Aalener Gedenken an Gedenken an Sophie Scholl

Sophie Scholl, mit 21 Jahren durchs Fallbeil der Nazis hingerichtet, wäre am 9. Mai 100 Jahre alt geworden. Die Evangelische Kirchengemeinde Aalen gedenkt dieser unangepassten, mutigen jungen Frau anlässlich ihres 100. Geburtstags. Sylke Gamisch, Hanna Drescher und Pfarre Bernhard Richter nehmen alle, die dieses Video anschauen, mit in Zeit, Prägung, Ringen und Glauben von Sophie Scholl und in das Schicksal der „Weißen Rose“ hinein und lassen Bezüge zu heute zu. 


Sophie war, wie ihr Bruder Hans, Mitglied der Weißen Rose. Die „Weiße Rose“ verteilte Flugblätter gegen die Verbrechen der Nazis, den Krieg und die Ermordung der Juden. Die Münchner Widerstandsgruppe appellierte an das Gewissen ihrer Mitmenschen und an die Verantwortung der Christen. Die jungen Leute sind bis heute Vorbilder für viele junge und erwachsenen Menschen. Viele Schulen in Deutschland heißen nach ihnen. In diesem Jahr wird die Bundesregierung eine 20-Euro- Gedenkmünze zu Ehren Sophie Scholls herausgeben. 

 

Das Video zeichnet in groben Zügen das Leben von Sophie Scholl und die Entstehung der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ auf, erinnert aber auch an die letzten Stunden und den Abschied von den Eltern. Nicht vergessen wird auch, dass heute Querdenker sich zu Unrecht mit Sophie Scholl vergleichen. Einschränkungen von Grundrechten in der Demokratie aus Pandemiegründen sind nicht vergleichbar mit dem, was Menschen im Widerstand des Dritten Reiches erleben mussten. Technisch und musikalisch begleitet werden die Texte im Video von Thomas Haller und Lukas Nagel.

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Pfarrer Bernhard Richter bedauerte in dieser Woche zutiefst, dass die geplante Präsenzveranstaltung nicht in der Stadtkirche stattfinden kann, hofft aber, dass viele sich das Video anschauen und es so am 100. Geburtstag ein würdiges Aalener Gedenken an Sophie Scholl gibt.

Angesehen werden kann das Video auch direkt auf unserem Youtube-Kanal. Der Text kann gerne verschickt werden. Bitte unter 95620 im Dekanat anrufen oder sich bei bernhard.richter@ elkw.de melden.

 

Unser Bild zeigt v.l.n.r Hanna Drescher, Pfarrer Bernhard Richter und Sylke Gamisch mit Lukas Nagel bei der Aufnahme des Videos in der Stadtkirche. Auf dem Taufstein ist ein Bild von Sophie Scholl zu sehen, eine Kerze und eine weiße Rose in Erinnerung an den Namen der Widerstandsorganisation im Dritten Reich.


Dekan Ralf Drescher zehn Jahre im Amt

Am 1. Mai feierte Dekan Ralf Drescher sein zehnjähriges Dienstjubiläum. Er wurde am 1.12. 2010 als Nachfolger von Albrecht Daiss gewählt und am 1. Mai 2011 von Prälatin Gabriele Wulz in einem Festgottesdienst in der Aalener Stadtkirche in sein Amt eingeführt. Seither ist der Dekan des Evangelischen Kirchenbezirkes und geschäftsführender Pfarrer der Aalener Kirchengemeinde. Gleichzeitig begann am 1. Mai 2021 seine zweite Amtszeit. Er wurde am 18.12. 2020 in seinem Amt bestätigt.

In Aalen waren diese zehn Jahre stark geprägt von einer neuen Gemeinde- und Immobilienkonzeption. Herausragend ist dabei sicher das neue Gemeindehaus, das in der Stadtmitte entstand und das ganz wesentlich die Handschrift unseres Dekans trägt.

Wir gratulieren Dekan Ralf Drescher ganz herzlich zum zehnjährigen Dienstjubiläum und wünschen ihm für die zweite Amtszeit Gesundheit, Kraft und Ausdauer. Und den reichen Segen Gottes auf allen Wegen!


In Zeiten der Pandemie: Keinem von uns ist Gott fern

Am gestrigen Sonntag kam die Gottesdienstgemeinde bereits drei Woche nach dem Auferstehungsgottesdienst auf dem Johannesfriedhof wieder dort zusammen. Denn mit dem Inzidenzwert im Ostalbkreis von über 200 dürfen Gottesdienste nicht mehr in geschlossenen Räumen stattfinden, sondern nur noch im Freien. So konnte Pfarrer Bernhard Richter bei frühlingshaften Temperaturen eine große Gottesdienst- Gemeinde begrüßen, wie auch Tauffamilien. Und für die musikalische Gestaltung sorgte ein Ensemble des Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Böttiger. Da die Gemeinde nicht singen durfte, las Pfarrer Richter immer eine Strophe, davor und danach intonierte der Posaunenchor die jeweilige Melodie. Unter dem Leitgedanken der große Areopagrede des Apostels Paulus auf dem Marktplatz von Athen nach Apostelgeschichte 17 machte Pfarrer Bernhard Richter der Gemeinde Mut in schwierigen Pandemiezeiten: „Keinem von  uns ist Gott fern“ hatte Paulus damals gesagt. Das gelte auch noch heute, für Täuflinge, für Eltern, für Verantwortliche in Politik, Gesellschaft und Kliniken.

