Lebendiger Adventskalender 1.- 23. Dezember 2019

 

               Termine und Orte jeweils 18 Uhr


Mahnwache am Marktbrunnen - Menschenrechte sind nicht teilbar

Der 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Am 10.12.1948 wurden die 30 Menschenrechtsartikel von den Vereinten Nationen beschlossen. Auch 71 Jahre nach ihrer Ausrufung werden Menschenrechte weltweit missachtet und mit Füßen getreten. Darauf machte Pfarrer Bernhard Richter gestern Abend bei einer Mahnwache am Marktbrunnen in Aalen aufmerksam. „ Menschenrechte sind nicht teilbar. Sie haben etwas mit der Würde zu tun, auf die jeder Mensch einen berechtigten Anspruch hat.“ so Richter in seiner kurzen Ansprache. Dass weltweit 60 Millionen auf der Flucht sind, darf nicht sein. Aber Menschen müssen fliehen, weil in ihrer Heimat Menschenrechte verletzt werden. Gewalt und Folter, religiöse oder politische Verfolgung und vieles andere mehr erschüttern diese Welt. Dagegen gilt es aufzustehen und - wie am Marktbrunnen - zusammenzustehen. Richter dankte auch allen, die in Amnesty, Attac, bei Sorroptomist international, im Freundeskreis Asyl, beim Roten Kreuz und in den Kirchengemeinden die Einhaltung der Menschrechte anmahnen. T. Vyramuthu, der mit seinen Tamilen 1983 als Asylbewerber nach Deutschland kam, beschrieb die Situation in seiner Heimat Sri Lanka und prangerte die Verletzung grundlegender Menschenrechte an. Die Mahnwache wurde musikalisch umrahmt von den Turmbläsern der Stadtkirche.


Treue und Zuverlässigkeit zur Kirche

V. links n. rechts: Mesnerpfarrer Bernhard Richter, Brigitte Mazal (40 Jahre), Peter Böttcher (15 Jahre), Peter Ruff (20 Jahre) und Bezirksobfrau Tina Altenburg (Foto  Oliver Giers)
V. links n. rechts: Mesnerpfarrer Bernhard Richter, Brigitte Mazal (40 Jahre), Peter Böttcher (15 Jahre), Peter Ruff (20 Jahre) und Bezirksobfrau Tina Altenburg (Foto Oliver Giers)

Traditionell treffen sich alle Mesner und Hausmeister des Kirchenbezirkes am Montag nach dem zweiten Advent. Bezirksmesnerobfrau Tina Altenburg begrüßte die Kollegen aus den verschiedenen Bezirksgemeinden im Aalener Gemeindehaus. Bezirksmesnerpfarrer Bernhard Richter stellte in seiner Andacht die Frage: was ist wirklich wichtig an Weihnachten? Und beantwortete sie mit einem Weihnachtsbild, auf dem nur Maria, Josef, und das Jesuskind zu sehen ist. Darauf wird es ankommen, so Richter, dass wir uns an Weihnachten auf das Wesentliche konzentrieren: auf das Kind, in dem Gott Mensch wird, und uns zur Rettung und Erlösung auf die Welt kommt. Hedwig Wolf vom Mesnerbund führte als Kirchenpädagogin in den liturgischen Kalender ein und gab auch mit Bildern sehr wertvolle Tipps für den Blumenschmuck. Geehrt wurden: Peter Ruff für 20 Jahre, Peter Böttcher für 15 Jahre und Brigitte Mazal für 40 Jahre. Pfarrer Richter bedankte sich bei allen Hausmeistern und Mesnern für ihre Treue und Zuverlässigkeit. Sie stellten mit ihrer Arbeit und Liebe zu Kirche und Gemeindehaus einen wesentlichen Grundpfeiler der kirchlichen Arbeit da.




Frühstücksgottesdienst „DieWelt fair-handeln“ am 2. Advent


Kinderhaus Liliput - 500 Artikel für den Tafelladen gesammelt

Foto: Thomas Siedler
Foto: Thomas Siedler

Der Montag nach dem Ersten Advent begann im Kinderhaus Liliput mit einer ganz besonderen Aktion. Die Eltern, die Erzieherinnen und die Kinder hatten viele verschiedene Artikel gesammelt, die alle der Aalener Tafel zuguten komme sollen. Und so fand im Foyer des Kinderhauses nicht nur ein Fototermin statt, sondern Pfarrer Bernhard Richter erklärte den Kindern auch, was Armut in Aalen heißen kann und wie dankbar solche Menschen sind, wenn es Einrichtungen wie den Tafelladen gibt, wo sie günstig einkaufen können. Daher dankten Richter und Projektleiter Gerhard Vietz allen für diese Aktion, damit Menschen ohne oder mit geringem Einkommen geholfen werden kann.

