Die Parkschule in Essingen spendet für die Aalener Tafel

Zwei Wochen hatte die Parkschule in Essingen in allen Klassenstufen dafür geworben, Waren für die Aalener Tafel zu spenden. In dieser Woche fand die feierliche Übergabe der Waren an der Schule statt. Projektleiter Gerhard Vietz und Pfarrer Bernhard Richter bedankten sich beim Rektor, beim Kollegium und den Schülern der SMV, die eine so große Resonanz erfahren haben. Richter hielt es in seinen Dankesworten für unverzichtbar, das Thema Armut an den Schulen gut zu platzieren, damit deutlich wird, das es Bedürftige auch vor der eigenen Haustür und in der Nachbarschaft geben kann.


Würdiges Gedenken an Georg Elser - Nahezu 300 Besucher in der Aalener Stadtkirche

Mit einem würdigen Gedenken an den Widerstandskämpfer Georg Elser aus Königsbronn wurde aus Anlass des Holocoust-Gedenktages in der Stadtkirche für eine gute Erinnerungskultur in Aalen gesorgt.

Nach einer Begrüßung und Einführung von Pfarrer Bernhard Richter (als PDF herunterladen oder online lesen) und einem Grußwort des Aalener Oberbürgermeisters Frederick Brütting gab es eine szenische Lesung mit Liedern des Widerstandes, vorgetragen von der Gruppe freywolf. Dabei wurden die Verhörprotokolle nach dem misslungenen Attentat auf Hitler szenisch dargestellt.

 


„Von allen Seiten umgibst Du mich“ – Tauferinnerungsgottesdienst mit Konfi3-Kindern

Auf die Bilder klicken, um sie zu vergrößern

Auch 2023 haben wir wieder einen Tauferinnerungsgottesdienst im Gottesdienst am Kocher gefeiert. Und auch dieses Jahr haben wir erneut die Gelegenheit genutzt, der Gemeinde unseren aktuellen Konfi3-Jahrgang vorzustellen.

Ehrenamtliche sowohl des Gottesdienst-am-Kocher- als auch des Konfi3-Teams hatten den Gottesdienst im Vorfeld gemeinsam vorbereitet, der diesmal unter dem biblischen Wort „Von allen Seiten umgibst Du mich“ (Ps 139, 5) gestanden hat. Tags zuvor hatten sich die Konfi3-Kinder bereits im Rahmen eines Halbtages intensiv mit der Thematik beschäftigt und u. a. ein schönes Bildmosaik dazu erstellt.

Unsere christliche Taufe, so haben wir uns dabei verinnerlicht, ist nicht nur Bekenntnis oder äußere Zusage Gottes, sondern ein ganz und gar verwandelndes Geschehen, durch das wir mit Ihm vereinigt und bleibend für Sein Wirklichkeit aufgeschlossen werden. Höhepunkt des Gottesdienstes auch 2023 wieder: das gemeinsame Gebet über dem Wasser und die Segnung mit dem gesegneten Wasser als Tauferinnerung.

Allen, die diesen Gottesdienst möglich gemacht haben, ein herzliches Vergelt´s Gott und unseren Konfi3-Kindern weiterhin viel Freude auf Ihrem Weg im Glauben!

Pfarrer Jan B. Langfeldt


Erste Hilfe für die Seele

Seit 2001 gibt es die Notfallseelsorge in zwei Schleifen , in Aalen und in Ellwangen.

Dabei ist den Verantwortlichen wichtig, für Fortbildung zu sorgen, aber auch bei einem Jahresessen die ehrenamtliche Arbeit wertzuschätzen. So würdigte Pfarrer Bernhard Richter vergangene Woche beim Jahresessen im Landgasthof Bieg in Neuler die Bereitschaft, Tag und Nacht auszurücken und in vielen seelsorgerlichen Notsituationen Menschen zu begleiten. Diakon Jürgen Schnotz brachte mit einigen Bildern die Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal in Erinnerung: die Bombenentschärfung im Tannenwäldle, das Sommerfest in Waldhausen, den Blaulichttag in Ellwangen und den Blaulichtgottesdienst am 16. Oktober in der Stadtkirche in Ellwangen. Eindrücklich war auch am Ende des Jahres der Besuch im neuen Polizeipräsidium in der Böhmerwaldstraße. Pfarrer Bernhard Richter ehrte Heidrun Schmitt, Siegfried Hermann und Achim Niedermayer für zehn Jahre Mitarbeit in der Notfallseelsorge und verabschiedete Birgitta Pfeil nach siebenjährigem Wirken. 

Richter unterstrich die Notwendigkeit dieses Dienstes und brachte auch seine Freude zum Ausdruck, dass derzeit unter Leitung von Jürgen Schnotz ein neuer Ausbildungskurs stattfindet „Erste Hilfe für die Seele wird auch im neuen Jahr oft ganz wichtig sein“, so Richter.

 


Schönes Neujahrskonzert im Gemeindehaus

Ein schönes Neujahrskonzert gab es am Sonntag im Gemeindehaus. Dazu hatte die Evangelische Kirchengemeinde über Mittag eingeladen. Organisiert hatte alles das musikalische Multitalente Man Pfeiffer. Unterm Jahr fungiert sie für einige der Akteur/innen als Musiklehrerin. Beim Konzert trat sie zudem als einfühlsame Pianistin und mit dem Akkordeon selbst auf.

In einer gelungenen Mischung aus verschiedenen Stücken, Stilen und Epochen zeigten die kleinen und großen Interpret/innen ihr Können und erfreuten die Zuhörer/innen. Von Klavieretüden über Sonaten und Präludien, eingeübt von den Klavierschülern vom siebenjährigen Finjas und den jugendlichen Schülern Roger, Valentin und Konstantin, zu den Bach‘schen Violinkonzertsätzen, virtuos dargeboten von Manuel Bernardt unter der Begleitung von Man Pfeiffer, bis zum Sopransolo von Grit Ose-Weth gab es eine große, schöne Bandbreite. Pfarrerin Caroline Bender trug zwischendrin Gedanken und Segensworte zum neuen Jahr vor. Großen Beifall gab es auch am Ende für die chinesischen Neujahrsstücke auf dem Akkordeon, die gedanklich und musikalisch in ferne Länder führten und in höchster Qualität vorgetragen wurden.

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und nächstes Jahr gerne wieder!


Etwas an die Gesellschaft zurückgeben - Sozialführerschein geht zum 20. Mal an den Start

Foto (Schwenk): v.l. Marion Santin (Caritas), Holger und Petra Weidner, Pfarrer Bernhard Richter
Foto (Schwenk): v.l. Marion Santin (Caritas), Holger und Petra Weidner, Pfarrer Bernhard Richter

Inzwischen ist er in Aalen zur Institution geworden: der Sozialführerschein. Zum 20. Mal wird dieser Kurs, der bei der ehrenamtlichen Arbeit zu einer wertvollen Begleitung geworden ist, angeboten. „Das Format mit acht Abenden und einer Praxisphase hat sich bewährt“, sagt Marion Santin von der Caritas Ost-Württemberg. In guter Ökumene mit der katholischen und evangelischen Kirche, der Diakonie, sowie der Bahnhofsmission Aalen, steht der Sozialführerschein auf einer breiten Basis.

Rund 300 Frauen und Männer haben in den Jahren seit der ersten Auflage 2005 den Sozialführerschein durchlaufen. „Zu Beginn waren es so viele Anmeldungen, dass wir zwei Kurse im Jahr angeboten haben“, erinnert sich Pfarrer Bernhard Richter, selbst Mann der ersten Stunde. Ein bisschen stolz ist er schon, dass die Aalener Version des Sozialführerscheins die erste im ganzen Ostalbkreis war, und sich die Bausteine der Fortbildung, die vom Kennenlernen der Hilfsangebote vor Ort, über rechtliche Rahmenbedingungen, einer Praxisphase oder der Bildung in wertschätzender Kommunikation reichen, bewährt haben. Auch der Abend „Andere Länder, andere Sitten“ bringt viele neue Erkenntnisse. Das berichten Petra und Holger Weidner, die den Sozialführerschein im vergangenen Jahr durchlaufen haben. „Uns ist besonders klargeworden, dass diese Menschen alle ganz unterschiedliche Prägungen mitbringen, oft auch Traumata, weil sie in eine neue Kultur hineingeschmissen worden sind“, erklärt Petra Weidner. Auch Holger Weidner erinnert sich gerne an diesen Themenabend. „Es ist hilfreich diese Dinge zu wissen, um das Verhalten der Menschen, beispielsweise der Geflüchteten, zu verstehen“, ergänzt er. Dass die Weidners mittlerweile tatsächlich in einem Ehrenamt gelandet sind, das sich der Geflüchteten annimmt, hat sicher auch mit diesem Abend zu tun – und mit einer Portion Mitgefühl für Menschen, die ihr Heimatland verlassen müssen. Bereits bei der ersten Flüchtlingswelle im Jahr 2015 dachte sich der Aalener Diplom-Ingenieur, dass man in diesem Bereich helfen sollte. 

