Ökumenischer Kirchentag 2020 - Du hast mein Wort (Losung)

Genau ein Jahr vor Start des Ökumenischen Kirchentages in Aalen wurden jetzt Losung und Programm des Kirchentages vorgestellt. Der evangelische Pfarrer Bernhard Richter und der katholische Pastoralassistent Hans-Christian Richter zeichnen für diesen Kirchentag im Auftrag der ACK verantwortlich. Bereits 2000 gab es in Aalen einen ersten Ökumenischen Kirchentag. Von 3. bis 11. Oktober 2020 gibt es die fünfte Auflage. Eröffnet wird er Kirchentag am 3. Oktober um 10 Uhr in der Stadtkirche mit einem Fest der Einheit. Zuvor werden alle Kirchenglocken der Stadt läuten und die Turmbläser werden den Kirchentag musikalisch einläuten. Dann wird es an jedem Tag mindestens eine Veranstaltung geben: ein ökumenisches Altenehrenfest mit dem Theater der Stadt, ein Friedensgebet mit einem anschließenden Gang durch die Stadt, ein musikalisches Projekt mit Eddi von den Wise Guys, der einen ganzen Tag ein Werkstattkonzert macht, das am Abend zur Aufführung kommt. Der Ökumenische Hospizdienst wird sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Festabend im Rahmen dieses Kirchentages begehen. Die Musikgruppe Könige und Priester wird ein Konzert geben, eine Nacht der Lichter wird stattfinden und am Sonntag, dem 11. Oktober, wird der Ökumenische Kirchentag mit einem Festgottesdienst in der Ulrich-Pfeifle-Halle mit anschließendem Mittagessen beendet.

Auch die Losung steht schon fest: Du hast mein Wort. Dabei soll es um die menschliche Zuverlässigkeit gehen, aber auch um Gottes Zusage, dass uns sein Wort begleitet und wir ihm vertrauen können.


Ehrung der ältesten und jüngsten beim großen Seniorenfest

Unser Bild zeigt die Pfarrer Marco Frey, Jan Langfeldt, Caroline Bender und Bernhard Richter mit den ältesten Gemeindegliedern nach der Ehrung.
Unser Bild zeigt die Pfarrer Marco Frey, Jan Langfeldt, Caroline Bender und Bernhard Richter mit den ältesten Gemeindegliedern nach der Ehrung.

Seit einem Jahr ist das neue Evang. Gemeindehaus am Torplatz eingeweiht. Am ersten Dienstag im Oktober 2018 startete die neue Seniorenarbeit mit dem Angebot, an jedem Dienstag um 14 Uhr. In dieser Woche waren alle Gemeindeglieder über 70 Jahre zu einem großen Seniorenfest eingeladen.

Dekan Ralf Drescher verlieh bei der Begrüßung seiner Dankbarkeit für dieses schöne Haus Ausdruck. Zusammen mit Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Jan Langfeldt gestaltete er eine Andacht über den Wochenspruch, der sich mit dem Sorgen beschäftigt. Auch nützte der Dekan die Gelegenheit, einige Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde weiter zu geben, so den Wechsel von Pfarrer Marco Frey nach Oberkochen.

 Dann wurden die rund 120 Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Anschließend ehrte Pfarrer Bernhard Richter die zehn ältesten Gemeindeglieder. Aber auch das jüngste Gemeindeglied bekam eine Rose. Pfarrer Marco Frey hatte einige Bilder über das Gemeindeleben zusammengestellt und sich auch knifflige Fragen zu Bibelstellen und Chorälen ausgedacht Markus Piringer als neuer Kirchenmusiker im Praktikum stimmte am Flügel einige Volkslieder an. 

 Der Nachmittag endete mit dem Segen und der Einladung zum wöchentlichen Seniorennachmittag.


