Insgesamt haben an der von der Aalener Kirchengemeinde veranstalteten Taizèfahrt vom 13. Mai bis zum 17. Mai dieses Jahr 16 Personen teilgenommen und sind mit Begeisterung zurückgekehrt. Eine Teilnehmerin, Ariana Fixel, hat ihre Eindrücke zur diesjährigen Fahrt nach Taizé in einem Bericht zusammengefasst:
"Unabhängig davon, ob man schon einmal in Taizé war oder nicht, der Ort bleibt stets ein besonderer. Auch wenn morgens früh aufstehen nicht immer einfach ist, haben die Morgengebete wunderbar in den neuen Tag eingeleitet. Das Frühstück wie auch das Mittag- und Abendessen sind zwar sehr schlicht gehalten und doch ist immer was Neues bzw. für jeden was dabei. Die Bibeleinführungen, welche Vor- und Nachmittags stattfanden, wurden von den Brüdern stets kreativ, interessant und lebhaft gestaltet. Es hat wirklich Spaß gemacht zuzuhören und ich persönlich konnte sehr viel für meine alltägliche Beziehung zu Gott und meinen Mitmenschen mitnehmen. Danach ging es jeweils in Kleingruppen weiter. Was ich daran so toll fand, waren die abwechslungsreichen Gespräche, die entstanden sind und vor allem die verschiedenen Denkweisen und Menschen, die man etwas näher kennengelernt hat. Taizé ist ein Ort an dem man mit so vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt und lustige Interaktionen hat, die man gerne in Erinnerung behält. Was ich nach Taizé immer besonders vermisse, sind die Abende. Man konnte solange in der Kirche singen und beten wie man wollte, die Taizé-Gesänge sind wirklich so schön, dass man die Kirche gar nicht verlassen will. Und danach noch den Abend mit Freunden verbringen zu können, hat das ganze nahezu perfekt gemacht. Was Taizé für mich so besonders macht, sind eben genau die verschiedenen Arten und Weisen wie man Gott begegnet und diese Ruhe, die man dadurch bekommt. Eine Ruhe und Freude, die in unserem oft so vollgepackten und stressigen Alltag verloren geht."
Die Luft schwirrt vor vielen fröhlichen Stimmen und die Sonne steht schon warm und hoch am Himmel. Unter dem Dach des Pavillons hat sich die freikirchliche Band positioniert und mischt ihre Klänge in die Vielfalt. Noch immer strömen Menschen in den Stadtgarten. Und man hat das Gefühl, der Heilige Geist ist da und verbindet die ganze Vielfalt zu einer großen Gemeinde, gerade wie damals in Jerusalem am Pfingstmorgen.
So liest Pfarrer Sturm dann auch die Pfingstgeschichte aus Apostelgeschichte 2 und erweitert sie um Aalener Lokalkolorit. Der ökumenische Gottesdienst zu Pfingsten stand unter dem Motto „Ohne Dich wäre eine Lücke!“
Dazu wurde ein großes Puzzle zusammengesetzt – aus Pappe mit dem Bild eines Regenbogens als Friedenssymbol. Und aus vielen Menschen und Aktivitäten, was in den Fürbitten und den genannten Beispielen deutlich wurde, wo Menschen sich für andere einbringen und einsetzen. So trug jeder sein(ein) Teil dazu bei.
Pfarrer i.R. Bernhard Richter griff dies in seiner Predigt auf. Bei den Fürbitten, der Puzzleaktion und überhaupt im Gottesdienst waren Beteiligte aus der freikirchlichen Gemeinde Hoffnung für alle, der altkatholischen, römisch-katholischen, evangelisch-freikirchlichen (Baptisten), evangelisch-methodistischen und evangelisch-landeskirchlichen Gemeinde dabei. Andere Verbände, Gruppierungen und Gemeinschaften wie CVJM, Apis und Gospelhouse und Neuapostolische Kirche waren nicht alle personell vertreten, aber im Geiste verbunden.