Miteinander ins Gespräch und in die Diskussion kommen, Erfahrungen mit denen austauschen, die bereits ehrenamtlich unterwegs sind oder auch die Erkenntnisse der Hauptamtlichen erfahren, das ist der große Mehrwert der Praxisbörse, der Schnupperpraktika oder auch des jährlichen Treffens aller, die den Sozialführerschein durchlaufen haben. 

Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensphasen entscheiden sich für ein Ehrenamt. Das macht Mut und gibt Hoffnung, dass Krisen gemeistert und Integration gelebt werden kann. 

20.01.2023/Dekanat Ostalb/Sibylle Schwenk


Ökumenischer Gottesdienst zum Ostalb-Narrentreffen

9.30 Uhr Stadtkirche Aalen

Von Pfarrer Bernhard Richter, Aalen

 

Unser Herr Jesus macht Wasser zu Wein,

es soll sein erstes Zeichen gewesen sein -

die Hochzeit zu Kana war seines Wirkens Beginn -

später kam ihm noch ganz anderes in den Sinn -

half Kranken. Holte den Zöllner vom Baum -

kam nicht zu den Frommen - sondern in seinen Raum.

Hat Menschen den Weg in die Zukunft gewiesen -

Er wurde dafür nur wenig gepriesen -

Man hat ihn verfolgt und sein Leben erschwert-

Trotzdem hat er weiter munter gelehrt

Und unverdrossen den Menschen gedient,

er hätte wahrlich mehr Dankbarkeit verdient.

Doch damals bei der Hochzeit waren alle froh-

Dass er es mit dem Wasser machte so,

dass die Hochzeit mit Wein konnte weitergehen-

und der Herr Jesu hatte ein Einsehen.

Man hat ihm etwas zugetraut-

Auch wenn dann Stimmen wurden laut-

Das soll nicht sein bestes Stück gewesen sein,

aber der Start war eben klein,

...

 

 

Lesen Sie die ganze Predigt.

 

Download der Predigt in Reimen als PDF



Erscheinungsfest – 6. Januar – Heiligdreikönig (06.01.2023)

In diesen Tagen um Epiphanias waren die Sternsinger in kleinen Gruppen in der ganzen Stadt unterwegs, um Spenden zu sammeln für Kinder in Not, insbesondere in Indonesien. Auch dort geht es darum, für Kinderschutz und Kinderrechte einzutreten und Kindern eine gute Kindheit zu ermöglichen. 

Die großen und kleinen Könige brachten in ökumenischer Verbundenheit Freude, Licht und Segen der Weihnacht, sangen, sammelten fleißig Spenden und bekamen freilich auch viele Süßigkeiten zugesteckt. Falls sie an Ihrer Haustüre nicht vorbeikamen und Sie gerne noch einen Segensaufkleber hätten, melden Sie sich einfach bei Pfarrerin Caroline Bender. Sie freute sich, dass auch viele evangelische Kinder bis ins Konfirmandenalter mitlaufen. 

Eine Gruppe Erwachsener sang auch auf den Stationen des Ostalbklinikums.

Vielen Dank für alle Spenden und alles freundliche Willkommen!  


Jahresrückblick 2022 von Bernhard Richter

Bild: Christian Schmitt (Layout), Michael Wittenbruch (Foto) In: Pfarrbriefservice.de
Bild: Christian Schmitt (Layout), Michael Wittenbruch (Foto) In: Pfarrbriefservice.de

Ein Jahr geht zu Ende. Und wir blicken zurück auf alles, was sich in diesem Jahr so ereignet hat, und da ist die Welt im Großen - und unsere Welt im Kleinen, unsere eigenen Sorgen, Probleme, die uns auch am Silvesterabend nicht loslassen und die wir wohl auch ins neue Jahr mitnehmen werden.

Die Welt im Großen, da macht uns natürlich vor allem der Krieg in der Ukraine große Sorgen. Es ist ein Verbrechen an den Menschen dort im Land, das Putin angezettelt hat. Und uns ganz schnell mitheineingezogen: Inflation, Energiekrise, und Corona war ja auch noch in diesem Jahr. Und die Queen ist gestorben, und die Situation in Iran und in Afghanistan muss einem auch Sorgen machen.

 

Lesen Sie die ganze Predigt oder laden Sie sich die Predigt als PDF herunter.


Ökumenischen Familiengottesdienst in Peter & Paul (24.12.2022)

Im ökumenischen Familiengottesdienst in Peter & Paul machte sich im Krippenspiel der Evangelist Lukas auf die Suche nach dem Anfang der Geschichte Jesu: Wieso ist Jesus ausgerechnet in Bethlehem geboren? Anhand der Krippe findet er es heraus. Und kommt dabei dem Geheimnis des Gotteskindes auf die Spur: Dieses Kind ist der Retter der Welt. Der Engel sagt das den Hirten und auch Maria. „Das Kind ist gekommen, um zu bleiben“, so Pfarrerin Caroline Bender. „Gott wird Mensch im Kind in der Krippe, um alles mit uns zu teilen, zu trösten und zuzuhören.“ Kinder und Erwachsene würden mit ihrem Krippenspiel eine wichtige Funktion übernehmen, nämlich die gute Weihnachtsbotschaft jedes Jahr neu zu verkünden, und das sei auch not-wendig, mitten in alles Glück und alle Katastrophen hinein, so die Pfarrerin.

Die Musik gestalteten Man Pfeiffer (Orgel/Klavier) und Manuel Bernardt (Geige), dazu Mika und Vera Jankowski (Klarinette und Querflöte). In der Liturgie und im Krippenspiel wirkte Pastoralreferentin Karin Fritscher mit.


Weihnachten in der Wohnungslosenhilfe

Foto: Erwin Hafner
Foto: Erwin Hafner

Nach zwei Coronajahren konnte sie diesmal wieder ohne Beschränkungen stattfinden: Die Heilig-Abend-Feier in der Wohnsitzlosenhilfe. Es gab ein gutes Mittagessen mit Sauerbraten, und anschließender Bescherung, aber zuvor fand ein Ökumenischer Gottesdienst mit en Vorsitzenden des Freundeskreises Bernhard Richter und Martin Kronberger statt. Dazu gab es schöne Klänger der Veeh-Harfen-Gruppe um Lilo Ackermann. 

Die Konfirmanden Emilia Kress und Johannes Böttiger lasen Biblische Lichtspuren. Pfarrer Bernhard Richter ging in seiner Ansprache auf die Redensart:“ Im Dunkeln tappen“ ein und erinnerte alle an viele Lebenssituationen, wo Menschen im Dunkeln tappen. Umso wichtiger sei das Licht, das einem Orientierung schenkt. So gebe es auch an Weihnachten wieder ein besonderes Licht, damit wir im neuen Jahr nicht im Dunkeln tappen müssen. Gott wird Mensch und stellt sich in Jesus auf unsere Seite. Das gibt Halt und Hoffnung, damit unser Leben gelingen kann und wir nicht im Dunkeln tappen müssen.


Unverpackt - ein Geschenk des Himmels

Mit sehr gut besuchten Gottesdiensten am Heiligen Abend und an den Feiertagen begingen die evangelischen Christen in Aalen das Weihnachtsfest.

Der Heilige Abend begann in der Stadtkirche mit einem Familiengottesdienst, in dem das Krippenspiel „Detektiv Spürnase und die Krippe“ zur Aufführung kam. 

Pfarrer Bernhard Richter erzählte in seiner Predigt von einer Probe, in der jeder nach seinem Lieblingssatz in diesem Krippenspiel gefragt wurde. Und jeder nannte einen anderen Satz. Er habe entschieden, dass für ihn in diesem Jahr das „Fürchtet euch nicht“ des Engels an die Hirten besonders wichtig werde. Bei so vielen Krisen gäbe es so viele Ängste. Doch Jesus begleitet uns durchs Leben und nimmt uns die Angst vor der Zukunft. Er ist und bleibt an unserer Seite.

Pfarrer Jan Langfeldt fragte in seiner Weihnachtspredigt: Warum wird Gott Mensch, wenn er doch auch anders retten und erlösen könnte? Antwort: Darum, weil er auf echte, tiefe und persönliche Beziehung aus ist.

Die Christvesper in der Stadtkirche mit Dekan Ralf Drescher wurde musikalisch gestaltet von der Schola der Aalener Kantorei. Drescher betonte in seiner Predigt:

Bethlehem, der Stall, die Krippe werden so zum Sinnbild für die Situation vieler Menschen, die auf Gottes Kommen warten und die sich davon eine Veränderung ihrer schwierigen Lage erhoffen, auch heute! Und vielleicht müssen wir uns alle miteinander genau das immer wieder vergegenwärtigen - Jahr für Jahr. Und gerade um Weihnachten herum wird uns das in besonderer Weise deutlich. Da empfinden wir unsere Bedürfnisse, unsere Möglichkeiten und Grenzen irgendwie stärker, das Helle und das Dunkle auch. 