 

Unser Bild zeigt Kinder des Kinderhauses Liliput mit ihren Erzieherinnen und der Leiterin Gabriele Weber bei der Warenübergabe an Pfarrer Richter und Projektleiter Vietz.

 

 


Orangenaktion 2019

Auch in diesem Jahr sind die Konfirmanden Aalens am Samstag vor dem Ersten Advent auf dem Markt gestanden und haben Orangen verkauft. Es waren biologisch angebaute Orangen aus Griechenland, die am Marktstand vor dem Café Podium verkauft wurden; und sie waren nicht ganz billig. Eine Orange kostete 1.- Euro. Mit dem Reinerlös wird ein Projekt des CVJM-Weltdienstes unterstützt, das Straßenkinder in Äthiopien zugute kommen soll.

 

Zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender und den  Pfarrern Marco Frey und Bernhard Richter sammelten die Konfirmanden  1445.- Euro. Sie erfuhren dabei prominente Unterstützung von den beiden Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter, die beide eine ganze Weile Orangen verkauften.


Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Aalen eröffnet den Advent

Traditionell begehen die in der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (ACK) vertretenen Gemeinden der katholischen, der methodistischen, der evangelischen und der baptistischen Kirche gemeinsam den Beginn eines neuen Kirchenjahres. So waren die Christen der Stadt am Abend vor dem ersten Advent in die Stadtkirche eingeladen, um gemeinsam den Advent in Aalen zu eröffnen. Auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler wohnte dem Gottesdienst bei. Pfarrer Bernhard Richter sprach in seiner Begrüßung von einem starken ökumenischen Zeichen in die Stadt hinein. Die Vorbereitung auf die Geburt Jesus sei nicht konfessionell gebunden, sondern gehe uns alle etwas an. Richter entzündete als Hausherr die erste Adventskerze. Pastoralreferentin Karin Fritscher lud zu einem offenen Fürbittegebet ein, bei dem jeder und jede vorkommen konnte und eine Kerze am Taufstein entzünden, entweder mit einem Gebet oder auch ohne. Strophe für Strophe wurde das Adventslied „Macht hoch die Tür“ gesungen und Pastor Rainer Zimmerschitt formulierte zu jeder Liedstrophe einige Gedanken. Das Opfer war für die Aalener Tafel bestimmt.


Eröffnung Lebendiger Adventskalender 2019


Wählen Sie bei der Kirchenwahl!  1. Advent, 11-16 Uhr im Evang. Gemeindehaus

Am Sonntag, 1. Dezember finden die Wahlen zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode statt. Wir rufen alle auf, an der Wahl teilzunehmen!

Am Wahltag ist um 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche. Im Anschluss an den Gottesdienst kann im Evang. Gemeindehaus in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr gewählt werden. Jedes Gemeindeglied stimmt in dem Abstimmungsbezirk ab, in dem es in die Wählerliste aufgenommen worden ist. Die ausgegebenen Wahlausweise sollen zur Abstimmung mitgebracht werden.

Wird von der Briefwahl Gebrauch gemacht, so werden die ausgefüllten Briefwahlunterlagen dem Wahlausweis, der zugleich Briefwahlschein ist, zusammen mit der Versicherung über die persönliche Kennzeichnung beigefügt. Die Entgegennahme von Wahlbriefen erfolgt durch das geschäftsführende Pfarramt Aalen Stadtkirche Mitte I, Dekanstraße 4, 73430 Aalen.

Außerdem sind – jeweils nach den Gottesdiensten, eine Stunde lang – an folgenden Orten Wahlbriefkästen aufgestellt: von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Klinikkapelle, von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr in Waldhausen und von 12.00 bis 13.00 Uhr in Peter & Paul. Dort können die ausgefüllten Briefwahlunterlagen eingeworfen werden.

Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 16.00 Uhr beim Ortswahlausschuss eingegangen sein. Einzelheiten zur Briefwahl sind auf dem Briefwahlschein erläutert.

