Männerfreizeit Hof Birkensee (ora et labora) 20.07 -  23.07.2017


Am 23. Juli lädt die Kirchengemeinde zur „table lilas“ an der Stadtkirche ein.

Foto: Schwäbische Post
Foto: Schwäbische Post

Am Wochenende darauf startet die 7. Aalener Sommerpredigtreihe, im Reformationsjubiläumsjahr unter dem sprechenden Titel „Tu’s Maul auf“. Die biblischen Grundlagen für die Gedanken der Reformation und Reformatoren werden mit damals wie heute wichtigen Themen von den Predigerinnen und Predigern ausgesprochen. Dazu kommen sie in die verschiedenen Kirchen der Gemeinde. Doch nicht nur für sie gilt „Tu’s Maul auf“, jede und jeder ist gefragt. Denn die Reformation wurde zu einer breiten Bewegung der Verantwortung für sich selbst und für die Gemeinschaft – grundgelegt durch Rechtfertigung und Gnade, Freiheit und Verantwortung, Bildung und Stärkung der Rechte von Gruppen, die bis dahin nichts zu sagen hatten. Dies und noch einiges andere wollen die Pfarrerinnen und Pfarrer zur Sprache bringen.


Stadtlaufteam "Evangelische Kirchengemeinde Aalen"


Aktion im E-Center - Tüten und Waren für die Aalener Tafel

Bei der Übergabe einer Warenspende freuen sich v.l.n.r. Projektleiter Gerhard Vietz, Petra Diliberto, Karin Haas, Marktleiterin Petra Heine, Vorsitzender Pfarrer Bernhard Richter und Annette Uedickoven. Nicht auf dem Bild Tanja Stuck.
Bei der Übergabe einer Warenspende freuen sich v.l.n.r. Projektleiter Gerhard Vietz, Petra Diliberto, Karin Haas, Marktleiterin Petra Heine, Vorsitzender Pfarrer Bernhard Richter und Annette Uedickoven. Nicht auf dem Bild Tanja Stuck.

Groß war die Freude am Wochenende, als zwei Aktionen im E-Center im Hasennest zu Ende gingen. 186 Tüten wurden verkauft, deren Inhalt der Aalener Tafel zur Verfügung gestellt wurde. Und am Freitag und Samstag gab es mit gleichem Erfolg die Aktion "Kauf eins mehr", bei dem alle Kunde eingeladen waren, einen oder mehrere Artikel zusätzlich zu kaufen und so dem Kocherladen zu spenden. Projektleiter Gerhard Vietz und Vorsitzender  Pfarrer Bernhard Richter zeigten sich überwältigt von der großen Spendenbereitschaft. Unser Bild zeigt die Mitarbeiterinnen am Samstag bei der Aktion im Eingangsbereich des E-Center.


Impressionen von der Weinprobe mit Martin und Käthe Luther am 12. Juli 2017


Ökumenischer Gottesdienst auf dem Aalbäumle am 9.7.2017

Die Begegnung mit Jesus verändert Menschen

 

Eine große Zahl von Gottesdienstbesuchern machte sich am Sonntag auf den Weg zum Aalbäumle. Pfarrer Bernhard Richter und Diakon Ottmar Ackermann feierten einen Ökumenischen Gottesdienst, der unter der Überschrift „Von allen Seiten umgibst du mich“ stand. Mit festlichen Klängen eröffnete der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger den Gottesdienst. Pfarrer Bernhard Richter betonte in seiner Begrüßung den ökumenischen Charakter dieses Gottesdienstes. „Viele diakonisch-caritative Projekte in der Stadt sind ökumenisch ausgerichtet - ein starkes Zeichen der Verbundenheit von Christen“. Wolfgang Lohner las das Evangelium vom Zöllner Zachäus aus Lukas 19. Diakon Ottmar Ackermann ging in seiner Predigt auf die Neugier ein, die der Zöllner Zachäus  umgetrieben hat. Er wollte Jesus sehen. Und die Begegnung mit ihm hat sein Leben verändert. Die Kinder der Kinderkirche stellten ihr Patenkind vor und Diakon Ackermann den Freundeskreis für Wohnsitzlose, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Für beide Projekte wurde bei diesem Gottesdienst geopfert.