Wenn Menschen sich zum Guten und für andere einsetzen, ist immer noch etwas von der Stimme des Evangeliums zu hören und von seiner Strahlkraft zu spüren.
Der nächste ökumenische Gottesdienst im Stadtgarten ist am Sonntag, 21. Juni um 10 Uhr mit dem Tauffest.
Herzliche Einladung!
Die Posaunenchöre sind wieder fleißig aktiv bei den Gottesdiensten im Grünen: Der Posaunenchor des CVJM Aalen zum Beispiel spielte im Schlosshof in Wasseralfingen zum Gottesdienst auf.
Die Bläserinnen und Bläser aus Unterrombach unter der Leitung von Heidrun Meiswinkel lockten mit ihren Klängen trotz kühler Witterung eine mittelgroße Gemeinde aufs Aalbäumle.
Dort hielt Pfarrerin Caroline Bender den Gottesdienst „Unter freiem Himmel“ zur Frage, wo Gott wohnt, ausgehend von der Szene im Alten Testament (1. Könige 8), wobei König Salomo bei der Einweihung des Tempels sich genau dies fragt. An Christi Himmelfahrt, wo sich für den irdischen Jesus der Himmel auftut und es in Apostelgeschichte 1 heißt, „eine Wolke nahm ihn auf“, fragen sich das vielleicht auch manche. Zu seinem Abschied segnet Jesus Christus die Gemeinde und verheißt allen „die Kraft des Heiligen Geistes“. So versuchen wir aus dieser Verheißung auch in unserer Zeit zu leben.
Die Kollekte war für die Bahnhofsmission bestimmt.
Zur Info:
Der nächste Gottesdienst auf dem Aalbäumle ist am Sonntag, 19. Juli 2026 um 11 Uhr.
Zuvor ist der nächste Gottesdienst im Grünen ökumenisch im Stadtgarten am Pfingstmontag, 25. Mai um 10 Uhr.
Ökumenisches Tauffest im Grünen ist ebenfalls im Stadtgarten am Sonntag, 21. Juni um 10 Uhr.
Herzliche Einladung!
Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes mit anschließendem Empfang im Evangelischen Gemeindehaus sind am 8. Mai die neuen Hospizdienstmitarbeitenden des Ökumenischen Hospizdienstes Aalen entsandt und für ihren Dienst gesegnet worden.
Im Auftrag des Ökumenischen Hospizdienstes Aalen begleiten die Ehrenamtlichen fortan Menschen im letzten Lebensabschnitt. Sie helfen Schwerstkranken und Sterbenden, im Rahmen des Möglichen ihren Alltag selbstbestimmt und sinnvoll zu gestalten, und bieten nicht selten auch geistlichen Beistand.
Der Entsendung vorausgegangen ist eine längere, aus mehreren umfangreichen Themenblöcken bestehende Schulung und Eignungsprüfung der Kandidaten.
Insgesamt sieben Frauen und zwei Männer machen sich nun auf, ihren anspruchsvollen und wertvollen Dienst zu tun.
Für ihr Engagement sind wir ihnen dankbar und wünschen Ihnen dafür Gottes reichen Segen!
Pfarrer Jan B. Langfeldt
Bei strahlendem Sonnenschein haben sich auch dieses Jahr wieder Christen aus Aalen und Umgebung zur Ökumenischen Pilgerwanderung am ersten Samstag im Mai aufgemacht: Von Oberkochen aus ging es durch Wald und Wiesen nach Ochsenberg und Königsbronn.
Mit Andachten an der Josefskapelle Oberkochen, in der Johanneskirche Ochsenberg und schließlich in der Klosterkirche Königsbronn sind dabei wertvolle geistliche Punkte gesetzt worden. Doch kamen die achtzehn Teilnehmer – unter ihnen auch einige neue – auch bereits von sich aus gut über Gott und die Welt ins Gespräch, tauschten Fröhliches aus und diskutierten Ernstes.