Im Familiengottesdienst mit Pfarrerin Andrea Stier im Gemeindehaus gab es das Krippenspiel mit den Engeln und Maria und Josef , die allen das Besondere der Heiligen Nacht gezeigt haben. Das Motto der Christmette am späten Abend in der Stadtkirche hieß: „Es wird nicht immer dunkel sein.

Im ökumenischen Familiengottesdienst in Peter & Paul machte sich im Krippenspiel der Evangelist Lukas auf die Suche nach dem Anfang der Geschichte Jesu. „Das Kind ist gekommen, um zu bleiben“ so Pfarrerin Caroline Bender. „Gott wird Mensch im Kind in der Krippe, um alles mit uns zu teilen, zu trösten und zuzuhören." Die Musik gestaltete Man Pfeifer (Orgel/Klavier) und Manuel Bernhardt (Violine), dazu Mika und Vera Jankowski (Klarinette und Querflöte), In der Liturgie und im Krippenspiel wirkte Pastoralreferentin Karin Fritscher mit.

Am ersten Weihnachtstag gab es in der Stadtkirche einen Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Wolf, im Gemeindehaus stand der Gottesdienst am Kocher mit Pfarrer Bernhard Richter und Elke Hiesinger unter der Überschrift: Unverpackt - ein Geschenk des Himmels. Am zweiten Feiertag gab es wieder das traditionelle Gedenken an die Tsunami-Katastrophe in Südostasien (siehe unten).


Gedenken an den Tsunami (26.12.2022)

Auch 18 Jahre nach der Flutkatastrophe in Südostasien kamen die Tamilen aus Aalen und um Umgebung in der Stadtkirche zu einem Gedenkgottesdienst zusammen. “An solchen Tagen kommt es einem vor, als sei es gestern gewesen“, betonte Pfarrer Bernhard Richter. „Und zum klimatischen kam auch der politische Tsunami im Lande“. Richter dankte den Tamilen, dass sie ihre Landsleute in der Heimat nicht vergessen, aber sich auch vorbildlich in die Stadtgesellschaft einbringen. Zuvor wurde im Gottesdienst die Lesung aus Matthäus 1 nicht nur deutsch von Sven Kuchler, sondern auch in tamilischer Sprache vorgetragen, ebenso die Fürbitten und 2 Lieder, in  denen es um die Führung und Bewahrung Gottes und seinen Trost in der Not ging.

Bei einem stillen Gedenke um den Taufstein wurden Kerzen entzündet und Blumen niedergelegt. Pfarrer Richter erinnerte noch einmal an die Flutkatastrophe und die Tausende von Opfern. T. Vyramuthu dankte im Namen der Tamilen für das würdige Gedenken und die stets herzliche Aufnahme der Tamilen in der Evang. Kirchengemeinde.


Weihnachtsgruß 2022



Frohe Kunde für die Aalener Tafel

Oberbürgermeister Frederick Brütting besuchte den Aalener Kocherladen, informierte sich vor Ort über die Arbeit und brachte frohe Kunde mit: Die Stadt wird den Verein „Aalener Tafel - Kocherladen e.V.“ ab 2023 jährlich mit 12.000 Euro unterstützen. Außerdem übergab er zusammen mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche einen Spendenscheck über 900 Euro. Die Spende war bei der diesjährigen Martinsfeier am Limesmuseum gesammelt worden.

„Der Tafelladen ist eine wichtige Institution in Aalen, die von Stadtverwaltung und Gemeinderat sehr wertgeschätzt wird. Wir wollen ihn so lange es notwendig ist finanziell unterstützen und haben das deshalb ab dem nächsten Jahr auch fest im Haushalt eingeplant“, betonte Brütting bei der Spendenübergabe. Der Gemeinderat hat vor kurzem beschlossen, den Kocherladen jährlich mit einen Betrag von 12.000 Euro zu unterstützen.

Ehrenamtliche Helfer gesucht. Die Nachfrage nach dem preisreduzierten Sortiment des Kocherladens ist hoch und hat in diesem Jahr noch zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Kunden mehr als verdoppelt. Um das Angebot aufrechterhalten zu können, ist der Verein auch auf die Mithilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter angewiesen. „Wir sind nicht nur dankbar für Sach- oder Geldspenden, sondern auch für alle Helfer*innen, die uns ihre Zeit zur Verfügung stellen“, ergänzte Pfarrer und Vereinsvorsitzender Bernhard Richter. Helfende Hände würden beim Verlesen und Verladen der Waren, dem Auszeichnen oder beim Verkauf an der Kasse gebraucht. Interessierte können sich telefonisch unter 07361 680069 oder per E-Mail unter kocherladen@web.de melden.

INFO: 1999 wurde der Verein Aalener Tafel gegründet, seit 2002 gibt es den Kocherladen an seinem jetzigen Strandort in der Bahnhofstraße. Hier finden Menschen mit kleinerem Geldbeutel Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs. Die Waren, die im Kocherladen verkauft werden, sind Sachspenden, die aus verschiedenen Quellen beim Team des Tafelladens eingehen oder abgeholt werden. Die dafür zuständigen Fahrer sind von 6.30 Uhr bis 12.30 Uhr unterwegs, um bei Großhändlern und Supermärkten die Produkte abzuholen, deren Verfallsdatum kurz bevorsteht oder seit kurzem abgelaufen ist. Im Kocherladen werden sie dann zuerst geprüft und verlesen, bevor sie im Verkaufsraum angeboten werden. Im Tafelladen dürfen alle Personen einkaufen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Ob das der Fall ist, muss immer zuerst geprüft werden, bevor ein Einkaufsausweis ausgestellt werden kann. 

Weitere Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten gibt es unter www.aalener-tafel-kocherladen.de, der Laden befindet sich in der Bahnhofstraße 55, 73430 Aalen. 

Linkes Foto: (v.l.n.r.) Leiter des Amtes für Kultur und Touristik Dr. Roland Schurig, Michael Fitzner, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel, Oberbürgermeister Frederick Brütting, Pfarrer Bernhard Richter, Diakon Jörg Dolmetsch, Hannelore Melcher sowie Projektleiter Gerhard Vietz bei der Spendenübergabe.                                                                                                                              

Text und Bilder: Stadt Aalen


Eine Spende für die Aalener Tafel kurz vor Weihnachten

 

Kurz vor Weihnachten erhielt die Aalener Tafel noch eine große Spende der Firma Präzisionsteile Löcher aus Westhausen.

 

Elke und Werner Löcher waren selbst in den Kocherladen gekommen, um die Spende zu überreichen. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel bedankte sich für die großzügige Spende und gab einen kurzen Bericht über die Situation der Tafel. Ein fast verdreifachter Kundenstamm seit dem Krieg gegen die Ukraine lassen die Belegschaft manchmal an die Grenzen kommen. Doch große Spenden wie die der Firma Löcher seien sehr wichtig, damit der Kundschaft jeden Tag genügend Ware angeboten werden kann.

 

Unser Bild zeigt Firmenchef Werner Löcher bei der Scheckübergabe vor der Aalener Tafel mit Pfarrer Bernhard Richter

 

 


„Wir haben einen Stern gesehen“ - Krippenspiel am 4. Advent in Waldhausen

Mit dem Krippenspiel am 4. Advent wird traditionell der Reigen der Krippenspiele eröffnet. Neun Kinder zwischen fünf und elf Jahren brachten in Waldhausen auf sehr anschauliche Weise die Weihnachtsgeschichte zu Gehör und zum Sehen. 

Nach Matthäus 2 folgen die klugen Sterndeuter aus dem Osten dem Licht des besonders hellen Sterns, der sich aus Jupiter und Saturn als Königsstern und Stern Israels zusammensetzt. Also muss ein neuer König in Israel geboren sein. Irrigerweise landen sie zunächst bei Herodes, dessen Priester dann die richtige Auskunft haben: Der neue König muss in Bethlehem in Judaä geboren worden sein. Dort finden sie ihn denn auch: Das Königskind ist Jesus Christus – kein Herrscher wie die anderen. „In ihm macht Gott sich sichtbar, wird ein Mensch wie wir. Gott kommt uns menschlich nahe“, so Pfarrerin Caroline Bender. Sein Leben gebe uns auch heute noch Nähe und Orientierung, Sinn und Licht.

Die Pfarrerin dankte dem Organisten Jörg Sander und dem Jungtrompeter Jaheem. Sie freute sich insbesondere über die jungen Akteure, die mehr seien als Schauspieler und Schauspielerinnen, seien sie doch mit ihrem Spiel entscheidend an der Verkündigung der guten Nachricht beteiligt. Die Proben den ganzen Advent über sind schon eine ganz schöne Zeit der Gemeindearbeit mit Kindern.

Dank der Mithilfe der Eltern und großen Brüder konnte der Krippenspiel-Gottesdienst wieder im Bürgersaal stattfinden. Dazu muss dann das ganze Mobiliar samt Ambo, Altar und Piano vom Christushaus auf Wanderschaft gehen und am Ende zurückkommen – fast wie die Sterndeuter... Danke allen für das große Engagement!