Ökumenischer Gottesdienst auf Gleis eins - Hoffnung geben, wo Menschen leben

Bei hitzigen Temperaturen begrüßte Sonja Kleiner am Samstag Vormittag rund 30 Besucher zum Ökumenischen Gottesdienst auf Gleis ein. Diakon Michael Junge führte in das Thema des Gottesdienstes ein, das zugleich Jahresthema der Bahnhofsmission ist: Hoffnung geben, wo Menschen leben.

 

Pfarrer Bernhard Richter begann seine Ansprache mit zwei Gläsern, ungefähr gleich mit Wasser gefüllt. Die Gottesdienstbesucher fragte er nach er nach ihrem Urteil: : „Das Glas ist halb voll“ oder „das Glas ist halb leer“ bekam Richter zur Antwort. Wer von Hoffnung spricht, für den sei das Glas nie halb leer, sondern mindestens halb voll. So viele Hoffnungen prägen das Leben von Menschen. Und das ist gut so.  Denn die Hoffnung stirbt zuletzt, so der Stadtkirchenpfarrer.  Wichtig sei aber, dass wir um eine Hoffnung wüssten, die nicht aus uns selbst kommt, sondern die Gott uns schenkt und die durchs Leben trägt, auch wenn nicht alle Hoffnungen erfüllt würden.

 

Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission sprachen die Fürbitten.

Der Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Begleitung des Gottesdienstes.


Bilder vom Neubau des Gemeindehauses (03.07/05.07)


Impressionen vom CVJM-Gartenfest im Gütle am 2. Juli 2017


Ware als Spenden für den Aalener Kocherladen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Bereits in der dritten Auflage hat des Ernst Abbé Gymnasium in Oberkochen Schüler- und Lehrerschaft aufgefordert, für die Aalener Tafel zu spenden aber kein Geld, sondern Lebensmittel, über die sich die Kundschaft in der Aalener Tafel freuen. Bereits seit 18 Jahren gibt es diese soziale Einrichtung in der Bahnhofsstrasse. Pfarrer Bernhard Richter und Diakon Michael Junge zeigten sich sehr erfreut über diese Initiative und dankten allen Spendern. Unser Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler mit Lehrer Sascha Steffen und der stelvertretenden Schulleiterin Kerstin Faisst bei der Warenübergabe an Projekteiter Gerhard Vietz und die Vorsitzenden Diakon Michael Junge und Pfarrer Bernhard Richter.


Gemeindefest Peter und Paul – Dank an Erwin Honikel für 28-jährigen Einsatz

Aalen. Über 30 Jahre haben die Christen auf der Heide in einträchtiger Weise Ökumene praktiziert. Alles andere als selbstverständlich, stellte Pastoralreferent Tobias Obele zu Beginn des vom Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Böttiger mitgestalteten Festgottesdienstes in Peter und Paul fest. „Hast du Töne – Ökumene“. Analog zu diesem wohltönenden Festmotto würdigte Pfarrer Stefan Stiegele in seiner Predigt, dass die Grenzen der Reformation überwindende junge Gebilde auf der Heide. Zwar hätten auch Miß- und Zwischentöne zugelassen werden müssen, aber die Sehnsucht nach den Gemeinsamkeiten habe alle Schwierigkeiten überwinden helfen, so dass man jetzt Grund genug habe, Gott für das Erreichte zu danken.

 

Zum Schluss des Gottesdienstes konnte Erwin Honikel mit seiner Frau und einem starken Helferteam umfassenden Dank entgegennehmen. Seit 28 Jahren hatte er sich mit unermüdlichem Einsatz als Organisator und Motor des alljährlichen Gemeindefestes erwiesen. Zu den Anerkennungsgeschenken gehörte auch ein Kasten Aalener „Reformationsbier“. Mit einen Dankesworten verband Erwin Honikel die besten Wünsche für seinen  Nachfolger Johannes Eck.

 

Anschließend kamen unter den Klängen des Posaunenchors beim Mittagessen und zur Kaffeetafel in und um das Gemeindezentrum auch die irdischen Genüsse zui ihrem Recht. Das kurzweilige Nachmittagsprogramm eröffneten mit bunten Darbietungen die Kindergärten St. Franziskus und Peter und Paul, gefolgt von der Tanzgruppe des Srilankischen Kulturvereins. Für heiße Rhythmen sorgte zum Abschluss die Firmband „The dispersed Harmony“.