Es gelte Zuversicht zu bewahren und die Kraft von Ostern als Stärkung zu erfahren. „Weil wir geführt und geleitet sind, brauchen wir uns vor der Zukunft nicht ängstigen“ so der Stadtkirchenpfarrer. 


10 000 Euro für die Aalener Tafel

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
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Die Sonne schien und der Frühling hielt Einzug. Aber noch aus einem anderen Grund konnten sich Projektleiter Gerhard Vietz und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel freuen. Denn Stefanie Kraft und Tobias Funk vom ACA und vom Mode Funk kamen mit einem großen Scheck zum Kocherladen. 6 000 Euro aus dem Verkauf der Aalener Masken und 4 000 Euro von der Familie wurden übergeben und sollen als Lebensmittelspende bedürftigen Menschen helfen. Projektleiter Vietz berichtete von nachlassenden Spenden in der Pandemie und einem immer größer werdenden Kundenkreis der Aalener Tafel. Daher war die Freude und der Dank gestern vor dem Laden sehr groß.

Unser Bild zeit v.l.n.r  Gerhard Vietz, Pfarrer Bernhard Richter, Tobias Funk, Stefanie Kraft und Ursula Hubel bei er Scheckübergabe vor dem Kocherladen.


Woche für das Leben zum Thema: Leben im Sterben

Sylke Gamisch (vorne), Giuseppina Mango (hinten links) und Pfarrer Bernhard Richter (hinten rechts) bei der Vorstellung des Gottesdienstes für die Woche für das Leben.
Sylke Gamisch (vorne), Giuseppina Mango (hinten links) und Pfarrer Bernhard Richter (hinten rechts) bei der Vorstellung des Gottesdienstes für die Woche für das Leben.

Eröffnung in Augsburg und Gottesdienst in Aalen

In jedem Jahr gibt es deutschlandweit eine Woche für das Leben. Sie ist ökumenisch ausgerichtet und nimmt 2021 das Thema des vergangenen Jahres auf, nachdem die Woche coronabedingt ganz abgesagt werden musste. Unter dem Motto „Leben im Sterben“ thematisiert die Woche für das Leben die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen.  Am heutigen Samstag wird die Woche in Augsburg eröffnet. Um 10.30 Uhr beginnt der ökumenische Gottesdienst im Hohen Dom mit Bischof Dr. Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, und  Landesbischof Dr. Heinrich Bredford-Strohm, dem Ratsvorsitzenden der Evang. Kirche in Deutschland.

 

In Aalen wird das Thema dieser Woche auch aufgegriffen, und zwar mit einem Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Stadtkirche. Dabei geht es Pfarrer Bernhard Richter um eine Würdigung der kirchlichen Arbeit in diesen Bereichen. So wird der Ökmenische Hospizdienst vorgestellt, die Gruppe Verwaister Eltern, das Café Tod und die Notfallseelsorge. Dabei soll der Focus auch auf die Angehörigen gerichtet werden, deren Betreuung auch ein wichtiger Teil seelsorgerlichen Wirkens ist.

 

Die Wirklichkeit von Krankheit und Sterben kann Menschen zu jeder Zeit einholen, sei es am Ende eines langen Lebens oder mitten im Alltag, oder auch schon kurz nach der Geburt eines Kindes. Dann stellen sich für die Betroffenen viele Fragen: habe ich Chancen geheilt zu werden? Was passiert mit mir - was passiert mit meiner Familie, wenn es keine erfolgversprechende Therapie mehr gibt? Menschen in solchen Situationen mit ihren Ängsten, vielleicht auch Schmerzen, aber auch in ihrer Einsamkeit nicht allein zu lassen, ist ein ganz grundlegendes Anliegen vieler Initiativen. „Nicht davonlaufen, auch wenn's zum Davonlaufen ist“, beschreibt Pfarrer Richter auch die Einstellung und Motivation vieler ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter. Und für Richter soll der Gottesdienst auch deutlich machen, dass wir Menschen in jeder Phase unseres Leben von Gott angenommen sind. Aus der Gottebenbildlichkeit folgt die unantastbare Würde eines jeden Menschen, die dazu verpflichtet, für den Schutz jeden menschlichen Lebens einzutreten.


Emmaus-Gottesdienst am 11.04.2021

Die Strecke Jerusalem-Emmaus beträgt laut Bibel etwa zwei Wegstunden. Die Strecke nach Aalen ist doch deutlich länger. Deswegen wurde der 11Plus-Gottesdienst eine Woche nach Ostern als Emmaus-Gottesdienst gefeiert. Manches kam dabei in Bewegung:

Beim Anspiel begegneten Kleopas und der andere Jünger auf ihrer Wegstrecke Jesus selbst, erkennen ihn aber erst ganz lange nicht, erst als er mit ihnen das Brot teilt. Doch im Moment des Erkennens entzieht sich Jesus sogleich. Und er ist trotzdem da.