Eine gesegnete vierte Adventswoche wünschen wir Ihnen allen. Sie ruft uns allen mit ihrem Vers die Vorfreude zu:
„Freut euch in dem Herrn allewege – und abermals sage ich: Freut euch! Der Herr ist nahe!“ (Phil 4,4)

Gottesdienste mit Krippenspiel sind an Heiligabend jeweils um 16 Uhr in der Stadtkirche, im Evang. Gemeindehaus und ökumenisch in Peter & Paul. Sie sind, Ihr seid herzlich dazu eingeladen! 


500.- Euro für den Freundeskreis für Wohnsitzlose Aalen e. V.

Groß war die Freude im Haus der Wohnsitzlosenhilfe in der Düsseldorfer Str.., als kurz vor Weihnachten Anke und Ingrid Leins von Bestattungen Leins mit einem Scheck über  500.- Euro kamen, der für den Freundeskreis für Wohnsitzlose bestimmt war. Pfarrer Bernhard Richter und Dekanats-jugendreferent Martin Kronberger als Vorsitzende und Wolfgang Lohner als Fachbereichsleiter dankten ganz herzlich für die Unterstützung und stellten den Freundeskreis und das Haus vor.

Pfarrer Richter dankte auch ganz herzlich für die würdevolle Bestattung von Wohnsitzlosen durch die Firma Leins.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Pfarrer Bernhard Richter, Anke Leins, Gudrun Fichtinger, Ingrid Leins, Rudi Fichtinger, Martin Kronberger und Wolfgang Lohner bei der Scheckübergabe an den Freundeskreis für Wohnsitzlose.


Internationale Weihnachtsfeier im Evang. Gemeindehaus

Der große Saal im Evang. Gemeindehaus war am gestrigen Freitag fast ganz voll. Das Internationale Café, das sich jeden Donnerstag trifft, war diesmal an einem Freitag zusammengekommen, um kurz vor dem 4. Advent eine Weihnachtsfeier abzuhalten. Festlich eröffnet wurde der Nachmittag vom Saxophon-Quartett der Musikschule, das mit schwungvollen und weihnachtlichen Melodien auf das Fest einstimmte. Silvia Caspari als Geschäftsführerin der Diakonie und Hanady Preuß als Chefin des Internationalen Cafés begrüßten die vielen Gäste aus ganz verschiedenen Nationen. Caspari entzündete die drei Kerzen am Adventskranz und ging auf den Brauch des Adventskranzes als Zeit des Wartens und seine Entstehung in Hamburg durch Johann Hinrich Wichern ein.

Pfarrer Bernhard Richter äußerte sich begeistert über den vollen Saal im Gemeindehaus und die Begegnung verschiedener Generationen, Kulturen, Nationen und Religionen. „Weihnachten als Fest des Friedens stärkt uns, dass wir auch im neuen Jahr in dieser Stadt einander in Frieden begegnen, und stärken und gegenseitig unterstützen. „Der menschgewordene Gott in der Krippe im Stall eint alle Menschen, die Hirten und die Könige. Und bringt auch in diesem Jahr so viele verschiedene Menschen zusammen. Richter brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass wir trotz aller Ängste mit Mut und Zuversicht ins neue Jahr schauen. Denn der Ruf des Engels gilt auch noch heute: Fürchtet euch nicht!

Im Foyer wartete ein leckeres Buffet und nach der Pause kam ein schönes Krippenspiel der Kinder zur Aufführung. Alle waren sich einig, dass es schön war, dass es in diesem Jahr nach Corona endlich wieder einmal eine Weihnachtsfeier gegeben hat. Doch auch der Wunsch blieb nicht unerwähnt, doch im kommenden Jahr auch wieder an Hl. Abend eine solche Feier durchführen zu können.


Franz Traub GmbH & Co. KG unterstützt auch in diesem Jahr drei wertvolle Projekte der Region mit einer Spende

Bild: Landratsamt Aalen
Bild: Landratsamt Aalen

Das Bauunternehmen aus Aalen-Ebnat fördert das Projekt „Gesunde Chancen für Kinder und Familien - Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut im Ostalbkreis“ mit 2.000 Euro. Geschäftsführer Franz Traub und Günter Schönherr sowie Harald Steidle von der Unternehmenskommunikation der Firma Traub übergaben am vergangenen Freitag im Aalener Landratsamt die Spende an Landrat Dr. Joachim Bläse. Das Netzwerk unter Federführung des Landratsamts befasst sich mit konkreten Maßnahmen zur Armutsprävention und -bewältigung, der Erhöhung der Teilhabe- und Verwirklichungschancen sowie der Stärkung der körperlichen, psychischen und sozialen Gesundheit von Kindern und Familien. 

Die Wohnungslosenhilfe der Caritas Ost-Württemberg hilft und berät in den Bereichen der Existenzsicherung, Unterkunft, Arbeit, Sucht und Krankheit und steht Menschen bei ihrer Wiedereingliederung in der Gesellschaft zur Seite. Der Regionalleiter der Caritas Ost-Württemberg, Markus Mengemann, nahm den Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro entgegen. 

Für den Aalener Tafelladen, der eine wesentliche Hilfe für Menschen mit geringem Einkommen darstellt, erhielt Pfarrer Bernhard Richter ebenfalls 1.500 Euro. Der Tafelladen sammelt Lebensmittel, welche im alltäglichen Wirtschaftsprozess nicht mehr verkauft werden, und kann somit eine preisgünstige Auswahl für die Grundversorgung anbieten.

Zu sehen v. l. n. r.: Harald Steidle (Franz Traub GmbH & Co. KG, Unternehmenskommunikation), Pfarrer Bernhard Richter (Aalener Tafelladen), Franz Traub (Geschäftsführer der Franz Traub GmbH & Co. KG), Landrat Dr. Joachim Bläse, Günter Schönherr (Geschäftsführer der Franz Traub GmbH & Co. KG), Markus Mengemann (Regionalleiter Caritas Ost-Württemberg)


Das Friedenslicht ist am 3. Advent in Aalen eingetroffen

Es ist in jedem Jahr spannend, wann es kommt und wie es kommt. Aber nach zwei Coronajahren konnte die ökumenische Feier zum Empfang des Friedenslichtes endlich wieder auf Gleis eins am Aalener Bahnhof stattfinden. Dekanatsjugendreferent Martin Kronberger und Pfarrer Bernhard Richter gestalteten die ökumenische Andacht vor weit über 100 Besuchern, die fast alle ein Gefäß mitbrachten, mit dem sie später das Friedenslicht nach Hause nehmen durften. Pfarrer Bernhard Richter stellte die Idee des ORF aus dem Jahre 1986 vor, in der Geburtsgrotte zu Bethlehem ein Licht von einem Kind entzünden zu lassen, das dann um die ganze Welt geht und als Friedenslicht aus Bethlehem alle Häuser erfüllen kann. Mit dem Flugzeug kam es nach Wien und dann mit dem Zug nach Stuttgart, und pünktlich um 17,24 Uhr stiegen Margarete Gosson und Felix Lentes mit den Pfadfindern und dem Licht aus dem Zug in Aalen aus und wurden von den Aalenern herzlich willkommen geheißen. Unter dem Liedvers "Mache dich auf und werde Licht" teilten die Pfadfinder allen Besuchern das Licht aus. Und Dekanatsjugendreferent Martin Kronberger sprach allen das Motto der diesjährigen Aktion zu: "Der Friede beginnt bei Dir".  Im Anschluss waren alle eingeladen zu einem Teepunsch und Gebäck bei der Bahnhofsmission. 


Besinnlich bis fröhlich - "Musik zum Advent“ in Peter und Paul am 04.12.2022

Musik miteinander und füreinander. Für die katholische und evangelische Kirchengemeinde Aalen begrüßten Jugendreferent Martin Kronberger und Pfarrerin Caroline Bender das zahlreiche Publikum im stimmungsvoll erleuchteten Kirchenraum und führten durch das musikalische Programm, seit 20 Jahren organisiert von Martin Sandel.

Den Auftakt machten die Kinder von St. Franziskus mit ihren Erzieherinnen und Erziehern zu „Schwanensee“. Es folgten adventliche Beiträge von Kindern mit Flöte und Klarinette, begleitet von der Querflöte - Thore, Mika und Vera Jankowski sowie am Klavier Finjas Albrecht und Emma Zhang. Dann reichte der Spannungsbogen von virtuos vorgetragener Klassik mit Violine (Manuel Bernardt) und Piano (Man Pfeiffer) zur Musik Europas und der Welt mit gefühlvollen Liedern (Martin Kronberger, Gitarre, Gesang und Selim Bulut, Klavier, Gesang) und wieder zurück zum Advent mit „Maria durch ein Dornwald ging“.

Vor dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ wurde Martin Sandel von Caroline Bender und Martin Kronberger mit herzlichem Dank und einem Präsent verabschiedet, denn er legt nach 20 Jahren Organisation und Spielen der „Musik zum Advent in Peter & Paul“ diese Aufgabe in die jüngeren Hände Kronbergers.

