Katholische Frühmesse in der Stadtkirche

Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Thomas Siedler (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vor wenigen Wochen gab es die Anfrage aus St. Maria, ob während der Renovierungszeit der dortigen Kirche die Katholische Kirchengemeinde Ihre Frühmesse in der evang. Stadtkirche feiern darf. Dem hat der Kirchengemeinderat in seiner Sitzung am 14.10. einstimmig zugestimmt. Ab 1.11. wird an jedem Sonn- und Feiertag um 8.30 Uhr die kath. Frühmesse in der Stadtkirche stattfinden. Voraussichtlich bis Herbst 2021. Beim Vororttermin hießen die Evang. Verantwortlichen die Katholiken herzlich willkommen und öffneten schon einmal die Tür des Brauttores.

Unser Bild zeigt v.l.n.r. Dekan Ralf Drescher, Pfarrer Bernhard Richter, Pfarrerin Caroline Bender, Diakon Michael Junge, Kirchengemeinderatsvorsitzender Wolfgang Reichardt und Mesnerin Gabriele Papke


Von der Krankenpflege zur Diakonie

Foto: Oliver Giers (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Foto: Oliver Giers (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Die im März wegen Corona abgesagte Mitgliederversammlung des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins der Evang. Kirchengemeinde konnte in dieser Woche nachgeholt werden. Im Mittelpunkt stand der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter. Dieser machte noch einmal deutlich, dass der Verein von seiner früheren Bestimmung als Krankenpflegeverein zu einem Förderverein geworden ist, der auch im vergangenen Jahr eine ganze Reihe von Projekten unterstützen konnte, so die Klinikclowns mit 2000.- Euro, den Seniorenfahrdienst in Ebnat-Waldhausen, die tiergestützte Therapie im Aufwindhof mit 600.-  Euro und schon zum wiederholten Male einen Essenszuschuss für den Kindergarten Peter und Paul mit 600. Euro. Gerhard Hederer beantragte die Entlastung und Uschi Gsell sorgte als Klinikclown für Unterhaltung. Georg Staudenecker stellte den Seniorenfahrdient vor und Claudia Maas berichtete von ganz konkreten Hilfen, die mit Tieren im Aufwindhof möglich sind. In den Vorstand neu berufen wurde nach der Kirchenwahl Cornelia Maier, die an die Stelle von Dorothea Heym-Hahn tritt.

Unser Bild zeigt Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender mit den Vorstandsmitgliedern v.l.n.r. Almut Braasch, Cornelia Maier, Erich Haller, Sigrid Luippold und Hannelore Melcher bei der Scheckübergabe an Georg Staudenäcker (l) und Klinikclown Uschi Gsell.


Ökumenischer Schlussgottesdienst zum Kirchentag 2020

Mit einem festlichen Schlussgottesdienst ist am Sonntag der fünfte Ökumenische Kirchentag zu Ende gegangen. Nach der Absage durch Corona hat sich die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) im  Juli durchgerungen, ein kleines Format dieses Kirchentages doch durchführen zu können.

So zogen Pastoralassistent Hans-Christian Richter und Pfarrer Bernhard Richter auch Bilanz. Fünf Mal Morgenlob, fünf Mal Mittagsgebet und neun weitere Veranstaltungen haben die Ökumene in der Stadt gestärkt. Vom Fest der Einheit, über den Interreligiösen Erntedank bis zum Geburtstagsvortrag für den Ökumenischen Hospizdienst, vom Vortrag zu den Frauen in der Bibel über den Besuch im Kino am Kocher bis zum Familiennachmittag im Aufwindhof war für alle etwas dabei. Dekan Ralf Drescher und Pfarrer Wolfgang Sedlmeier beleuchteten in zwei Predigtimpulsen die Berufungsgeschichte der Jünger nach Lukas 5. Eine Schola unter Leitung von Hans-Peter Haas und Konrad  Bader an der Orgel sorgten für die musikalische Ausgestaltung des Festgottesdienstes.

 


„Kauf eins mehr“ im E-Center

Nach langer corona-bedingter Pause war es am Wochenende für die Aalener Tafel e.V. endlich wieder möglich, im E-Center im Hasennest die Aktion „Kauf eins mehr“ durchzuführen. Kunden kauften einfach einen oder mehrere Artikel mehr und stellten diesen dem Kocherladen zur Verfügung. So kamen 80 Kisten mit Lebensmitteln zusammen, ein Gesamtwert von mehreren tausend Euro.

Pfarrer Bernhard Richter dankte als Vorsitzender Karin Haas, Resi Fürst, Christine Klein, Christian Schön, Markus Kling, Maik Dolder, Marlene Flaig, Velina Saprova, Christian Mätzler und Projektleiter Gerhard Vietz für die gelungene Aktion. Der Dank galt auch Marktleiterin Petra Heine für die Genehmigung und Unterstützung der Aktion.