Kleinere Pausen im Grünen und eine gemeinsame Einkehr am Itzelberger See boten Gelegenheit, zu entspannen, den Blick schweifen und einfach auch die Schönheit des beginnenden Mais auf sich wirken zu lassen.
Bemerkenswert bei all dem: Bereits zum 25. Mal hat die Ökumenische Pilgerwanderung in dieser Form stattgefunden! Sie war seinerzeit von Pfarrer Quast ins Leben gerufen worden.
Gerne wollen wir, wenn möglich, auch im nächsten Jahr wieder miteinander zum Pilgerstecken greifen und uns auf den Weg mach, dann voraussichtlich schon am 24. April.
Pfarrer Jan B. Langfeldt
Bei der ersten Konfirmation unter dem Motto „Deine Hände halten mich“ wurden 10 Jugendliche aus Aalen in der Stadtkirche von Pfarrerin Caroline Bender konfirmiert. Lilly, die kleine Schwester einer Konfirmandin, wurde in diesem Festgottesdienst getauft. Auch ihr sangen die Konfis in ihrem Lied „Vergiss es nie – Du bist Du“ Gottes Zuspruch, sein einzigartiges und geliebtes Kind zu sein, zu. Außerdem gestaltete in bewährter, schöner Weise die Schola der Kantorei den Gottesdienst unter der Leitung von KMD Thomas Haller musikalisch mit.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden waren durch ihre Texte intensiv einbezogen, die sie zu Taufe und Gebet sprachen. Nach der Einsegnung wurde ihnen ihr Denkspruch feierlich überreicht und Eltern und Patinnen und Paten lasen Fürbitten. Am Vorabend hatten die beiden Pfarrerinnen Andrea Stier und Caroline Bender in der St. Johann-Kirche einen feierlichen Abendmahlsgottesdienst mit den Familien der Konfis gehalten.
Nächsten Sonntag feiern 16 Jugendliche ihr großes Fest in der Stadtkirche um 10 Uhr.
Herzliche Einladung an die ganze Gemeinde!
Das letzte Märzwochenende verbrachten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der ev. Kirchengemeinden Aalen, Unterkochen und Oberkochen auf ihrer Freizeit. Mit dem Zug ging es in die Nähe von Ravensburg. Nach einer Wanderung zur Unterkunft, einer abgelegenen Mühle, und einem stärkenden Abendessen ging es direkt weiter zum ersten Highlight: einem Besuch in der Therme mit anschließender Fackelwanderung zurück zur Mühle und einem gemeinsamen Tagesausklang.
Am Samstag-Vormittag setzten sich die Jugendlichen intensiv mit ihrem Konfirmationsspruch auseinander. Dazu erzählten ihnen die Mitarbeitenden von ihren persönlichen Glaubenserfahrungen mit ihrem eigenen Konfirmationsspruch oder ihrem eigenen geistlichen Lebensmotto. Am Ende des Vormittags hatten alle Konfirmanden ihren eigenen Spruch gefunden und ein Bild dazu gemalt. Am Nachmittag ging es wieder nach draußen: Im Hochseilgarten, auf der Riesenschaukel (siehe Bild) und beim Bogenschießen waren Mut, Geschick und gegenseitige Rücksichtsname gefragt.
Den Abschluss bildete am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst. Daneben blieb noch Zeit für Miteinander, Gespräche und Spiele, bevor es zurück nach Hause ging. Die Stimmung war durchweg sehr gut – sowohl unter den Jugendlichen als auch im Team. Eine geistliche Erfahrung war auch, dass die Regenfront genau zwischen den Outdoor-Aktionen durchzog und nicht währenddessen.
Die Freizeit ist ein wichtiger Baustein unserer Jugendarbeit. Die Mitarbeitenden, die sich das Jahr über im Jugendkreis und in der Jugendleiterausbildung engagieren, möchten den Jugendlichen damit eine Brücke in die weitere Jugendarbeit bauen.note
Bei einer Spendenübergabe haben die Seniorenwerkstatt und das Repair Café in Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Aalen finanzielle Unterstützung an drei regionale Einrichtungen überreicht. Vertreterinnen und Vertreter des Aalender Tafelladens, des Café Weitblicks und des Freundeskreises für Wohnungslose nahmen die Zuwendungen im Rahmen eines gemeinsamen Termins entgegen.