Alle freuten sich sehr, dass solch Abende mit Musik wieder stattfinden können. Im Anschluss gab es noch die Gelegenheit zum Plausch bei Punsch und Plätzchen.

Die Spenden des Benefiz-Abends waren für die Aalener Tafel, den Kocherladen erbeten und ergaben fast 300 Euro. Herzlichen Dank! 


Ein starkes Zeichen der Solidarität! - Heiße Nadeln gegen kalte Füße!

 

Getreu des Mottos „Heiße Nadeln gegen kalte Füße“, initiiert vom AWO Bezirksverband Stuttgart, legten auch in drei Gemeinden des AWO-Kreisverbandes Ostalb (Essingen, Aalen und Oberkochen) fleißige Frauenhände mit Stricken los! 

300 Paar handgestrickte Socken, Mützen und Schals konnten im Landratsamt stellvertretend an Pfarrer Richter zur Weitergabe an den Tafelladen und an die Wohnsitzlosen übergeben werden. Auch Landrat Dr. Bläse war bei der Übergabe dabei und fand anerkennende Worte für diese – auch seiner Meinung nach - großartige Initiative.

 

Auf dem Foto Martina Bölstler, Claudia Reisser, Josef Mischko, Landrat Dr. Bläse, Pfarrer B. Richter, Gabi Köchler-Hölzl, Gerda Böttger.


Mahnwache zum Tag der Menschenrechte

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Zusammenstehen für die Einhaltung von Menschenrechte

Am Freitag, den 9. Dez. 2022,  haben die Evang. Kirchengemeinde, die Ortsgruppe Aalen von Amnesty international und der Freundeskreis Asyl  zu einer Mahnwache am Marktbrunnen eingeladen. Anlass war der Internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember, der 1948 von den Vereinten Nationalen zum Internationalen Gedenktag ausgerufen wird. Pfarrer Bernhard Richter begrüßte rund 20 Personen und ging in seiner kurzen Ansprache auf aktuelle Menschenrechtsverletzungen im Iran, in China und auch in Katar ein. Es sei traurig, dass es so einen Tag geben müsse, aber klimatisch passe das Thema zur Jahreszeit, denn bei dem, was man aus anderen Ländern höre, wie Menschenrechte mit Füssen getreten werden, müsse es einen frieren und schaudern. „Wir werden auch in Zukunft zusammenstehen und für die Rechte dieser Menschen kämpfen, nicht nur an diesem Tag“. Christian Müller stellte die Briefaktion von amnesty international in Aalen vor. Britta Sturm von Sorroptimist international berichtete vom Kampf ihrer Organisation für Frauenrechte und Kinderrechte. Die afrikanische Trommelgruppe ließ durch ihre Klänge alle ein wenig nachdenklich werden. Am Ende rief Richter zu einer Schweigeminute für die vielen Menschenrechtsverletzungen in aller Welt auf.


Lions für die Tafel

Am 16. Oktober hielt der Lions-Club Aalen-Kocher-Jagst in der Cafeteria des Berufsschulzentrums ein Benefizkonzert ab. Der Reinerlös war für die Aalener Tafel bestimmt, die seit 1.2.1999 ein Knoten im sozialen Netz der Stadt Aalen sein will, indem sie für Bedürftige günstige Lebensmittel bereitstellt. Lions-Präsident Dr. Albrecht Bezler und Dirk Häcker brachten einen Scheck in Höhe von 3 500.- Euro in den Kocherladen. Gerhard Vietz als Projektleiter und Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender waren sehr erfreut ob der großen Summe und dankten im Namen der immer weiter wachsenden Kundschaft für die hohe Summe.


Eröffnung des Lebendigen Adventskalenders 2022


Ökumenische Adventseröffnung 2022

Wie seit vielen Jahren, so wurde auch an diesem Samstag vor dem ersten Advent mit einem Ökumenischen Gottesdienst in St Maria in der Stadt die Adventszeit eröffnet. Pfarrer Bernhard Richter und Jugendreferent Martin Kronberger zogen mit ihren Ökumenekerzen in die Kirche ein und entzündeten die erste Kerze am Adventskranz. In seiner Predigt stellte Pfarrer Bernhard Richter die Frage: was erwarten wir eigentlich noch zu Weihnachten? Wir erwarten Geschenke, Ferien, freie Tage, Ruhe und Entspannung, aber erwarten wir wirklich noch etwas von dem, dessen Geburt wir auch in diesem Jahr wieder festlich begehen, den wir vielleicht inmitten mancher Krisen und Sorgen ganz besonders dringend brauchen könnten. Richter erinnerte an einen Text aus Lukas 21, wo deutlich beschrieben wird, dass sich die Menschen nicht nur um die eigenen Sorgen drehen sollten, sondern immer auch Wachsamkeit an den Tag legen, was Gott von ihnen erwartet und auch schenken möge. „Daher könnte Advent wieder einmal die große Chance sein, zu begreifen, was Jesus dieser Welt und uns persönlich bringen möchte, damit wir Kraft bekommen, um Gegenwart und Zukunft bewältigen können“, so Richter.

 

Martin Kronberger lud alle ein, nach vorne zu kommen, eine Kerze anzuzünden und dann in der Stille eine Fürbitte zu formulieren.


Orangen auf dem Wochenmarkt

Es begann schleppend m Samstag Vormittag, als die Jubiläumsorangenaktion auf dem Aalener Wochenende startete. Seit 20 Jahren verkaufen Konfirmanden am Samstag vor dem Ersten Advent biologisch angebaute und fair gehandelte Orangen aus Griechenland für einen guten Zweck. MdB Leni Breymaier kam extra wegen der Aktion aus Berlin, MdB Roderich Kiesewetter kam gerade noch rechtzeitig von Berlin direkt vom Bahnhof, um die letzten Kisten Orangen noch an den Mann oder die Frau zu bringen. Um kurz nach halb zwölf Uhr waren alle 375 kg Orangen verkauft und manch einer musste enttäuscht werden, weil es keine Orangen mehr gab. Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter hatten zusammen mit den Konfirmanden den Verkauf vorbereitet. Der Reinerlös geht nämlich in jedem Jahr an ein Projekt des CVJM-Weltdienstes, diesmal nach Palästina, wo Jugendliche mit Handicaps eine Ausbildung erhalten, eventuell auch das Schulgeld übernommen wird. 


Alle Jahre wieder - Die Sternaktion der Realschule auf dem Galgenberg

Traditionell führt die SMV der Realschule auf dem Galgenberg um die Weihnachtszeit  jedes Jahr ihre Sternaktion durch, bei der in allen Klassen freiwillige Spenden für den Kocherladen gesammelt werden. Die Aalener Tafel hat aufgrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation so viele Kunden wie noch nie und ist deshalb auf zahlreiche Spenden angewiesen. Trotz der derzeitigen hohen Inflation und der Energiekrise, die gerade in der kalten Jahreszeit spürbar ist, konnten über 800 Sachspenden gesammelt werden. Pfarrer Richter fand anerkennende und dankende Worte für die Schulgemeinschaft, auf deren Engagement sich der Tafelladen jedes Jahr verlassen kann. Für das zehnjährige Jubiläum der Sternaktion im Jahr 2023 haben sich die Schülerinnen und Schüler bereits ein hohes Ziel gesetzt.


Gottesdienst-am-Kocher-Klausur 2022

Auch 2022 wieder hat sich unser Gottesdienst-am-Kocher-Team zu einer zweitägigen Klausur zusammengefunden: dieses Mal buchstäblich „inhouse“ in unserem Gemeindehaus.

Gemeinsam mit Bestatterin Rahel Merks, die einigen zuvor bereits als GDaK-Predigerin bekannt gewesen war, haben wir uns dabei aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema der Anbetung gewidmet, Vorträge gehört, gesungen, gebetet und selbstverständlich auch wieder unser gutes Miteinander gepflegt. Frau Merks hat den Teamern dabei Lust und Mut gemacht, über sich und die eigenen Komfortzonen geistlich hinauszuwachsen und sich noch einmal ganz neu auf das große Abenteuer der Gottesbeziehung einzulassen.

Der dreieinige Gott, so die Referentin, sei schließlich unendlich viel größer und besser als alle unsere Vorstellungen von Ihm, und in Ihm seien auch wir, hier und heute, zu kaum ahnbarer Herrlichkeit berufen. – Wichtig sei es indes, im Hinblick auf Ihn auch wirklich offen und empfänglich zu sein, wahrhaft demütig und Ihm in Liebe ergeben.

Mit Dankbarkeit schauen wir zurück auf zwei ausgesprochen ausgefüllte, aber vor allem auch sehr schöne und inspirierende Tage. Wir freuen uns, die wertvollen Impulse die wir nehmen durften, nun bald auch in unseren Gottesdiensten mit anderen zu teilen.


Bericht einer Evangelische Religionsgruppe der Klassen 7 vom Besuch im Tafelladen

Am 8. November unternahm die evangelische Religionsgruppe einen Ausflug zum Tafelladen Aalen, weil wir gerade das Thema Diakonie behandeln und da darf ein solcher Ausflug natürlich nicht fehlen. 

