Unter dem Schirm des Höchsten - Gemeindefest am 20.10.2019


Café international mit neuem Angebot.

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

   Es ist 2016 im Haus Kastanie ins Leben gerufen worden, das Café international, das in Trägerschaft der Evang. Kirchengemeinde Aalen ein Ort der Begegnung  werden sollten, von Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch mit Menschen aus der Gemeinde.

   Mit dem Umzug ins neue Gemeindehaus hat das Café international neue Belebung erfahren. Menschen allen Alters und aller Nationen treffen sich, an jedem Donnerstag ab 15 Uhr. Dekan Ralf Drescher verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass damit die Hoffnungen, die mit dem neuen Haus am Torplatz verbunden waren, sich nun Schritt für Schritt erfüllten, indem das Haus sehr gut angenommen wird und belegt ist.

   In dieser Woche wurde nun ein neues Projekt vorgestellt. Sylvia Caspari, Kreisgeschäftsführerin des Diakonieverbandes, hat bei der Aktion Mensch eine Stelle beantragt, die nun bewilligt wurde und für drei Jahre von der Aktion Mensch weitgehend finanziert wird: Hanady Preuß, die schon in der Verfahrensberatung der LEA in Ellwangen beschäftigt war, wird diese Stelle einnehmen und während des Aalener Cafés am Donnerstag und während des Ellwanger Cafés am Montag eine Beratung anbieten. Ebenso wird sie jeden Mittwoch ab 10 Uhr im Kocherladen sein, um dort auch Beratung anzubieten. „Unsere Kunden kommen in den Laden, weil sie auf günstige Einkaufsmöglichkeiten angewiesen sind“, sagte Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V, „ aber sie kommen zu uns auch mit ihren Sorgen und Nöten.“ Richter begrüßte daher das neue Angebot an jedem Mittwoch im Kocherladen.

   Und noch ein neues Projekt wurde vorgestellt. Ab Dienstag, 22. Oktober  gibt es ab 10 Uhr im Café des Gemeindehauses alle zwei Wochen ein Ladys-Frühstück. Dafür werden auch noch ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesucht.


Blaulichtgottesdienst aller Hilfsorganisationen in der Stadtkirche

Es war ein bewegender Moment am Marktbrunnen am Sonntag Abend: Fast 400 Besucher des Blaulichtgottesdienstes versammelten sich zum Segen und zum Choral: Großer Gott wir loben Dich. Die Polizeikapelle Ostalb unter Leitung von Rainer Keßler sorgte für die musikalische Begleitung, alle auf dem Marktplatz aufgestellten Fahrzeuge hatten ihr Blaulicht eingeschaltet und Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel sprachen den Segen für die Vielen, die in Einsätzen oft ganz schwierige Situationen zu bewältigen hatten. Zuvor hatten in der Stadtkirche Dekan Ralf Drescher, Landrat Klaus Pavel  und Oberbürgermeister Thilo Rentschler den vielen Blaulichtorganisationen für ihren Dienst gedankt und deren Arbeit gewürdigt.

Fast ein Jahr hat einen Team um Pfarrer Bernhard Richter diesen Gottesdienst vorbereitet, an dem auch Verteter aller Blaulichtorganisationen mitwirkten. Dabei wurde inhaltlich die Heilungsgeschichte eines Gelähmten aus vier Sichtweisen beleuchtet. Pastor Rainer Zimmerschitt aus der Sicht des Gelähmten, Pfarrer Bernhard Richter aus der Sicht des Helfers, Sylke Gamisch und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel aus der Sicht der Zuschauer.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemütlicher Ausklang mit verschiedenen Getränken, ausgeschenkt vom Café Podium.


Die Konfi-3 Kinder 2019/2020 beim Eröffnungsgottesdienst unter dem Schirm des Höchsten

Der 15. Konfi-3 Jahrgang ist gestartet. Mit über 30 Kindern in 6 Gruppen haben die Drittklässler von November bis März ihren Konfi-3- Unterricht. "Unter dem Schirm Gottes", lautete das Motto des Eröffnungsgottesdienstes. Die Kinder haben einen riesengroßen Schirm gepuzzelt und sich selbst drunter gemalt bzw. geschrieben: Gott geht mit uns, er behütet uns jeden Tag. Am Ende des Gottesdienstes haben die Kinder ihre Konfi-3 Brezel bekommen, die extra für diesen Gottesdienst gebacken wurde. Pfarrer Frey leitet mit einem Team die Konfi-3 Arbeit.

 

 


Besuch des katholischen Bischofs mit ökumenischen Akzent

Der Sonntag stand in Aalen ganz im Zeichen des Besuches des katholischen Bischofes Gebhard Fürst. Nach einem Pontifikalamt in der Salvatorkirche und einem Empfang im Salvatorheim begab sich der Bischof zur Betriebsselsorge im Hause der Kath. Kirche und dann in einem Spaziergang zum Weltladen. Danach, so gegen 14.30 Uhr bekam der bischöfliche Besuch einen wichtigen ökumenischen Akzent. Die katholische Delegation bewegte sich auf unsere evangelische Stadtkirche zu und wurde dort in Vertretung des erkrankten Dekans von Pfarrer Bernhard Richter begrüßt und willkommen geheißen. Zusammen mit ca. 30 Gläubigen wurde dann das Ökumenische Friedensgebet gefeiert, das die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen entwickelt hat und an jedem dritten Montag um 18.10 Uhr am Turm vor der Stadtkirche begangen wird.

