1500.- Euro für die Aalener Tafel

Seit 21 Jahren sorgt die Aalener Tafel in der Bahnhofstr. 55 für eine breit gefächtertes Lebensmittelangebot für Menschen ohne oder mit geringem Einkommen. Sie ist dabei auf Spenden angewiesen und hat in dieser Woche von der Kanzlei FNB in Aalen eine Spende in Höhe von 1500.- Euro erhalten. Die Kanzlei macht seit vielen Jahren im Auftrag der Tafel die Personalangelegenheiten. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender und Gerhard Vietz als Projektleiter freuten sich sehr über diese großzügige Spende. So kann die Tafel gerade auch in der Adventszeit den vielen Hilfsbedürftigen mit Einkaufsberechtigung helfen.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Gerhard Vietz, Dr. Karl  Franke, Kassiererin Ursula Hubel, Hermann Britsch und Henning Necker.


Den Advent anders erleben

Es ist seit vielen Jahren gute ökumenische Tradition, dass die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Gemeinden in Aalen den Advent gemeinsam eröffnen. Und so zogen Pastor Rainer Zimmerschitt, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel und Pfarrer Bernhard Richter mit ihren Ökumene-Kerzen von verschiedenen Eingängen in die Salvatorkirche ein, trafen sich in der Mitte und entzündeten die Kerzen am Altar an der Osterkerze. Und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel zündete als Hausherr die erste Kerze am von Odilia Sproll gefertigten Adventskranz an.

In seiner Predigt sprach Stadtkirchenpfarrer Richter von den vielen Erwartungen, die Menschen ans Leben haben. Und die vielleicht in diesen Tagen und Wochen noch größer geworden sind. „Wir dürfen uns nichts vormachen, in diesem Advent und zu Weihnachten werden wir auf eine ganze Menge verzichten müssen, auf Weihnachtsfeiern, auf Märkte und Glühwein und Punsch, aber auf das Wichtigste werden wir nicht verzichten müssen, und das ist das Kommen Gottes in diese Welt.“

Damals hätte es auch große Erwartungen an den Gottessohn gegeben, und dann sei alles ganz anders gekommen: armselig im Stall geboren, zum Flüchtlingskind geworden, auf einem Esel nach Jerusalem eingezogen, am Kreuz gestorben, aber auch auferstanden und dem Tod den Stachel entrissen. Richter dankte am Beginn eines neuen Kirchenjahres auch für die vielen ökumenischen Errungenschaften, die wie selbstverständlich in Aalen praktiziert würden, und sprach dennoch die Erwartung aus, sich auf Erreichtem nicht auszuruhen, sondern sich von Gott immer wieder neu be-geist-ern zulassen.

Pastor Rainer Zimmerschitt lud die Gemeinde zum Fürbittengebet ein. Nach vorne kommen, eine Kerze entzünden und eine Fürbitte formulieren, ehe alle miteinander ins Vaterunser einstimmten. Eine Schola unter Leitung von Hans-Peter Haas und Konrad Bader an der Orgel sorgten für die festliche musikalische Ausgestaltung dieses Adventsbeginns.


Mit Abstand und Maske - aber mit vielen Orangen

In jedem Jahr am Samstag vor dem Ersten Advent werden auf dem Aalener Wochenmarkt fair gehandelte Orangen für einen guten Zweck verkauft. In diesem Jahr kommt der Erlös des Verkaufs Kindern und Jugendlichen in Rumänien zugute, die in den Dörfern der Karpaten niemals eine Schulbildung erhalten könnten, wenn sie nicht in den Klöstern der Städte internatsähnlich untergebracht werden würden.

Schon am frühen Samstag morgen waren Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter mit den Konfirmanden auf dem Wochenmarkt und bauten ihren Stand vor dem Café Podium auf. Beim Verkauf erhielten die Jugendlichen prominente Unterstützung. Als erster war Landrat Dr. Joachim Bläse zur Stelle, bald darauf kamen Oberbürgermeister Thilo Rentschler und MdB Roderich Kiesewetter, später auch MdB Leni Breymaier. Für 1.- Euro gab es eine Orange, aber auch manches gute Wort der politischen Prominenz an die Marktbesucher.

Alexander Blümel, der die Orangenaktion im Jugendwerk in Aalen verantwortet, machte auch einen Besuch am Marktstand und bedankte sich bei den Konfirmanden und der Prominenz für die Aktion. Als zur Mittagszeit alle Orangen verkauft waren, konnten mit großer Freude festgestellt werden, dass an diesem Vormittag 1513 Euro für die Kinder und Jugendlichen in Rumänien zusammengekommen waren.


Klinikkapelle - Ein Ort der Anbetung

Wie eine Oase der Stille, des Ruhigwerdens und der Geborgenheit fühlt sich die Kapelle im Ostalb-Klinikum an. Mitten zwischen Krankheit und Angst strömt sie freundlich ihre Atmosphäre aus, ganz unaufdringlich in der Kunst des Ellwanger Bildhauers Rudolf Kurz. Jetzt gibt es einen weiteren, neuen Platz der Anbetung in der Kapelle: eine Christus-Ikone. 

„Es ist ein Platz, der zum Beten einlädt“, sagt Pfarrer Jan Langfeldt beim Gottesdienst am Christkönigssonntag. Diesen Sonntag hatten sich die Klinikseelsorger zur Segnung des neuen Gebetsplatzes ausgesucht, weil die Ikone das Christus-Pantokrator-Motiv zeigt  - Gott der Allmächtige. Auf der Ikone wird aus dem Buch der Offenbarung zitiert: „ER ist der Erste, der Letzte und der Kommende“. Etwas sehr Tröstendes gehe davon aus, interpretiert Pfarrer Langfeldt. Die Segnung erfolgte im Gottesdienst durch Diakon Thomas Bieg.

Auch Klinikseelsorgerin Karin Fritscher freut sich sehr, dass es nun diesen Platz in der Klinikkapelle gibt. „Unterhalb der Ikone haben wir nun elektrische Lichter installiert, die von Betenden angeschaltet werden können“, führt Karin Fritscher aus. Schon längere Zeit wollten die Klinikseelsorger dieses Projekt umsetzen. Denn: „Die Menschen haben das Bedürfnis etwas zu tun und können spüren, dass mit dem Licht ihr Gebet weitergetragen wird. Das Anzünden einer Kerze ist das äußerliche Zeichen des Gebetes“. Schließlich, so die Klinikseelsorgerin weiter, hätten Menschen nicht nur einen Geist, sondern auch einen Körper. „Deshalb ist das Tun so wichtig“.

Wie gut dieses Weitertragen einer Bitte, einer Sorge und auch des Dankes für die Menschen ist, die in die Klinikkapelle kommen, zeigt das rege genutzte Fürbitt-Buch, das neben der Ikone steht. Und wenn die Klinikseelsorger einmal in der Woche, am Donnerstagnachmittag, direkt in der Kapelle vor Ort sind und zum Gespräch oder auch zum gemeinsamen Schweigen und Aushalten einladen, dann wird klar, wie umtriebig es ein paar Schritte weiter, draußen im Flur, zugeht. 

Das Eintauchen in die Stille dieses Ortes lässt stärker als an einem anderen spüren: Es tut gut zu wissen, dass es Einen gibt, der uns hält. Damit diese schwere Zeit der Krankheit nicht alleine getragen werden muss.


Dekan dankt Christine Krauth für 30 Jahre Prädikantinnendienst

Am 15. November 2020 beging Christine Krauth ihr 30 jähriges Jubiläum im Prädikantinnendienst unserer Landeskirche. Dekan Ralf Drescher bedankte sich persönlich - auch im Namen des Evangelischen Kirchenbezirks Aalen - für diesen großartigen und treuen Dienst und wünschte ihr alles Gute und Gottes Segen zu diesem besonderen Jubiläum. Er überbrachte Christine Krauth bei dieser Gelegenheit auch den Dank der Landeskirche mit Grüßen aus dem Landesprädikanten/innenpfarramt. Ihren  ersten Gottesdienst als Prädikantin feierte Christine Krauth am 9. April 1989 in Lauterburg. „Das war noch vor meiner offiziellen Beauftragung“, stellt Christine Krauth schmunzelnd fest. Im Frühjahr 2022 wird sie voraussichtlich ihren 500. Gottesdienst als Prädikantin feiern. Der Dienst der Prädikantinnen und Prädikanten ist ein ehrenamtlicher Predigtdienst. Ihm liegt eine zweijährige Ausbildung zugrunde. 