Am Tafelladen angekommen begrüßte uns Herr Pfarrer Richter freundlich. Er machte  uns auf die Menschen aufmerksam, die schon drei Stunden vor Öffnung des Ladens kamen, um die besten Sachen zu ergattern. Nach wenigen Minuten stieß Herr Vietz, der Leiter der Aalener Tafel, zu uns. Er ließ uns über den Hintereingang in den Laden, dort bereiteten die ehrenamtlichen Helfenden schon die Sachen für den Verkauf vor. Anschließend gingen wir in den Verkaufsraum. Dort gab es viele verschiedene lebensnotwendige Artikel z.B. Gebäck, Klopapier, Schreibwaren und auch Süßwaren. Die kühlbedürftigen Waren mussten jedoch erst noch einsortiert werden. Herr Pfarrer Richter und Herr Vietz erklärten uns nun alle wichtigen Informationen über den Tafelladen. Sie erzählten uns außerdem wer einkaufsberechtigt ist, dazu zeigten sie uns einen einkaufsberechtigten Ausweis. Dieser muss jedes Jahr erneuert werden. Sie sprachen noch über die Flüchtlingslage weltweit und noch über viele wichtigen Dinge des Tafelladens … Nun mussten wir uns auch schon wieder verabschieden und liefen wieder zurück zum SG. 

Es war ein sehr schöner und informativer Ausflug.


Informationen zum Weltkindertag 2023

Foto: privat
Foto: privat

Achtung: Vorankündigung - save the date

Das Bündnis für den Weltkindertag (sieh Bild) hat beschlossen, im nächsten Jahr am Sonntag, 18. Juni 2023, auf dem Greutplatz und in der Ulrich-Pfeifle-Halle einen Aalener Kindertag zu feiern (nicht mehr im September).

Das Kindermitmachkonzert am Weltkindertag, 20. September, bleibt an diesem Tag und wird 2023 wieder um 10 Uhr stattfinden. Dann mit dem Liedermacher Jörg Sollbach und seiner Handpuppe Fridolin unter der Überschrift: Hey, wir sind stark.


Frieden ist ein wertvolles Gut

Foto: Stadt Aalen
Foto: Stadt Aalen

Am Volkstrauertag fand die zentrale Gedenkfeier der Stadt am Mahnmal auf der Schillerhöhe statt. Nach der Begrüßung durch OB Brütting und der Ansprache durch Landrat i.R. Klaus Pavel zündeten Konfirmanden Lichter an für die Gefallenen beider Weltkriege, aber auch für alle Opfer von Gewalt und Terror. Ebenso wurden Lichter angezündet für alle, die in Luftschutzbunkern unterrichtet werden oder deren Unterricht ganz ausfällt. Pfarrer Bernhard Richter sprach vom Frieden als einem wertvollen Gut, dass es stets neu zu bewahren und zu erkämpfen gilt. Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal und dem Lied: „Ich hatte einen Kameraden“ durch das Städt. Orchester ging die Feier zu Ende.


KiBiWo zum Lukasevangelium in Peter & Paul

Unter dem Motto: „Der freche Fibs und sein Freund Jannes“ haben gut 40 Kinder mit 18 jugendlichen Betreuerinnen und Betreuern samt einer Handvoll Erwachsenen in den Herbstferien eine wunderschöne ökumenische Kinderbibelwoche erlebt. Das Gemeindezentrum Peter & Paul eignet sich phantastisch dafür. Im Gottesdienstraum konnten täglich alle miteinander einen gemeinsamen Start mit biblischen Theaterszenen und pfiffigen Bewegungsliedern hinlegen. Der kleine Maulwurf Fibs sucht im Gärtner Jannes einen Freund. Dieser ist über das Anliegen des kleinen Buddlers in seinem Garten zunächst gar nicht begeistert. Als jedoch die vier Freunde Pascale, Elena, Pauline und Piet als Bande „PEPP“ einen verborgenen Schatz mit dem Bibelbuch und erstaunlichen Geschichten über Jesus und seine Freunde darin entdecken, freunden sich auch Fibs und Jannes an.

Die Geschichten von Jesus und seinen guten Worten, die hochwirksam sind, wurden als Bibeltheater gezeigt – enorm engagiert gespielt von Konfirmandinnen, Konfirmanden und weiteren Teenies. Täglich gab es vier Workshop-Gruppen für die kreative Umsetzung der Geschichte. Entstanden sind dabei u.a. Kressetöpfchen aus leeren Tetrapaks, Freundschaftsbändchen, selbstgenähte Stoffsäckchen mit Fibs drauf und kleine Tafeln mit Kreide.

Natürlich kam gemeinsam vespern und spielen auch nicht zu kurz. „Wir haben viel gelacht und es hat riesigen Spaß gemacht“, war sich Pfarrerin Caroline Bender mit den Kindern und Mitarbeitenden einig.

Am Sonntag gab es einen vielseitigen Abschluss mit Familiengottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Caroline Bender und der Musik von Maria Eßeling mit einem jungen Sing- und Bewegungslieder-Team. Beim Fischzug des Petrus war schier kein Platz mehr vor dem Altar vor lauter Kindern. „Es ist so schön, die Kinder lachen zu sehen. Und die Gemeinschaft ist toll“, freute sich z.B. Ariana. „Wir haben die beste Botschaft der Welt: Gottes gutes Wort, das Mut macht – erst recht in diesen Zeiten. Das geben wir gerne den Kindern weiter. Bei dem, was die Zukunft bringen wird, brauchen wir gute Freunde an unserer Seite. Jesus Christus ist der beste Freund, den man sich vorstellen kann. Das hat Petrus gemerkt und das spüren auch wir. Er ist für uns da und bleibt an unserer Seite“, ermutigte Pfarrerin Caroline Bender.

Mehr als hundert Leute blieben noch zum gemeinsamen Mittagessen und ließen dabei die Tage nachklingen.

Ökumenisch mit an Bord waren die Katholische Kirchengemeinde, die Freie Evangelische Gemeinde – Baptisten und die Evangelische Kirchengemeinde. Nächstes Jahr gerne wieder!


Erinnern und Mahnen - Kundgebung am Vorabend des 9. November

Mit einer bewegenden Feier beging am Abend des 8. November in der Oesterleinstr. und am Elser-Platz am KubAA das Netzwerk für Demokratie im Landkreis das Gedenken an die Novemberpogrome und an das gescheiterte Attentat von Georg Elser auf Hitler. 

Beginn war am ersten Aalener Stolperstein für Fanny Kahn, der am 21.2.2018 vom Künstler Günther Demnig an der Oesterleinstr. verlegt wurde. Klaus Knopp von der Stolpersteininitiative erinnerte an die jüdische Klavierlehrerin, die drei Jahrzehnte in Aalen lebte und 1942 im KZ in Treblinka ermordet wurde.

Eingangs hatte Pfarrer Bernhard Richter darauf verwiesen, dass es auch 77 Jahre nach Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eine würdige Erinnerungskultur brauche, „Daher sind wir heute Abend hier, um an mutige Männer und Frauen zu denken, die Widerstand geleistet haben und die nicht vergessen werden dürfen. Richter zitierte Simon Wiesenthal: „Überleben ist ein Privileg, für das es zu kämpfen gilt“.  Richter führte den Satz weiter: „77 Jahre im Frieden zu leben ist ein Privileg, das nicht selbstverständlich ist und für das es jeden Tag neu zu kämpfen gilt. Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann dankte namens der Stadt Aalen für die, die diesen Abend vorbereiteten und als Teilnehmer dieser Mahnwache  eine echte positive Bürgerinitiative darstellten. Ehrmann erinnerte auch an den 9. November 1989, der Öffnung der Mauer als hoffnungsvolles Zeichen der Demokratie. 

Nach einem Schweigemarsch zum KubAA las Intendant Tonio Kleinknecht ein Gedicht von Rolf Hochhuth über Georg Elser. Im Anschluss stellten Omas gegen rechts und Schülerinnen und Schüler der Kocherburgschule in Unterkochen zwei stille Heldinnen vor, Anna Essinger und Hildegard Spieth. Am Ende rief Pfarrer Bernhard Richter zu einer Schweigeminute für alle Opfer von Terror, Krieg und Gewalt auf.  

Christian Bolz begleitete die Gedenkstunde eindrucksvoll mit Klängen seines Saxophons.


Lions Club spendet 10 000 Euro für die Tafeln

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Groß war die Freude bei den Tafeln im Landkreis, als vergangene Woche Matthias Böhm und Karl Kurz vom Lions-Club Aalen in den Aalener Kocherladen kamen und den Tafeln eine kräftige Unterstützung überbrachten. Tilmann Haug für die Läden der GEBIB und Pfarrer Bernhard Richter und Gerhard Vietz für die Aalener Tafel nahmen einen Scheck von jeweils  5000.- Euro entgegen. Richter schilderte als Vorsitzender der Aalener Tafel die schwierige Situation, die sich für jede Tafel durch Corona und den Ukraine-Krieg ergeben hat. Der Kundenstrom hat sich vervielfacht, die Warenspenden waren eher rückläufig. Daher dankte Richter ganz besonders den Lions für ihre großzügige Spende, die mithelfe, damit die Tafeln ihre Aufgaben trotz Krisen bewältigen könnten.