Das Anspiel gestalteten die Konfirmanden Martin und Stephen, KGR Johannes Eck und außerdem Mirjam Hehr, die mit Ernst Hehr und Martin Sandel die Lieder stellvertretend für die Gemeinde musizierten. Mit Saxophon, Querflöte, Djembe und Piano kam richtig viel toller Schwung herein.

Dieser setzte sich dann draußen im Hof von P&P bei bestem Wetter fort, als ein Ensemble des Posaunenchores des CVJM unter Wolfgang Böttigers Leitung Osterlieder in den blauen Himmel und die Herzen spielte.

Viel Auferstehungsfreude an diesem Morgen!

Für die großen und kleinen Kinder gab es süße Osterspuren zu suchen und pikante als Wegzehrung. Ein Blumenkastenkreuz wurde bepflanzt und Pfarrerin Caroline Bender gab allen noch einen besonderen Segen mit auf den Weg.

 

Danke für alle tolle Vorbereitung und Beteiligung!


200 Euro für den Freundeskreis Teddybär gespendet

Foto: Stadt Aalen. Bernhard Richter (li.) und Jürgen Schnotz (re.) haben von OB Thilo Rentschler Unterstützung für den Freundeskreis Teddybär bekommen. 
Foto: Stadt Aalen. Bernhard Richter (li.) und Jürgen Schnotz (re.) haben von OB Thilo Rentschler Unterstützung für den Freundeskreis Teddybär bekommen. 

OB Rentschler unterstützt den Verein, damit die Rettungsdienste noch mehr „Trösterbären“ an Kinder in Notsituationen verteilen können.

„Wenn ein Kind etwas Schlimmes erlebt hat, kann ein Teddybär dabei helfen einen Zugang zu ihm zu finden“, beschreibt Pfarrer Bernhard Richter den Einsatz der Plüschtiere in der Notfallseelsorge Ostalbkreis. „Die Trösterbären gehören mittlerweile zu unserer Standardausstattung“, ergänzt Ausbildungsleiter Jürgen Schnotz.

Die Idee, kranken und verletzten Kindern mit einem Teddy einen kleinen Lichtblick zu geben, stammt vom Freundeskreis Teddybär aus Bad Rappenau. Der Verein wurde 1996 gegründet und auf seine Initiative hin sind die Trösterbären inzwischen in Rettungsfahrzeugen in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern unterwegs. In Aalen bekamen der Rettungsdienst, die Polizei und die Notfallseelsorge ihre ersten Teddys im Oktober 2002 übergeben und haben sie seither als Mitbringsel dabei. Sie werden aus Spendengeldern finanziert.

„Wir waren schon viele Male sehr froh darum, dass wir einen Bären dabei hatten. Ich hatte erst neulich wieder einen Einsatz, bei dem ein Familienvater verstorben ist und der Bär Gold wert war“, erklärt Schnotz. Im Schnitt würden etwa zwei bis drei Trösterbären pro Vierteljahr verteilt, schätzt er.

Auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler zeigt sich begeistert von der Aktion. „Ich freue mich, dass wir Sie mit unserer Spende unterstützen können. Es gibt immer wieder schlimme Einsätze, da ist es gut, etwas dabei zu haben, das Trost spendet“, sagte er bei der Scheckübergabe im Aalener Rathaus.

Als Dank für die finanzielle Unterstützung überreichte Jürgen Schnotz dem OB im Namen von Marita Klenk, der Vorsitzenden des Freundeskreises Teddybär, einen eigenen Schutzengel-Teddybären.


Passions- und Osterweg rund ums Gemeindehaus


Aufbau des Passions- und Osterwegs rund ums Gemeindehaus

 Die Stationen 1-3 stehen schon! Aufgebaut von Anne Bieg-Schray, Judith Dirk und Paula, Christine Krauth und Sabine Weinbrenner

Wir laden Sie ein, an den Stationen über die dargestellten Szenen über die Bibel- und anderen geistlichen Texte und die Gebete ins Nachdenken zu kommen, was das Leben, das Sterben und die Auferstehung von Jesus mit uns heute zu tun haben könnte.

Die 9 Stationen, angefangen beim Einzug Jesu in Jerusalem, dem Abendmahl, Verrat, Verleugnung, Kreuzigung und Tod – und der Auferstehung bis zum Weg zurück ins Leben wollen uns zum Sehen, Hören, Fühlen, Lesen, Reden und Nachdenken bringen.

Sie sind geeignet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Man kann sie täglich vom 28. März bis 18. April zwischen 9 und 20 Uhr besuchen – als Einzelperson oder mit dem eigenen Haushalt.