Eine vorbildliche Aktion - Die RSG sammelt bei ihrer Sternaktion für die Aalener Tafel

Dass eine verhältnismäßig kleine Schule Großes bewirken kann, zeigte die RSG wieder einmal bei der diesjährigen Sternaktion. Die Schülerschaft war zu freiwilligen Spenden für den „Kocherladen“ aufgerufen. Die Aalener Tafel ist für bedürftige Menschen gerade jetzt ein wichtiger Anlaufpunkt, um mit geringen finanziellen Mitteln über die Runden zu kommen. Mit ihrer Sternaktion, die von der Realschule auf dem Galgenberg nicht mehr wegzudenken ist, konnte die Schüler- und Lehrerschaft einmal mehr zeigen, was eine starke Schulgemeinschaft ausmacht. Seit 2014 organisiert die Schülermitverantwortung (SMV) jährlich die Spendensammlung, um sich solidarisch mit denjenigen zu zeigen, die es in der Gesellschaft momentan besonders hart trifft. 886 Sachspenden, die von Schokoweihnachtsmännern über Mehl bis hin zu Kaffee und Zahnbürsten reichten, konnte die RSG am Dienstag Herrn Vietz und Herrn Richter für den Tafelladen übergeben, und hofft damit ein wenig Vorweihnachtsfreude weitergeben zu können.  (A. Riedel.18.11.2020)

Das Bild zeigt die zum Stern aufgebauten Spenden, umrahmt von den Mitgliedern der SMV. Der Schülersprecher übergab im Namen der RSG die Spenden an Herrn Vietz.


Traineekurs 2020

Eigentlich ist alles wie immer im Jugendleiterkurs "Trainee". Gerade haben die Jugendlichen gelernt, wie man verständlich und interessant mit Kindern über Gott spricht. Zum Auftakt des Kursabends hatte ein Jugendlicher ein Gruppenspiel angeleitet. Jetzt, nach dem Ende, unterhalten sich noch einige Jugendliche und Mitarbeiter über die Schule. Allerdings findet all das aktuell online statt.

Immerhin gab es ein paar Gelegenheiten bis Mitte Oktober, bei denen sie sich die Jugendlichen „in echt“ kennen lernen konnten. Z.B. an ihrem Team-Tag in Aalen (siehe Bild) mit einem Stadtspiel, bei dem sie in kleinen Gruppen einen Kugelschreiber gegen etwas möglichst wertvolles tauschten, ein Pflasterbild malten und bei Fotoaufgaben kreativ waren. Beim folgenden, rasanten Stadtspiel „Handy-Gang“ war eine gute Koordination im Team der Schlüssel zum Erfolg.

Im Traineekurs lernen Jugendliche alle Grundlagen, um selbstständig oder als Mitarbeiter Kinderprogramme wie Jungschar, Kinderkirche oder Kinderfreizeiten zu betreuen. 16 Teilnehmer aus Oberkochen, Unterkochen, Unterrombach und Aalen nehmen aktuell teil. Nachdem ein großer Bestandteil des Kurses, die Ausbildungsfreizeit „Grundkurs“ des ev. Jugendwerks in den Herbstferien wegen der Pandemiesituation abgesagt werden musste, werden die Inhalte alle im Rahmen der wöchentlichen Kursabende unterrichtet.


Gedenkfeier am Mahnmal - Konfirmandenunterricht zum Volkstrauertag 2020

Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Es war ein etwas anderer Konfirmandenunterricht am gestrigen Mittwoch für die Aalener Konfirmanden, nicht im Gemeindehaus, sondern auf der Schillerhöhe am Mahnmal.

Wenige Tage vor dem Volkstrauertag begaben sich die 25 Konfirmanden mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter zum Mahnmal, um dort der Gefallenen beider Weltkriege zu gedenken, und auch an all die, die bis heute Opfer von Gewalt und Terror geworden sind.

„Frieden ist nie selbstverständlich. Um Frieden muss in allen Generationen stets neu gekämpft und gerungen werden“ begann Pfarrer Bernhard Richter die Feier. Konfirmanden entzündeten zum Gedenken Teelichter, die sich zu einem Kreuz formierten. „Kreuz ist das Zeichen er Versöhnung“ betonte Pfarrerin Caroline Bender. Ein ganz starkes Zeichen der Gedenkfeier war das über mehrere Minuten dauernde Schweigen der jungen Leute im Gedenken an all die Opfer von Krieg und Gewalt. Für die beiden Pfarrer war diese Gedenkfeier ein wichtiger Baustein ihres Unterrichtes, weil der Volkstrauertag nicht in Vergessenheit geraten darf, auch  75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht.

Unser Bild zeigt Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter am Mahnmal mit den Konfirmanden beim Entzünden der Lichter im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt.


Die Aalener Friedensdekade findet statt.

Foto:  Peter Hageneder (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Peter Hageneder (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Deutschland findet vom 08.11. bis 18.11. wieder eine Friedensdekade statt. Sie steht in diesem Jahr unter der Überschrift: Umkehr zum Frieden. Unter diesem Motto steht auch der Gottesdienst am Sonntag, 8. November um 10.00 Uhr in der Stadtkirche mit Pfarrer Bernhard Richter und Konfirmanden.

 

Die Pressemitteilung des Aalener Friedensbündnises
finden Sie hier.

 

Unser Bild zeigt die Initiatoren der Friedensdekade Jürgen Menzel, Levi Manza und Pfarrer Bernhard Richter vor der Stadtkirche, wo am Sonntag die Friedensdekade eröffnet wird.

 

 


Reformationstag 2020 in der Stadtkirche

Mit einem Festgottesdienst in der Aalener Stadtkirche feierten die Evang. Christen am Samstag das Reformationsfest. Die Glocken läuteten zur Marktzeit, doch es war nicht die wöchentliche Marktmusik, sondern die lutherische Messe, die Pfarrer Bernhard Richter in der gut besuchten Stadtkirche mit den Gläubigen feierte. Dazu gab es noch festliche Marktmusik, den es kam die Bachkantate „Gott, der Herr ist Sonn und Schild“ mit Solisten und SängerInnen der Aalener Kantorei unter Leitung von KMD Thomas Haller zur Aufführung. Pfarrer Bernhard Richter stellte seine Predigt unter das Wort aus Matthäus 10, das geprägt war von der Zusage Jesu „Fürchtet euch nicht“. Dieses Wort gibt es 365 mal in der Bibel, also für jeden Tag des Jahres einmal, und vielleicht in dieser Pandemie ein ganz besonders wichtiges Wort. Richter erinnerte an den Mut Luthers, furchtlos vor den Wormser Reichstag zu treten und nicht zu wiederrufen, sondern zu sagen: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“

Der Stadtkirchenpfarrer rief dazu auf, auch mutig für seinen Glauben einzustehen. Wenn er die mutigen Frauen in Belarus sehe, dann sei er fast beschämt, wenn Menschen hierzulande auf die Straße gehen, weil sie Mund- und Nasenschutz als Freiheitsbeschränkung sehen. Am Ende des Gottesdienstes äußerte sich Pfarrer Richter dankbar, dass es auch mit allen Einschränkungen immer noch möglich sei, jeden Sonntag Gottesdienst zu feiern.


Die Bibel mit Kindern entdecken bei der Kinderbibelwoche 2020

Jakobs Traumbilder von den Kindern der Kinderbibelwoche 2020 gibt es hier zu sehen.

 

Jakob und Esau waren das Thema der diesjährigen ökumenischen Kinderbibelwoche (KiBiWo) während der Herbstferien im ökumenischen Gemeindezentrum Peter und Paul. 43 Kinder begaben sich zusammen mit ihren 18 Betreuerinnen und Betreuern auf Entdeckungsreise, um alles Wissenswerte über das Schicksal der ungleichen Zwillinge kennenzulernen. Im Kinderbibeltheater wurden Szenen aus deren Leben nachgespielt, in anschließenden Gesprächsrunden Wissen und Verständnis kindgerecht vertieft.

Natürlich kamen der Spaß und die Freude nicht zu kurz – bei abwechslungsreichen Bewegungsliedern gerieten die Kinder in Schwung und starteten munter und hellwach in jeden neuen, spannenden Tag. In Workshops durften sich die Kinder mit Traumlandschaften, Wandersandalen, Freundschaftsbändern und Kochlöffelfiguren zauberhafte Erinnerungen an die KiBiWo selbst herstellen.