Pfarrer Bernhard Richter übernahm die liturgische Leitung des Gebetes, Pater Shiju Matthew las einen Abschnitt aus dem 2.Korintherbrief des Apostels Paulus. Und Bischof Gebhard Fürst trug einen Impuls zur Notwendigtkeit des Friedens und der friedensstiftenden christlichen Kraft vor. Pfarrer Bernhard Richter nutzte die Gelegenheit, um die ausgesprochen gute Ökumene in der Stadt hervorzuheben und auch den Ökumenischen Kirchentag in Aalen im nächsten Jahr zu bewerben. Nach dem Friedensgebet hieß Oberbürgermeister Thilo Rentschler die Gäste herzlich willkommen und Bischof Fürst trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.


In der Stadtkirche und am Marktbrunnen - Blaulichtgottesdienst erstmals in Aalen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Die Vorbereitungen laufen schon seit fast einem Jahr, nun soll es ihn erstmals auch in Aalen geben, den Blaulicht-Gottesdienst, der in Schwäbisch Gmünd bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann. In Aalen wurde der Wunsch schon des öfteren bei Dienstbesprechungen der Notfallseelsorger geäußert, einen solchen Gottesdienst aller Blaulichtorganisationen in Aalen zu feiern.

Am Sonntag, dem 13. Oktober, ist es dann soweit und in der Aalener Stadtkirche wird es um 18 Uhr den ersten Blaulichtgottesdienst geben. Ein Team um Sylke Gamisch, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel, Pastor Rainer Zimmerschitt und Pfarrer Bernhard Richter haben ihn vorbereitet und werden ihn auch inhaltlich gestalten. Er steht unter dem Motto: Was für ein Vertrauen. Da Stadt und Landkreis zu diesem Gottesdienst einladen, werden auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Landrat Klaus Pavel ein Grußwort sprechen. Eröffnet wird der Gottesdienst von Dekan Ralf Drescher. Das Ende wird nicht in der Kirche sein, sondern außen am Marktbrunnen, wo es eine Lichtmeditation geben wird, ehe dann vor dem Segen alle auf dem Marktplatz aufgestellten Wagen der Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, DRK, Malteser, THW und andere ihr Blaulicht einschalten. Für die musikalische Ausgestaltung sorgt Kirchenmusikdirektor Thomas Haller an der Orgel und die Polizeikapelle Ostalb unter Leitung von Polizeikommissar Rainer Kessler. Vor dem Café Podium gibt es dann einen gemütlichen Ausklang, der bei Regen auch nach innen verlegt wird.

Nun hoffen die Organisatoren um Pastor Rainer Zimmerschitt und Pfarrer Bernhard Richter auf eine rege Teilnahme der Hilfsorganisationen, denn dieser Gottesdienst soll eine Stärkung sein für die oft sehr schwierigen und belastbaren Einsätze.

Das Opfer ist bestimmt für die Arbeit der Klinikclowns bestimmt.


Ökumenischer Kirchentag 2020 - Du hast mein Wort (Losung)

Genau ein Jahr vor Start des Ökumenischen Kirchentages in Aalen wurden jetzt Losung und Programm des Kirchentages vorgestellt. Der evangelische Pfarrer Bernhard Richter und der katholische Pastoralassistent Hans-Christian Richter zeichnen für diesen Kirchentag im Auftrag der ACK verantwortlich. Bereits 2000 gab es in Aalen einen ersten Ökumenischen Kirchentag. Von 3. bis 11. Oktober 2020 gibt es die fünfte Auflage. Eröffnet wird er Kirchentag am 3. Oktober um 10 Uhr in der Stadtkirche mit einem Fest der Einheit. Zuvor werden alle Kirchenglocken der Stadt läuten und die Turmbläser werden den Kirchentag musikalisch einläuten. Dann wird es an jedem Tag mindestens eine Veranstaltung geben: ein ökumenisches Altenehrenfest mit dem Theater der Stadt, ein Friedensgebet mit einem anschließenden Gang durch die Stadt, ein musikalisches Projekt mit Eddi von den Wise Guys, der einen ganzen Tag ein Werkstattkonzert macht, das am Abend zur Aufführung kommt. Der Ökumenische Hospizdienst wird sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Festabend im Rahmen dieses Kirchentages begehen. Die Musikgruppe Könige und Priester wird ein Konzert geben, eine Nacht der Lichter wird stattfinden und am Sonntag, dem 11. Oktober, wird der Ökumenische Kirchentag mit einem Festgottesdienst in der Ulrich-Pfeifle-Halle mit anschließendem Mittagessen beendet.

Auch die Losung steht schon fest: Du hast mein Wort. Dabei soll es um die menschliche Zuverlässigkeit gehen, aber auch um Gottes Zusage, dass uns sein Wort begleitet und wir ihm vertrauen können.


Ehrung der ältesten und jüngsten beim großen Seniorenfest

Unser Bild zeigt die Pfarrer Marco Frey, Jan Langfeldt, Caroline Bender und Bernhard Richter mit den ältesten Gemeindegliedern nach der Ehrung.
Unser Bild zeigt die Pfarrer Marco Frey, Jan Langfeldt, Caroline Bender und Bernhard Richter mit den ältesten Gemeindegliedern nach der Ehrung.

Seit einem Jahr ist das neue Evang. Gemeindehaus am Torplatz eingeweiht. Am ersten Dienstag im Oktober 2018 startete die neue Seniorenarbeit mit dem Angebot, an jedem Dienstag um 14 Uhr. In dieser Woche waren alle Gemeindeglieder über 70 Jahre zu einem großen Seniorenfest eingeladen.

Dekan Ralf Drescher verlieh bei der Begrüßung seiner Dankbarkeit für dieses schöne Haus Ausdruck. Zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Jan Langfeldt gestaltete er eine Andacht über den Wochenspruch, der sich mit dem Sorgen beschäftigt. Auch nützte der Dekan die Gelegenheit, einige Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde weiter zu geben, so den Wechsel von Pfarrer Marco Frey nach Oberkochen.

