute und Gottes Segen zu diesem besonderen Jubiläum. Er überbrachte Christine Krauth bei dieser Gelegenheit auch den Dank der Landeskirche mit Grüßen aus dem Landesprädikanten/innenpfarramt. Ihren  ersten Gottesdienst als Prädikantin feierte Christine Krauth am 9. April 1989 in Lauterburg. „Das war noch vor meiner offiziellen Beauftragung“, stellt Christine Krauth schmunzelnd fest. Im Frühjahr 2022 wird sie voraussichtlich ihren 500. Gottesdienst als Prädikantin feiern. Der Dienst der Prädikantinnen und Prädikanten ist ein ehrenamtlicher Predigtdienst. Ihm liegt eine zweijährige Ausbildung zugrunde. 


Eine vorbildliche Aktion - Die RSG sammelt bei ihrer Sternaktion für die Aalener Tafel

Dass eine verhältnismäßig kleine Schule Großes bewirken kann, zeigte die RSG wieder einmal bei der diesjährigen Sternaktion. Die Schülerschaft war zu freiwilligen Spenden für den „Kocherladen“ aufgerufen. Die Aalener Tafel ist für bedürftige Menschen gerade jetzt ein wichtiger Anlaufpunkt, um mit geringen finanziellen Mitteln über die Runden zu kommen. Mit ihrer Sternaktion, die von der Realschule auf dem Galgenberg nicht mehr wegzudenken ist, konnte die Schüler- und Lehrerschaft einmal mehr zeigen, was eine starke Schulgemeinschaft ausmacht. Seit 2014 organisiert die Schülermitverantwortung (SMV) jährlich die Spendensammlung, um sich solidarisch mit denjenigen zu zeigen, die es in der Gesellschaft momentan besonders hart trifft. 886 Sachspenden, die von Schokoweihnachtsmännern über Mehl bis hin zu Kaffee und Zahnbürsten reichten, konnte die RSG am Dienstag Herrn Vietz und Herrn Richter für den Tafelladen übergeben, und hofft damit ein wenig Vorweihnachtsfreude weitergeben zu können.  (A. Riedel.18.11.2020)

Das Bild zeigt die zum Stern aufgebauten Spenden, umrahmt von den Mitgliedern der SMV. Der Schülersprecher übergab im Namen der RSG die Spenden an Herrn Vietz.


Traineekurs 2020

Eigentlich ist alles wie immer im Jugendleiterkurs "Trainee". Gerade haben die Jugendlichen gelernt, wie man verständlich und interessant mit Kindern über Gott spricht. Zum Auftakt des Kursabends hatte ein Jugendlicher ein Gruppenspiel angeleitet. Jetzt, nach dem Ende, unterhalten sich noch einige Jugendliche und Mitarbeiter über die Schule. Allerdings findet all das aktuell online statt.

Immerhin gab es ein paar Gelegenheiten bis Mitte Oktober, bei denen sie sich die Jugendlichen „in echt“ kennen lernen konnten. Z.B. an ihrem Team-Tag in Aalen (siehe Bild) mit einem Stadtspiel, bei dem sie in kleinen Gruppen einen Kugelschreiber gegen etwas möglichst wertvolles tauschten, ein Pflasterbild malten und bei Fotoaufgaben kreativ waren. Beim folgenden, rasanten Stadtspiel „Handy-Gang“ war eine gute Koordination im Team der Schlüssel zum Erfolg.

Im Traineekurs lernen Jugendliche alle Grundlagen, um selbstständig oder als Mitarbeiter Kinderprogramme wie Jungschar, Kinderkirche oder Kinderfreizeiten zu betreuen. 16 Teilnehmer aus Oberkochen, Unterkochen, Unterrombach und Aalen nehmen aktuell teil. Nachdem ein großer Bestandteil des Kurses, die Ausbildungsfreizeit „Grundkurs“ des ev. Jugendwerks in den Herbstferien wegen der Pandemiesituation abgesagt werden musste, werden die Inhalte alle im Rahmen der wöchentlichen Kursabende unterrichtet.


Gedenkfeier am Mahnmal - Konfirmandenunterricht zum Volkstrauertag 2020

Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Es war ein etwas anderer Konfirmandenunterricht am gestrigen Mittwoch für die Aalener Konfirmanden, nicht im Gemeindehaus, sondern auf der Schillerhöhe am Mahnmal.

Wenige Tage vor dem Volkstrauertag begaben sich die 25 Konfirmanden mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter zum Mahnmal, um dort der Gefallenen beider Weltkriege zu gedenken, und auch an all die, die bis heute Opfer von Gewalt und Terror geworden sind.

„Frieden ist nie selbstverständlich. Um Frieden muss in allen Generationen stets neu gekämpft und gerungen werden“ begann Pfarrer Bernhard Richter die Feier. Konfirmanden entzündeten zum Gedenken Teelichter, die sich zu einem Kreuz formierten. „Kreuz ist das Zeichen er Versöhnung“ betonte Pfarrerin Caroline Bender. Ein ganz starkes Zeichen der Gedenkfeier war das über mehrere Minuten dauernde Schweigen der jungen Leute im Gedenken an all die Opfer von Krieg und Gewalt. Für die beiden Pfarrer war diese Gedenkfeier ein wichtiger Baustein ihres Unterrichtes, weil der Volkstrauertag nicht in Vergessenheit geraten darf, auch  75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht.