Erwin Hafner


Georgischer Abend der Hochschulgemeinde. Die Stärke liegt in der Einheit

Trotz bestem Grill- und Badewetter ließen es sich rund 35 interessierte Bürger und Studierende der Hochschule Aalen nicht nehmen, der Einladung von Pfarrer Richter und Pastoralreferent Obele von der Evangelischen und Katholischen Hochschulgemeinde Aalen zum Internationalen Abend zu folgen, der üblicherweise zum Ende eines jeden Semesters stattfindet. Studierende aus Georgien präsentierten an diesem Abend eindrucksvoll und sehr kurzweilig viel Wissenswertes und Aufschlußreiches über Land und Leute, Geschichte und Kultur. Davit, Maria und Goga stellten die Präsentation ihres Landes unter die Überschrift: Die Stärke liegt in der Einheit. Dabei hoben die Georgier besonders auch das gute und friedliche Zusammenleben der verschiedenen Religionen und Kulturen seines Landes heraus. Fast 84 Prozent der Bevölkerung sind orthodoxe Christen, knapp zehn Prozent sind Muslime.

Als eines der ersten und ältesten christlichen Länder der Welt mit rund 3,6 Millionen Einwohnern seien die Georgier für ihre unbedingte Hilfsbereitschaft und große Gastfreundschaft berühmt und geschätzt. Dies stellten die Studierenden dann auch sofort unter Beweis, indem sie viele kulinarische Köstlichkeiten aus Georgien den Zuhörern zum gemeinsamen Genuß anboten. In offener und sehr freundlicher Atmosphäre kamen viele miteinander ins Gespräch, tauschten sich aus und knüpften weitere Kontakte. Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Tobias Obele bedankten sich für den sehr gelungenen Abend bei den Studierenden aus Georgien und waren sich einig, diese "Erfolgsgeschichte Internationaler Abend" im Rahmen der ökumenischen Hochschulseelsorge auch im nächsten Semester weiterschreiben zu wollen.


2000.- Euro für Maja-Fischer-Hospiz

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Pfarrer Bernhard Richter, Hospizleiterin Helga Schmid, Hausleiterin Sylvia Brenner-Merz, Dorothea Heym-Hahn, Hannelore Melcher und Almut Braasch vom Vorstand des Krankenpflege und Diakoniefördervereins.

 

 

Wenige Tage vor der Eröffnung des neuen Hospizes der Samariterstiftung in Ebnat hat der Krankepflege- und Diakonieförderverein für seine Mitglieder einen Besuch in de Räumen des neuen Hospizes angeboten. Dabei hat Pfarrer Bernhard Richter als Vereinsvorsitzender einen Scheck in Höhe von 2000.- Euro mitgebracht und an die Hospizleiterin Helga Schmid und die Hausleitern Sylvia Brenner-Merz überreicht. Dankbar wurde diese Anschubfinanzierung angenommen. Der im Jahre 1888 gegründete Krankenpflegeverein hat sich vor zehn Jahren neu als Diakonieförderverein positioniert und unterstützt viele diakonische Projekte. Nach den acht Plätzen in Ellwangen gibt es nun acht weitere Plätze im stationären Hospiz in Ebnat. Am 6. Juli werden die ersten Gäste einziehen.

 


Freiheit, Freiheit! - Poetry Slam zum Reformationsjubiläum (1. Juli 2017)


Bilder vom Neubau des Gemeindehauses (22.06.2017)


Ökumene im Stadtgarten am Pfingstmontag - Gottes Geist verbindet über alle Konfessionen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Die freikirchliche Band mit Daniel Widmann, Dominik Schwenk, Jana Ohligschläger, Nadine Wolf, Kathrin Joas, Jeremy Mayer, Max Keller und Andy Schlipf sorgten für den schwungvollen musikalischen Teil im Stadtgarten. Pfarrer Bernhard Richter, Pastoralreferentin Karin Fritscher und Pastor Thomas Mayer setzten mit dem Ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag ein starkes Zeichen der Ökumenischen Verbundenheit in der Stadt. Lassen wir uns noch von Pfingsten begeistern, oder sind wir manchmal nicht eher von allen guten Geistern verlassen, fragte Pfarrer Richter in seiner Begrüßung. Und er lud die rund 150 Besucher zu einer besonderen Aktion ein. Für alle war ein Blumentöpfchen vorbereitet, das mit Erde gefüllt werden konnte, um dann Sonnenblumensamen zu säen und auch gleich zu gießen. Richter zeigte zugleich auch eine schon gewachsene Pflanze und eine künstliche Sonnenblume.