Der Leiter der beiden Reparatureinrichtungen, Herr Jürgen Heider, bedankte sich gemeinsam mit Herrn Lutz Gernhardt bei ihren Mitarbeitenden für deren engagierten Einsatz, durch den die Unterstützung ermöglicht wurde. „Unsere Arbeit lebt vom freiwilligen Einsatz vieler Hände, und es ist uns ein großes Anliegen, die erzielten Überschüsse Menschen in unserer Region zugutekommen zu lassen“, erklärte Jürgen Heider. Aus den Einnahmen der ehrenamtlichen Reparaturangebote konnten dem Tafelladen 1.000 Euro sowie dem Café Weitblick und dem Freundeskreis Wohnsitzlose jeweils 500 Euro überreicht werden.
Bei der Übergabe in den Räumen des Kocherladens zeigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der drei bedachten Einrichtungen dankbar und beeindruckt für die finanzielle Zuwendung und würdigten zugleich die praktische Hilfe der Reparatureinrichtungen.
Die Wintertage-Freizeit fand dieses Jahr wieder in Hohfluh, einem kleinen Bergdorf in der Schweiz/Berner Oberland statt. Untergebracht waren wir zum ersten Mal im Gäste- und Freizeithaus „Bellevue“, das zur schweizerischen Glaubensmission gehört, die im Jahr 1961 gegründet wurde.
Der Tag begann mit herrlichen Trompetenklängen von drei Bläsern unserer Gruppe, die uns das Lob Gottes schon vor dem Frühstück ins Herz spielten.
Allmorgendlich staunten wir über eine Gruppe von Gemsen, die vor unserem Speisesaalfenster frisches Grün suchten, bevor uns der Blick hinauf in die herrliche Bergwelt des Berner Oberlandes führte.
Die Skifahrer hatten es immer etwas eiliger, um den guten Schnee am Vormittag zu genießen. Die Wandergruppe hingegen wurde noch mit den Gedanken der „Tischandacht“ nach dem Frühstück beschenkt.
Zur Mittagszeit trafen wir uns auf der Mägisalp, tauschten Erfahrungen aus, um am Nachmittag noch die Skipisten bzw. Wanderwege zu testen. Bei einer Tasse Kaffee oder „Schoki“ trafen wir uns in unserer Lieblingshütte auf der Balisalp.
Versorgt wurden wir mit Vollpension von den Mitarbeiter/innen des Hauses, die in einer engagierten Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft stehen und uns herzliche Gastfreundschaft boten. Das Essen war einfach, aber sehr gut, liebevoll zubereitet und bereichert mit selbst gebackenen Brot und Zopf.
Nach dem Abendessen gab es verschiedene Programmpunkte: Tägliche Bibelauslegungen von Mitarbeitenden des Hauses gaben unserem Leben Denkanstöße und neue Perspektiven. Die Abende ließen wir ausklingen beim Singen, Basteln, Stricken, Gespräche zur diesjährigen Jahreslosung „Siehe ich mache alles neu“, (Offb 21;5) mit anschließender Feier des Abendmahls.
Wir wurden reich beschenkt mit Sonne, ausreichend Schnee und guter Gemeinschaft!
Auch im Jahr 2027 planen wir, wieder in der letzten Februarwoche auf den Hasliberg zu fahren.
Sabine und Frieder Weinbrenner
Reifenketten waren auf unserer Familienfreizeit im schweizerischen Hasliberg schon lange nicht mehr nötig gewesen, doch dieses Jahr hieß frischer Neuschnee die gut dreißig Reisenden aus unserer Gemeinde zu echten Wintertagen willkommen: mit besten Bedingungen zum Skifahren, Wandern oder auch zum sich gemeinsam am Kamin Aufwärmen.