Unser Bild zeigt von links nach rechts: Projektleiter Gerhard Vietz, Karin Haas, Christian Mätzler, Marlene Flaig, Pfarrer Bernhard Richter und Marktleiterin Petra Heine mit einigen Lebensmittelkisten im Eingangsbereich des E-Centers.


2.627 Euro für drei gute Projekte

Bei den Konfirmationen am 27. September 2020 kamen durch die Gottesdienstkollekten und die Gaben der Konfis insgesamt 2.627 Euro zusammen. Die Konfirmierten haben am Donnerstag das Geld mit symbolischen Schecks überreicht:

964 Euro gehen nach Mosambik für ein Schul- und Bildungsprojekt vom Vorschulalter bis zur Berufsausbildung, vermittelt über Honorargeneralkonsul Siegfried Lingel.

1.708 Euro kamen für zwei Projekte zusammen, die die Konfis bestimmt hatten: 854 Euro fließen an die Aktion Segeltaxi, die sich für krebskranke Kinder und deren Familien einsetzt. Lothar Schiele von Segeltaxi e.V. nahm den Scheck entgegen und freute sich über die Spende der Jugendlichen sehr. 854 Euro gehen über das Diaspora-Hilfswerk GAW (Gustav-Adolf-Werk) an ein Schulprojekt im Libanon und ein Musikprojekt für Kinder und Jugendliche in Argentinien – beides Länder, die durch den Lockdown ungleich härter als hier getroffen wurden.

Pfarrerin Caroline Bender und Pfarrer Bernhard Richter dankten herzlich und wünschen den frisch Konfirmierten alles Gute.

Anschließend gab es die Gruppenfotos von der Konfirmation als schöne Erinnerung. 


Erntedank in Waldhausen 2020

Den Erntedankgottesdienst in Waldhausen hielt Prädikantin Elke Hiesinger. Für den Sonntagmorgen hatte Mesnerin i.R. Inge Herzig einen schönen Altar geschmückt. Die Gaben, Naturalien und Geld, kommen dem Kocherladen, der Aalener Tafel zugute.

Herzlichen Dank allen Spender*innen!


Konfi 3-Abschluss in der Stadtkirche am 04.10.2020

Nachdem im März durch Corona auch der Abschluss von Konfi 3, dem Konfirmationsunterricht in der 3. Klasse, verschoben werden musste, konnte er am Erntedanksonntag in der Stadtkirche nachgeholt werden. Gruppenbegleiterin Sigrid Wolf begrüßte die Kinder und ihre Familien herzlich: "Nicht wie sonst mit dem Tischdecken durch die Kinder und im Kreis feiern wir heute Abendmahl, sondern mit Brot und Trauben in den Bankreihen. Das passt gut zu Erntedank."

Die Kinder brachten ihre Konfi 3-Kerzen mit, die dann an der Osterkerze entzündet wurden. Sie standen brennend auf dem Taufstein zusammen mit Kerzen der "Großen" aus Konfi 8. So leuchteten sie auch für die, die nicht dabei sein konnten.

In ihrer Bildpredigt zum Bild "Ernte" von Paul Gauguin ging Pfarrerin Caroline Bender auf das Staunen und die Dankbarkeit ein, die zum Teilen ermuntert. Die Kinder zeigten ihre mitgebrachten Erntekörbchen, bevor sie sie am Altar abstellten. Alle Gaben kommen dem Kocherladen zugute. Die Kinder lasen auch Fürbitten und alle spürten Gottes gute Kraft beim Mitmachen der Bewegungen des Konfi 3-Segens.

KMD Thomas Haller an der Orgel und das Ensemble der Kantorei gestalteten im wechselweisen Gesang mit der Gemeinde den Gottesdienst einfühlsam mit.

Mit dem Segen, ihrer Urkunde und einem strahlenden Lächeln gingen die Kinder samt ihren Familien in den Sonntag.


10 Jahre Interreligiöser Erntedank - Zusammenwachsen u. Zusammenleben stets praktiziert

„Dieser Garten ist der beste Ort der Integration in unserer Stadt“ sagte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Eröffnung im Interkulturellen Garten im Hirschbach. Vor zehn Jahren wurde diese Feier erstmals begangen und sie ist in all den Jahren zu einem wichtigen Baustein der Interkulturellen Woche in der Stadt geworden. Zuvor hatte Idris Mahmood als Hausherr die vielen Gäste und Gartenbetreiber und Vertreter verschiedener Religionen begrüßt. Man Pfeifer sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung der Feier. Alle anwesenden Gärtner haben in ihrer Sprache einen Willkommensgruß an die Gäste gerichtet.