Jeder Mensch kann ein Friedensbotschafter werden

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde am Sonntag (6.11.22) in der Aalener Stadtkirche die Ökumenische Friedensdekade eröffnet. Die Schola unter Leitung von KMD Thomas Haller sorgte für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. Irene Haller und die Konfirmandinnen Emilia Kress und Ida Haverkamp wirkten liturgisch mit und stellten verschiedene Friedenszeichen vor: die Taube, die weiße Flagge, Schwerter zu Pflugscharen und das Peace-Zeichen.

Pfarrer Bernhard Richter betonte in seiner Predigt, dass jeder Mensch ein Friedensbotschafter werden kann. Wichtig sei in heutiger Zeit, Sprache, Denken, Tun und Handeln danach auszurichten, dass nicht nur der eigene Vorteil, sondern das Wohl anderer Menschen im Blick bleibt. So würden alle, die eine soziale Aufgabe übernehmen, einen Beitrag zum Frieden leisten, ob in einem Tafelladen, in einem Freundeskreis Asyl, bei Amnesty International, in der Nachbarschaftshilfe oder in der Pflege und an vielen anderen Stellen, wo man dafür sorgt, dass Zusammenhalt gewährleistet wird und nicht nur der Stärkere gegen den Schwächeren gewinnt. Richter verurteilte auch die für ihn als Augenzeugen erschütternden Szenen vor dem VfR-Heimspiel vor zwei Wochen. „Bevor wir Frieden in der hohen Politik fordern, müssen wir erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren." Der Stadtkirchenpfarrer hält für eine gelingende Friedensarbeit beides wichtig: Aktionen wie Mahnwachen, Demos und Diskussionen, aber auch das wöchentliche Friedensgebet vor der Stadtkirche und weitere Gottesdienste, in denen nach dem biblischen Impuls für den Frieden gefragt werde. Auch das Mitwirken einer Konfirmandengruppe bei der Gedenkfeier am Mahnmal am Volkstrauertag sei für ihn ein wichtiger Beitrag zum Frieden.

Unser Bild zeigt v.l.n.r.  Irene Haller, Ida Haverkamp, Emilia Kress und Pfarrer Bernhard Richter beid er Eröffnung der Friedensdekade in der Stadtkirche


WoK-Wochenende (28.10. - 30.10.2022)

Zum 13. Mal fand das WoK, Wochenende ohne Kinder, statt. Wieder einmal im schönen Allgäu direkt unter dem Schloss Neuschwanstein, aber trotzdem fern des Touristenansturms. Im Martha-Maria-Hotel, einer Einrichtung der Methodistischen Kirche, fühlen wir uns herzlich aufgenommen und können in der Gästeküche selbst für unser Mittag- und Abendessen sorgen. Ins diesjährige Thema „Abendmahl“ führte uns fundiert und engagiert Schuldekan Dr. Harry Jungbauer ein. Da wir eine konfessionsverbindende Gruppe sind, war gelebte Ökumene unter uns erfahrbar. Neben lebhaften Diskussionen über das Abendmahl, die auch bei der kleinen Wanderung bei schönstem Spätsommerwetter noch geführt wurden, war wie schon seit einigen Jahren das gemütliche Raclette Essen ein Highlight. Sonntagmorgen feierten wir den Gottesdienst natürlich mit Abendmahl.

Christine Krauth


Ökumenische Friedensdekade in Aalen - Zusammen:Halt als diesjähriges Thema

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Es war im Jahre 2003, als das Aalener Bündnis für den Frieden im Vorfeld des ersten Irakkrieges von der damaligen Wasseralfinger Pfarrerin und heutigen Gmünder Dekanin Ursula Richter ins Leben gerufen wurde. In diesen zurückliegenden fast zwei Jahrzehnten hat sich dieses Bündnis immer auch in die Ökumenische Friedensdekade eingeklinkt, die bundesweit stattfindet und in der es in Aalen wieder eine Reihe von Veranstaltungen geben wird. Die Eröffnung findet am Sonntag, 6. November, um10 Uhr in der Stadtkirche statt. Daran schließen sich zwei Friedensgebete am 7. und am 14. November um 18.10 Uhr vor der Stadtkirche an. Am Dienstag, 8. Nov., Führt das Netzwerk für Demokratie eine Mahnwache durch, die um 18 Uhr am Stolperstein der Fanny Kahn in der Oesterleinstr. 10 beginnt und mit einem Schweigemarsch mit Lichtern zum KUBAA führt, wo am Jahrestag des Elser-Attentates das Theater der Stadt Aalen an Georg Elser erinnert und Omas gegen rechts und Schülerinnen der Kocherburgschule an die stillen Heldinnen Anna Essinger und Hildegard Schiele erinnern. Christian Bolz wird die Mahnwache musikalisch begleiten. 

Am 11. November findet um 15 Uhr eine Fortbildung für ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen mit neuen Methoden für Kindergarten und Grundschule statt (Anmeldungen bei judith.dirk@web.de), Thema: Der Heilige Martin - nicht nur Mantelteiler, sondern auch Vorbild für gewaltfreies Handeln! Unter dieser Überschrift gibt es auch am 18. November um 16 Uhr eine Aufführung des Sankt-Martin-Puppentheaters im Torhaus. 

Noch bis 17. November ist im Um-Welthaus im Torhaus die Ausstellung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen zu sehen. 

Bereits vor der Eröffnung findet am kommenden Freitag, 4. November ein Busrundfahrt zum Nachdenken statt: Beginn um15 Uhr am Aalener Bahnhof. Bei dieser Rundfahrt werden Rüstungsfirmen und militärische Einrichtungen in den Fokus genommen. Anmeldungen bei Rainer Schmid@elkw.de. 

Bei der Vorstellung des Programmes hoffte Pfarrer Bernhard Richter, dass in Zeiten des Krieges in der Ukraine das Interesse an den Themen der Friedensdekade groß sein werde, denn „wir alle können mit unserem Leben, mit unserem Denken und Handeln, einen Beitrag zum Frieden leisten. Denn Frieden beginnt vor unserer Haustür“. 

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Mariam Salia aus Georgien, Pfarrer Bernhard Richter und Judith Dirk von pax christivor der Aalener Stadtkirche bei der Vorstellung des Programmes zur Ökumenischen Friedensdekade. 


Prälatin Wulz besucht das Interrimsdekanat Aalen


Posaunen und Ministerin stimmen auf den Kirchentag in Nürnberg ein (25.10.2022)

Noch ist es ein Ereignis, das erst Mitte 2023 stattfindet, doch in dieser Woche ist der Kirchentag in Nürnberg im Juni im Evang. Gemeindehaus in Aalen ganz nahe gerückt: Auf Einladung des ACK-Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter, kam hoher Besuch: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, stimmte die Aalener auf den 38. Kirchentag in Nürnberg vom 7. Bis 11. Juni 2023 in Nürnberg ein. Hoffmeister Kraut ist Mitglied des Präsidiums des Kirchentages und damit für das Großevent mit verantwortlich. Die dreifache Mutter ist schon lange auch in der Kirchengemeinde in Balingen engagiert und bekannte an diesem Abend auch ungeniert ihren Glauben. „Der Kirchentag ist das Ereignis, das Menschen zusammenführt“ war eines ihrer Leitsätze; oder: „Der Kirchentag ist das Forum für brennende Fragen.“ Hoffmeister-Kraut zitierte aber auch die  Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus  und leitete daraus den Auftrag ab, als Menschen die Erde zu bewahren. Die Ministerin rief an diesem Abend die Aalener Christen auf, an diesem Kirchentag teilzunehmen, und ihn auch aktiv mit zu gestalten.

Dekan Ralf Drescher bedankte sich bei Ministerin Hoffmeister-Kraut mit „Süßen Grüßen“ aus Aalen und mahnte in seinem Segenswort alle, in diesen Zeiten sehr wachsam zu sein. Landrat Dr. Joachim Bläse stellte in seinem Grußwort den Ostalb-Schutzschirm vor und dankte den Kirchen für ihr umfassendes caritatives und diakonisches Engagement.

Der Abend begann mit festlichen Klängen des Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Böttiger. „Was wären Kirchentage ohne Posaunen“ schwärmte Pfarrer Bernhard Richter, der als Vorsitzender der örtlichen ACK in den Abend einführte. Nach dem Katholikentag 1931 und dem Evang. Kirchentag 1979 sei es nun wieder Zeit für einen Kirchentag in Nürnberg, sagte Richter in Anlehnung an die Losung des Kirchentages aus Markus 1.15: Jetzt ist die Zeit. Richter erinnerte an die Aalener Beteiligung an großen ökumenischen Kirchentagen in Berlin und München, aber auch an die kleineren Kirchentage in der Stadt 2000, 2005, 2009, 2013 und 2020. Richter deutete auch an, dass es Planungen gebe, wie die Aalener Beteiligung im nächsten Jahr in Nürnberg aussehen könnte.