Hygienekonzept, Alltagsmasken, Händewaschen, Abstandhalten, feste Gruppen…, – all die Dinge, die dem Vorbereitungsteam noch Kopfzerbrechen bereiteten, damit wirklich alle Eltern ihre Kinder in Sicherheit wissen, taten der Lebendigkeit und dem Spaß in Peter und Paul überhaupt keinen Abbruch. Damit auch tatsächlich alle dabei sein konnten, wurden am Sonntag zum Ende der KiBiWo gleich zwei kurzweilige Abschlussgottesdienste gefeiert, bei denen Kinder, Eltern und BetreuerInnen Zeugen der Versöhnung der beiden Brüder werden konnten. Vielen Dank an das wunderbare KiBiWo Team aus jüngeren und erfahreneren Mitarbeitenden für seinen tollen Einsatz, und auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

Martin Kronberger, Jugendreferent 


Katholische Frühmesse in der Stadtkirche

Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vor wenigen Wochen gab es die Anfrage aus St. Maria, ob während der Renovierungszeit der dortigen Kirche die Katholische Kirchengemeinde Ihre Frühmesse in der evang. Stadtkirche feiern darf. Dem hat der Kirchengemeinderat in seiner Sitzung am 14.10. einstimmig zugestimmt. Ab 1.11. wird an jedem Sonn- und Feiertag um 8.30 Uhr die kath. Frühmesse in der Stadtkirche stattfinden. Voraussichtlich bis Herbst 2021. Beim Vororttermin hießen die Evang. Verantwortlichen die Katholiken herzlich willkommen und öffneten schon einmal die Tür des Brauttores.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Dekan Ralf Drescher, Pfarrer Bernhard Richter, Pfarrerin Caroline Bender, Diakon Michael Junge, Kirchengemeinderatsvorsitzender Wolfgang Reichardt und Mesnerin Gabriele Papke


Von der Krankenpflege zur Diakonie

Foto: Oliver Giers (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Oliver Giers (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Die im März wegen Corona abgesagte Mitgliederversammlung des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins der Evang. Kirchengemeinde konnte in dieser Woche nachgeholt werden. Im Mittelpunkt stand der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter. Dieser machte noch einmal deutlich, dass der Verein von seiner früheren Bestimmung als Krankenpflegeverein zu einem Förderverein geworden ist, der auch im vergangenen Jahr eine ganze Reihe von Projekten unterstützen konnte, so die Klinikclowns mit 2000.- Euro, den Seniorenfahrdienst in Ebnat-Waldhausen, die tiergestützte Therapie im Aufwindhof mit 600.-  Euro und schon zum wiederholten Male einen Essenszuschuss für den Kindergarten Peter und Paul mit 600. Euro. Gerhard Hederer beantragte die Entlastung und Uschi Gsell sorgte als Klinikclown für Unterhaltung. Georg Staudenecker stellte den Seniorenfahrdient vor und Claudia Maas berichtete von ganz konkreten Hilfen, die mit Tieren im Aufwindhof möglich sind. In den Vorstand neu berufen wurde nach der Kirchenwahl Cornelia Maier, die an die Stelle von Dorothea Heym-Hahn tritt.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender mit den Vorstandsmitgliedern v.l.n.r. Almut Braasch, Cornelia Maier, Erich Haller, Sigrid Luippold und Hannelore Melcher bei der Scheckübergabe an Georg Staudenäcker (l) und Klinikclown Uschi Gsell.


Ökumenischer Schlussgottesdienst zum Kirchentag 2020

Mit einem festlichen Schlussgottesdienst ist am Sonntag der fünfte Ökumenische Kirchentag zu Ende gegangen. Nach der Absage durch Corona hat sich die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) im  Juli durchgerungen, ein kleines Format dieses Kirchentages doch durchführen zu können.

So zogen Pastoralassistent Hans-Christian Richter und Pfarrer Bernhard Richter auch Bilanz. Fünf Mal Morgenlob, fünf Mal Mittagsgebet und neun weitere Veranstaltungen haben die Ökumene in der Stadt gestärkt. Vom Fest der Einheit, über den Interreligiösen Erntedank bis zum Geburtstagsvortrag für den Ökumenischen Hospizdienst, vom Vortrag zu den Frauen in der Bibel über den Besuch im Kino am Kocher bis zum Familiennachmittag im Aufwindhof war für alle etwas dabei. Dekan Ralf Drescher und Pfarrer Wolfgang Sedlmeier beleuchteten in zwei Predigtimpulsen die Berufungsgeschichte der Jünger nach Lukas 5. Eine Schola unter Leitung von Hans-Peter Haas und Konrad  Bader an der Orgel sorgten für die musikalische Ausgestaltung des Festgottesdienstes.

 


„Kauf eins mehr“ im E-Center

Nach langer corona-bedingter Pause war es am Wochenende für die Aalener Tafel e.V. endlich wieder möglich, im E-Center im Hasennest die Aktion „Kauf eins mehr“ durchzuführen. Kunden kauften einfach einen oder mehrere Artikel mehr und stellten diesen dem Kocherladen zur Verfügung. So kamen 80 Kisten mit Lebensmitteln zusammen, ein Gesamtwert von mehreren tausend Euro.

Pfarrer Bernhard Richter dankte als Vorsitzender Karin Haas, Resi Fürst, Christine Klein, Christian Schön, Markus Kling, Maik Dolder, Marlene Flaig, Velina Saprova, Christian Mätzler und Projektleiter Gerhard Vietz für die gelungene Aktion. Der Dank galt auch Marktleiterin Petra Heine für die Genehmigung und Unterstützung der Aktion.

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Projektleiter Gerhard Vietz, Karin Haas, Christian Mätzler, Marlene Flaig, Pfarrer Bernhard Richter und Marktleiterin Petra Heine mit einigen Lebensmittelkisten im Eingangsbereich des E-Centers.


2.627 Euro für drei gute Projekte

Bei den Konfirmationen am 27. September 2020 kamen durch die Gottesdienstkollekten und die Gaben der Konfis insgesamt 2.627 Euro zusammen. Die Konfirmierten haben am Donnerstag das Geld mit symbolischen Schecks überreicht:

964 Euro gehen nach Mosambik für ein Schul- und Bildungsprojekt vom Vorschulalter bis zur Berufsausbildung, vermittelt über Honorargeneralkonsul Siegfried Lingel.

1.708 Euro kamen für zwei Projekte zusammen, die die Konfis bestimmt hatten: 854 Euro fließen an die Aktion Segeltaxi, die sich für krebskranke Kinder und deren Familien einsetzt. Lothar Schiele von Segeltaxi e.V. nahm den Scheck entgegen und freute sich über die Spende der Jugendlichen sehr. 854 Euro gehen über das Diaspora-Hilfswerk GAW (Gustav-Adolf-Werk) an ein Schulprojekt im Libanon und ein Musikprojekt für Kinder und Jugendliche in Argentinien – beides Länder, die durch den Lockdown ungleich härter als hier getroffen wurden.

Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter dankten herzlich und wünschen den frisch Konfirmierten alles Gute.

Anschließend gab es die Gruppenfotos von der Konfirmation als schöne Erinnerung. 


Erntedank in Waldhausen 2020

Den Erntedankgottesdienst in Waldhausen hielt Prädikantin Elke Hiesinger. Für den Sonntagmorgen hatte Mesnerin i.R. Inge Herzig einen schönen Altar geschmückt. Die Gaben, Naturalien und Geld, kommen dem Kocherladen, der Aalener Tafel zugute.

Herzlichen Dank allen Spender*innen!


Konfi 3-Abschluss in der Stadtkirche am 04.10.2020

Nachdem im März durch Corona auch der Abschluss von Konfi 3, dem Konfirmationsunterricht in der 3. Klasse, verschoben werden musste, konnte er am Erntedanksonntag in der Stadtkirche nachgeholt werden. Gruppenbegleiterin Sigrid Wolf begrüßte die Kinder und ihre Familien herzlich: "Nicht wie sonst mit dem Tischdecken durch die Kinder und im Kreis feiern wir heute Abendmahl, sondern mit Brot und Trauben in den Bankreihen. Das passt gut zu Erntedank."

Die Kinder brachten ihre Konfi 3-Kerzen mit, die dann an der Osterkerze entzündet wurden. Sie standen brennend auf dem Taufstein zusammen mit Kerzen der "Großen" aus Konfi 8. So leuchteten sie auch für die, die nicht dabei sein konnten.