So könne die Saat aufgehen und etwas Wunderschönes werden. Aber der Nährboden müsse stimmen. Auch der Geist Gottes braucht einen guten Nährboden, damit die Saat aufgeht und die Früchte des Geistes auf dieser Welt erkennbar  werden. Pastoralreferentin Karin Fritscher ging in ihrer Ansprache der Frage nach: wes Geistes Kind seid ihr? Und belegte mit Aussagen des Jakobusbriefes, dass der Geist Gottes keine Grenzen der Konfession kennt. Daher sei es wichtig, dass Menschen verschiedenster Konfession einander achten und wertschätzen. Nur so könne die Saat von Gottes Gerechtigkeit aufgehen. Pastor Thomas Mayer trug mit Gemeindegliedern die Fürbitten vor und alle stimmten in den Lobpreis "Großer Gott wir loben Dich" ein.


Ökumenische Pilgerwanderung am Pfingstmontag

Evangelische und katholische Christen aus Oberkochen, Unterkochen, Ebnat, Waldhausen und Aalen gemeinsam auf dem Weg.

Am Pfingstmontag machte sich eine etwa 50-köpfige Gruppe zur ökumenischen Pilgerwanderung von Maria Eich bei Ebnat über verschiedene Stationen auf den Weg nach Waldhausen.

Der evangelische Pfarrer Manfred Metzger und sein katholischer Kollege Andreas Macho setzten geistliche Impulse zu Wegen, Natur und unseren Lebenszusammenhängen und dem Begleitet-Sein von Gott. Als eines von vielen ökumenischen Zeichen der Gemeinschaft gestaltete Manfred Metzger in der katholischen Kirche St. Nikolaus eine Andacht zu einem Pfingstbild von Sieger Köder, das er von der katholischen Gemeinde geschenkt bekommen hatte und alle sangen gemeinsam noch einmal zwei Lieder. Den Weg über war optimales Wander- bzw. Pilgerwetter. Als beim Vesper der Regen zu tröpfeln begann, öffnete Pfarrerin Caroline Bender die Türen des evangelischen Christushauses und lud die Pilger dort hinein ins Trockene.

 


Aalener Posaunen auf dem Kirchentag

106 000 Dauerteilnehmer, fast jeden Tag noch einmal 40 000 zusätzliche Besucher, 6 000 ausländische Gäste aus 105 Ländern, 30 000 Mitwirkende auf 2 500 Veranstaltungen, das ist der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag, der von Mittwoch bis Sonntag in Berlin stattfindet. Und überall trifft man Posaunenchöre. Sie begrüßen einen an U-Bahnstationen, vor dem Messegelände und auf vielen öffentlichen Plätzen. Und sie gebe diesem Kirchentag fröhliche und feierliche Töne. Mittendrin auch eine Bläsergruppe aus Aalen und dem Evang. Kirchenbezirk. Unter Leitung von Jürgen Nolting haben sie drei öffentliche Auftritte. Am Himmelfahrtstag vor dem Evang. Charlottenheim an der Lützower Straße, an den Tagen darauf am Penzlauer Berg und an der Gedenkstätte Berliner Mauer vor der Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße.  Wolfgang Böttiger und einige der Aalener hatten dazwischen schon einmal geübt, mit tausenden von Bläsern in einer Berliner Messehallte für den Schlussgottesdienst am Sonntag in Wittenberg.

 

Ansonsten war dieser Kirchentag ein fröhliches Glaubensfest in der Hauptstadt, bei dem Ökumene und der Dialog mit anderen Religionen nicht zu kurz kamen. Und wo Menschen an Leib und Seele erfahren haben, was die Kirchentagslosung für ihr Leben bedeuten könnte: Du, Gott, siehst mich. 