Tag der Feuerwehr mit Nofallseelsorge - Erste Hilfe für die Seele

Der gestrige Tag der Feuerwehr hat die Aalener Innenstadt bevölkert, auch dank eines traumhaften Wetters. Neben vielen Präsentationen der Feuerwehr waren alle Hilfsorganistaionen eingeladen, sich zu präsentieren. So war auch die Notfallseelsorge mit einem Stand vertreten. Große Wertschätzung erfuhr die Notfallsselsorge durch den Besuch der beiden Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter. Sie informierten sich über die Arbeit und Einsätze der Notfallseelsorge und bedankten sich für diese wichtige Arbeit.


Männerfreizeit Hof Birkensee (ora et labora)  26.09 - 29.09.2019


Mahnwache zum Tag des Flüchtlings

Pfarrer Bernhard Richter und Sylvia Caspari bei der Mahnwache (Foto: Thomas Siedler)
Pfarrer Bernhard Richter und Sylvia Caspari bei der Mahnwache (Foto: Thomas Siedler)

Es gibt Platz für alle. Es regnete und man musste eng unter dem Schirm zusammenrücken, am gestrigen Freitag bei der Mahnwache am Marktbrunnen. Pfarrer Bernhard Richter brachte den Internationalen Tag des Flüchtlings in Erinnerung und sprach von einer gesellschaftlichen Herausforderung, die es menschlich und mit Herzblut anzupacken gilt. Sylvia Caspari, Geschäftsführerin des Diakonieverbandes Ostalb, stellte die Aktion "Platz für alle" vor, die im Mai in Stuttgart auf dem Schlossplatz stattfand. Dazu wurden einige in Aalen hergestellten Stühle auf dem Marktplatz aufgestellt. Ein paar Stühle waren gestern am Marktbrunnen aufgebaut, um deutlich zu mache: es gibt Platz für alle. Bürgermeister a.D. Dieter Mäule dankte im Namen aller Anwesenden für das Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Mit einer Schweigeminute wurde aller flüchtenden Menschen gedacht. Die Turmbläser sorgten für einen würdigen musikalischen Rahmen der Mahnwache.


Kauf eins mehr - 60 Körbe bei der Aktion für die Aalener Tafel

Foto: Oliver Giers
Foto: Oliver Giers

Am vergangenen Freitag und Samstag war es wieder einmal soweit. Karin Haas, Eva Lichter, Wolfang Wiedenmann, Anneliese Steinacker, Birgit Auchter und Resi Fuerst waren im Eingangsbereich des E-Centers im Hasennest unterwegs, um die große Zahl der einkaufenden Kundschaft um eine Warenspende für den Kocherladen zu bitten. Auch eine Spendenbox für Münzen und Scheine wurde aufgestellt und gut gefüllt. Die Aalener Tafel ist in besonderer Weise auf Warenspenden angewiesen. Daher waren Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Tafel und Projektleiter Gerhard Vietz hocherfreut, als sie bei der Warenübergabe 60 Kisten mit Waren in Empfange nehmen durften. Sie bedankten sich auch bei der Marktleiterin Petra Heine für die Durchführung dieser Aktion. Der Kocherladen in der Aalener Bahnhofstr. 55 bietet seit zwanzig Jahren Menschen ohne oder mit geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter und Projektleiter Gerhard Vietz mit den Ehrenamtlichen und Marktleiterin Petra Heine