In ihrer Bildpredigt zum Bild "Ernte" von Paul Gauguin ging Pfarrerin Caroline Bender auf das Staunen und die Dankbarkeit ein, die zum Teilen ermuntert. Die Kinder zeigten ihre mitgebrachten Erntekörbchen, bevor sie sie am Altar abstellten. Alle Gaben kommen dem Kocherladen zugute. Die Kinder lasen auch Fürbitten und alle spürten Gottes gute Kraft beim Mitmachen der Bewegungen des Konfi 3-Segens.

KMD Thomas Haller an der Orgel und das Ensemble der Kantorei gestalteten im wechselweisen Gesang mit der Gemeinde den Gottesdienst einfühlsam mit.

Mit dem Segen, ihrer Urkunde und einem strahlenden Lächeln gingen die Kinder samt ihren Familien in den Sonntag.


10 Jahre Interreligiöser Erntedank - Zusammenwachsen u. Zusammenleben stets praktiziert

„Dieser Garten ist der beste Ort der Integration in unserer Stadt“ sagte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Eröffnung im Interkulturellen Garten im Hirschbach. Vor zehn Jahren wurde diese Feier erstmals begangen und sie ist in all den Jahren zu einem wichtigen Baustein der Interkulturellen Woche in der Stadt geworden. Zuvor hatte Idris Mahmood als Hausherr die vielen Gäste und Gartenbetreiber und Vertreter verschiedener Religionen begrüßt. Man Pfeifer sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung der Feier. Alle anwesenden Gärtner haben in ihrer Sprache einen Willkommensgruß an die Gäste gerichtet.

„Heute ist im christlichen Festkalender Erntedank“ bemerkte Pfarrer Bernhard Richter. „Und es gibt auch viel Grund zum Danken. Für Frieden im Land, für ein gutes Miteinander in dieser Stadt, für alles, was wir in Gärten und auf Feldern ernten dürfen“. Richter betonte auch, dass die Feier in diesem Jahr im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages stattfindet. Den christlichen Kirchen in der Stadt sei der Dialog mit den anderen Religionen sehr wichtig. Und es gilt - wo möglich - auch gemeinsam Hand anzulegen und auch zu feiern. Beides sei in diesem Garten in vorbildlicher Weise möglich.

Ariza Mahmood las eine Sure für die Muslime und Panampalan Satyamorti sprach für die Hindus, übersetzt von T. Vyramuthu. Diakon Thomas Bieg sprach von der Dankbarkeit als einem Zauberwort und erinnerte am Franziskustag an Franz von Assisi und seine dankbare Betrachtung der Schöpfung.

Leider konnte auch Coronagründen in diesem Jahr kein Essen angeboten werden.


Gottesdienst zum Tag der dt. Einheit am 03.10.2020

Es war ein bewegender Gottesdienst, den die christlichen Gemeinden in der Stadt in der Aalener Stadtkirche gefeiert haben. Zusammen mit Landrat Dr. Bläse und Oberbürgermeister Thilo Rentschler haben sie der 30 Jahre politischer Einheit gedacht, aber auch ein klares Zeichen des Miteinanders und des gelebten Glaubens in der Stadt gesetzt.

Auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Leni Breymaier, Margit Stumpp, Roderich Kieseweter und Winfried Mack vom Landtag wohnten der Feier bei. Das Fest stand unter der Überschrift des Psalmwortes: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.

In drei Predigtimpulsen dankten Pastor Rainer Zimmerschitt, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel  und Pfarrer Bernhard Richter für Erreichtes und machten Mut auch für ökumenische Visionen. Die freikirchliche Band, mit Aaron Zeman, Manuela Mayer, Sabrina Ghori und Domink Schwenkt sorgten für eine schwungvolle wie festliche Ausgestaltung dieses Festes.

 


Der ökumenische Kirchentag kann beginnen

„Zwei Jahre haben wir auf diesen Ökumenischen Kirchentag zugelebt und zugearbeitet. Jetzt freuen wir uns, wenn es am Samstag losgeht“, sagt Pfarrer Bernhard Richter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen. In dieser Woche wurde nochmals kräftig die Werbetrommel gerührt. Es ist eher ein kleiner Kirchentag, weil die Großveranstaltungen coronabedingt nicht stattfinden können, aber doch gibt es jeden Tag mindestens eine Veranstaltung.

Start ist am Samstag um 11 Uhr in der Stadtkirche mit dem Fest der Einheit. Unter dem Motto „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“ wird 30 Jahre politische Einheit gefeiert. Doch die Kirchen wollen auch an diesem Tag ein klares Zeugnis der christlichen Einheit und Zusammengehörigkeit setzen. Alle Wahlkreisabgeordneten aus Bundestag und Landtag werden teilnehmen und Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Landrat Dr. Joachim Bläse werden mitwirken.

Am Sonntag gibt es dann den Interreligiösen Erntedank im Interkulturellen Garten im Hirschbach um 11 Uhr. Am Montag den via lucis, den Hoffnungsweg durch die Stadt, beginnend mit dem Friedensgebet um 18.10 Uhr an der Stadtkirche. Am Dienstag, 6.10. um 19.30 Uhr der Vortrag des früheren kath. Vikars von Aalen und jetzigem Professor für Neues Testament in Tübingen, Wilfried Eisele. Thema seines Vortrags:

Maria soll weggehen! Die vergessenen Jüngerinnen Jesu. Am Mittwoch, 7.10. um 17.3Uhr im neuen Kino am Kocher im Kulturbahnhof der Film: „Glücklich wie Lazzaro“

Am Donnerstag wird im Rahmen des Kirchentages das 25-jährige Jubiläum des Ökumenischen Hospizdienstes gefeiert mit einem Vortrag von Sabine Horn: Endlich leben-endlich leben um 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus. Am Freitag, 9.10. gibt es um 17 Uhr in St. Maria den Kinofilm Hidden Figures- unbekannte Heldinnen.

Der Samstag ist für die Familien gedacht, die nachmittags ab 14.30 Uhr mit den Tieren im Aufwindhof im Hirschbach wandern dürfen.

Jeden Tag von Montag bis Freitag gibt es um 6 Uhr ein Morgenlob und um 12.15 Uhr ein Mittagsgebet.

Der 5. Ökumenische Kirchentag in Aalen endet mit einem festlichen Schlussgottesdienst am 11. Oktober um 10.30 Uhr in der Salvatorkirche.

Alle Veranstaltungen stehen unter der Losung des Kirchentages: Du hast mein Wort.

Links:   Programm im Überblick, Flyer zum Download  


In Zeiten des Abstandes die Segel setzen - Nachgeholte Konfirmationen in der Stadtkirche

Am Sonntag, den 27.09.2020, wurden in drei Festgottesdiensten 33 junge Menschen in der Stadtkirche konfirmiert. Pfarrerin Caroline Bender stellte die Konfirmation unter die Überschrift: Die Segel setzen. Im ersten Festgottesdienst konfirmierte Pfarrer Bernhard Richter 15 junge Menschen. Der Chor CantAAmo sorgte für die festlich musikalische Ausgestaltung.

Richter bat seine Konfirmanden, in Zeiten des Abstandes zu Gott, zum Glauben und zur Kirche den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Doch der Gott in seiner Treue werde auf jeden Fall an der Seite der jungen Menschen bleiben, und mit ihnen durchs Leben gehen.


Freizeit WOK 18.-20. Sept. 2020


Zusammenleben, zusammenwachsen - Interkulturelle Woche in Aalen

Unser Bild zeigt die Veranstalter der Interkulturellen Woche bei der Vorstellung des Programmes im Aalener Rathaus.
Unser Bild zeigt die Veranstalter der Interkulturellen Woche bei der Vorstellung des Programmes im Aalener Rathaus.

Es ist wieder ein vielfältiges Programm geworden, das die Initiatoren in dieser Woche im Rathaus vorgestellt haben: die Interkulturelle Woche, an der die Evang. Kirchengemeinde mit zwei Veranstaltungen beteiligt ist:

Freitag, 2. Oktober 17 Uhr:
Mahnwache am Marktbrunnen zum Tag des Flüchtlings.
 

Texte geflüchteter Menschen werden vom Theater der Stadt Aalen verlesen. Inga Rincke wird trommeln, Pfarrer Bernhard Richter wird eine kurze Rede halten.

Sonntag, 4. Oktober 11 Uhr:

Interreligiöser Erntedank im Interkulturellen Garten. 

Vertreter verschiedener Religionen werden diese Feier gestalten. Das traditionelle Mittagessen muss wegen der Pandemie abgesagt werden.

 

Die Interkulturelle Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto: Zusammenleben-Zusammenwachsen. 