Armut darf sich nicht verfestigen - Mitgliederversammlung der Aalener Tafel

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Wenige Minuten nach der Bekanntgabe der Insolvenz und wenige Meter entfernt von Geschäftsstelle und Stadion des VFR Aalen hat sich die Mitgliederversammlung der Aalener Tafel in der MTV-Gaststätte der Aalener Sportallianz getroffen, Vorsitzender und Pfarrer Bernhard Richter gedachte der schwierigen Situation des VFR Aalen und erinnerte an die Tage, an denen auch der Kocherladen große finanzielle Probleme hatte und nur knapp einer Insolvenz entkommen war.

Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Pfarrer Richter für das Jahr 2021 war geprägt von der Pandemie und den Vorschriften, die einzuhalten waren, und dann auch vom Umbau und der grundlegenden Sanierung des Ladens in der Bahnhofstr. 55. Richter dankte der Kassiererin für die Betreuung des Baus, der sich doch bis Ende Oktober vergangenen Jahres hinzog und wo eine lange Schließung des Ladens nötig war, überbrückt von einer Tütenaktion im Evang. Gemeindehauses von Juli bis September.

Richter ehrte Gerhard Vietz für seine zehnjährige Tätigkeit als Projektleiter. Die große Kundenzahl bestätige die Notwendigkeit der Einrichtung. „Immer mehr Menschen rutschen unter die Armutsgrenze und werden Kunden bei der Tafel.“ Richter sagte: „Armut darf sich nicht verfestigen“ Da müssen wir aufpassen und freute sich auch über die Ankündigung des Landrates, mit einem Ostalb-Schutzschirm auch die Tafeln bedenken zu wollen.

Ursula Hubel gab einen ausführlichen Bericht zur finanziellen Lage des Vereins, eh Gerhard Hägele als Kassenprüfer die Entlastung beantragte, die einstimmig angenommen wurde..

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter bei der Ehrung der Vorstandsmitglieder Ursula Hubel, Hannelore Melcher, Almut Braasch, Pirmin Heusel und Gerhard Vietz, der am 1.12. sein 10-jähriges Jubiläum als   Projektleiter im Kocherladen feiert.


Jugendleiterausbildung

Fünf Jugendliche und vier Mitarbeitende aus Oberkochen, Unterkochen und Aalen treffen sich seit September wöchentlich zum Jugendleiterkurs („Trainee“ bzw. Juleica-Kurs). Sie lernen bzw. zeigen, was man können muss, um Kindergruppen zu leiten oder auf Freizeiten mitzuarbeiten. Die Mitarbeitenden haben selbst als Kinder und Jugendliche kirchliche Gruppen als ganz starken Teil ihres Lebens erfahren und wollen das heute als aktive Gruppen- und Freizeitleiter sowie als Ausbilder weitergeben. Z.B. beim „Stadtspieltag“ in Aalen, bei dem die Teilnehmer in kleinen Gruppen einen Kugelschreiber gegen etwas möglichst Wertvolles tauschten, ein Pflasterbild malten sowie bei Fotoaufgaben kreativ waren. Nach dem Mittagessen schloss sich ein Detektivspiel an, bei dem die Jugendlichen in der Aalener Innenstadt „ermittelten“, ohne sich dabei selbst erwischen zu lassen. Dabei lernten die Teilnehmer sich gegenseitig besser kennen und machten ihre eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Spielen. Als nächstes besuchen sie in den Herbstferien die Ausbildungsfreizeit „Grundkurs“ des Evangelischen Jugendwerks Aalen (eja).


Themenabend Heiliges Abendmahl

Coronabedingt hat unsere Kirchengemeinde lange auf den gemeinsamen Empfang des Heiligen Abendmahls verzichten müssen. – Mit der Messe am kommenden Reformationstag soll nun wieder Normalität bei uns einkehren und das Sakrament fortan erneut regelmäßiger und in möglichst gewohnter Weise gefeiert werden.

Schuldekan Dr. Jungbauer und ich haben dies zum Anlass genommen, einen theologischen Themenabend zum Altarsakrament anzubieten, zu dem dann auch zahlreiche interessierte Glieder und Freunde der Gemeinde ins Gemeindehaus gekommen sind.

Zusammen mit ihnen sind wir den Ursprüngen des Heiligen Abendmahls auf den Grund gegangen und haben nachzuzeichnen versucht, welche reichen und vielfältigen Entfaltungen das Sakrament im Laufe der Jahrhunderte gezeitigt hat. Jesus Christus als Geber und Gabe, als wahrer Hohepriester und vollkommenes Opfer, gibt den Gläubigen, so ein Fazit, darin in geheimnisvoller Weise Anteil am Wirken Gottes: sich selbst wahrhaftig verschenkend, Sünden vergebend und Gemeinschaft stiftend; den Glauben stärkend und die Gläubigen verwandelnd.

An unser Referat schloss sich ein z. T. sehr persönlicher und emotionalen Austausch zum Thema im Plenum an.

Die Sehnsucht, so zeigte sich dabei, nach ganzheitlicher persönlicher Gottesbegegnung, nach neuer Gemeinschaft mit Ihm und untereinander vor dem Vorzeichen des Festes und des Geheimnisses ist größer denn je. Dem Sakrament wieder mehr Raum zu geben, sich dafür auch mehr Zeit und Muße zu nehmen, wurde mehrfach gewünscht. – Umso mehr freue ich mich auch ganz persönlich auf die kommenden Gottesdienste.

Der gelungene Themenabend, für den an dieser Stelle insbesondere Dr. Jungbauer noch einmal ausdrücklich gedankt sein soll, mag dabei nicht der letzte seiner Art gewesen sein. Weitere sollen in mittlerer Zukunft folgen, etwa zur christlichen Mystik. – Den einen oder die andere von Ihnen dann (wieder) zu sehen, würde mich freuen!

Ihr Pfarrer Jan B. Langfeldt


Dekanat zieht vorübergehend ins Haus Kastanie

Die Evangelische Kirchengemeinde Aalen teilt mit, dass das denkmalgeschützte Dekanatsgebäude in der Dekanstraße grundlegend saniert werden soll. Die umfangreichen Planungen durch das Architekturbüro Klaiber und Oettle, Schwäbisch Gmünd, befinden sich auf der Zielgeraden. Im Moment stehen noch die denkmalrechtliche Genehmigung durch die Stadt und die aufsichtsrechtliche Genehmigung durch den Oberkirchenrat aus. „Wir sind zuversichtlich!“, so Ralf Drescher, der evangelische Dekan. „Wenn alles klappt, können wir im Frühsommer nächstes Jahr mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen.“ Dafür muss das Dekanatsgebäude komplett leergeräumt werden. „Wir werden daher am 25. Oktober ins Haus Kastanie, in der Wilhelm-Merz-Straße 4, umziehen und darum in der Kalenderwoche 43 nicht erreichbar sein“, so der Dekan. Dort werden das Dekanat und die Pfarrämter der Stadtkirche während der Sanierungsmaßnahmen untergebracht werden. 


Gottesdienst mit Hitparade und Kirchenkaffee mit Pizza

Einen außergewöhnlichen Gottesdienst am Kocher feierte eine große Gemeinde am Sonntag im Gemeindehaus.

Im Vorfeld des Gottesdienstes konnten die Gemeindeglieder aus einem Quantum an Liedern ihre Favoriten auswählen. Pfarrer i.R. Ulrich Marstaller hatte sich auf alle zur Wahl stehenden Lieder inhaltlich vorbereitet. Kurz vor der Predigt wurde ihm die Wunschliederliste gereicht und er flocht die Wünsche peu a peu in seine Predigt ein.

Diese war ausgerichtet am Predigttextvers für den 18. Sonntag nach Trinitatis aus Epheser 5:, 15-20:

„Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Die musikalische Ausgestaltung und Liedbegleitung übernahmen Kirchenmusikdirektor Thomas Haller (Piano) und Grit Ose-Weth (Gesang) und interpretierten Text und Musik hervorragend – eine wunderbare Einladung zum Mitsingen, die gerne angenommen wurde.

Damit Kinderkirche, Küche, Technik und Gottesdienstablauf reibungslos klappen, ist immer ein großes Team notwendig. Wer Interesse zur Mitarbeit hat, darf sich gerne bei Pfr. Jan Langfeldt melden: Jan.langfeldt@elkw.de oder 0157 31 41 1985.

Nach dem Gottesdienst waren alle zum besonderen Kirchenkaffee eingeladen: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten mit Pfarrerin Caroline Bender und Andreas Stork verschieden belegte Pizzen vorbereitet und buken sie im Pizzaofen im Garten.

Über 60 Stück verschwanden in hungrigen Mägen. „Das macht Spaß und schmeckt lecker!“, waren sie sich einig.

Das Goldoktoberwetter lud viele ein, noch lange im Garten direkt am Kocher oder auch im Café sitzen zu bleiben und die Sonntagsgemeinschaft zu genießen. 



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