Es sind in unserer Gemeinde 12 Kirchengemeinderäte zu wählen; hierfür wurden aus der Gemeinde die folgenden Gemeindeglieder vorgeschlagen, die auf den Stimmzetteln aufgeführt sind: Sascha Bauer, Petra Beck, Johannes Eck, Hans-Joachim Frasch, Thomas Hiesinger, Dr. Erich Hofmann, Christine Krauth, Cornelia Maier, Hannelore Melcher, Christine Neuffer, Birgit Rück, Sabine Weinbrenner.

Wir bitten die Gemeindeglieder, an der Wahl teilzunehmen und ihrer in Fürbitte zu gedenken.


"Wochenende ohne Kinder" (WoK) vom 22.11 bis 24.11.2019


Die Galgenberg-Realschule sammelte für die Aalener Tafel

Schülerinnen und Schüler bei der Warenübergabe mit Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz.
Schülerinnen und Schüler bei der Warenübergabe mit Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz.

Über mehrere Wochen wurde an der Galgenberg-Realschule für die Aalener Tafel gesammelt. 820 Artikel kamen zusammen und wurden in dieser Woche in der 'Turnhalle der Schule sternförmig afgebaut. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel und Projektleiter Gerhard Vietz waren ganz begeistert von der Idee und dem Ergebnis.

Auch die Tatsache, dass damit das Thema Armut und Ausgrenzung an der Schule thematisiert wird, hielt Richter für bemerkenswert und auch notwendig. Ein großer Dank galt de Schülerinnen und Schüler, aber auch den verantwortlichen Lehrkräften und der Schulleitung. 


Wohnsitzloses Leben behält auch im Tod seine Würde

Wie in jedem Jahr so fand auch in dieser Woche wieder die Gedenkfeier in der Caritas für verstorbene Wohnsitzlose statt. Wolfgang Lohner als Hausherr und Leiter der Wohnsitzlosenhilfe hieß die große Zahl der Gäste willkommen und sprach vom November als dem geeigneten Monat, sich all derer zu erinnern, die im zu Ende gehenden Jahr verstorben sind. Dazu gehören auch eine Vielzahl von Menschen, die von der Caritas betreut und derer man auch mit Lebensläufen gedachte. Pfarrer Bernhard Richter erinnerte an die Notwendigkeit einer würdigen Bestattungs- und Erinnerungskultur. „Auch im Tod behält wohnsitzloses Leben seine Würde“ so der derzeitige Vorsitzende des Freundeskreise für Wohnsitzlose. Richter erinnerte auch an den vor einem halben Jahr Verstorbenen Gründer des Freundeskreises Ottmar Ackermann und hieß seine Frau Lilo herzlich willkommen.

Diakon Michael Junge nahm ein Wort aus dem 90. Psalm zum Anlass für einige Gedanken zu Begrenztheit menschlichen Lebens und hob den Gott hervor, bei dem wir im Leben und im Sterben geborgen sind.

Nach der Gedenkfeier waren alle zu einem Vesper und zu Gesprächen eingeladen.


Einkuvertieren der Wahlunterlagen am 11. Nov. 2019

Am Montag trafen sich im Saal des Gemeindehauses 18 Helferinnen und Helfer, um die über fünfeinhalbtausend Wahlunterlagen für die Wahlberechtigten einzukuvertieren. In jeden Materialumschlag wurden dabei acht Bestandteile gepackt. So wurden über 100 Arbeitsstunden allein für diesen Teil der Wahlvorbereitung geleistet.

 

Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden!

 

Das Fazit daraus kann für alle Gemeindeglieder eigentlich nur sein, am 1. Dezember bei der Kirchenwahl wählen zu gehen!


Info- und Fragerunde mit den Bewerber/innen für die Kirchenwahl (10.11.2019)

Am Sonntag, 10. November nach den Gottesdiensten wurde der Kirchengemeinde Gelegenheit gegeben, die Bewerber/innen für den Kirchengemeinderat (KGR) in einer öffentlichen Vorstellungsrunde im Café im Gemeindehaus persönlich kennenzulernen. 

Alle stellen sich auch in einer Broschüre vor, die jedem Gemeindeglied in den nächsten Tagen zusammen mit allen Wahlunterlagen per Post zugeht.

Bei der Wahl für den KGR stehen 12 Kandidierende für die 12 Plätze zur Verfügung. Das sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Sascha Bauer, Petra Beck, Johannes Eck, Hans-Joachim Frasch, Thomas Hiesinger, Dr. Erich Hofmann, Christine Krauth, Cornelia Maier, Hannelore Melcher, Christine Neuffer, Birgit Rück, Sabine Weinbrenner.

