Ferientagheim Leinroden 2021

Wenn man die Aalener fragt, was sie mit dem Ferientagheim Leinroden verbinden, dann dürfte eine der am häufigsten vorkommenden Antworten lauten, dass es die vielen, freudig herumwuselnden Kinder sein. Doch von vielen Kindern konnte in den Planungen für das diesjährige Ferientagheim Leinroden lange Zeit nicht die Rede sein und auch die Perspektive auf das „freudig“ schien mit Blick auf die von Abstands- und Masken-Regeln dominierte Corona-Verordnungen in der Kinder- und Jugendarbeit etwas getrübt. „Bis Ende Juni haben die Verordnungen eigentlich nicht besonders für das Ferientagheim Leinroden gesprochen und wir haben viel auf gut Glück geplant“, erinnert sich Alexander Blümel, Jugendreferent im Evangelischen Bezirksjugendwerk Aalen und Gesamtleitung in Leinroden. Besonders leid habe ihm getan, dass er vielen Eltern und Kindern keine festen Zusagen aussprechen konnte und sie immer weiter vertrösten musste. Dafür ist Blümel nun umso glücklicher mit der seit dem 1. Juli gültigen Corona-Verordnung: „Das ist die Verordnung, die wir für das Ferientagheim gebraucht haben!“ Konkret bedeutet das, dass das Ferientagheim Leinroden nun mit zwei Abschnitten von jeweils zwei Wochen á maximal 180 Personen in den ersten vier Ferienwochen stattfinden wird. Die Teilnehmenden werden mit ihren Betreuenden in Gruppen von maximal 36 Personen aufgeteilt, die sich mit den anderen Gruppen nicht mischen dürfen. „Da wir im normalen FTH mit 15er-Gruppen arbeiten, werden die gesetzlich vorgegebenen 36er-Gruppen bei uns aber aus zwei 15er-Gruppen bestehen“, erklärt Blümel und fügt hinzu: „So kommt nochmal mehr das normale FTH-Gefühl auf und jede Gruppe hat zumindest eine andere Gruppe, gegen oder mit der sie Aktionen und Spiele durchführen kann.“ In den festen Gruppen müssen zudem keine Masken getragen und Abstand untereinander eingehalten werden. Außerdem werden auch in Leinroden dieses Jahr die drei Gs, geimpft, getestet oder genesen, großgeschrieben. „Ich bin mir sicher, dass wir ein super Konzept haben. Das Mitarbeiterteam freut sich auf jeden Fall schon sehr“, so der Jugendreferent. Einzige Wermutstropfen sind jetzt noch die wenigen freien Plätze in beiden Abschnitten. Blümel dazu: „Dadurch, dass wir über viele Monate keine konkreten Zusagen tätigen konnten, mussten sich viele unserer Stammgäste umorientieren.“ Nun bietet diese Situation die Möglichkeit für die Aalener Kinder, die bis jetzt noch nie im Ferientagheim Leinroden waren, sich durch eine eigene Teilnahme davon zu überzeugen, ob das Ferientagheim tatsächlich in erster Linie für viele freudig herumwuselnde Kinder oder doch für etwas anderes steht. Eine Anmeldung ist über die Homepage fth-leinroden.de möglich. 


Kinderfreizeiten des Evangelischen Jugendwerks des Bezirks Aalen (EJA)

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