Evangelische Kirche zeigt sich solidarisch (Pressemitteilung)

Karfreitagandacht 2015
Karfreitagandacht 2015

Gottesdienste an Ostern stark reduziert, keine Abendmahlsfeiern

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Aalen teilt mit, dass sie ihr gottesdienstliches Angebot an Ostern aufgrund der aktuellen Lage stark reduzieren würde. „Wir wollen damit auch ein klares Zeichen in die Mitte der Gesellschaft hinein setzten“, sagt der evangelische Dekan Ralf Drescher. Man sehe sich denjenigen gegenüber solidarisch verpflichtet, die gegenwärtig in vielfältiger Weise verzichten müssten, so der Dekan weiter. Gleichzeitig müsse man als Kirche aber auch den religiösen Bedürfnissen der Menschen in dieser Zeit in angemessener Weise gerecht werden. Pfarrer Bernhard Richter stellt fest: „Karfreitag und Ostern sind für uns die wichtigsten Feiertage“. Konkret bedeute dies aktuell, dass sämtliche Passionsandachten, einschließlich Gründonnerstag, abgesagt würden, ebenso der Gottesdienst für Senioren in der Karwoche, die Osternachtsfeier an Karsamstag und der Gottesdienst am Ostermontag. „Bei unseren Gottesdiensten legen wir dieses Jahr das Augenmerk ausschließlich auf Karfreitag und Ostersonntag“, sagt Pfarrerin Caroline Bender. Demnach gäbe es an Karfreitag einen Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Stadtkirche und um 17.00 Uhr eine Karfreitagsandacht für Familien. Am Ostersonntag fänden um 5.00 Uhr ein Ostermorgengottesdienst im Gemeindehaus, um 7.00 Uhr ein Auferstehungsgottesdienst unter Mitwirkung des Posaunenchors im Freien vor der Johanneskirche und um 10.00 Uhr ein Ostergottesdienst in der Stadtkirche mit einer Schola statt. Es wird darauf hingewiesen, dass im letzten Gemeindebrief eine ausgearbeitete Liturgie zur Feier eines Ostergottesdienstes zuhause enthalten wäre. Anstelle von Abendmahlsfeiern im Gottesdienst würde in diesem Jahr verstärkt die Feier eines Hausabendmahls angeboten. Bei Bedarf könne man sich an das Dekanatamt (95620) wenden oder direkt an die Pfarrerinnen und Pfarrer. Kirchengemeinderätin Christine Krauth weist darauf hin, dass von einigen Mitgliedern des Kirchengemeinderats ein Passions- und Osterweg rund um das Gemeindehaus im Freien in der Osterzeit aufgebaut würde. Bei sämtlichen gottesdienstlichen Feiern würden strenge Schutzkonzepte eingehalten, die Liturgen würden sich vorab jeweils einem Schnelltest unterziehen.


Gottesdienste an Ostern (Pressemitteilung vom 23. März 2021)

Der evangelische Dekan Ralf Drescher teilt auf Anfrage mit: „Ich gehe bis auf weiteres davon aus, dass Präsenzgottesdienste über Ostern stattfinden können“ und verweist dabei auf die Stellungnahme der Kirchenleitung vom frühen Nachmittag. Dort heißt es: „Karfreitag und Ostern sind die wichtigsten Feste der Christenheit. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehen wir keine Notwendigkeit, unsere strengen, bewährten und nachhaltigen Regelungen für Präsenzgottesdienste zu ändern. Diese orientieren sich jeweils an den regionalen Inzidenzen und sehen eine verpflichtende Absage von Präsenzgottesdiensten ab einer Inzidenz von 300/100.000 Einwohner vor. Ansonsten gibt es die Empfehlung, die digitale Feier von Gottesdiensten zu prüfen. Bereits Weihnachten sind unsere Gemeinden sehr verantwortlich mit der Frage umgegangen, ob sie Präsenzgottesdienste oder digitale Formate anbieten.“ Drescher rechnet damit, dass es in machen Kirchengemeinden auch wieder gestreamte Gottesdienste geben wird. 


Banneraktion am Gemeindehaus und am Turm der Stadtkirche

Foto: Peter Hageneder. Zum Vergrössen auf das Bild klicken.
Foto: Peter Hageneder. Zum Vergrössen auf das Bild klicken.

Die Fridays for Future Bewegung hat es nicht leicht in Zeiten der Pandemie. Aber sie ist kreativ und setzt ihre Ideen um, auch in Aalen. So fand am 26.2. eine Menschenkette auf dem Aalener Marktplatz statt, und am heutigen Tag gibt es eine Banneraktion der Fridays for Future Bewegung. An verschiedenen öffentlichen Gebäuden wird ein Banner angebracht,  das auf die Anliegen der Bewegung aufmerksam machen soll.

Auch vor dem Gemeindehaus und am Turm der Stadtkirche wird ein Banner hängen. Der Kirchengemeinderat unterstützt damit die Anliegen der Bewegung. Gerade die Aufschrift "Schöpfung bewahren - Klima retten", macht den Auftrag der Christenheit deutlich, so Pfarrer Bernhard Richter, der gestern mit Mesner Wolfgang Weng und Benjamin Hehr von Fridays for Future die Banner anbrachte.

Richter sprach in diesem Zusammenhang von der Dringlichkeit, Klimaziele einzuhalten und dankte der Bewegung für ihre phantasievollen Ideen im Rahmen eines globale Klimastreikes. Benjamin Hehr bedankte sich bei der Ev. Kirche für die Unterstützung der Fridays for Future Anliegen.

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Pfarrer Bernhard Richter, Mesner Wolfgang Weng und Benjamin Hehr von der Fridays for Future Bewegung bei der Anbringung der Banner am Gemeindehaus und am Turm der Stadtkirche.