 Dann wurden die rund 120 Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Anschließend ehrte Pfarrer Bernhard Richter die zehn ältesten Gemeindeglieder. Aber auch das jüngste Gemeindeglied bekam eine Rose. Pfarrer Marco Frey hatte einige Bilder über das Gemeindeleben zusammengestellt und sich auch knifflige Fragen zu Bibelstellen und Chorälen ausgedacht Markus Piringer als neuer Kirchenmusiker im Praktikum stimmte am Flügel einige Volkslieder an. 

 Der Nachmittag endete mit dem Segen und der Einladung zum wöchentlichen Seniorennachmittag.


Tag der Feuerwehr mit Nofallseelsorge - Erste Hilfe für die Seele

Der gestrige Tag der Feuerwehr hat die Aalener Innenstadt bevölkert, auch dank eines traumhaften Wetters. Neben vielen Präsentationen der Feuerwehr waren alle Hilfsorganistaionen eingeladen, sich zu präsentieren. So war auch die Notfallseelsorge mit einem Stand vertreten. Große Wertschätzung erfuhr die Notfallsselsorge durch den Besuch der beiden Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter. Sie informierten sich über die Arbeit und Einsätze der Notfallseelsorge und bedankten sich für diese wichtige Arbeit.


Männerfreizeit Hof Birkensee (ora et labora)  26.09 - 29.09.2019


Mahnwache zum Tag des Flüchtlings

Pfarrer Bernhard Richter und Sylvia Caspari bei der Mahnwache (Foto: Thomas Siedler)
Pfarrer Bernhard Richter und Sylvia Caspari bei der Mahnwache (Foto: Thomas Siedler)

Es gibt Platz für alle. Es regnete und man musste eng unter dem Schirm zusammenrücken, am gestrigen Freitag bei der Mahnwache am Marktbrunnen. Pfarrer Bernhard Richter brachte den Internationalen Tag des Flüchtlings in Erinnerung und sprach von einer gesellschaftlichen Herausforderung, die es menschlich und mit Herzblut anzupacken gilt. Sylvia Caspari, Geschäftsführerin des Diakonieverbandes Ostalb, stellte die Aktion "Platz für alle" vor, die im Mai in Stuttgart auf dem Schlossplatz stattfand. Dazu wurden einige in Aalen hergestellten Stühle auf dem Marktplatz aufgestellt. Ein paar Stühle waren gestern am Marktbrunnen aufgebaut, um deutlich zu mache: es gibt Platz für alle. Bürgermeister a.D. Dieter Mäule dankte im Namen aller Anwesenden für das Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Mit einer Schweigeminute wurde aller flüchtenden Menschen gedacht. Die Turmbläser sorgten für einen würdigen musikalischen Rahmen der Mahnwache.


Kauf eins mehr - 60 Körbe bei der Aktion für die Aalener Tafel

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Am vergangenen Freitag und Samstag war es wieder einmal soweit. Karin Haas, Eva Lichter, Wolfang Wiedenmann, Anneliese Steinacker, Birgit Auchter und Resi Fuerst waren im Eingangsbereich des E-Centers im Hasennest unterwegs, um die große Zahl der einkaufenden Kundschaft um eine Warenspende für den Kocherladen zu bitten. Auch eine Spendenbox für Münzen und Scheine wurde aufgestellt und gut gefüllt. Die Aalener Tafel ist in besonderer Weise auf Warenspenden angewiesen. Daher waren Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Tafel und Projektleiter Gerhard Vietz hocherfreut, als sie bei der Warenübergabe 60 Kisten mit Waren in Empfange nehmen durften. Sie bedankten sich auch bei der Marktleiterin Petra Heine für die Durchführung dieser Aktion. Der Kocherladen in der Aalener Bahnhofstr. 55 bietet seit zwanzig Jahren Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz mit den Ehrenamtlichen und Marktleiterin Petra Heine


Brandenburgische Gemeinde bekommt Abendmahlsgeschirr

Pfarrerin Caroline Bender begrüßte im Gottesdienst unsere Gäste aus Ziltendorf im Oderband, etwas südlich von Frankfurt/Oder. Pfarrer Mathias Wohlfahrt war mit seiner Familie und Ingolf Jäger, einem „Gemeindekirchenrat“ und dessen Frau, eigens auf die Ostalb gekommen, um hier ein paar Tage zu verbringen und eine besondere Gabe in Empfang zu nehmen: Die Gäste bekamen im Gottesdienst das Abendmahlsgeschirr aus der ehemaligen Markuskirche im Hüttfeld als Dauerleihgabe für ihre vier Gemeinden überreicht. Pfarrer Wohlfahrt berichtete: „Das Ziltendorfer Gemeindezentrum ist kurz nach der innerdeutschen Wende als einziges seiner Art neu errichtet worden, jetzt jedoch schon wieder sanierungsbedürftig.“ Man habe zudem viel Geld für den Einbau eines elektrischen Geläuts investieren müssen. Das Geld für ein einheitliches Abendmahlsgeschirr - anstatt der zusammengetragenen Einzelstücke - sei daher nicht mehr vorhanden gewesen. Pfarrer Wohlfahrt und alle Mitgereisten zeigten sich hocherfreut, künftig mit schönem, zusammenpassendem Geschirr, nämlich Kelch, Krug, Patene, Hostiendose und ggf. Einzelkelchen Abendmahl feiern zu können und bedankten sich herzlich. Pfarrerin Bender erinnerte mit einem Wort aus dem 1. Korintherbrief an die Zusammengehörigkeit der Christen durch Jesus Christus selbst und seine Gegenwart im Gottesdienst und im Abendmahl. Pfarrer Frey überreichte den Gästen noch ein Weinpräsent, bevor alle zum Kirchenkaffee und Austausch im Gemeindehaus eingeladen waren. Auch in den Tagen hatte es Begegnungsmöglichkeiten mit Kolleginnen und Kollegen aus der Region gegeben.