Gutes Essen im frisch renovierten Restaurant des CVJM-Zentrums und Indoor-Aktivitäten wie Spiel- und Basteleinheiten für die Kinder oder Saunaabend und Weinprobe für die Erwachsenen taten ihr Übriges.
Doch auch geistlich sind wir wieder nicht zu kurz gekommen, sondern haben uns mehrmals täglich in der Kapelle vor Gott versammelt: zu Morgen- und Abendandachten; zum Empfang des Aschekreuzes am Aschermittwoch und zur Feier der Messe natürlich; – dazu auch zu einem spannenden Vortrag über Schöpfung aus biblisch-theologischer und evolutionsbiologischer Perspektive.
Auch 2027 soll es über die Faschingsferien wieder eine gemeindliche Familienfreizeit nach Hasliberg geben. – Wenn Sie möchten, können Sie sich also jetzt schon eine entsprechende Notiz in ihrem Kalender machen.
Pfarrer Jan B. Langfeldt
Reinhard Meys berührender Song über eine Liebe, die durch Höhen und Tiefen geht, klang durch die illuminierte St. Johannkirche und die Herzen der etwa 50 Menschen, die zum ökumenischen Gottesdienst zum Valentinstag gekommen waren. Pfarrerin Andrea Stier, Martin Kronberger und Maria Eßeling hatten Stationen vorbereitet, an denen Paare über ihre Liebe nachdenken konnten, Musik ausgesucht, die von der Liebe singt und Texte und Gebete, die der Liebe gut tun. Die Fürbitten wurden sichtbar als ein Meer von Kerzen im Sandkreuz und zum Vaterunser reichten sich alle die Hände - denn Liebe zwischen zweien kann ausstrahlen auf alle. Die Möglichkeit, sich segnen zu lassen nutzen fast alle - das war bewegend für die Gesegneten wie für die Segnenden. Am Schluss gab es Sekt und ein bisschen Tanzmusik - ob das für die über 1000 Jahre alte St. Johannkirche das erste Mal war, dass verliebte Paare in ihr tanzten?
Sieben evangelische und katholische Jungen aus Aalen und Oberkochen haben am Sonntag in der Stadtkirche in Aalen ihre Jugendleiter-Ausbildung feierlich abgeschlossen. Seit Juli trafen sie sich regelmäßig, um alles zu lernen und zu üben, was man braucht, um selbstständig Kindergruppen zu leiten und bei Sommerfreizeiten mitzuarbeiten. Dabei ging es um Verantwortung, den Umgang mit Kindern in ganz unterschiedlichen Situationen und die Gestaltung von spannenden Programmen.
Ende September nahmen die Jugendlichen zum Teambuilding und als Praxisbeispiel an einem Wochenend-Zeltlager des ev. Jugendwerks Württemberg teil. In den Herbstferien folgte die Ausbildungsfreizeit des ev. Jugendwerks Aalen in Kirchheim – eine besondere Mischung aus Lernen, Gemeinschaft und Schullandheim-Atmosphäre.
Zu den regelmäßigen Treffen bereiteten die Jugendlichen Spiele und Andachten vor. Anfang Dezember gestalteten sie außerdem einen Vormittag für Drittklässler mit abwechslungsreichen Spielen, einer Andacht und einer anschaulichen Präsentation zum Kirchenjahr.
Die Ausbildung umfasste insgesamt 60 Unterrichtsstunden und entspricht den Anforderungen der Jugendleiter*in-Card. Das ist der deutschlandweite „Ehrenamtlichen-Führerschein“ für die Jugendarbeit. Mit dem erfolgreichen Abschluss sind die Jugendlichen nun gut vorbereitet, Verantwortung in der Kinder- und Jugendarbeit zu übernehmen.

Der Gottesdienst in der Thomaskirche,Unterrombach stand unter dem Thema „Gerechtigkeit“, „Menschenrechte„ und der Kampagne "Erlassjahr 25 - Turn Debt into Hope“. Gebete, Fürbitten und Lesung waren auf diese Themen abgestimmt. Mitwirkende waren : Wolfgang Fimpel, Bernhard Richter, Luzia Gutknecht, Schülerinnen der UNESCO- AG des Theodor Heuss Gymnasiums und Herma Geiß.