Download des Flyers Interkulturelle Woche 2020.


Dankbarkeit für die Kinder dieser Welt - Kinderkonzert in der Stadtkirche

Es waren weniger Kinder wie in den vergangenen Jahren, doch ca. hundert waren es dann doch, die am gestrigen Freitag die Reihen der Stadtkirche füllten. Coronabedingt saß jede Kita in einem eigenen Block und die traditionelle Polonaise um die Kirche konnte auch nicht stattfinden. Aber Pfarrer Bernhard Richter freute sich in seiner Begrüßung, dass nicht alles in diesem Jahr zum Weltkindertag abgesagt werden musste. Und er erinnerte vor dem Konzert auch an Millionen Kindern auf dieser Welt, die nicht in eine Kita können, die kein Vesperbrot bekommen und kein Dach über dem Kopf haben, die oft als Flüchtlingskinder ohne Heimat sind.

Anschließend sorgte der Liedermacher Joerg Sollbach mit seiner Handpuppe Fridolin mit ganz vielen schönen Liedern für ein mitreißendes Kinderkonzert. „Gott geht mit“ oder „Wir sind Gottes Kinder“ gehörten genauso zum Programm wie „Hey wir sind stark“ oder „Stark wie ein Bär“. Auch die Kinder wurden immer wieder mit einbezogen und klatschten, stampften und streckten sich in die Höhe bei den tollen Rythmen, die in der Stadtkirche ertönten.

Mit einem Segenslied machten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen wieder auf den Heimweg zur Kita.


50 Jahre Evangelischer Seniorenkreis - Was sind schon fünfzig Jahre auf dieser unserer Welt

Unser Bild zeigt OB Rentschler, Dekan Drescher und Pfarrer Richter mit den geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 
Unser Bild zeigt OB Rentschler, Dekan Drescher und Pfarrer Richter mit den geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Mit einem Lied von Ilse Werner aus dem Jahre 1973 begann Pfarrer Bernhard Richter als Verantwortlicher für die Seniorenarbeit den Neustart für den Kreis nach dem Lockdown und zugleich die Feier zum 50. Geburtstag.

Er empfinde große Dankbarkeit, dass dieser Kreis auch noch ein halbes Jahrhundert nach seiner Gründung existiert, auch wenn er vor einigen Jahren auswandern musste ins Haus Kastanie bis das Gemeindehaus ganz neu am alten Platz erstrahlte. Auch waren in der Markuskirche, in der Martinskirche und in der Triumphstadt neue Kreise entstanden, die nun wieder in einen Kreis, den Offenen Nachmittag für älter gewordene und junggebliebene Menschen gemündet sind.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler würdigte in seinem Grußwort die Seniorenarbeit der Kirchengemeinde und dankte den Kirchen für ihren wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Stadtgesellschaft und Dekan Ralf Drescher bedankte sich bei allen Verantwortlichen, die in fünf Jahrzehnten für eine schöne Gemeinschaft gesorgt haben.

Geehrt wurden alle ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiter und nach Kaffee und Kuchen wurde in Interviewform einiges an Erinnerungen an die letzten 50 Jahre aufgefrischt, und auch an Ausflüge und Freizeiten erinnert. Markus Piringer am Flügel sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung.


Tag des offenen Denkmals - „Das Fundament in unserem Leben ist gelegt“

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Es war ein wunderschöner Herbstsonntag, an dem sich die Evang. Kirchengemeinde zum Tag des offenen Denkmals gestern getroffen hat. „In dem Jahr, in dem es keine Reichstätter Tage gibt, haben wir trotzdem Grund zum Feiern“, so Pfarrer Bernhard Richter bei seiner Begrüßung beim Gottesdienst im Grünen hinter der Johanneskirche.

Rund 150 Gläubige hatten sich zu diesem Gottesdienst versammelt, der aus Anlass des Tages des offenen Denkmals genau dort stattfindet, wo das älteste Gebäude der Stadt steht und ein ganz besonderes Denkmal darstellt.

 

„Deutsche Geschichte sind nicht nur 12 Jahre Nazi-Herrschaft“ sagte Richter im Blick auf die vielen Denkmäler in der Region. Es gehöre für ihn auch zu einer guten Erinnerungskultur, wenn man diese Gebäude pflegt und bewahrt, auch in Hochachtung vor denen, die oft über mehrere Generationen so ein Gebäude errichtet haben. Im übertragenen Sinne sei es im Glauben genauso wichtig wie bei jedem anderen Bau auch, dass ein gutes Fundament trägt. Christus hat in unserem Leben mit seinem Wort, seinem Sterben und Auferstehen ein solch stabiles Fundament gelegt. Auf eine solche Grundlage gelte es, aufzubauen, und auch mit dafür Sorge tragen, dass andere, denen das Fundament entzogen wurde, auch wieder Boden unter den Füßen bekämen.

Richter erinnerte in diesem Zusammenhang an das Flüchtlingselend auf der Insel Lesbos. Unterm Beifall der Gemeinde rief er dazu auf, diesen Menschen wieder eine Lebensgrundlage zu geben und mehr in Deutschland aufzunehmen. Es gehe um Werte wie Würde und Nächstenliebe. Es dürfe nicht aus Rücksicht vor dem rechten Rand das christliche Wertesystem in Frage gestellt werden.

 

Der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung der Feier. Im Anschluss erklärte Elisabeth Keiner alles Wissenswerte zum „Kirchle“, wie die profunde Kennerin die Johanneskirche zu bezeichnen pflegt. Den ganzen Tag über war die Kirche zur Besichtigung geöffnet.


Den Kindern eine Heimat geben - Trotz Corona gibt’s den Weltkindertag

Es ist eine gute und eine erschreckende Nachricht, die in diesen Tagen bekannt gemacht wurde. Laut einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung ist es jungen Menschen heute wichtiger, eine Heimat zu haben als Erfolg und Status. Da ist die gute Nachricht. Die sehr erschreckende Nachricht ist die, dass in Deutschland rund 2,8 Millionen Kinder, also 21 Prozent und damit über ein Fünftel, von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. Daher ist für Pfarrer Bernhard Richter der Weltkindertag im September immer auch eine politische Ansage. „Es geht an diesem Tag nicht nur um Spiel und Spaß, sondern letztendlich um die Frage, was uns Kinder und Jugendliche wert sind“, so der Stadtkirchenpfarrer. Daher ist für Richter auch das Bündnis in der Stadt, das sich zum Weltkindertag zusammengeschlossen hat und das seit 2009 immer größer geworden ist, ein wichtiges Zeichen, „dass uns Kinder etwas bedeuten und dass wir ihnen Heimat und Geborgenheit schenken, im Elternhaus, aber auch darüber hinaus“. Daher hält Richter auch daran fest, dass Kirche sich im Kindergartenbereich engagiert und in der Stadt ein wichtiger Träger ist“ - und am Weltkindertag mit den Kindern auch feiert.

Für Richter ist es das 20. Mitmachkonzert, das er organisiert und die Kinder einlädt. Da der Weltkindertag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, wird das Mitmachkonzert der Kindergärten schon zwei Tage vorher, also am Freitag, 18. September um 10 Uhr in der Stadtkirche stattfinden. Der Liedermacher Jörg Sollbach aus Siegen wird mit seiner Handpupe Fridolin das Konzert gestalten. Es steht in diesem Jahr unter der Überschrift: „ Hey, wir sind stark.“

Coronabedingt wird diesmal die Polonaise vor der Stadtkirche ausfallen müssen. Und wie es mit dem großen Weltkindertagsfest am 20. September in und um die Ulrich-Pfeifle-Halle aussieht, ist auch noch unsicher. Doch Richter hofft, dass es um 12 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst starten kann, und es dann wieder viele Angebote für die Kinder geben kann, möglichst viele im Freien.

Aber egal- wie es kommen wird- der Weltkindertag ist und bleibt ein wichtiger Tag, zum Feiern und auch als Mahnung, dass wir die Kinder in unserer Gesellschaft stets im Auge behalten, auch ein kirchliches Anliegen, das für Richter über die Betreuung in Kindertages-stätten hinaus in einer guten Kinderkirche und Jugendarbeit Fortsetzung findet.