Kirchengemeinderat tagt in hybrider Form

Die vergangene Sitzung des KGR fand im Gemeindehaus mit dem entsprechenden Hygienekonzept statt: Die Anwesenden wurden vor Beginn der Sitzung getestet und saßen auf Abstand. Wer nicht in den Saal kommen konnte, schaltete sich von zuhause aus zu. So konnten alle an der Sitzung teilnehmen. Dank der fachlichen Expertise von KGR Sascha Bauer gelang ein technisch reibungsloser Ablauf der Sitzung, die vom Vorsitzenden Thomas Hiesinger geleitet wurde.


ACK - Neustart mit neuen Gesichtern

Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.
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Es war der 12. Juni 2005, ein Sonntag und es war der Abschlussgottesdienst des zweiten Ökumenischen Kirchentages. Und es war die Geburtsstunde der Aalener Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Aalen. Denn es kam zur feierlichen Unterzeicnung der Vertreter der katholischen, evangelischen, methodistischen und baptistischen Kirche: Dekan Erich Haller, Dekan Dr. Pius Angstenberger, Pastor Wolfgang Bay und Pastor Wolfgang Holstein setzten Ihre Unterschrift unter die Satzung, die im Wesentlichen an die Satzung der ACK Baden-Württemberg angelehnt war und die schon damals praktizierte Zusammenarbeit vertiefen und stärken sollte. Nach Erich Haller war Hans Stehle, dann Wolfgang Bay, Bernhard Richter, Martin Dörflinger, Dr. Pius Angstenberger und seit Januar 2017 wieder Bernhard Richter Vorsitzender. In dieser Woche hat sich die ACK in Aalen neu konstituiert und nach den evang. und kath. Kirchenwahlen und der Corona-Pause wieder einmal eine Präsenzsitzung abgehalten.

Dabei begrüßte der Vorsiítzende die neuen Mitglieder Barbara Rau und Walter Beyer. Die ausgeschiedenen Mitglieder Rosemarie Löwisch, Werner Laveuve und Karl Buschhoff werden im Sommer mit einem  festlichen Essen verabschiedet. Auf der Tagesordnung de Sitzung stand das Friedensgebet, das jeden dritten Montag im Monat vor der Stadtkirche stattfindet und von der ACK initiiert wurde. Ebenso wurde der Ökumenische Kirchentag thematisiert, der im Mai in Frankfurt geplant war, nun aber weitgehend digital stattfindet. Bei den ersten beiden Ökumenischen Kirchentagen in Berlin und München gab es immer eine Beteiligung der Aalener Kirchen. Da die im Mai nicht möglich sein wird, sollen die beiden Gottesdienste zu Beginn am Himmelfahrtstag, 13. Mai, und zum Abschluss am Sonntag, 16. Mai, nach Aalen ins Evang. Gemeindehaus übertragen werden, vermutlich mit einem kleinen Rahmenprogramm ab 9 Uhr zur Einstimmung.

Für den Herbst plant die ACK eine Veranstaltung mit dem Stadtseniorenrat und dem Grünflächenamt. Es soll dabei um ein wichtiges Thema gehen, das viele bewegt, aber oft verdrängt wird: Bestattungskultur im Wandel.

Im weiteren Verlauf der Sitzungen wurden auch Berührungspunkte mit der Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen (AAC) hervorgehoben, zu denen auch Hoffnung für alle, das Gospelhouse, die APIs und der CVJM gehören: am Pfingstmontag und beim Fest der Einheit werden wichtige Signale der Zusammengehörigkeit aller Christen in dieser Stadt gesetzt.

Und so hofft Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender, dass Ökumene in Aalen auch in Zukunft kein Luxus ist, sondern ganz wesentlich zur gemeinsamen kirchlichen Arbeit dazugehört. „In einer immer säkularer werdenden Gesellschaft braucht es ein gemeinames Zeugnis des christlichen Glaubens dringender den je!“, so Richter.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Barbara Rau, Sylke Gamisch, hintere Reihe Pastor Rainer Zimmerschitt,  Stefan Seibold, Walter Beyer und Wolfgang Sedlmeier vor der konstituierenden Sitzung der ACK nach den Kirchenwahlen im Foyer des Evang. Gemeindehauses.


11+Gottesdienst in Peter und Paul - Sieben Wochen ohne ... Blockaden

Der 11Plus-Gottesdienst in Peter & Paul setzte sich anhand der Geschichte von Bileam und seiner Eselin aus 4. Mose 22 mit verschiedensten Blockaden auseinander und wozu sie vielleicht sogar gut sein können.

Wer oder was versperrt uns den Weg und lässt uns oder wichtige Impulse nicht frei weiterkommen? Bei Bileam steht der Engel Gottes der Eselin im Weg, die deswegen nicht weiterkann. Aber Bileam sieht diesen Engel nicht und wird immer wütender auf sein Reittier, bis er schließlich zu Boden geht. Da gehen ihm die Augen auf und er erkennt seinen Auftrag wirklich – so dass er seinen Weg fortsetzen kann.