„Heute ist im christlichen Festkalender Erntedank“ bemerkte Pfarrer Bernhard Richter. „Und es gibt auch viel Grund zum Danken. Für Frieden im Land, für ein gutes Miteinander in dieser Stadt, für alles, was wir in Gärten und auf Feldern ernten dürfen“. Richter betonte auch, dass die Feier in diesem Jahr im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages stattfindet. Den christlichen Kirchen in der Stadt sei der Dialog mit den anderen Religionen sehr wichtig. Und es gilt - wo möglich - auch gemeinsam Hand anzulegen und auch zu feiern. Beides sei in diesem Garten in vorbildlicher Weise möglich.

Ariza Mahmood las eine Sure für die Muslime und Panampalan Satyamorti sprach für die Hindus, übersetzt von T. Vyramuthu. Diakon Thomas Bieg sprach von der Dankbarkeit als einem Zauberwort und erinnerte am Franziskustag an Franz von Assisi und seine dankbare Betrachtung der Schöpfung.

Leider konnte auch Coronagründen in diesem Jahr kein Essen angeboten werden.


Gottesdienst zum Tag der dt. Einheit am 03.10.2020

Es war ein bewegender Gottesdienst, den die christlichen Gemeinden in der Stadt in der Aalener Stadtkirche gefeiert haben. Zusammen mit Landrat Dr. Bläse und Oberbürgermeister Thilo Rentschler haben sie der 30 Jahre politischer Einheit gedacht, aber auch ein klares Zeichen des Miteinanders und des gelebten Glaubens in der Stadt gesetzt.

Auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Leni Breymaier, Margit Stumpp, Roderich Kieseweter und Winfried Mack vom Landtag wohnten der Feier bei. Das Fest stand unter der Überschrift des Psalmwortes: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.

In drei Predigtimpulsen dankten Pastor Rainer Zimmerschitt, Pastoralreferent Wolfgang Fimpel  und Pfarrer Bernhard Richter für Erreichtes und machten Mut auch für ökumenische Visionen. Die freikirchliche Band, mit Aaron Zeman, Manuela Mayer, Sabrina Ghori und Domink Schwenkt sorgten für eine schwungvolle wie festliche Ausgestaltung dieses Festes.

 


Der ökumenische Kirchentag kann beginnen

„Zwei Jahre haben wir auf diesen Ökumenischen Kirchentag zugelebt und zugearbeitet. Jetzt freuen wir uns, wenn es am Samstag losgeht“, sagt Pfarrer Bernhard Richter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Aalen. In dieser Woche wurde nochmals kräftig die Werbetrommel gerührt. Es ist eher ein kleiner Kirchentag, weil die Großveranstaltungen coronabedingt nicht stattfinden können, aber doch gibt es jeden Tag mindestens eine Veranstaltung.

Start ist am Samstag um 11 Uhr in der Stadtkirche mit dem Fest der Einheit. Unter dem Motto „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“ wird 30 Jahre politische Einheit gefeiert. Doch die Kirchen wollen auch an diesem Tag ein klares Zeugnis der christlichen Einheit und Zusammengehörigkeit setzen. Alle Wahlkreisabgeordneten aus Bundestag und Landtag werden teilnehmen und Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Landrat Dr. Joachim Bläse werden mitwirken.

Am Sonntag gibt es dann den Interreligiösen Erntedank im Interkulturellen Garten im Hirschbach um 11 Uhr. Am Montag den via lucis, den Hoffnungsweg durch die Stadt, beginnend mit dem Friedensgebet um 18.10 Uhr an der Stadtkirche. Am Dienstag, 6.10. um 19.30 Uhr der Vortrag des früheren kath. Vikars von Aalen und jetzigem Professor für Neues Testament in Tübingen, Wilfried Eisele. Thema seines Vortrags:

Maria soll weggehen! Die vergessenen Jüngerinnen Jesu. Am Mittwoch, 7.10. um 17.3Uhr im neuen Kino am Kocher im Kulturbahnhof der Film: „Glücklich wie Lazzaro“

Am Donnerstag wird im Rahmen des Kirchentages das 25-jährige Jubiläum des Ökumenischen Hospizdienstes gefeiert mit einem Vortrag von Sabine Horn: Endlich leben-endlich leben um 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus. Am Freitag, 9.10. gibt es um 17 Uhr in St. Maria den Kinofilm Hidden Figures- unbekannte Heldinnen.

Der Samstag ist für die Familien gedacht, die nachmittags ab 14.30 Uhr mit den Tieren im Aufwindhof im Hirschbach wandern dürfen.