Bei der Wahl zur Landessynode, unserem „Kirchenparlament“, gehören wir in Aalen mit Heidenheim zum Wahlkreis 15. Bei uns sind ein Theologe und drei sog. Laien zu wählen. Dafür stehen 7 Kandidierende zur Verfügung. Näheres finden Sie hier.


Scheckübergabe an die Klinikclowns

Am 13.10. fand der erste Blaulichtgottesdienst in der Aalener Stadtkirche statt. Dabei wurde das Oper für die Klinikclowns eingesammelt. In dieser Woche fand bei der Pflegedirektion im Ostalbklinikum die Scheckübergabe statt. Sowohl Pflegedirektor Günter Schneider als auch Uschi Gsell für die Klinikclowns bedankten sich für 684.23 Euro. Pfarrer Bernhard Richter sprach von der wertvollen Arbeit der Klinikclowns in der Wachkomastation in Bopfingen und In der Kinderklinik in Aalen.

 

Unser Bild zeigt Pflegedirektor Günter Schneider und Dodi alias Uschi Gsell als Klinikclown und die Notfallseelsorger Wolfgang Fimpel, Rainer Zimmerschitt und Bernhard Richter bei der Scheckübergabe. Die drei hatten mit Sylke Gamisch den Gottesdienst vorbereitet.


Gemeinde auf Zeitreise nach Jericho (03.11.2019)

Zum Abschluss der Kinderbibelwoche mit über 50 Kindern kam eine große Gemeinde am Sonntag zum Fest im Gemeindehaus zusammen. Fotograf Willi und Reiseführerin Franzi entführten mithilfe einer „Rakete“ alle Anwesenden ins alte Israel nach Jericho, wo sie mit Zachäus, einer Jüngerschar und Bettlern am Wegrand der Kinderbibelwoche nachspürten. Auch Bartimäus war Jesus begegnet. Aus seiner Blindheit lernte er sehen. Dazu half ihm sein großes Vertrauen zu Jesus, der ihn heilte. Bartimäus konnte dann sehen und Zachäus wurde gesehen, von Jesus angesehen.

Mit einem fulminanten Bibeltheaterstück und Jugendlichen als tollen Schauspielern, die förmlich über sich hinauswuchsen, wurden alle per Zeitreise in die Vergangenheit versetzt, die sehr gegenwärtig wurde. Unter der musikalischen Gestaltung von Pei-Tsan Baitinger (Flügel), Alexandra Ilg (Gitarre) und Martin Kronberger (Gitarre und Gesang) machte das Mitsingen riesigen Spaß und es kam Schwung in die Sache.

Zu Beginn wurde Paul genau an seinem ersten Geburtstag von Pfarrerin Caroline Bender auf den Namen des dreieinigen Gottes getauft.

Bei bester Stimmung ging das Fest mit einem feinen Mittagessen weiter – danke an Koch Francesco und alle Mitarbeiter und Kuchenspenderinnen!

Großes Kompliment und vielen Dank an die mehr als ein Dutzend jugendlichen und fast ebenso vielen erwachsenen Mitarbeiter, die diese erfüllten Tage in ökumenischer Verbundenheit möglich gemacht haben!


90 Jahre Posaunenchor des CVJM Aalen

 

Anlässlich des runden Geburtstages unseres Posaunenchores gab es dieses Jahr für Freunde der geistlichen Bläsermusik mehrere besondere Angebote zum Mitwirken und Zuhören.

Bereits am Samstag, 21. September 2019 fand in Aalen ein Workshop für Bläserinnen und Bläser mit Komponist und Arrangeur Prof. Christian Sprenger und dessen Schwester Anne Weckeßer statt ...

Lesen Sie den Bericht mit weiteren Bildern.

 

Letztes Highlight anlässlich 90 Jahre Posaunenchor des CVJM Aalen ist ein Gastkonzert des SCHWÄBISCHEN POSAUNENDIENSTES mit Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann, in der Stadtkirche, 

am Sonntagabend, 10. November 2019 um 19:00 Uhr.