Konfirmanden spenden für den Kocherladen

Für die Konfirmationen an den vergangenen Wochenenden haben die Aalener Konfirmanden verschiedene Spendenprojekte in Aalen und auch darüber hinaus bestimmt. Dabei kamen durch ihre Gaben und die Kollekte in den Gottesdiensten in der Martinskirche 1.252 Euro zusammen, für Radio 7 Drachenkinder und den Kocherladen. Das Geld übergaben die Konfirmierten zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender an Gerhard Vietz, den Projektleiter der Aalener Tafel in der Bahnhofstraße. Vietz freute sich sichtlich und dankte den jungen Menschen, die etwas von ihrem Eigenen für andere abgeben, denen es nicht so gut geht.

 

Die Konfirmanden der Gruppe Markuskirche gaben ihren Anteil für die Aalener Jugendkirche ZAGG (Zusammen an Gott glauben) und das Gustav-Adolf-Werk (das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Württemberg). Beide Gruppen wurden das Jahr über von Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Marco Frey zusammen geleitet und so feierten die beiden Geistlichen die Konfirmationen auch jeweils gemeinsam – unter großer Beteiligung der 28 Mädchen und Jungen, zuerst in der Markus-, dann in der Martinskirche.


Gottesdienstsaison auf dem Aalbäumle eröffnet

So voll war es auf dem Aalbäumle wohl schon lange nicht mehr. Bei optimalem Wetter erklommen zahlreiche Menschen den Aalener Hausberg. So konnte Pfarrer Marco Frey viele davon zum Gottesdienst an Himmelfahrt mit dem Posaunenchor Unterrombach begrüßen. Schwungvoll gestalteten die Bläser unter Leitung von Heidrun Meiswinkel die Musik. Pfarrer Marco Frey nahm in seiner Predigt zu Christi Himmelfahrt das Staunen über die Größe des Weltalls und die Winzigkeit der Atombestandteile auf, was zeige, wie viel für den menschlichen Verstand offen und unterforscht sei. Davon ausgehend fragte er, was es heißen kann, dass Jesus Christus zugleich „im Himmel“ und ganz bei den Menschen ist. Der menschgewordene Gott entgrenze sich, um den Menschen nahe sein zu können. Dem gelte es, im eigenen Leben Raum zu geben.

 

Der nächste Gottesdienst im Grünen auf dem Aalbäumle ist am Sonntag, 9. Juli um 11 Uhr. Dazu soll wieder die Zufahrtsstraße geöffnet werden, um auch gehbehinderten Menschen die Teilnahme und einen Besuch auf dem Aalbäumle zu ermöglichen.


50 Jahre Kindergarten Sonnenhaus


Urlaub ohne Koffer auf der Kolpinghütte - Stadtranderholung für Senioren

Es hat einen gewissen Charme, am Morgen vor dem Haus abgeholt zu werden, den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück zu beginnen, und Abends nach dem Vesper wieder heimgebracht zu werden. Den ganzen Tag beieinander, aber nach einem lange Tag auch wieder in den eigenen Wände, eben Urlaub ohne Koffer.

 

30 Senioren habe es in dieser Woche genossen. Zum zweiten Mal in ökumenischer Trägerschaft unter Leitung von Diakon Ottmar Ackermann, Pfarrer Bernhard Richter und Johannes Müller. Dazu ein hervorragendes Küchenteam mit Anneliese Kolbert  und Helga Benesch, die an fünf Tagen den Teilnehmern Vollpension boten. Ein buntes Programm begleitete die Tage. Maria Metzger gestaltete einen Vormittag mit Gedächtnistraining, Hans Göckeler kam mit einem Film über Hornissen, Ute Hommel erzählte Märchen und Renate Mahler machte mit allen Gymnastik. Dazu gehörte ein Ausflug nach Lorch, und morgens immer eine thematische Einheit. Diakon Ackermann machte eine Betrachtung zum Geist und Pfarrer Richter stellte das Reformationsjubiläum und das Wirken Martin Luther vor.

 

Ein Höhepunkt war ganz sicher der Besuch von Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der nicht nur ein Referat zur Stadtentwicklung hielt, sondern sich auch viel Zeit für Anliegen nahm und selbst kritischen Rückfragen nicht auswich. Hauptthema des Gesprächs war der sozialer Wohnungsbau und bezahlbarer Wohnraum, aber auch Ampelschaltungen und der Bahnübergang bei der Schättere wurden angesprochen.

 

Am Ende der Freizeit sprachen viele Teilnehmer die Hoffnung aus, dass es das Angebot „Urlaub ohne Koffer“ auch im nächsten Jahre geben sollte.