Neuer Traineekurs mit 22 Teilnehmern ist gestartet

Am Wochenende startete unter der Leitung von Pfarrer Marco Frey mit Team der Traineekurs. Konfirmandinnen und Konfirmanden können sich nach der Konfirmation zum Jugendleiter / zur Jugendleiterin ausbilden. Der Traineekurs besteht aus 2 Modulen, zum einen die wöchentlichen Treffen und zum anderen der Grundkurs in den Herbstferien. Wir freuen uns, dass dieses Mal so viele Jugendliche dabei sind.


Sozialführerschein als Einstieg ins Ehrenamt - Nachtreffen früherer Absolventen

Es war eine Idee der Bahnhofsmission in Ulm. Im Jahre 2005 wurde sie in Aalen von fünf Trägern umgesetzt: dem Kreisdiakonieverband, der Caritas Ostwürttemberg, der Bahnhofsmission Aalen, der Kath. und der Evang. Kirchengemeinde. In sechszehn Kursen wurden über 200 Menschen ausgebildet. In dieser Woche fand im Café des Evang. Gemeindehauses ein Treffen früherer Absolventen statt, bei dem einzelne von Ihrem Ehrenamt seit dem Kurs erzählten. Pfarrer Bernhard Richter würdigte in seiner Begrüßung das ehrenamtliche Engagement im sozialen Bereich und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Sozialführerschein auch in Zukunft Menschen anspreche und zum Engagement motiviere.

Unter der Moderation von Diakon Michale Junge berichteten die früheren Kursteilnehmer/innen von ihren Tätigkeiten. Isolde Kummer betreut psychisch Kranke in der Curfeßstr., Elfriede Kuznik engagiert sich im Umsonst-Laden in Wasseralfingen, Irmgard Höflacher ist jeden Mittwoch im Nähcafé in der Ulmer Str., wo von den Asylbewerbern vor allem Vorhänge genäht werden. Und während die Eltern nähen, wird den Kindern Lesen beigebracht. Henry Dürr will sich bei der Nachbarschaftshilfe engagieren, Monika Lechner  ist jedes Jahr bei der Wasseralfinger Vesperkirche mit dabei und bedient auch im Bürgerspital, Erna Haenle war viele Jahre im Kocherladen aktiv, und hilft jetzt mit beim Seniorennachmittag im Gemeindehaus und gehört zum Team, das die Feier des Kreisdiakonieverbandes am Heiligen Abend verantwortet. Melanie Fiedler aus Oberkochen hat im Repair-Café eine Aufgabe gefunden, Nada Beyer bedient im Café im Samariterstift und Petra Mayer engagiert sich im neuen DRK-Pflegeheim in Unterrombach.

Am Schluss stellt Diakon Jörg Dolmetsch den 17. Kurs vor, der am 21.11. beginnt. Informationen und Anmeldungen bei

 

Natalie Pfeffer, Weidenfelder Str. 12, Tel: 07361/59046.

Unser Bild zeigt die Vertreter der Träger-Organisationen Ulrike Lange, Diakon Michael Junge, Diakon Jörg Dolmetsch und Pfarrer Bernhard Richter beim Nachtreffen mit Absolventen früherer Kurse des Sozialführerscheins.


Ökumenischer Gottesdienst auf dem Spritzenhausplatz

„Miteinander für Frieden und Freiheit einstehen und Gottes Frieden empfangen!“ Zu den wichtigen Traditionen des Stadtfestes gehört auch der Ökumenische Gottesdienst am Sonntag Morgen, in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen unter dem Schatten der Platanen auf dem Spritzenhausplatz. Die Vereinigten Kirchenchöre der Stadt unter Leitung von Hans-Peter Haas und der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgten für die festlichen Klänge, die in die ganze Stadt hinein ertönten. „Dieser Gottesdienst ist ein starkes Zeichen des Glaubens und des Friedens in unsere Stadt hinein“ sagte Pfarrer Bernhard Richter, der zusammen mit Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Dirk Umlauffd von der methodistischen Kirche diesen Gottesdienst gestaltete. 

 

„Über alle Konfessionen, Nationen und Sprachen hinweg gehören wir heute Morgen zusammen, weil uns der Glaube trägt und weil wir vom Wort der Bibel leben: Christus ist unser Friede“, so Richter in seiner Einführung. Nach dem gegenseitigen Friedensgruß stimmte die Gemeinde den Choral „Lobe den Herren“ an. Die Lesung war das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das auf deutsch, türkisch und französisch vorgetragen wurde. Dabei ging es um die Frage: „Wer ist mein Nächster?“ Auf diese ging Pfarrer Wolfgang Sedlmeier in seiner Predigt ein. Dabei erörterte er das Gebilde Stadt und was es ausmacht: Verkehr, Gewerbe, Bildung und Kultur. Doch eine Stadt ist laut Ansicht des katholischen Geistlichen noch viel mehr: eine Stadt lebt von ihren Bürgerinnen und Bürger, und zwar nicht nur von den Einheimischen, die schon immer zur Stadt gehören, sondern auch von denen, die zuziehen, auch als Bürger anderer Länder, die dann zu einer Stadtgemeinschaft zusammenwachsen, und auch, religiös gesprochen, zu Schwestern und Brüdern werden. Sedlmeier gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies auch künftig gelingen möge. Die Fürbitten wurde von Dirk Umlauffd, Lukas Wührl und Ann Haller gesprochen. Das Opfer war für Sea-Watch, die zivile Seenotrettung von Flüchtenden bestimmt.