Brandenburgische Gemeinde bekommt Abendmahlsgeschirr

Pfarrerin Caroline Bender begrüßte im Gottesdienst unsere Gäste aus Ziltendorf im Oderband, etwas südlich von Frankfurt/Oder. Pfarrer Mathias Wohlfahrt war mit seiner Familie und Ingolf Jäger, einem „Gemeindekirchenrat“ und dessen Frau, eigens auf die Ostalb gekommen, um hier ein paar Tage zu verbringen und eine besondere Gabe in Empfang zu nehmen: Die Gäste bekamen im Gottesdienst das Abendmahlsgeschirr aus der ehemaligen Markuskirche im Hüttfeld als Dauerleihgabe für ihre vier Gemeinden überreicht. Pfarrer Wohlfahrt berichtete: „Das Ziltendorfer Gemeindezentrum ist kurz nach der innerdeutschen Wende als einziges seiner Art neu errichtet worden, jetzt jedoch schon wieder sanierungsbedürftig.“ Man habe zudem viel Geld für den Einbau eines elektrischen Geläuts investieren müssen. Das Geld für ein einheitliches Abendmahlsgeschirr - anstatt der zusammengetragenen Einzelstücke - sei daher nicht mehr vorhanden gewesen. Pfarrer Wohlfahrt und alle Mitgereisten zeigten sich hocherfreut, künftig mit schönem, zusammenpassendem Geschirr, nämlich Kelch, Krug, Patene, Hostiendose und ggf. Einzelkelchen Abendmahl feiern zu können und bedankten sich herzlich. Pfarrerin Bender erinnerte mit einem Wort aus dem 1. Korintherbrief an die Zusammengehörigkeit der Christen durch Jesus Christus selbst und seine Gegenwart im Gottesdienst und im Abendmahl. Pfarrer Frey überreichte den Gästen noch ein Weinpräsent, bevor alle zum Kirchenkaffee und Austausch im Gemeindehaus eingeladen waren. Auch in den Tagen hatte es Begegnungsmöglichkeiten mit Kolleginnen und Kollegen aus der Region gegeben.


Neuer Traineekurs mit 22 Teilnehmern ist gestartet

Am Wochenende startete unter der Leitung von Pfarrer Marco Frey mit Team der Traineekurs. Konfirmandinnen und Konfirmanden können sich nach der Konfirmation zum Jugendleiter / zur Jugendleiterin ausbilden. Der Traineekurs besteht aus 2 Modulen, zum einen die wöchentlichen Treffen und zum anderen der Grundkurs in den Herbstferien. Wir freuen uns, dass dieses Mal so viele Jugendliche dabei sind.


Sozialführerschein als Einstieg ins Ehrenamt - Nachtreffen früherer Absolventen

Es war eine Idee der Bahnhofsmission in Ulm. Im Jahre 2005 wurde sie in Aalen von fünf Trägern umgesetzt: dem Kreisdiakonieverband, der Caritas Ostwürttemberg, der Bahnhofsmission Aalen, der Kath. und der Evang. Kirchengemeinde. In sechszehn Kursen wurden über 200 Menschen ausgebildet. In dieser Woche fand im Café des Evang. Gemeindehauses ein Treffen früherer Absolventen statt, bei dem einzelne von Ihrem Ehrenamt seit dem Kurs erzählten. Pfarrer Bernhard Richter würdigte in seiner Begrüßung das ehrenamtliche Engagement im sozialen Bereich und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Sozialführerschein auch in Zukunft Menschen anspreche und zum Engagement motiviere.

Unter der Moderation von Diakon Michale Junge berichteten die früheren Kursteilnehmer/innen von ihren Tätigkeiten. Isolde Kummer betreut psychisch Kranke in der Curfeßstr., Elfriede Kuznik engagiert sich im Umsonst-Laden in Wasseralfingen, Irmgard Höflacher ist jeden Mittwoch im Nähcafé in der Ulmer Str., wo von den Asylbewerbern vor allem Vorhänge genäht werden. Und während die Eltern nähen, wird den Kindern Lesen beigebracht. Henry Dürr will sich bei der Nachbarschaftshilfe engagieren, Monika Lechner  ist jedes Jahr bei der Wasseralfinger Vesperkirche mit dabei und bedient auch im Bürgerspital, Erna Haenle war viele Jahre im Kocherladen aktiv, und hilft jetzt mit beim Seniorennachmittag im Gemeindehaus und gehört zum Team, das die Feier des Kreisdiakonieverbandes am Heiligen Abend verantwortet. Melanie Fiedler aus Oberkochen hat im Repair-Café eine Aufgabe gefunden, Nada Beyer bedient im Café im Samariterstift und Petra Mayer engagiert sich im neuen DRK-Pflegeheim in Unterrombach.

Am Schluss stellt Diakon Jörg Dolmetsch den 17. Kurs vor, der am 21.11. beginnt. Informationen und Anmeldungen bei

 

Natalie Pfeffer, Weidenfelder Str. 12, Tel: 07361/59046.