Ökumenische Pilgerwanderung am Samstag, den 13. Mai 2017

Wohlauf in Gottes schöne Welt - Ökumenische Pilgerwanderung Peter und Paul

Unter dem Motto“ Mit vereinten Herzen übers Härtsfeld“ hat sich am Samstag 13.Mai eine kleine ökumenische Wandergruppe auf den Weg gemacht. Bei traumhaftem Wetter (ohne jeglichen Regen!) hat Gott uns seine Schöpfung prachtvoll gezeigt: blühende Rapsfelder, Frühlingswald, weites Ackerland. Pfarrer Mathew hat uns durch geistliche Impulse an den Grund unseres Wanderns erinnert. Von Gebet und Gesang getragen, lief es sich fast wie von selbst. Trotzdem freuten wir uns, als wir von Ferne die Türme der Klosterkirche Neresheim erblickten. Durch eine interessant gestaltete Führung in der Klosterkirche und eine Einkehr im Hospiz gestärkt, kehrten wir frohgemut nach Aalen zurück. Ein herzliches Vergelts Gott unseren Wanderführern Herrn Eck und Herrn Neufischer, die den Tag sehr gut vorbereitet hatten. Es wäre schön, wenn sich nächstes Jahr im Mai wieder mehr Pilger anschließen würden.


Presserklärung zur Abschiebung Denora Kapaj

Mohammed hatte am vergangenen Donnerstag bei der Geburtstagsfeier vom Cafe international öffentlich Dankesworte an die Mitarbeiter des Cafés gerichtet. Er hatte in diesen Tagen seine Realschulempfehlung erhalten. Seine Mutter hatte in diesem Café im Haus Kastanie, das seit einem Jahr in Trägerschaft der Evang.Kirchengemeinde vom Kreisdiakonieverband betrieben wird, regelmäßig mitgearbeitet.

 

Doch heute  morgen gab es eine sehr traurige Nachricht.

Denora Kapaj aus Albanien mit den drei Kindern, Mohamed, Fatima und Melek wurde gestern Nacht in ihrer Wohnung in Wasseroberalfingen abgeholt und nach Albanien abgeschoben.

Obwohl sie nachweislich über Geburtsurkunden gemeinsame Kinder hat mit einem subsidiär geschützten Syrer hat, war dies nicht Grund genug für das Regierungspräsidium, die Abschiebung auszusetzen, und so wurde sie und ihre drei Kinder um 12:00 in der Nacht abgeholt und direkt zum Flughafen gefahren. Sie sind inzwischen in Tirana gelandet.

„Ich habe keine Worte, meine Traurigkeit auszudrücken…. so Rina Patou, die Leiterin des Cafè international. Wie viele Mitarbeiterinnen im Café konnte sie die Nachricht kaum fassen. Pfarrer Bernhard Richter war ebenfalls geschockt. „Ich habe keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Abschiebung. Aber es ist eine menschliche Tragödie. Die Familie war bei uns integriert und richtig daheim.“ Viele Mitarbeiter haben sich um die Familie gekümmert und sich für sie eingesetzt hat.

  

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Cafés international im Haus Kastanie hoffen, dass diese politische Praxis der Abschiebung bald ein Ende hat.

 

PS: Mohammed und Fatima sind auch auf dem Bild zur Feier des einjährigen Bestehens drauf.


Impressionen von der Menschenkette vom 8.Mai


Konfirmation in Aalen - „Gott braucht jeden Menschen“

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Am gestrigen Sonntag begannen in Aalen die Konfirmationen. In der Markuskirche wurden 14 Konfirmanden von Pfarrer Marco Frey und Pfarrerin Caroline Bender eingesegnet. In der Stadtkirche waren 21 junge Menschen, die zusammen mit Pfarrer Bernhard Richter und den ehemaligen Konfirmanden Lukas Wührl und Fabian Greif einzogen, die den Konfirmanden später auch ihren Denkspruch überreichten.

Der Festgottesdienst stand unter der Überschrift: Gott braucht Dich, auch wenn es Dir im Augenblick nicht passt. Die Konfirmanden sagten nicht nur Stücke des Katechismus auf, sondern hatten im Unterricht auch eigene Texte formuliert, was ihnen das Gebet, die Gebote und das Glaubensbekenntnis für ihr Leben bedeuten.