Niemand verlässt sein Land ohne Not - Bericht über die aktuelle Situation in der LEA

 

Es war in dieser Woche eine Premiere in Aalen: Der Offene Nachmittag für die ältere Generation und der Krankenpflege- und Diakonieförderverein der Evangelischen Kirchengemeinde hatten zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Zu Gast waren Roland Herzog, der stellvertretende Leiter der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen, und Eva Köhnert, die in der LEA für den Kreisdiakonieverband Beratung macht.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel.


Unter dem Schirm des Höchsten - Gemeindefest am 20.10.2019


Café international mit neuem Angebot.

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

   Es ist 2016 im Haus Kastanie ins Leben gerufen worden, das Café international, das in Trägerschaft der Evang. Kirchengemeinde Aalen ein Ort der Begegnung  werden sollten, von Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch mit Menschen aus der Gemeinde.

   Mit dem Umzug ins neue Gemeindehaus hat das Café international neue Belebung erfahren. Menschen allen Alters und aller Nationen treffen sich, an jedem Donnerstag ab 15 Uhr. Dekan Ralf Drescher verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass damit die Hoffnungen, die mit dem neuen Haus am Torplatz verbunden waren, sich nun Schritt für Schritt erfüllten, indem das Haus sehr gut angenommen wird und belegt ist.

   In dieser Woche wurde nun ein neues Projekt vorgestellt. Sylvia Caspari, Kreisgeschäftsführerin des Diakonieverbandes, hat bei der Aktion Mensch eine Stelle beantragt, die nun bewilligt wurde und für drei Jahre von der Aktion Mensch weitgehend finanziert wird: Hanady Preuß, die schon in der Verfahrensberatung der LEA in Ellwangen beschäftigt war, wird diese Stelle einnehmen und während des Aalener Cafés am Donnerstag und während des Ellwanger Cafés am Montag eine Beratung anbieten. Ebenso wird sie jeden Mittwoch ab 10 Uhr im Kocherladen sein, um dort auch Beratung anzubieten. „Unsere Kunden kommen in den Laden, weil sie auf günstige Einkaufsmöglichkeiten angewiesen sind“, sagte Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel e.V, „ aber sie kommen zu uns auch mit ihren Sorgen und Nöten.“ Richter begrüßte daher das neue Angebot an jedem Mittwoch im Kocherladen.

   Und noch ein neues Projekt wurde vorgestellt. Ab Dienstag, 22. Oktober  gibt es ab 10 Uhr im Café des Gemeindehauses alle zwei Wochen ein Ladys-Frühstück. Dafür werden auch noch ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesucht.


Blaulichtgottesdienst aller Hilfsorganisationen in der Stadtkirche

Es war ein bewegender Moment am Marktbrunnen am Sonntag Abend: Fast 400 Besucher des Blaulichtgottesdienstes versammelten sich zum Segen und zum Choral: Großer Gott wir loben Dich. Die Polizeikapelle Ostalb unter Leitung von Rainer Keßler sorgte für die musikalische Begleitung, alle auf dem Marktplatz aufgestellten Fahrzeuge hatten ihr Blaulicht eingeschaltet und Pfarrer Bernhard Richter und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel sprachen den Segen für die Vielen, die in Einsätzen oft ganz schwierige Situationen zu bewältigen hatten. Zuvor hatten in der Stadtkirche Dekan Ralf Drescher, Landrat Klaus Pavel  und Oberbürgermeister Thilo Rentschler den vielen Blaulichtorganisationen für ihren Dienst gedankt und deren Arbeit gewürdigt.

Fast ein Jahr hat einen Team um Pfarrer Bernhard Richter diesen Gottesdienst vorbereitet, an dem auch Verteter aller Blaulichtorganisationen mitwirkten. Dabei wurde inhaltlich die Heilungsgeschichte eines Gelähmten aus vier Sichtweisen beleuchtet. Pastor Rainer Zimmerschitt aus der Sicht des Gelähmten, Pfarrer Bernhard Richter aus der Sicht des Helfers, Sylke Gamisch und Pastoralreferent Wolfgang Fimpel aus der Sicht der Zuschauer.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemütlicher Ausklang mit verschiedenen Getränken, ausgeschenkt vom Café Podium.