Unser Bild zeigt die Vertreter der Träger-Organisationen Ulrike Lange, Diakon Michael Junge, Diakon Jörg Dolmetsch und Pfarrer Bernhard Richter beim Nachtreffen mit Absolventen früherer Kurse des Sozialführerscheins.


Ökumenischer Gottesdienst auf dem Spritzenhausplatz

„Miteinander für Frieden und Freiheit einstehen und Gottes Frieden empfangen!“ Zu den wichtigen Traditionen des Stadtfestes gehört auch der Ökumenische Gottesdienst am Sonntag Morgen, in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen unter dem Schatten der Platanen auf dem Spritzenhausplatz. Die Vereinigten Kirchenchöre der Stadt unter Leitung von Hans-Peter Haas und der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgten für die festlichen Klänge, die in die ganze Stadt hinein ertönten. „Dieser Gottesdienst ist ein starkes Zeichen des Glaubens und des Friedens in unsere Stadt hinein“ sagte Pfarrer Bernhard Richter, der zusammen mit Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Dirk Umlauffd von der methodistischen Kirche diesen Gottesdienst gestaltete. 

 

„Über alle Konfessionen, Nationen und Sprachen hinweg gehören wir heute Morgen zusammen, weil uns der Glaube trägt und weil wir vom Wort der Bibel leben: Christus ist unser Friede“, so Richter in seiner Einführung. Nach dem gegenseitigen Friedensgruß stimmte die Gemeinde den Choral „Lobe den Herren“ an. Die Lesung war das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das auf deutsch, türkisch und französisch vorgetragen wurde. Dabei ging es um die Frage: „Wer ist mein Nächster?“ Auf diese ging Pfarrer Wolfgang Sedlmeier in seiner Predigt ein. Dabei erörterte er das Gebilde Stadt und was es ausmacht: Verkehr, Gewerbe, Bildung und Kultur. Doch eine Stadt ist laut Ansicht des katholischen Geistlichen noch viel mehr: eine Stadt lebt von ihren Bürgerinnen und Bürger, und zwar nicht nur von den Einheimischen, die schon immer zur Stadt gehören, sondern auch von denen, die zuziehen, auch als Bürger anderer Länder, die dann zu einer Stadtgemeinschaft zusammenwachsen, und auch, religiös gesprochen, zu Schwestern und Brüdern werden. Sedlmeier gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies auch künftig gelingen möge. Die Fürbitten wurde von Dirk Umlauffd, Lukas Wührl und Ann Haller gesprochen. Das Opfer war für Sea-Watch, die zivile Seenotrettung von Flüchtenden bestimmt.


Über 200 Erstklässler in den Einschulungsgottesdiensten

In den letzten Tagen begann für viele Schülerinnen und Schüler die Schule. Über 200 Erstklässler kamen in unsere ökumenischen Gottesdienste. Botschaften wie: "Gott sorgt für mich", "Gott geht mit", "Gott achtet mich wert ungeachtet meiner schulischen Leistungen", standen dabei im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler wurden einzeln gesegnet und bekamen ein Kreuz in Erinnerung an die frohe Botschaft der Nähe und Liebe Gottes. Gestärkt gingen sie anschließend mit Ihren Angehörigen in die Einschulungsfeiern. Im Bild die Segnung der Erstklässler der Greutschule durch Pater Matthew und Pfarrer Frey.


Rede zum Antikriegstag 2019,   1. September 11 Uhr vor der Stadtkirche

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein ungewöhnlicher Ort- und vielleicht auch eine ungewöhnliche Stunde, unser Zusammenkommen an diesem wunderschönen Spätsommersamstag, wo das Marktleben blüht, die Gastronomie um die Stadtkirche floriert, ein friedliches Zusammenleben der Menschen, die zu dieser Stadt gehören. Aber es gab auch andere Jahre, wo dies nicht so war. Und deshalb müssen wir heute morgen auch ganz dringend zusammenkommen und zusammenstehen.

 

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