Ökumenischer Kirchentag in Aalen - Das Kirchentagsbier ist gebraut und abgefüllt

Es war ein wichtiger Termin am gestrigen Dienstag und er fand nicht in den Kirchen statt, sondern bei Albrecht Barth in der Löwenbrauerei in Aalen. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Aalen mit ihrem Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter war dabei, als das Kirchentags-bier abgefüllt wurde. Und sie probierten gleich das frisch gebraute Bier mit dem Etikett: „Du hast mein Wort“, weil dies die Losung des Kirchentages darstellt. Und das Bier besteht  nach Auskunft von Albrecht Barth aus lokal guter Gerste, aus gentechnisch nicht manipulierter Hefe und aus einem Aromahopfen aus Spalt beim Brombachsee.

Zwei Jahre lang dauerten die Vorbereitungen des Kirchentages, so Pastoralassistent Hans-Christian Richter von der kath. Kirche. Und dann kam die Pandemie, ergänzte Pfarrer Richter, und wir haben den Kirchentag abgesagt, weil Großveranstaltungen bis heute undenkbar sind.

Doch im Laufe des Sommers wurde die Idee auf den Weg gebracht, den Kirchtag in kleinem Format abzuhalten.  Nun beginnt er am Samstag, 3. Oktober um 11 Uhr in der Stadtkirche mit einem Fest der Einheit, an dem auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler und der neue Landrat Dr. Joachim Bläse mitwirken werden. Und am Ende steht ein Festgottesdienst in der Salvatorkirche am 11. Oktober um 10.30 Uhr. Über allen Veranstaltungen steht die Losung: Du hast mein Wort, weil es in heutiger Zeit immer mehr auf menschliche Zuverlässigkeit ankommt, aber mit dem Kirchentag auch die Treue und Zuverlässigkeit Gottes im Mittelpunkt steht. Und so Pastor Rainer Zimmerschitt von der methodistischen Kirche, „Die Ökumene und die gegenseitige Begegnung wird immer wichtiger“.

Info: Am Samstag, 19. September wird die ACK einen Stand auf dem Wochenmarkt haben, bei dem mit Flyern für den Kirchentag geworben  und das Kirchentagsbier verkauft wird, von 9 bis 12 Uhr. 


Antikriegstag am Marktbrunnen und Friedensgebet vor der Stadtkirche (1.9.2000)

Die Rede von Pfarrer Bernhard Richter zum Antikriegstag am Marktbrunnen am 1.9.2020 können Sie hier herunterladen.


Mahnmalgottesdienst am 1.8.2020

"Vertraut den neuen Wegen" war das Thema das ökumenischen Gottesdienstes am Mahnmal auf der Schillerhöhe Anfang August. Die katholische Salvatorgemeinde/ Pastoralteam Hüttfeld und die evangelische Kirchengemeinde hatten dazu eingeladen. Bei sehr warmen Temperaturen kamen etwa 80 Menschen und freuten sich, unter freiem Himmel die Lieder wieder mitsingen zu können. Die musikalische Gestaltung übernahm der Posaunenchor des CVJM Aalen unter der Leitung von Wolfgang Böttiger, sowie die inhaltliche Ausgestaltung Diakon Thomas Bieg und Barbara Rau von der katholischen Gemeinde und Pfarrerin Caroline Bender predigte zum Buch Rut. Während der Posaunenchor im Anschluss noch vom Mahnmalturm in alle Himmelsrichtungen blies, nutzten viele  die Gelegenheit, bei einem Gespräch und Imbiss zu verweilen und später sogar selber auf den Turm zu steigen und den herrlichen Blick über Aalen zu genießen.


„Stop and go- im Leben, im Glauben und aufs Aalbäumle“

Pilgerweg von der Stadtkirche zum Aalbäumle

Es war ideales Wanderwetter, als Pfarrer Bernhard Richter am Sonntag Morgen eine neue Gottesdienstform der Evang. Kirchengemeinde in Aalen wagte. Ein Pilgerweg von der Stadtkirche bis auf den Aussichtssturm am Aalbäumle, mit vielen Stationen, an denen jeweils ein Lied gesungen, ein Bibeltext gelesen und ein Impuls weitergegeben wurde. Es begann mit 10 Teilnehmern an der Stadtkirche. Immer wieder kamen Menschen dazu bei den einzelnen Stationen, am Thermalbad waren es über 30, auf dem Aalbäumle rund 50 Pilgernde.  Besonders berührend war, als die Station am Albstift so manchen Bewohner nach draußen lockte.

Bei der Begrüßung vor der Stadtkirche erklärte Richter auch den Sinn des Pilgerns: „Pilgern ist ein Wandern im Glauben, offen für Schönheiten der Natur, aber auch für die Nöte dieser Welt. Und für Gott, dem wir alles verdanken, was Leben auf dieser Welt ausmacht.“

Von der Stadtkirche ging es zunächst zur Agentur für Arbeit, dann zum Albstift, zum Thermalbad, zur Schranke an der Osterbucher Steige und dann aufs Aalbäumle. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ stieg man die Stufen hinauf auf den Aussichtsturm. Dort sprach Pfarrer Bernhard Richter den Segen. Die Malteser erfreuten die Wanderer anschließend mit Getränke und Speisen.

Der Stadtkirchenpfarrer zog am Nachmittag eine positive Bilanz. „Alle waren begeistert von der neuen Form des Gottesdienstes. Und es war eine schöne Mischung aus Wandern und Innehalten, Bewegung und Spiritualität“. Und - so Richter: "es ist auch mal schön, Bibeltexte in der Natur auszulegen und nicht nur auf der Kanzel der Stadtkirche“.

 

Das Opfer war sinnigerweise für die Arbeit des Freundeskreises für Wohnsitzlose bestimmt, denn diese Menschen sind ja auch unterwegs, ohne Obdach unter erschwerten Bedingungen.


Leinroden trotz(t) Corona

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Sie wollten in diesem Jahr den 50. Geburtstag in Leinroden feiern. Denn 1970 hat die Evang. Kirchengemeinde in Aalen von der damals noch selbständigen Gemeinde Leinroden das Schulhaus gekauft und zum Ferientagheim gemacht. Seit 50 Jahren also finden in jedem Jahr die beliebten Freizeitabschnitte statt. Nur in diesem Jahr war alles anders. Corona-bedingt stand die Freizeit auf der Kippe. Doch da für Kinder so vieles ausfiel, war Alexander Blümel, hauptamtlicher Jugendreferent und verantwortlich für Leinroden, sehr bemüht, dass Leinroden trotz der Pandemie auch wirklich stattfinden kann. In dieser Woche zog man erste Bilanz und Blümel ist genauso wie Pfarrer Bernhard Richter als Vertreter des Trägers die Erleichterung anzumerken, dass alles gut gegangen ist.

Zusammen mit der Waldheim-AG im Land wurde ein Konzept entwickelt, dass auch den Kirchengemeinderat überzeugt hat, der grünes Licht gab für die beiden Freizeitabschnitte, die mit weniger Kindern in ganz autonomen Gruppen durchgeführt wurde. Immer 15 Kinder, die schon jeden Morgen im Bus von Aalen nach Leinroden zusammen saßen, waren den ganzen Tag mit den Verantwortlichen beieinander. Es gab auch ein biblisches Erlebnisprogramm, das in diesem Jahr unter dem Motto: „Jesus und die Berge“ und „Jesus und das Wasser“ standen.

Der erste Abschnitt wurde geleitet von Alexander Blümel und Malte Buchinger, der zweite Abschnitt, der verkürzt nur eine Woche ging,

von Daniel Wiedmann und Annika Bähring.

Deutlich wurde auch, dass diese Konzept nur gelang dank des Einsatzes der Ehrenamtlichen, und Pfarrer Bernhard Richter sprach den Dank und die Anerkennung für alle aus, die zum Gelingen beigetragen haben. Linde Wagner für den ersten und Rosemarie Mahler für den zweiten Abschnitt, zeichneten für die Küche verantwortlich, damit auch alle satt wurden.

Linde Wagner beendet nach zehn Jahren ihre Küchenverantwortung in Leinroden und wurde von Pfarrer Bernhard Richter verabschiedet: er sei immer wieder in den letzten Jahren in der Küche gewesen und habe nur andeutungsweise mitbekommen, was dort geleistet wird. Und nach dem Blick zurück wagte man dann doch auch noch einen Blick nach vorne, denn nächstes Jahr hofft man dann doch wieder auf ein „normales Leinroden“, damit auch der 50. Geburtstag nachgefeiert werden kann.

 

Unser Bild zeigt (v.l.n.r) Pfarrer Bernhard Richter, Linde Wagner, Alexander Blümel und Rosemarie Mahler in Leinroden vor dem Ferientagheim.