Die Konfi-3 Kinder 2019/2020 beim Eröffnungsgottesdienst unter dem Schirm des Höchsten

Der 15. Konfi-3 Jahrgang ist gestartet. Mit über 30 Kindern in 6 Gruppen haben die Drittklässler von November bis März ihren Konfi-3- Unterricht. "Unter dem Schirm Gottes", lautete das Motto des Eröffnungsgottesdienstes. Die Kinder haben einen riesengroßen Schirm gepuzzelt und sich selbst drunter gemalt bzw. geschrieben: Gott geht mit uns, er behütet uns jeden Tag. Am Ende des Gottesdienstes haben die Kinder ihre Konfi-3 Brezel bekommen, die extra für diesen Gottesdienst gebacken wurde. Pfarrer Frey leitet mit einem Team die Konfi-3 Arbeit.

 

 


Besuch des katholischen Bischofs mit ökumenischen Akzent

Der Sonntag stand in Aalen ganz im Zeichen des Besuches des katholischen Bischofes Gebhard Fürst. Nach einem Pontifikalamt in der Salvatorkirche und einem Empfang im Salvatorheim begab sich der Bischof zur Betriebsselsorge im Hause der Kath. Kirche und dann in einem Spaziergang zum Weltladen. Danach, so gegen 14.30 Uhr bekam der bischöfliche Besuch einen wichtigen ökumenischen Akzent. Die katholische Delegation bewegte sich auf unsere evangelische Stadtkirche zu und wurde dort in Vertretung des erkrankten Dekans von Pfarrer Bernhard Richter begrüßt und willkommen geheißen. Zusammen mit ca. 30 Gläubigen wurde dann das Ökumenische Friedensgebet gefeiert, das die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen entwickelt hat und an jedem dritten Montag um 18.10 Uhr am Turm vor der Stadtkirche begangen wird.

Pfarrer Bernhard Richter übernahm die liturgische Leitung des Gebetes, Pater Shiju Matthew las einen Abschnitt aus dem 2.Korintherbrief des Apostels Paulus. Und Bischof Gebhard Fürst trug einen Impuls zur Notwendigtkeit des Friedens und der friedensstiftenden christlichen Kraft vor. Pfarrer Bernhard Richter nutzte die Gelegenheit, um die ausgesprochen gute Ökumene in der Stadt hervorzuheben und auch den Ökumenischen Kirchentag in Aalen im nächsten Jahr zu bewerben. Nach dem Friedensgebet hieß Oberbürgermeister Thilo Rentschler die Gäste herzlich willkommen und Bischof Fürst trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.


In der Stadtkirche und am Marktbrunnen - Blaulichtgottesdienst erstmals in Aalen

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Die Vorbereitungen laufen schon seit fast einem Jahr, nun soll es ihn erstmals auch in Aalen geben, den Blaulicht-Gottesdienst, der in Schwäbisch Gmünd bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann. In Aalen wurde der Wunsch schon des öfteren bei Dienstbesprechungen der Notfallseelsorger geäußert, einen solchen Gottesdienst aller Blaulichtorganisationen in Aalen zu feiern.

Am Sonntag, dem 13. Oktober, ist es dann soweit und in der Aalener Stadtkirche wird es um 18 Uhr den ersten Blaulichtgottesdienst geben. Ein Team um Sylke Gamisch, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel, Pastor Rainer Zimmerschitt und Pfarrer Bernhard Richter haben ihn vorbereitet und werden ihn auch inhaltlich gestalten. Er steht unter dem Motto: Was für ein Vertrauen. Da Stadt und Landkreis zu diesem Gottesdienst einladen, werden auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Landrat Klaus Pavel ein Grußwort sprechen. Eröffnet wird der Gottesdienst von Dekan Ralf Drescher. Das Ende wird nicht in der Kirche sein, sondern außen am Marktbrunnen, wo es eine Lichtmeditation geben wird, ehe dann vor dem Segen alle auf dem Marktplatz aufgestellten Wagen der Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, DRK, Malteser, THW und andere ihr Blaulicht einschalten. Für die musikalische Ausgestaltung sorgt Kirchenmusikdirektor Thomas Haller an der Orgel und die Polizeikapelle Ostalb unter Leitung von Polizeikommissar Rainer Kessler. Vor dem Café Podium gibt es dann einen gemütlichen Ausklang, der bei Regen auch nach innen verlegt wird.

Nun hoffen die Organisatoren um Pastor Rainer Zimmerschitt und Pfarrer Bernhard Richter auf eine rege Teilnahme der Hilfsorganisationen, denn dieser Gottesdienst soll eine Stärkung sein für die oft sehr schwierigen und belastbaren Einsätze.

Das Opfer ist bestimmt für die Arbeit der Klinikclowns bestimmt.



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