Unser Bild zeigt Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter am Mahnmal mit den Konfirmanden beim Entzünden der Lichter im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt.


Die Aalener Friedensdekade findet statt.

Foto:  Peter Hageneder (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Peter Hageneder (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Deutschland findet vom 08.11. bis 18.11. wieder eine Friedensdekade statt. Sie steht in diesem Jahr unter der Überschrift: Umkehr zum Frieden. Unter diesem Motto steht auch der Gottesdienst am Sonntag, 8. November um 10.00 Uhr in der Stadtkirche mit Pfarrer Bernhard Richter und Konfirmanden.

 

Die Pressemitteilung des Aalener Friedensbündnises
finden Sie hier.

 

Unser Bild zeigt die Initiatoren der Friedensdekade Jürgen Menzel, Levi Manza und Pfarrer Bernhard Richter vor der Stadtkirche, wo am Sonntag die Friedensdekade eröffnet wird.

 

 


Reformationstag 2020 in der Stadtkirche

Mit einem Festgottesdienst in der Aalener Stadtkirche feierten die Evang. Christen am Samstag das Reformationsfest. Die Glocken läuteten zur Marktzeit, doch es war nicht die wöchentliche Marktmusik, sondern die lutherische Messe, die Pfarrer Bernhard Richter in der gut besuchten Stadtkirche mit den Gläubigen feierte. Dazu gab es noch festliche Marktmusik, den es kam die Bachkantate „Gott, der Herr ist Sonn und Schild“ mit Solisten und SängerInnen der Aalener Kantorei unter Leitung von KMD Thomas Haller zur Aufführung. Pfarrer Bernhard Richter stellte seine Predigt unter das Wort aus Matthäus 10, das geprägt war von der Zusage Jesu „Fürchtet euch nicht“. Dieses Wort gibt es 365 mal in der Bibel, also für jeden Tag des Jahres einmal, und vielleicht in dieser Pandemie ein ganz besonders wichtiges Wort. Richter erinnerte an den Mut Luthers, furchtlos vor den Wormser Reichstag zu treten und nicht zu wiederrufen, sondern zu sagen: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“

Der Stadtkirchenpfarrer rief dazu auf, auch mutig für seinen Glauben einzustehen. Wenn er die mutigen Frauen in Belarus sehe, dann sei er fast beschämt, wenn Menschen hierzulande auf die Straße gehen, weil sie Mund- und Nasenschutz als Freiheitsbeschränkung sehen. Am Ende des Gottesdienstes äußerte sich Pfarrer Richter dankbar, dass es auch mit allen Einschränkungen immer noch möglich sei, jeden Sonntag Gottesdienst zu feiern.


Die Bibel mit Kindern entdecken bei der Kinderbibelwoche 2020

Jakobs Traumbilder von den Kindern der Kinderbibelwoche 2020 gibt es hier zu sehen.

 

Jakob und Esau waren das Thema der diesjährigen ökumenischen Kinderbibelwoche (KiBiWo) während der Herbstferien im ökumenischen Gemeindezentrum Peter und Paul. 43 Kinder begaben sich zusammen mit ihren 18 Betreuerinnen und Betreuern auf Entdeckungsreise, um alles Wissenswerte über das Schicksal der ungleichen Zwillinge kennenzulernen. Im Kinderbibeltheater wurden Szenen aus deren Leben nachgespielt, in anschließenden Gesprächsrunden Wissen und Verständnis kindgerecht vertieft.

Natürlich kamen der Spaß und die Freude nicht zu kurz – bei abwechslungsreichen Bewegungsliedern gerieten die Kinder in Schwung und starteten munter und hellwach in jeden neuen, spannenden Tag. In Workshops durften sich die Kinder mit Traumlandschaften, Wandersandalen, Freundschaftsbändern und Kochlöffelfiguren zauberhafte Erinnerungen an die KiBiWo selbst herstellen.

Hygienekonzept, Alltagsmasken, Händewaschen, Abstandhalten, feste Gruppen…, – all die Dinge, die dem Vorbereitungsteam noch Kopfzerbrechen bereiteten, damit wirklich alle Eltern ihre Kinder in Sicherheit wissen, taten der Lebendigkeit und dem Spaß in Peter und Paul überhaupt keinen Abbruch. Damit auch tatsächlich alle dabei sein konnten, wurden am Sonntag zum Ende der KiBiWo gleich zwei kurzweilige Abschlussgottesdienste gefeiert, bei denen Kinder, Eltern und BetreuerInnen Zeugen der Versöhnung der beiden Brüder werden konnten. Vielen Dank an das wunderbare KiBiWo Team aus jüngeren und erfahreneren Mitarbeitenden für seinen tollen Einsatz, und auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

Martin Kronberger, Jugendreferent 



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