Über 200 Erstklässler in den Einschulungsgottesdiensten

In den letzten Tagen begann für viele Schülerinnen und Schüler die Schule. Über 200 Erstklässler kamen in unsere ökumenischen Gottesdienste. Botschaften wie: "Gott sorgt für mich", "Gott geht mit", "Gott achtet mich wert ungeachtet meiner schulischen Leistungen", standen dabei im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler wurden einzeln gesegnet und bekamen ein Kreuz in Erinnerung an die frohe Botschaft der Nähe und Liebe Gottes. Gestärkt gingen sie anschließend mit Ihren Angehörigen in die Einschulungsfeiern. Im Bild die Segnung der Erstklässler der Greutschule durch Pater Matthew und Pfarrer Frey.


Rede zum Antikriegstag 2019,   1. September 11 Uhr vor der Stadtkirche

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein ungewöhnlicher Ort- und vielleicht auch eine ungewöhnliche Stunde, unser Zusammenkommen an diesem wunderschönen Spätsommersamstag, wo das Marktleben blüht, die Gastronomie um die Stadtkirche floriert, ein friedliches Zusammenleben der Menschen, die zu dieser Stadt gehören. Aber es gab auch andere Jahre, wo dies nicht so war. Und deshalb müssen wir heute morgen auch ganz dringend zusammenkommen und zusammenstehen.

 

Lesen Sie hier die ganze Rede oder laden Sie die Rede als PDF herunter,


Zweiter Elterntag in Leinroden

Auch der Gottesdienst am Elterntag beim zweiten Abschnitt des FTH stand unter der Frage nach der Bedeutung der Bibel und dem Verständnis des Wortes Gottes. Pfarrer Marco Frey musste hier leider passen, doch zum Glück konnte Kimo, das Kirchenkrümelmonster, die Situation retten und darlegen wie er die Bibel versteht: Etwas, was mein Leben bereichert, mir hilfreiche Richtlinien gibt und so richtig Würze ins Leben bringt. Dazu hatte er eine Tüte frischer Peperoni mitgebracht und sie an die MitarbeiterInnen verteilt (siehe Bild), denn auch sie haben so richtig Würze ins FTH gebracht, dem die Kinder des FTH dann lauthals zustimmten.

Pfr. Frey dankte im Namen der Kirchengemeinde allen Mitarbeitenden für ihr wunderbares Engagement.


Erster Elterntag in Leinroden

Unser Bild zeigt Alexander Bluemel und Pfarrer Bernhard Richter mit allen Verantwortlichen des Ferientagheimes (Foto: Tim Abramowski)
Unser Bild zeigt Alexander Bluemel und Pfarrer Bernhard Richter mit allen Verantwortlichen des Ferientagheimes (Foto: Tim Abramowski)

Richter:“ Das Ferientagheim ist ein wichtiger Teil kirchlicher Arbeit“

Am Samstag fand traditionell in der Hälfte des ersten Ferienabschnittes der Tag der Eltern statt. Es begann mit einem Gottesdienst, in de Pfarrer Richter interviewt wurde und bekannte, dass er gerne Schauspieler geworden wäre, aber jetzt sei es auch recht geworden.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das biblische Erlebnisprogramm, das den Superhelden Tommy mit der Frage konfrontierte: wie schaffe ich es, nach Gottes Wort zu leben und was passiert, wenn es nicht gelingt. Pfarrer Bernhard Richter betonte, wichtig sei das Vertrauen, dass Gott einen führt und leitet. Ohne Jesus wären wir im Leben verloren und wenn nicht alles gelingt, dürfen wir ihn um Vergebung bitten. Wichtig sei, dass Menschen das Vertrauen, das Gott in sie setzt, nicht enttäuschen, so wie er immer wieder sein Vertrauen in die Menschen erneuert.

Am Ende dankte Pfarrer Bernhard im Namen der Evang. Kirchengemeinde in Aalen allen Verantwortlichen für das Gelingen der Freizeit. „Das Ferientagheim ist ein ganz wichtiger Teil kirchlicher Arbeit“. Er dankte allen in der Küche: Linde Wagner, Bärbel Geßler, Laura Vogel, Lorena Wengert , Clara Ronecker und Hartmut Wagner. Ebenso dankte er Malte Buchinger und Alexander Blümel für den ersten Abschnitt und Daniel Wiedmann, Nathalie Hermann und Leonie Schrezenmeier für den zweiten Abschnitt.

Nach dem Gottesdienst gab es leckere Maultaschen, ein Fußballspiel und mehrere Spielstationen.


Ökumenischer Gottesdienst am Mahnmal auf der Schillerhöhe

Nach uns die Sintflut - Gottes gedeihliches Wirken und unsere Verantwortung - unter diesem Thema wurde die 9. Sommerpredigtreihe der Evangelischen Kirchengemeinde im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes am Mahnmal eröffnet. Pfarrer Frey erläuterte in seiner Predigt, dass schon in der Genesis (1. Mose) deutlich wird, wie Gott handelt und dass er uns mit in die Verantwortung genommen hat: "Wir können nicht so tun, als ginge und das nichts an. Wir verbrauchen weit mehr, als die Erde hergibt. Schon allein der Konsum von tierischen Produkten trägt bis zu 25% an der Produktion von Treibhausgasen bei. Wo können wir hier im Sinne unserer Enkel verzichten?"  Diakon Thomas Bieg führte durch den Gottesdienst mit 100 Teilnehmern. Er wurde wie immer vom Posaunenchor unserer Gemeinde wunderbar begleitet.