Landrat Klaus Pavel nach 17 Kursen Schirmherrschaft verabschiedet

Letzte Woche ging der 17. Kurs des Aalener Sozialführerscheins zu Ende. Coronabedingt gab es im März eine Zwangspause, wie Diakon Michael Junge in seiner Begrüßung bemerkt hatte. Doch nun konnte der Kurs unter der Moderation von Sylvia Kreuzer doch noch abgeschlossen und ausgewertet werden, wenn auch etwas verkürzt und ohne Praxisbörse. J. Dolmtsch und M.Santin gaben aus Sicht der Träger einen Rückblick auf den Kurs, ehe Renate Poppe und andere Teilnehmer aus ihrer Sicht die Abende würdigten und ihren herzlichen Dank aussprachen. Landrat Klaus Pavel sprach vom vorbildhaften Engagement im Ehrenamt und zählte die Kursteilnehmer zum „Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält!. Wie in 16 Kursen zuvor überreichte der Landrat zusammen mit Dekan Ralf Drescher die Zertifikate an die einzelnen Absolventen des Sozialführerscheines.

Dekan Ralf Drescher würdigte die Leistungen des Landrates in der Coronapandemie und in 24 Jahren Verantwortung für den Ostalbkreis. Er überreichte ihm als Schirmherr einen Schirm für sich und einen für seine Frau Corinna.

Der Sozialführerschein sei ein Beispiel für ein gut funktionierendes Miteinander verschiedener Konfessionen. „So kann Ökumene Spass machen“, so Drescher. Man Pfeiffer sorgte für die festlichen musikalischen Klänge am Akkordeon und Pfarrer Bernhard Richter erinnerte für die Träger an die Anfänge vor 16 Jahren, als die fünf Träger Bahnhofsmission, Diakonie, Caritas, Kath. und Evang. Kirchengemeinde gemeinsam nach dem Ulmer Modell den Sozialführerschein ins Leben riefen und erwähnte dabei Christoph Class und Ottmar Ackermann als die treibenden Kräfte für dieses nachhaltige ökumenische Projekt.

 

Unser Bild zeigt Landrat Klaus Pavel als Schirmherrn, gut beschirmt von Dekan R. Drescher und Pfarrer B. Richter mit den anderen Trägervertretern J.Dolmetsch, M.Santin, M. Junge und U.Lange beim Abschlussfest des Sozialführerscheins.


Die Losung bleibt - Ein kleiner Ökumenischer Kirchentag findet statt (3.-11.10.2020)

Vor zwei Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen beschlossen, im Oktober 2020 einen Ökumenischen Kirchentag in der Stadt durchzuführen, den fünften, den es nach 2000, 2005, 2009 und 2013 geben sollte. "Im Oktober 2019, also genau ein Jahr vor dem Kirchentag, war das Programm schon fertig und wir machten uns an die Kleinarbeit" erläuterte Pfarrer Bernhard Richter, der als Vorsitzender der Aalener ACK für diesen Kirchentag mit verantwortlich zeichnete. Und dann kam Corona und alles musste abgesagt werden. Letztlich auch der Kirchentag im Oktober, weil einiges an Programm unter das Verbot von Großveran-staltungen fiel, die bis Ende Oktober gar nicht erlaubt sind. 

Doch vergangene Woche haben sich die Verantwortlichen zusammengesetzt und an einem kleinen Kirchentag gebastelt. Nun kann vermutlich doch  manches stattfinden.

Es beginnt mit dem Fest der Einheit am Samstag, 3.Oktober. Die Christen der Stadt nehmen die politische Einheit zum Anlass, um für die Einheit der Christen zu danken und zu werben. Bei diesem Fest um 11 Uhr in der Stadtkirche werden auch der neue Landrat Dr. Joachim Bläse und Oberbürgermeister Thilo Rentschler teilnehmen.

Enden wird der Ökumenische Kirchentag am 11. Oktober, wenn um 10.30 Uhr in der Salvatorkirche ein Festgottesdienst zur Kirchentagslosung: "Du hast mein Wort" stattfinden wird. Denn darauf wird es auch künftig ankommen, auf die Menschen verschiedener Konfessionen, die sich aufeinander verlassen können müssen, und auch auf die Zusage Gottes: Du hast mein Wort. Er ist und bleibt an unserer Seite.

Download des Flyers zum Ökumenischen Kirchentag Aalen.


200 Besucher beim Gottesdienst - Alles voller Vertrauen auf dem Aalbäumle

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Einen Gottesdienst voller Vertrauen erlebten die rund 200 Besucher am Sonntagvormittag auf Aalens Hausberg, dem Aalbäumle. Der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger spielte schwungvolle Melodien, Sabine Weinbrenner und Bärbel Geßler lasen die Fürbitten und Johannes Eck die Lesung aus Hebräer 10: Wirf Dein Vertrauen nicht weg. Das Opfer war für das Kinderwerk Lima bestimmt, das ein Patenkind unterstützt, von dem Martina Frasch am Ende des Gottesdienstes berichtete. 

Zuvor hatte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Ansprache eindringlich darauf verwiesen, wie wichtig Vertrauen im Leben sein kann, dass man sich auch aufeinander verlassen kann. Richter berichtete vom Dortmunder Kirchentag, auf dem Bundeskanzlerin Merkel auch gefragt wurde, ob man nicht aufgibt, wenn man mit manchen Staatsmännern verhandeln muss. Die Kanzlerin sagte dazu: niemals darf man Vertrauen aufgeben, auch nicht in der hohen Politik, man muss es immer neu versuchen und entwickeln, dieses Vertrauen. Richter bat dann die Gemeinde darum, in allen Schwierigkeiten dieser Tag, wo Neid und Hass die sozialen Medien beherrsche, das Vertrauen nicht aufzugeben auch im Glauben nicht. Gott habe sich als verlässlicher Partner gezeigt, ihm gelte es zu vertrauen, auch wenn Zweifel und Anfechtung nicht ausbleiben.


In zehnter Auflage - die Sommerpredigtreihe

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Sommerpredigtreihe der Aalener Pfarrerschaft. "Schon zum zehnten Male machen wir diese Sommerpredigtreihe", bemerkte Ralf Drescher bei der Vorstellung der diesjährigen Sommerpredigtreihe in dieser Woche vor der Aalener Stadtkirche. Nach seinem Dienstbeginn am 1.5.2011 wurde die Idee geboren, im Sommer eine Predigtreihe zu einem bestimmten Thema durchzuführen, bei der jeder aus der Pfarrerschaft zu einem bestimmten Text zu diesem Thema predigt. Es begann mit einer Reihe übers Pilgern, Kriminalgeschichten waren schon das Thema und dieses Jahr: Durch die Nacht - Wo Mensch und Gott sich verbergen und einander begegnen. Pfarrer Bernhard Richter beginnt die Reihe am 26.7. mit dem Thema: "Du bist mehr als das, was du (nicht) tust" mit einer Predigt über Römer 3,21-28. Am Wochenende drauf hält Pfarrerin Caroline Bender ihre Predigt über  das Buch Rut unter der Überschrift: "Wie ist der Weg so lang". Dekan Ralf Drescher predigt am 2.8. in Waldhausen vor dem Christushaus und am 30.8. in der Klinik und in der Stadtkirche. Sein Thema: "Die Kraft, Grenzen zu überwinden" mit dem Text aus Johannes 4. Am 9.8. in der Stadtkirche und am 23.8. im Gemeindehaus predigt Pfarrerin Theresa Haenle über den Elia und 1. Könige 19 unter dem Motto: "Allein, aber nicht verlassen". Pfarrer Jan Langfeldt predigt über Psalm 139  am 16.8. in der Klinik und in der Stadtkirche und am 6.9, vor dem Christushaus. Sein Motto: "In dunkler Nacht".

Mit Werner Kugler und Uli Marstaller beteiligen sich zwei Ruhestandspfarrer an der Predigtreihe. U. Marstaller predigt am 6.9. in der Klinik und in der Stadtkirche unter der Überschrift: "Er weckt mich alle Morgen" über Jesaja 50.4-9 und Werner Kugler hat Johannes 16.33 als Text und "Fürchte dich nicht" als Thema.

Alle freuen sich auf diese Reihe und hoffen in den Feriensonntagen auf einen guten Besuch!

Unser Bild zeigt v.l.n.r, Pfr i.R. Uli Marstaller, Pfarrerin Caroline Bender, Pfarrer Bernhard Richter, Pfarrer i.R. Werner Kugler, Dekan Ralf Drescher, Pfarrer Jan Langfeldt und Pfarrerin Theresa Haenle bei der Vorstellung der Sommerpredigtreihe vor der Aalener Stadtkirche.