Papst Franziskus hat 2024 das Heilige Jahr ausgerufen und die Kampagne "Erlassjahr 25 - Turn Debt into Hope" initiiert. Die Kampagne enthält folgende Forderungen : Umfassende Schuldenerlasse für verschuldete Länder des Globalen Süden. Der Papst sagte, es gehe hierbei nicht um Großmut,, sondern um Gerechtigkeit. Weiter forderte er ein gerechtes Schuldenmanagement. Erlassjahr 25 fordert ein internationales, transparentes Staateninsolvenzverfahren, angesiedelt bei der UN, bei dem auch die Schuldner ein Mitspracherecht haben und die Grundbedürfnisse der Menschen berücksichtigt werden. Die verschuldeten Länder haben durch den hohen Schuldendienst von 15% bis 30 % keine Gelder für Gesundheit, Bildung, Klimaschutz und Armutsbekämpfung.
Die globale Dach – Kampagne wird von Caritas International koordiniert. Umgesetzt wird die Kampagne in vielen nationalen Bündnissen, so etwa in Großbritannien, Frankreich, Ungarn und Kanada. In Deutschland mobilisiert erlassjahr.de und sammelt Unterschriften für die Petition des Papstes.Bis jetzt sind 72 000 Unterschriften zusammengekommen.Diese werden Vertretern des Finanzministeriums Ende Januar / Anfang Februar übergeben .
Bernhard Richter schlug in seiner Predigt einen Spannungsbogen von der Frage „Wer ist unser Nächster?", von unserer Verantwortlichkeit in unserer unmittelbaren Umgebung bis zu den Menschen in den verschuldeten Ländern des Globalen Süden, die in ihrer Existenz und Menschenwürde bedroht werden. Der höhere Schuldendienst, den diese Länder aufbringen müssen, verhindert, dass die Nachhaltigkeitsziele eingehalten werden. Bernhard Richter stellt auch bibl. Bezüge her wie zu dem Statthalter Nehemia, der seinen Schuldnern die Schulden erlassen hat und auch dafür gesorgt hat, dass andere Gläubiger ihm folgen.
Nach dem Gottesdienst wurden die Besucher*innen zu Gesprächen bei Kaffee eingeladen.
Im Krippenspiel in Peter & Paul holten 20 Kinder und Jugendliche die Weihnachtsbotschaft ins Hier und Heute. Pfarrerin Caroline Bender sagte in ihrer Predigt: „Wir können das Licht, das im Dunkeln scheint, klar und deutlich benennen: Jesus Christus.“
In Waldhausen gab es am 4. Advent ein Krippenspiel in Reimform, bei dem 10 Kinder begeistert mitmachten.
In der ökumenischen Weihnachtsfeier in der Caritas-Wohnungslosenhilfe wirkten Konfirmanden, die Veeh-Harfen und Mitglieder im Freundeskreis für Wohnsitzlose zusammen, um Licht, Trost und Wärme zu bringen.
In den Kirchengemeinderat
Jochen Ahlers
Sascha Bauer
Petra Beck
Konstanze Bogumil
Johannes Eck
Thomas Eyring
Kristina Feldmann
Hans-Joachim Frasch
Thomas Hiesinger
Christine Krauth
Cornelia Maier
Sabine Weinbrenner
der Kirchengemeinde Aalen wurden gewählt:
mit 548 Stimmen
mit 584 Stimmen
mit 572 Stimmen
mit 495 Stimmen
mit 364 Stimmen
mit 500 Stimmen
mit 545 Stimmen
mit 505 Stimmen
mit 701 Stimmen
mit 682 Stimmen
mit 588 Stimmen
mit 758 Stimmen
Wir gratulieren allen Gewählten und wünschen ihnen Kraft und Gottes Segen!