Weltkindertag 2019 steht vor der Tür

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Es sind noch einige Tage zum Weltkindertag am 20. September, aber die Vorbereitungen in Aalen laufen auf Hochtouren. Ein großes Bündnis hat sich zusammengeschlossen und wird in diesem Jahr am 22. September ein großes Weltkindertagsfest feiern. Es beginnt um 12 Uhr in der Ulrich-Pfeifle-Halle mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Bernhard Richter und Jugendreferent Martin Kronberger halten werden. Anschließend wird Landrat Klaus Pavel als Schirmherr den Weltkindertag eröffnen. Ganz viele Angebote zum Spielen und Mitmachen warten auf die Kinder.

Am eigentlichen Weltkindertag am 20. September lädt die Evang. Kirchengemeinde alle Kindergärten wieder herzlich ein zu einem Mitmachkonzert in die Aalener Stadtkirche. Beginn ist 10 Uhr. Diesmal werden Thomas & Uli das Konzert gestalten. Anschließend gibt es wieder eine Polonaise rund um die Stadtkirche, damit allen in Aalen deutlich wird: es ist Weltkindertag. Unser Bild zeigt die Kinder vom Kinderhaus Liliput mit ihren Erzieherinnen und Pfarrer Bernhard Richter bei der Vorstellung des Weltkindertages 2019.


Unterwegs mit Gott - Ökum. Gottesdienst auf dem Aalbäumle (21.07.2019)

„Was haben Sie denn in Ihren Rucksack eingepackt?“ fragte Pfarrer Bernhard Richter die vielen Gläubigen, die aufs Aalbäumle zum Ökumenischen Gottesdienst gekommen waren. Obst, Vesper, Getränk, Portemanie war die Antwort, aber auch Handy, Verbandsmaterial,ein Stofftier und Noten. Zusammen mit Pastoralreferent Wolfgang Fimpel begab sich Pfarrer Richter mit den Gottesdienstbesuchern auf den Weg, den Elia einst hinter sich gebracht hatte, und dann einfach nicht mehr konnte und wollte. Wolfgang Lohner hatte die Geschichte aus 1. Könige 19,1-8 gelesen. Richter sprach von vielen Lebenssituationen, in denen es Menschen ebenso ergeht wie Elia, wo wir einfach nicht mehr können. Elia wurde vom Engel des Herrn gestärkt und gekräftigt, so dass er wieder aufbrechen konnte. Gott sei auch mit uns unterwegs und stärke uns, auch für Krisen und schwierige Lebenswege. Wir können unsere Wege gehen, weil er dabei ist und mitgeht. Das Kinderkirchteam mit Sabine Weinbrenner, Martina und Hanna Frasch las die Fürbitten. Der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes und für schwungvolle Klänge.

Eingangs erinnerte Richter an die vielen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienste mit dem kürzlich verstorbenen Diakon Ottmar Ackermann, mit dem auch dieser Gottesdienst vereinbart worden war.


Mitarbeiter-Hocketse am 19.07.2019


Schulgottesdienst zum Schuljahresende mit der Uhland-Realschule

" Meine Zeit steht in deinen Händen!"


33. Aalener Stadtlauf - Andacht und Team "Evangelische Kirchengemeinde Aalen"


Bernhard Richter - 40 Semester Studierendenpfarrer

In diesem Sommersemester feierte Pfarrer Bernhard Richter an der Hochschule ein Jubiläum. 40 Semester übt er die Tätigkeit des Hochschulseelsorgers aus. Am Mittwoch tagte der Kirchengemeinderat im Senatssaal der Hochschule und beschäftigte sich mit der kirchlichen Arbeit an der Hochschule. Dabei würdigte Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider die Arbeit von Richter. Ethik-Café und Internationaler Abend seien nicht nur gut besucht, sondern hätten auch große Ausstrahlung gehabt. Auch den Semestereröffnungsgottesdienst mit mehreren hundert Studierenden betrachtete der Rektor als einmalige Chance für die Kirche. In einem kurzen Bericht bekannte Richter, dass die Hochschule ein Teil seines Lebens geworden sei. Viele Kontakte seien entstanden, auch das Angebot zur Beratung sei oft gesucht und geschätzt worden.

Ab 1. Oktober übernimmt Judit Feser das Amt der Studierendenpfarrerin. Es soll am Beginn des Wintersemesters eine Stabübergabe geben.


Gartenfest am 07.07.2019 im CVJM-Heim Gütle


Ökumenischer Gottesdienst auf Gleis eins - Begegnung stiften am Bahnhof

In diesem Jahr feiert die Bahnhofsmission in Deutschland ihr 125-jähriges Jubiläum, die Bahnhofsmission in Württemberg ihr 111-jähriges

Jubiläum. Anlass für die Bahnhofsmission in Aalen, auch in diesem Jahr einen Ökumenischen Gottesdienst auf Gleis eins zu feiern. Diakon Michael Junge und Pfarrer Bernhard Richter gestalteten den Gottesdienst, der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes.

Sonja Kleiner begrüßte die große Zahl der Besucher am Bahnhof und las das Evangelium von der Begegnung Jesu mit Zachäus nach Lukas 19. Pfarrer Bernhard Richter ging in seiner Predigt auf das Jahresthema der Bahnhofsmission ein: Begegnung stiften. Dabei sprach Richter von einer Vielzahl von Begegnungen im Leben, wo wir Menschen flüchtig begegnen. Mitunter achten wir aber gar nicht auf den anderen, nehmen ihn weder wahr noch ernst. Die Bahnhofsmission sei ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wahre Begegnung möglich ist: darauf achten, was andere brauchen, beim Umsteigen helfen, einen schützenden Raum zum Auftanken, eine Hausaufgabenhilfe, einfach Menschlichkeit am Zug und auf dem Bahnhof. Richter schloss mit der Art, wie Jesus Menschen begegnet. Jeder hat seinen Wert, keiner bleibt unbeachtet, auch der wenig angesehene Zachäus ist bei Jesus nicht vergessen. 