Zu den Seilen auf dem rechten Bild: „Das Gegenteil von Blockade ist Bewegung“ - Zum Schluss bekam jede*r ein ABS der besonderen Art mit nach Hause: ein Stück Spring-, Schwung- und Bewegungsseil. Manche brachten sich schon durch Hüpfen im Hof von P&P in Bewegung.


Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu - Worauf bauen wir?

Der Weltgebetstag kam dieses Jahr aus Vanuatu einem kleinen Inselstaat im Pazifik nordöstlich von Australien. Das Land ist weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen. Die strukturellen Gegebenheiten benachteiligen die Frauen stark. Sie sind im Prinzip allein verantwortlich für die Versorgung der Familien.

Der ökumenische Gottesdienst wurde von ca. 30 Personen gefeiert. Die Kollekte für die Weltgebetstagsarbeit ist jedes Jahr erstaunlich gut. 642 € können dieses Jahr überwiesen werden.

Beschwingt durch den schönen Gottesdienst und die positiven Rückmeldungen freut sich das Team schon auf nächstes Jahr. Da wird der WGT aus England, Wales und Nordirland vorbereitet.                                                                                                                                         


Ökumenische Bibelwoche geht neue Wege

Unser Bild zeigt Pastoralassistent Hans-Christian Richter, der die Impulse aufgenommen hat, mit Pfarrer Bernhard Richter in Peter-und Paul bei der Aufnahme eines Impulses zur digitalen Ökumenischen Bibelwoche (Foto: Peter Hageneder)
Unser Bild zeigt Pastoralassistent Hans-Christian Richter, der die Impulse aufgenommen hat, mit Pfarrer Bernhard Richter in Peter-und Paul bei der Aufnahme eines Impulses zur digitalen Ökumenischen Bibelwoche (Foto: Peter Hageneder)

Sie gehört ganz fest in den Jahreskalender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen, die ökumenische Bibelwoche. Letztes Jahr konnte sie Mitte März gerade noch stattfinden, ehe Corona alles lahmlegte. Heuer drohte auch sie pandemiebedingt auszufallen, doch die Verantwortliche in der ACK wollten sich damit nicht abfinden und so beschlossen sie neue Wege. Es wurden in dieser Woche im ökum. Gemeindezentrum in Peter-und Paul fünf Impulse zur Bibelwoche aufgenommen.

In diesem Jahr sind es Texte aus dem Lukasevangelium, die den Inhalt der Bibelwoche prägen. Natürlich ist es seit vielen Jahren Tradition, dass man zusammenkommt und gemeinsame Bibelabende abhält. Das ist dieses Jahr nicht möglich. Doch gibt es jeden Abend Gelegenheit, im Internet einen neuen Impuls eines Geistlichen der Aalener Pfarrerschaft anzuschauen und selber darüber nachzudenken. 

Die Impulse werden am jeweiligen Tag ab 18 Uhr freigeschaltet. Zu finden sind sie auf der Youtube-Playlist Ökumenische Bibelwoche 2021.

Und so sieht das Programm aus:

Es wird auch eine Präsenzveranstaltung geben. Da der wöchentlichen Seniorennachmittag derzeit nicht stattfinden kann, gibt es einen Gottesdienst für Senioren am Dienstag, 23. Februar um 14 Uhr in der Stadtkirche. Dabei wird das Thema der Bibelwoche aufgenommen und vertieft.

Alle Verantwortlichen sind froh, dass es in diesem Jahr wenigstens eine kleine Ausgabe der Ökumenischen Bibelwoche gibt, damit dieser wichtige Termin im ökumenischen Jahreskalender nicht ausfallen muss. Und das Motto der Bibelwoche soll die Ökumene auch im neuen Jahr prägen: In Bewegung - in Begegnung


Süß-närrischer Faschingsgruß an die Konfis

Trotz Fasching und der Pandemie -

Wir Pfarrers vergessen die Konfis nie.

Wir hoffen, sie haben keinen Verdruss,

wenn niemand am Mittwoch in Konfi muss.

Damit auch sie vergessen uns nicht,

schickten wir Faschingsbrief und Gedicht,

wenn diesmal Zoom und Teams bleiben aus

und hoffen, sie gehen ins Freie hinaus!

 

Dort gibt es schöne Fotos zu machen

und wir wünschen allen Sachen zum Lachen.

Das gilt nicht nur den Konfis - nein, allen Leut:

Bleibt gesund und behütet, alle Tage – auch heut!