Gewählte Laien:
Anselm Kreh, EuK 8.883 Stimmen
Regina Haslop, OK 11.743 Stimmen
Lorena Mack, LG 10.832 Stimmen
Gewählte Theologen:
Kevin Stier-Simon, EuK 9.969 Stimmen
Manfred Metzger, OK 10.323 Stimmen
Ersatzmitglieder Laien:
Ralf Walter, KFM 6.115 Stimmen
Martin Klaiber, LG 5.551 Stimmen
Ersatzmitglied Theologen:
Christoph Hillebrand, LG 9.603 Stimmen
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Aalen beteiligten sich an der großen Solidaritätsaktion des Jugendwerks: Auf dem Aalener Wochenmarkt standen sie an ihrem Stand mit Pfarrerin Caroline Bender, um über 300 kg fair gehandelte Bio-Orangen für den guten Zweck zu verkaufen. So kamen am Samstag 1.100 Euro zusammen. Der Reinerlös geht über den CVJM-Weltdienst an ein Hilfsprojekt für Jugendliche im Krisengebiet Sudan. Sie bekommen dort Mahlzeiten, Unterricht und Schulsachen, um inmitten des Krieges ein bisschen Normalität zu erfahren.
Herzlichen Dank an das Evangelische Jugendwerk Aalen EJA für die Organisation, an die Konfis und an alle, die bei uns eingekauft und gespendet haben an unserem Traditionstermin, dem ersten Adventswochenende!
Bis zum 28.11.2026!
Am Montag, 1.12. wird der „Lebendige Adventskalender 2025“ im Hof des Gemeindehauses eröffnet. Unter den Klängen des Posaunenchores geht es um 18 Uhr gemeinsam los.
Was ist der Lebendige Adventskalender?
Es ist eine adventliche Andacht, um gemeinsam Advent mit anderen zu feiern, innezuhalten, zu singen und eine Geschichte zu hören. Jeden Abend im Freien mit Gebäck und Punsch um 18:00 Uhr vor einem Haus in unserer Stadt. Die kleine Feier ist auch für Kinder gut geeignet.
Download des Flyers "Lebendiger Adventskalender 2025"
Viel Spaß hatten die Seniorinnen und Senioren beim Ökumenischen Seniorennachmittag am 18.11.25 im evangelischen Gemeindehaus. Bei einem Puppentheater-Stück aus Mexiko von und mit Heike Kammer ging es um Freundschaft, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Es gab Gelegenheit zum Mitsingen und Zurufen. Im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade in Aalen, spielte Heike Kammeram Dienstag 18.11.25 Puppentheater. Dies wsr eine Veranstaltung von pax christi in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Aalen.
Personen auf dem Bild v. l.n.r : Brigitte Grunwald, Heike Kammer, Barbara Bubenheimer, Judith Dirk
120 Interessierte kamen zum interreligiösen Dialog nach Aalen, bei dem ein Imam mit Muslimen, Christen und Juden diskutierte. Und selbst eine lebendige Gemeinschaft vor Ort erlebte.

Aalen. 550 Kilometer entfernt, circa 3,6 Millionen mehr Einwohner und den Ruf, Weltstadt für Kultur, Medien und fortschrittliches Denken zu sein – das trennt Berlin von Aalen. Am Montagabend, 10. November, stand im Evangelischen Gemeindehaus Aalen beim Gastvortrag von Kadir Sanci aber Verbindendes im Vordergrund. Der Imam und muslimische Gelehrte war aus der Hauptstadt angereist, um das interreligiöse Bauprojekt „House of One Berlin‟ vorzustellen, bei dem eine Synagoge, eine Moschee und eine Kirche in einem Gebäude entstehen. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Anton Seeberger, katholischer Pfarrer im Ruhestand und Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, zeigte sich, wie viel Gemeinsamkeiten Berlin und Aalen im Blick auf Interreligiosität haben. Besonders im Anliegen, die Gemeinsamkeiten zwischen Muslimen, Christen und Juden zu leben und den weltweiten Frieden zu stärken. 120 interessierte Gläubige kamen zur gemeinsamen Veranstaltung von der Katholischen Erwachsenenbildung (keb) Ostalbkreis, der Aalener Aakademie e.V., der Evangelischen Kirchengemeinde und der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg (GfD BW). Die Teilnehmer zeigten, wie stark das interreligiöse Miteinander in der Region bereits ist. Und wie progressiv viele Akteure und Menschen im Ostalbkreis Glaubenskonzepte und Verständigung leben.
