Wir sind die erste Hilfe am Bahnhof - 17. Sozialführerschein vor dem Start

Fortsetzung:

„Wir sind immer die Nutznießer des Sozialführerscheins“ sagt Ulrike Lange von der Bahnhofsmission, denn schon mancher Absolvent ist nach dem Kurs bei der Bahnhofsmission als Mitarbeiter gelandet.

So auch Ulrich Muerdter aus Essingen, der vor fünf Jahren den Sozialführerschein gemacht hat, beruflich 25 Jahre bei Zeiss war, und der sich sozial engagieren wollte. Er war damals ganz beeindruckt von der Vielfalt sozialer Projekte, fand aber beim Schnupperpraktikum schnell in der Bahnhofsmission seine Heimat und ist seither für ganz unterschiedliche Aufgaben zuständig. „ Ich mache es gerne und habe Zeit“ resümiert er sein Engagement am Bahnhof, Er leistet bei der Ankunft eines Zuges am Gleis Einstiegs- und Ausstiegshilfe, manchmal angemeldet, mitunter auch spontan. Er hilft beim Umsteigen, er nimmt im Büro das Telefon ab, er versucht, die Fragen zu beantworten, die es am Bahnhof gibt, auch bei Zugausfällen, bei Verspätungen, oder wenn der Anschluss nicht mehr geschafft wird. „Wir sind die erste Hilfe am Bahnhof“ ergänzt Ulrike Lange. Für die Träger betonte Diakon Joerg Dolmetsch die gute inhaltliche Mischung aus Theorie und Praxis. Neben neun Kursabenden gibt es eine Phase des Schnupperns, wo die Teilnehmer in verschiedenen Einrichtungen hospitieren können, vom Tafelladen bis zum Hospizdienst, vom Besuchsdienst bis zur Nachbarschaftshilfe. 

 

Start des Kurses: 6. Februar 18.30 Uhr St. Maria

Info und Anmeldung: Caritas Ost-Wuerttemberg

Tel: 07361/59040

Mail: cz.aalen@caritas-ost-wuerttemberg.de

Flyer herunterladen.

 

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Ulrich Muerdter, Absolvent des Sozialführerscheins, und die Vertreter der Träger, Pfarrer Bernhard Richter, Nathalie Pfeffer, Diakon Joerg Dolmetsch und Ulrike Lange vor der Bahnhofsmission am Gleis eins des Aalener Hauptbahnhofes bei der Vorstellung des neuen 17. Kurses des Sozialführerscheins.