 

 

 BR/CB                                 


Pfarrer Jan B. Langfeldt ist neuer Pfarrer der Pfarrstelle Aalen West

 

Die Pfarrstelle Aalen West der evangelischen Kirchengemeinde Aalen hat einen neuen Pfarrer: Jan B. Langfeldt. Der 35-jährige Theologe wurde am Freitagabend auf die Pfarrstelle gewählt, zu der das Hüttfeld und ein Teil von Unterrombach zählt. „Ich freue mich riesig, dass ich diese Stelle antreten darf“, sagte Langfeldt nach seiner Wahl, die wegen der Corona-Pandemie nicht wie üblich in Form einer Präsenzwahl, sondern schriftlich durch die Kirchengemeinderäte, erfolgt ist. Langfeldt folgt damit im Amt auf Pfarrer Marco Frey, der im Februar vergangenen Jahres nach Oberkochen an die Versöhnungskirche gewechselt ist. Pfarrer Jan Langfeldt ist seit November 2018 Seelsorger am Ostalbklinikum. Dekan Ralf Drescher gratulierte Langfeldt und zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden. (Ulrike Schneider)


Mahnwache am Marktbrunnen (22.01.2021)

Am Freitag, 22. Januar trat der Atomwaffensperrvertrag in Kraft. Aus diesem Anlass hat ein breit aufgestelltes Bündnis in Aalen ein Mahnwache am Marktbrunnen abgehalten mit MdB Leni Breymaier und OB Thilo Rentschler. Hier der Redebeitrag von Pfarrer Bernhard Richter:

 

Liebe Friedensfreunde,

heute ist ein guter Tag und heute ist auch ein schlechter Tag. Ein guter Tag ist heute, weil der Atomwaffenverbotsvertrag endlich, endlich in Kraft tritt, weil ab sofort Nuklearwaffen nicht mehr die Statussymbole weniger Großmächte sind, sondern völkerrechtlich verbotene und ethisch geächtete Massenvernichtungswaffen. Die entsetzlichen Bilder aus Hiroshima und Nagasaki müssen alle zum Umdenken anspornen und verpflichten. Die nukleare Gewalt zerstört die uns von Gott anvertraute Schöpfung und lässt Generationen nach uns keine Überlebenschance.

Es ist ein guter Tag, weil das, was seit 1972 für die Biowaffen und seit 1993 für Chemiewaffen gilt, jetzt endlich auch für Atomwaffen Wirklichkeit ist, dass sie abgeschafft und geächtet werden müssen. 

Heute ist aber auch ein schlechter Tag. Denn unser Land gehört nicht zu den Staaten, die diesem Verbotsvertrag zugestimmt haben. Daher muss der Druck in naher und ferner Zukunft so groß werden, dass wir dem Verbotsvertrag beitreten und unser Nuklearwaffenarsenal aufgeben.

Durch die Pandemie ist doch eines klar geworden. Globale Probleme lassen sich nur durch globale Anstrengungen lösen. Weltweit sind die Rüstungsausgaben auf einem Rekordhoch. Die wichtigste Frage lautet daher: wie wollen wir leben, wen wir Corona im Griff und überwunden haben? Investieren wir in die Sozialsysteme, in Gesundheit und Bildung, in Entwicklung und Klimaschutz oder in Rüstung und Waffentechnik? Ich hoffe, die Antwort auf diese drängende Frage fällt klar und eindeutig aus.

Im Talmud wird die Frage gestellt: „Wann hört die Nacht auf und wird es Tag? Wenn Du einen Baum am Horizont unterscheiden kannst? Wenn Du Deine  Hand vor dem Gesicht erkennst? Die Nacht hört auf und es wird Tag, wenn Du im Gesicht eines anderen Menschen deinen Bruder und deine Schwester entdeckst.“ Wir brauchen keine Atombomben, wir brauchen solche Tagesanbrüche in unserer Welt. Ich wünsche mir, dass Deutschland dafür Flagge zeigt und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt. Und ich wünsche uns in Aalen und überall weiterhin ein so breit aufgestelltes Bündnis, das für eine friedliche Welt ohne diese schrecklichen Waffen kämpft. 


„Es ist erfüllend!“ - Der Sozialführerschein geht in die 18. Auflage

Foto (Schwenk): v.l. Ulrike Hammer, Marion Santin, Bernhard Richter
Foto (Schwenk): v.l. Ulrike Hammer, Marion Santin, Bernhard Richter

Am 10. Februar 2021 geht der „Sozialführerschein – Helfen lernen“ in die 18. Auflage. Der wertvolle gesellschaftliche Beitrag durch das Ehrenamt wird in einem tollen Konzept begleitet. Dafür machen die Caritas, die Diakonie, die Katholische und Evangelische Kirche Aalen sowie die Bahnhofsmission gemeinsame Sache. 

Ulrike Hammer hat ein wertvolles Gut zu Verfügung: Zeit. Seit ihre Kinder erwachsen sind, brauchen sie sie nicht mehr so sehr. Sie steht zwar im Beruf und versorgt ihre an Demenz erkrankte Mutter. Dennoch ist ihr das Ehrenamt so wichtig, dass sie unbedingt den breiten Fächer der Felder kennenlernen wollte. „Deshalb habe ich letztes Jahr den Sozialführerschein durchlaufen“, berichtet Ulrika Hammer. Gemeinsam mit 15 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht sie – in Präsenz oder online – die Themenabende. Diese reichen von „Focus Lebenswelten“ über „Rahmenbedingungen für das Ehrenamt“ oder „Andere Menschen, andere Sitten“ bis hin zu „Wertschätzende Kommunikation“ und Praxisbörse. „Alle Abende waren richtig toll und haben mich auch persönlich weitergebracht“, erzählt Ulrike Hammer. Richtig froh und glücklich sei sie, dass sie den Sozialführerschein, der mit einem Zertifikat und Übergabe durch den Landrat endete, absolviert hat. 