„Wir sind schon das House of One“, erklärte Sanci in seinem Vortrag über das interreligiöse Bauprojekt. Das Gebäude befindet sich noch in der Bauphase, aber die gemeinsame Begegnungskultur der Religionen sei das lebendige Haus. Auch in der Bibel gibt es das Konzept, das Gläubige als lebendige Steine eines geistlichen Hauses beschreibt. Das „Wir“ sieht in Berlin folgendermaßen aus: „Es gibt interreligiöse Friedensgebete, an denen auch Buddhisten und Hinduisten mitwirken. Zudem sind die anderen Religionen auch immer zu gemeinsamen Feierlichkeiten eingeladen.“ Außerdem erläuterte er, dass eine Bereicherung durch andere Religionen immer dort stattfinde, wo es die Tradition erlaube. Beispielsweise mit einem muslimischen Gebet innerhalb des christlichen Gottesdiensts. Dieses „Wir“ war aber auch vor Ort eine greifbare Realität: Anton Seeberger berichtete vom Hoffnungshaus in Schwäbisch Gmünd, in dem er mit Menschen aus zehn verschiedenen Nationen zusammenlebt und der Bericht eines Bewohners über seine Wallfahrt nach Mekka eine echte Glaubensbereicherung darstellte. Michael Kashi erzählte von seiner Kindheit im israelischen Tel Aviv-Jaffa, in dem er mit seinen Spielkameraden das damals beliebte Kinderspiel – Krieg zwischen Arabern und Juden – aufhörte, weil es immer im Streit endete. Und es damit allen besser ging. Und auch in der Moderation von Yasemin Kurt, Geschäftsführerin der GfD BW merkte man, dass hier Menschen zusammenkamen, die ihre Bereitschaft zur Begegnung aktiv leben.

In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum, einer bunten Mischung aus Muslimen, Christen und Juden, ging es auch um die Widerstände: „Wie können wir mit Gegnern des Dialogs umgehen?“, „Wie gehen wir mit innerreligiösen Strömungen um, die nicht gesprächsbereit sind?“ Leidenschaftlich argumentierte Sanci, dass aktive Geduld, eine wichtige Zutat sei. „Wir müssen anderen auch Zeit geben und die Türen offenhalten; sie immer mitdenken und einladen. Beständiger Dialog und die Verantwortung für eine friedvolle Welt zu übernehmen haben eine positive Wirkung – und danach sehnt sich jeder Mensch.“ Nach konkreten Alltagsbegegnungen gefragt, erzählte Anton Seeberger, dass im gemeinsamen praktischen Tun, in seinem Fall beim Bau einer Treppe im Wohngebäude, eine Nähe zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft entstehe. Und dann kommen Glaubensthemen wie von selbst. Die Frage aus dem Publikum, ob das ökumenische Gemeindezentrum Peter und Paul in Aalen zu einem interreligiösen Projekt, einem House of One in Aalen, werden könne, zog begeisterten Applaus nach sich. Auch im anschließenden informellen Austausch bei Getränken und Gebäck zeigte sich, wie einfach und frei ein Zusammenkommen sein kann, bei dem man sich neu aufeinander einlässt.
Wie auch immer die bauliche Zukunft der Religionen aussehen mag – dieser Abend vermittelte, dass es mit engagierten Menschen anfängt. Und davon war in Aalen bereits einiges zu spüren.
Tobias Brunner
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung über [email protected] ist erwünscht. Mehr zum Engagement und den Veranstaltungen unter www.keb-ostalbkreis.de/friedensdekade