Feuer und Flamme in allen Lebenslagen - Gottesdienst im Grünen unter der Hochbrücke

Es ist in jedem Jahr ein besonderes Ereignis, wenn die Samariterstiftung zu Ihrem Werkstattfest unter der Hochbrücke einlädt. Der Tag begann auch in diesem Jahr mit einem Ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Bernhard Richter und Diakon Thomas Bieg gestalteten und der von einer Projektgruppe mit Bernd Schäufele und Franziska Dauser vorbereitet worden war. Auch der Chor der Werkstatt, die Highbridge-Singers wirkten mit und Monika Nerstheimer am E-Piano begleitete die Lieder. Der Gottesdienst stand in diesem Jahr unter der Überschrift: Feuer und Flamme. Dabei wurde deutlich, dass Feuer auch gefährlich sein können und Flammen zerstören. Aber man kann sich auch schön wärmen und mit Feuer für Helligkeit sorgen. Auch für eine Aufgabe kann man Feuer und Flamme sein. Das machte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Ansprache deutlich. Und Gott selber brenne für uns. Er bleibt uns treu, auch wenn wir im Glauben und im Vertrauen einmal nicht Feuer und Flamme sind. An den Gottesdienst schloss sich ein schönes Fest mit Essen und Trinken unter der Hochbrücke an.


Gemeindefest in Peter und Paul am 30. Juni 2019

Trotz brütender Hitze buntes Treiben, gesellige Hocketse mit bester Bewirtung und ein mitreißender ökumenischer Gottesdienst unter

Mitwirkung des von Wolfgang Böttiger geleiteten Posaunenchors beim Peter- und Paul-Fest auf der Heide. Die beiden großen Apostel stehen für Ökumene, betonte Pfarrer Jan Langfeldt zu Beginn des Gottesdienstes. „Obwohl Grundpfeiler der Kirche, waren beide indessen kein harmonisches Paar", hob Pater Shiju Mathew in seiner Predigt hervor. Gerade dies aber mache Mut in der Ökumene. Das Festprogramm unter Regie von Johannes Eck wurde am Nachmittag im Wesentlichen von den Kindergärten St. Franziskus, Peter und Paul sowie vom Treffpunkt Rötenberg mit tänzerischen Darbietungen bestritten, wobei es den Leiterinnen darauf ankam, die Vernetzung der drei Einrichtungen herauszustellen. Für Unterhaltungsmusik sorgte das Duo „Smalltalk" (Martin Sandel und Paul Gräupner). Unter großem Beifall dankte Johannes Eck allen Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit.


Begegnungen zwischen Mensch und Tier - Besuch im Aufwindhof im Hirschbach

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Der Krankenpflege- und Diakonieförderverein der Evang. Kirchengemeinde in Aalen lädt in unregelmäßigen Abständen zur Besichtigung einer diakonischen Einrichtung ein. So hat der Vorstand auf Antrag bereits im Frühjahr die Unterstützung des Aufwindhofes im Hirschbach beschlossen. Nun wollten sich der Vorstand und einige Mitglieder selber ein Bild von der Arbeit auf dem Hof machen. Claudia Maas begrüßte die Besucher und schilderte die verschiedenen Angebote am Hof: sozialpädagogische Angebote, die auch mit Flüchtlingsarbeit und Integrationsprojekten vernetzt sind, Kooperationsangebote mit Schulen und Kindertageseinrichtungen. Dabei wird die Besonderheit jedes einzelnen Tieres gezielt zur Unterstützung der Arbeit eingesetzt. Die Besucher waren begeistert von der Arbeit und auch der ehrenamtlichen Begleitung, wenn z.B. Jugendliche in ihrer Freizeit den Stall misten und sich um die Tiere kümmern. Auch die konkrete Einzelfallhilfe, die der Verein unterstützt, hatte positive Auswirkungen.

Unser Bild zeigt den Vorsitzenden des Vereins, Pfarrer Bernhard Richter, seine Stellvertreterin Gisela Scheller und die Vorstandsmitglieder Hannelore Melcher und Erich Haller bei der Scheckübergabe an Claudi Maas vom Aufwindhof im Rahmen des Besuches des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins.


Vom 37. Kirchentag in Dortmund


Pfingstgottesdienst am Kocher mit Pfingstspiel - Gottes Geist verlässt uns nicht!

Am Pfingstsonntag fand im Evang. Gemeindehaus eine Premiere statt. Es gab - ähnlich wie zu Weihnachten die Krippenspiele - erstmals im Gottesdienst am Kocher ein Pfingstspiel, das unter der Regie von Christine Krauth eingeübt und aufgeführt wurde:
Anlass war allgemeiner Frust bei den Engeln und bei den Jüngern, die immer weniger mit ihrem Auftrag der Verkündigung bei den Menschen ankamen. Verunsicherung und Zweifel machten sich breit. Dann erlebten alle das Wehen des Geistes und wie neuer Schwung alle belebte. Eine Mitarbeiterin fühlte sich plötzlich gesandt zu einer Frau, die im Gottesdienst fehlte und sich so sehr über die angebotene Hilfe freute. Zwei wagten nach Monaten des Streites wieder im Gespräch die Versöhnung, eine Jugendmitarbeiterin wagte ganz neue die Einladung zum Jugendkreis.

Pfarrer Bernhard Richter stellte seine Ansprache unter die Überschrift: Gottes Geist verlässt uns nicht. Er ging auf die nachlassende Bedeutung des Pfingstfestes ein und dass immer weniger mit diesem Fest etwas anfangen können. Doch der Geist Gottes lässt niemand in Resignation zurück, die Jünger damals nicht, die Engel nicht, und die Menschen auch nicht. Vielmehr hilft der Geist mit neuen Schwung das Leben und viele wichtige Aufgaben anzupacken, denn auf eines kann man ich verlassen: Gottes Geist verlässt uns nicht.