50 Jahre Seniorenkreis der Stadtkirche - Neustart nach den Sommerferien im September

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Es war 1970, als die Evang. Kirchengemeinde im Gemeindehaus in der Friedhofstr. einen Seniorenkreis ins Leben rief. Groß sollte der 50. Geburtstag im Juli gefeiert werden, doch dann kam Corona und alles musste abgesagt werden. Seit 10. März ruht die Seniorenarbeit, doch diese Woche rief Pfarrer Bernhard Richter alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen, um den Neustart im September vorzubereiten.

Mit einem Geburtstagsfest zum 50. soll es am 15. September wieder los gehen. Und dann hoffen alle Verantwortlichen, dass der Kreis sich wieder jeden Dienstag treffen kann, und auch mit Bewirtung. Alle Vorbereitungen dazu wurden bei einer Besprechung getroffen, auch das Programm bis Ende Januar 21 ist weitgehend fertig. Einige Referenten müssen noch angefragt werden. Drei Teams teilen sich die einzelnen Nachmittage. Jedes Mal ist auch jemand aus der Pfarrerschaft dabei. Verantwortlich zeichnet Pfarrer Bernhard Richter. Er hat sich im Juni schon einmal mit einem Brief an die Senioren gewandt und sie vertröstet. Aber bald wird es wieder einen Brief geben, mit dem neuen Programm und dem Neustart am 15. September.

Unser Bild zeigt die Verantwortlichen des Seniorenkreises mit Pfarrer Bernhard Richter bei der Planung vor dem Gemeindehaus.


Menschen(s)kind - Gottesdienst zum Abschluss der Woche der Diakonie 2020

Zum Abschluss der diesjährigen landesweiten Woche der Diakonie unter dem Motto „Menschen(s)kind“ fand am vergangenen Sonntag ein Gottesdienst in der Aalener Stadtkirche statt. Menschen aus dem Umfeld der Diakonie berichteten davon, wie sich die Diakonie für Menschenskinder einsetzt. „Menschenskind, das hätten wir uns alle nie vorstellen können, keine Einkäufe mehr selber machen können, keine Spaziergänge und vor allem keine Besuche mehr“. So beschreibt Carina Engel, Bewohnerin einer Wohngruppe der Samariterstiftung, die schwierige Zeit des Lockdowns. „Für uns Mitarbeitenden war und ist es eine schwierige Zeit“, berichtet Gisela Graf-Fischer, Bereichsleiterin Wohnen in der Samariterstiftung. „Unseren Bewohnern Halt geben, Sicherheit schaffen, wo viele Angst und Panik hatten sich zu identifizieren, da Vorerkrankungen vorhanden sind, waren und sind zentrale Aufgaben.“  

Die Geschäftsführerin des Diakonieverbands Ostalb Sylvia Caspari erzählt anerkennend: „Menschenskind, es gab auch tolle Aktionen. So wie die Spende von Laptops einer Firma aus Oberkochen für Familien mit geringem Einkommen, damit Homeschooling möglich wurde. Menschenskind war das bei der Übergabe der Geräte eine Freude bei den Familien“, so Caspari. 

Dekan Ralf Drescher faste diese Statements in seiner Predigt zusammen mit dem Text aus Römer 12,21: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem."


Gottesdienst im Gütle-Garten (CVJM) am 5.7.2020


Ökumenischer Gottesdienst zu Peter und Paul

Der Festtag der Apostel Petrus und Paulus ist bekanntlich eigentlich erst am 29. Juni. Dennoch haben sich die Kirchengemeinden am Ökumenischen Gemeindezentrum Peter und Paul dieses Jahr die Freiheit genommen, ihre Patrone bereits einen Tag früher „vorzufeiern“.

Mit einem fröhlichen Festgottesdienst  haben Pastoralreferentin Fritscher und Pfarrer Langfeldt dabei an die Apostelfürsten erinnert: an zwei leidenschaftliche und streitbare Persönlichkeiten, wie es in der Predigt hieß, die es nicht immer leicht miteinander hatten, die aber gerade in ihrem „Brennen für den Glauben“ eins waren und so gemeinsam am Reich Gottes gebaut haben. Nach ihrem Vorbild, so die Botschaft, sind auch wir Christen heute gefordert, uns als „Haus aus lebendigen Steinen“ zu erbauen und selber Kirche zu sein (vgl. 1Petr 2, 5).

Auch dieser Gottesdienst stand dabei unter dem Vorzeichen der aktuellen Coronasituation. Normalerweise hätte sich an ihn das Peter-und-Paul-Fest angeschlossen, das dieses Jahr leider entfallen musste. Vieles war sehr kurzfristig und mit der sprichwörtlichen „heißen Nadel“ gestrickt worden. Dessen ungeachtet fehlte es nicht an kleinen Highlights. So verabschiedeten Fritscher und Langfeldt u. a. Beate Pohl, die seit Jahren als „gute Seele des Hauses“ das Raummanagement in Peter und Paul übernommen hatte, und dankten ihr für ihren wichtigen Dienst. Auch spielte der evangelische Posaunenchor im Anschluss an den Gottesdienst noch spontan im Rondell des Gemeindezentrums auf – eine willkommene Gelegenheit für viele Gottesdienstbesucher, zu verweilen und den neugestalteten Platz mit Sitzmöglichkeiten näher in Augenschein zu nehmen.

Allen, die diesen Tag möglich gemacht haben, Helfern, Freuden und Besuchern von dieser Stelle aus noch einmal herzlichen Dank!


Endlich - Neustart der beliebten Marktmusik in der Stadtkirche Aalen

Dekan Ralf Drescher hält beim ersten Mal die Andacht.

Nachdem die beliebte Marktmusik in der Aalenener Stadtkirche viele Wochen lang aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, ist jetzt ein Neustart wieder möglich gewesen. Seit 13. Juni wird die Marktmusik nun wöchentlich und in liturgischem Gewand angeboten. Drescher: „Es ist gut, dass wir zusätzlich zu unseren Gottesdiensten eine feste Zeit und einen festen Ort in unserer Stadtkirche haben, an dem die Menschen zusammenkommen können.“ Viele der Besucher*innen zeigten sich nach der ersten Marktmusik zutiefst dankbar und berührt.  Es gilt das Infektionsschutzkonzept der Gottesdienste in der Stadtkirche. 80 bis 120 Personen können diese Veranstaltungen durchgehend, auch in den Ferien, bis Weihnachten besuchen. Auf den Emporen dürfen zusätzlich rund 20 gekennzeichnete Plätze  belegt werden, diese sind 1,5 m von der Brüstung entfernt. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist Maskenschutz Pflicht, auf den Emporen während der gesamten Veranstaltung. Mitglieder des Netzwerkes Kirchenmusik sind bei der Platzwahl behilflich und sorgen dafür, dass die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden. Kirchenmusikdirektor Thomas Haller kündigt an: „Bis zum Jahresende werden nun wöchentlich Instrumental- und Orgelmusik für kleinformatige, aber abwechslungsreiche Programme sorgen. Neben Organist*innen an der Rieger-Orgel lassen Musiker*innen aller Art ihre Instrumente erklingen: Amelie Brune und Benjamin Kautter (Cello-Duo), Leander Brune (Klavier), Klara Bazun (Fagott), Dietlinde Fuchs (Flöte), Martin Thorwarth (Oboe) werden im Sommer zu hören sein.“ Auf der Empore wurde im Bereich der Orgel zusätzlich eine Aerosol-Firewall installiert. Der Eintritt ist frei, Spenden gerne erbeten.


Aalener Treuhand spendet 1000.- Euro für den Kocherladen

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Groß war die Freude, als am gestrigen Mittwoch Dietmar Diebold, der Geschäftsführer der Aalener Treuhand, einen Scheck mit 1000.- Euro zum Kocherladen brachte und dem Vorsitzenden, Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerard Vietz überreichte. Die Aalener Tafel sorgt seit 21 Jahren dafür, dass Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufmöglichkeiten erhalten. Derzeit werden nur eingeschränkte Öffnungszeiten angeboten und alle Kunden bekommen eine Lebensmitteltüte geschenkt. Meist werden an einem Vormittag über 200 Tüten ausgegeben.

Daher bedankte sich Pfarrer Richter und Projektleiter Vietz ganz herzlich für die Lebensmittelspende der Aalener Treuhand.


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