Vor der Einsegnung erinnerte Pfarrer Bernhard Richter die Konfirmanden daran, dass es nicht nur die Menschen sind, die Gott brauchen, sondern auch Gott braucht die Menschen. Darum müsse jeder und jede überlegen, was ihm oder ihr wichtig ist. Er wünsche sich daher, so Richter, dass nach der Konfirmandenzeit für die jungen Menchen auch der Glaube und Gott wichtig geworden sei und auch wichtig bleibt. Nach der Einsegnung sprach Lukas Wührl für die Gemeinde und Kathrin Gerke für die Eltern ein Grußwort.

 

Die Aalener Kantorei unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller sorgte für die festliche Ausgestaltung des Gottesdientes.


Bannerenthüllung "Da ist Freiheit" im Jahr des Reformationsjubiläums

Am 5.5. wurde am Turm der Stadtkirche das offizielle Banner des Reformationsjubiläums 2017 enthüllt. Wir stellen uns damit zu den vielen Kirchengemeinden, die sichtbar werden lassen, was uns als Kirche der Reformation ausmacht. Der Begriff der Freiheit war für Luther von entscheidender Bedeutung. Ich habe die Freiheit, so wie ich bin, zu Gott zu kommen. Ich habe die Freiheit, auch so manche weltliche und irdische Dinge loslassen zu können, weil ich mich als geliebtes Kind Gottes begreifen darf.

 

Pfarrerin Bender, Pfarrer Astfalk, Pfarrer Frey, Pfarrer Richter, Pfarrer Marstaller und Dekan Drescher weisen auf die vielfältigen Angebote im Jahr des Reformationsjubiläums hin.

 

Infos zu den Angeboten finden sie hier

 


Café international feiert das einjährige Bestehen

Seit einem Jahr besteht im Haus Kastanie das Café international. Es ist in Trägerschaft der Evang. Kirchengemeine und wird  zusammen mit dem Kreisdiakonieverband betrieben. Die gute Seele ist Rina Pantou. Dekan Drescher bedankte sich bei allen Ehren- und Hauptamtlichen und sprach von einem wichtigen Ort der Begegnung in diesem Cafe.

 


Aussendung der Familie Winarske im Gottesdienst am 30.04.2017

In einem feierlichen Gottesdienst wurden Jonathan und Christine  Winarske zusammen mit ihrem Sohn Noah in der evangelischen Stadtkirche für ihren Dienst als Kurzzeit-Koordinatoren in Paraguay gesegnet. Das Ehepaar wird im Sommer mit der Deutschen Missionsgesellschaft seine Arbeit in Asunción und Umgebung aufnehmen

 

Zunächst werden Jonathan und Christine Winarske Spanisch lernen und im Anschluss daran FSJ-ler, Ehrenamtliche, Praktikanten und Kurzzeitmissionare betreuen. Sie organisieren deren Aufenthalt, führen sie in die Kultur und die Gepflogenheiten des Landes ein und halten Seminare. Winarske: „Die Kurzzeitler helfen anderen Missionaren, unterrichten Missionarskinder, arbeiten in Gemeinden und Schulen mit oder renovieren, wenn etwas ansteht.“

 

 

In seinem Zeugenwort hob Hans-Joachim Frasch vom Kirchengemeinderat hervor, wie wichtig es Winarskes sei, dass junge Menschen ihren Platz in der Gesellschaft finden und vor allem Gott besser kennen lernen und erleben. Weitere Zeugenworte sprachen Daniela Holz und Meike Schnitzer von der Jugendkirche ZAGG. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller und dem Posaunenchor des CVJM unter der Leitung von Wolfgang Böttiger.

 

Christine Winarske war unter anderem im Kirchengemeinderat tätig. Gemeinsam waren Jonathan und Christine Winarske in der ZAGG-Jugendkirche und im Evangelischen Jugendwerk Aalen engagiert.

 

Die Arbeit der Deutschen Missionsgesellschaft und damit auch von Jonathan und Christine Winarske wird durch Spenden finanziert:

DMG interpersonal e.V., IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04, Verwendungszweck: P10830 C&J Winarske + eigene Anschrift des Spenders, oder

Evangelische Kirchengemeinde Aalen, IBAN: DE97 6145 0050 0110 0021 56, Verwendungszweck: Mission Winarske.

 



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