Sylke Gamisch und Arian Kriesch übernahmen Liturgie und Moderation, Rebekka Heller und Marco Frey sorgten mit Gesang und Flügel für eine festliche musikalische Stimmung.


Begegnung und Gemeinschaft auf der Kolpinghütte

Die Freizeitgruppe mit Pfarrer Bernhard Richter und Johannes Müller bei der Einfahrt in das Bergwerk Tiefer Stollen. (Foto: Peter Hageneder)
Die Freizeitgruppe mit Pfarrer Bernhard Richter und Johannes Müller bei der Einfahrt in das Bergwerk Tiefer Stollen. (Foto: Peter Hageneder)

Fünf Tage sind sie nun beieinander und am Freitag geht die Freizeit "Urlaub ohne Koffer" zu Ende. Seit Montag erleben 30 Senioren auf der Kolpinghütte am Stadtrand von Aalen wunderschöne Tage. Vom Frühstück bis zum Vesper am Abend sind sie bei dieser ökumenischen Freizeit beieinander. Unter der Leitung von Johannes Müller und Pfarrer Bernhard Richter gab es ein buntes Erlebnisprogramm. Gemeinschaft und Begegnung standen im Mittelpunkt dieser Tage. Ein Morgenlob an jedem Tag, Bibelarbeiten und ein ökumenischer Gottesdienst, bei dem Diakon Michael Junge mitwirkte. Anneliese Kolbert, Helga Benesch und Dieter Uhlmann sorgten als Küchenteam für kulinarische Leckereien. Getrübt war die Stimmung, weil der Initiator und langjährige Hauptverantwortliche Ottmar Ackermann verstorben war. Mit einer Kerze, Blumen und einem Bild war er immer präsent. Helga Bäurle und Dortohea Müller hatten immer wieder interessante Einheiten des Programmes übernommen. Alfred Peter Wolf war als Ein-Mann-Theater genauso ein gern gesehener Gast wie der Zauberer Amadeus aus Oberkochen mit seinem humorvollen Programm.

 

In der Mitte der Freizeit gab es einen kleinen Ausflug ins Bergwerk Tiefer Stollen mit anschließendem Vesper im Fuchsbau. Nicht zu kurz kamen in dieser Woche auch die biblische Betrachtungen, die unter der Überschrift standen: Selig seid ihr… aus der Bergpredigt im Matthäusevangelium.


Impressionen von der Gemeindefreizeit in Gunzesried

Mit 22 Erwachsenen und Jugendlichen sowie 25 Kindern waren wir zum zweiten Mal 4 Tage in Gunzesried im Oberallgäu. Die Teilnehmer erlebten, Dank des guten Wetters, der hervorragenden Küche und dem familientauglichen Ambiente und Programm, wunderschöne und entspannte Tage. In verschiedenen Gruppen freuten sich die Kinder an der Schnipseljagd, der Biorallye, dem Papierfliegerworkshop und vielem mehr. Die Freizeit stand unter dem Motto der Nachhaltigkeit. In mehreren Einheiten gab es dazu Infos und Biblisches, persönliche Erfahrungen wurden ausgetauscht. Mit einem Gottesdienst zum Thema schloss die Freizeit am Sonntagvormittag. "Ich komme gerne wieder mit", so sagte es eine Teilnehmerin und sprach damit Vielen aus dem Herzen. Die Freizeit wurde von Pfarrer Marco Frey und Team geleitet.


Erster Aalbäumle-Gottesdienst der Saison

Bei schönstem Frühlingswetter konnte Pfarrerin Caroline Bender zahlreiche Besucher zum Gottesdienst auf dem Aalbäumle begrüßen. Die Predigt stand unter dem Thema „Einzigartig bunt“ und so wirkten auch einige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Liturgie mit.

 Anhand einer Postkarte zum „Schmetterlingsalphabet“ illustrierte die Pfarrerin die Einzigartigkeit und Würde jedes Lebewesens in den Augen Gottes. „Jeder darf sich gewiss sein: Ja, auch ich bin besonders gezeichnet. Und ich bin gesegnet durch das Kreuz – Gottes Zeichen des Lebens“, ermutigte Caroline Bender die bunte Zuhörer-Schar.

Der Posaunenchor Unterrombach unter der Leitung von Heidrun Meiswinkel gestaltete den Gottesdienst musikalisch pfiffig und beschwingt.

 

Die nächsten Aalbäumle-Gottesdienste sind am 21. Juli und 18. August um 11 Uhr.

An Pfingstmontag ist im Stadtgarten um 10 Uhr Gottesdienst im Grünen.


Gedenkfeier anlässlich 70 Jahre Grundgesetz am 23. Mai 2019, vor dem Rathaus in Aalen

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verkündet und trat am 24. Mai 1949 in Kraft. In diesem Jahr jährt sich dieses bedeutsame Ereignis zum 70. Mal. Um das historische Datum zu würdigen, gab es am 23. Mai 2019 eine Impulsaktion mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler, dem Theater der Stadt, Vertretern der Kirchen und weiteren Akteuren aus Aalen. Neben dem Auftritt des Bürgerchors „Wir sind die nebelfreie Stadt“ wurden Statements zu ausgewählten Artikeln des Grundgesetzes vorgetragen. 

 

      Dekan Ralf Drescher sprach zum Artikel über die Religionsfreiheit.

 

      Die Ansprache von Dekan Ralf Drescher können Sie hier lesen und herunterladen.



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