Marion Santin ist bei der Caritas Ost-Württemberg für den Bereich Sozial- und Lebensberatung verantwortlich. „Das Schöne am Sozialführerschein ist, dass er nicht nur in der Theorie stecken bleibt, sondern auch die Auseinandersetzung mit sich selbst anbietet“. Fragen wie „Wo sind meine Grenzen?“ oder „Welches Feld des Ehrenamtes interessiert mich wirklich?“ gehören dazu. Nicht zuletzt sei es auch wichtig, die Rahmenbedingungen des Ehrenamtes kennenzulernen, damit man nicht „verheizt“ werde.

Von Beginn an begleitet Pfarrer Bernhard Richter den Sozialführerschein. „Wir haben dadurch einen echten Mehrwert für die Gesellschaft aufbauen können“, sagt er. Soviel Zeit, Herzblut und Nächstenliebe würden dort investiert. Besonders schön findet er persönlich immer die Praxisbörse und die Schnupperpraktika, die sich daraus ergeben. Auch das Abschlussfest mit dem Landrat und der Übergabe der Zertifikate gehört zum Angebot des Kurses. Jährliche Treffen schweißen die Ehrenamtlichen zusätzlich zusammen.

Durch den Lockdown im vergangenen Frühjahr mussten einige Kursabend online stattfinden. Und auch in diesem Jahr wird es auf jeden Fall so sein, dass die ersten Abende digital durchgeführt werden. „Es hat gut geklappt und man braucht keine Bedenken haben“, muntert Marion Santin auf. Gerne bietet sie eine Probe-Online-Meeting im Vorfeld an.

Ulrike Hammer jedenfalls ist glücklich, den Sozialführerschein, auch unter anderen Bedingungen, gemacht zu haben. Sie wünscht sich, wenn es denn wieder möglich ist, ein Engagement im Bereich des Kinderhospizes. „Ansonsten kann ich den Sozialführerschein nur jedem empfehlen. Es ist erfüllend!“

22.01.2021 Caritas Ost-Württemberg/Sibylle Schwenk

 

Info: Der 18. Sozialführerschein startet am 10.02.2021 um 18.30 Uhr, der letzte Abend mit Übergabe des Zertifikates ist am 19.05.2021 um 19.30 Uhr. Anmeldeschluss ist am 03.02.2021. Anmeldung und Informationen unter cz.aalen@caritas-ost-wuerttemberg.de Tel 07361-80642-40 und bei allen Kooperationspartnern:

  • Diakonieverband Ostalb: info@diakonieverband-ostalb.de
  • Katholische Kirche Aalen: St.Maria.aalen@drs.de
  • Evangelische Kirche Aalen: dekanatamt.aalen@elk.wue.de
  • Bahnhofsmission Aalen: aalen@bahnhofsmission.de

Auch in Ellwangen wird ein Sozialführerschein, Start im Mai 2021, angeboten.


1200 Masken für die Aalener Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Eine etwas andere Spende konnte Pfarrer Bernard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel gestern entgegennehmen. Kein Scheck, keine Lebensmittelspende, dafür aber 1200 FFP2 -Masken für die Mitarbeiter und Kunden der Aalener Tafel. Während die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten noch über die Maskenpflicht verhandelten, brachte Jochen Schittenhelm von Ostalb Med aus Essingen diese Spende, über die sich der Vorsitzende sehr gefreut hat. Richter sprach auch vom Schutz der Mitarbeiter und Kunden, die in diesen Tagen durch das Tragen gerade dieser Masken immer wichtiger geworden sei und notwendig bleibt. Unser Bild zeigt Jochen Schittenhelm (rechts) und Pfarrer Bernhard Richter (links) bei der Übergabe der Masken vor dem Tafelladen in der Bahnhofstraße. 


Ein Jahr Stele am Waldfriedhof

Mit einer kleinen Gedenkfeier auf dem Aalener Waldfriedhof wurde am 13. 1. des ersten Jahrestages der Stele für Wohnsitzlose am anonymen Gräberfeld gedacht. „Um uns zu erinnern“ ist in Buchstaben in die von der Firma Haschka gestiftete Stele eingraviert. So sprach Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender des Freundeskreises für Wohnsitzlose als einem wichtigen Zeichen für eine würdige Erinnerungskultur.

„Wohnsitzloses Leben behält auch im Tod seine Würde“ so Richter, der zugleich viele Namen verstorbener Wohnsitzloser in Erinnerung rief. Wolfgang Lohner von der Caritas erinnerte an die Verstorbenen des vergangen Jahres und Diakon Junge sprach Gebet und Segen. Am Schluss gingen die Teilnehmer auch zum Grab vom früheren Vorsitzenden Ottmar Ackermann und dem Freundeskreismitglied Dieter Benesch.


Der Aalener Wochenmarkt spendet an den Kocherladen

Auch die Marktbeschicker des Aalener Wochenmarktes haben an den Kocherladen gedacht!

Vielen Dank der ganzen Marktfamilie! Vielen Dank an Ulrich Prott für die Organisation!

Der Vorstand und die Kunden der Aalener Tafel sind tief beeindruckt von dieser solidarischen Aktion!




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