Jeden Tag von Montag bis Freitag gibt es um 6 Uhr ein Morgenlob und um 12.15 Uhr ein Mittagsgebet.

Der 5. Ökumenische Kirchentag in Aalen endet mit einem festlichen Schlussgottesdienst am 11. Oktober um 10.30 Uhr in der Salvatorkirche.

Alle Veranstaltungen stehen unter der Losung des Kirchentages: Du hast mein Wort.

Links:   Programm im Überblick, Flyer zum Download  


In Zeiten des Abstandes die Segel setzen - Nachgeholte Konfirmationen in der Stadtkirche

Am Sonntag, den 27.09.2020, wurden in drei Festgottesdiensten 33 junge Menschen in der Stadtkirche konfirmiert. Pfarrerin Caroline Bender stellte die Konfirmation unter die Überschrift: Die Segel setzen. Im ersten Festgottesdienst konfirmierte Pfarrer Bernhard Richter 15 junge Menschen. Der Chor CantAAmo sorgte für die festlich musikalische Ausgestaltung.

Richter bat seine Konfirmanden, in Zeiten des Abstandes zu Gott, zum Glauben und zur Kirche den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Doch der Gott in seiner Treue werde auf jeden Fall an der Seite der jungen Menschen bleiben, und mit ihnen durchs Leben gehen.


Freizeit WOK 18.-20. Sept. 2020


Zusammenleben, zusammenwachsen - Interkulturelle Woche in Aalen

Unser Bild zeigt die Veranstalter der Interkulturellen Woche bei der Vorstellung des Programmes im Aalener Rathaus.
Unser Bild zeigt die Veranstalter der Interkulturellen Woche bei der Vorstellung des Programmes im Aalener Rathaus.

Es ist wieder ein vielfältiges Programm geworden, das die Initiatoren in dieser Woche im Rathaus vorgestellt haben: die Interkulturelle Woche, an der die Evang. Kirchengemeinde mit zwei Veranstaltungen beteiligt ist:

Freitag, 2. Oktober 17 Uhr:
Mahnwache am Marktbrunnen zum Tag des Flüchtlings.
 

Texte geflüchteter Menschen werden vom Theater der Stadt Aalen verlesen. Inga Rincke wird trommeln, Pfarrer Bernhard Richter wird eine kurze Rede halten.

Sonntag, 4. Oktober 11 Uhr:

Interreligiöser Erntedank im Interkulturellen Garten. 

Vertreter verschiedener Religionen werden diese Feier gestalten. Das traditionelle Mittagessen muss wegen der Pandemie abgesagt werden.

 

Die Interkulturelle Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto: Zusammenleben-Zusammenwachsen. 

Download des Flyers Interkulturelle Woche 2020.


Dankbarkeit für die Kinder dieser Welt - Kinderkonzert in der Stadtkirche

Es waren weniger Kinder wie in den vergangenen Jahren, doch ca. hundert waren es dann doch, die am gestrigen Freitag die Reihen der Stadtkirche füllten. Coronabedingt saß jede Kita in einem eigenen Block und die traditionelle Polonaise um die Kirche konnte auch nicht stattfinden. Aber Pfarrer Bernhard Richter freute sich in seiner Begrüßung, dass nicht alles in diesem Jahr zum Weltkindertag abgesagt werden musste. Und er erinnerte vor dem Konzert auch an Millionen Kindern auf dieser Welt, die nicht in eine Kita können, die kein Vesperbrot bekommen und kein Dach über dem Kopf haben, die oft als Flüchtlingskinder ohne Heimat sind.

Anschließend sorgte der Liedermacher Joerg Sollbach mit seiner Handpuppe Fridolin mit ganz vielen schönen Liedern für ein mitreißendes Kinderkonzert. „Gott geht mit“ oder „Wir sind Gottes Kinder“ gehörten genauso zum Programm wie „Hey wir sind stark“ oder „Stark wie ein Bär“. Auch die Kinder wurden immer wieder mit einbezogen und klatschten, stampften und streckten sich in die Höhe bei den tollen Rythmen, die in der Stadtkirche ertönten.

Mit einem Segenslied machten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen wieder auf den Heimweg zur Kita.


50 Jahre Evangelischer Seniorenkreis - Was sind schon fünfzig Jahre auf dieser unserer Welt

Unser Bild zeigt OB Rentschler, Dekan Drescher und Pfarrer Richter mit den geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 
Unser Bild zeigt OB Rentschler, Dekan Drescher und Pfarrer Richter mit den geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Mit einem Lied von Ilse Werner aus dem Jahre 1973 begann Pfarrer Bernhard Richter als Verantwortlicher für die Seniorenarbeit den Neustart für den Kreis nach dem Lockdown und zugleich die Feier zum 50. Geburtstag.

Er empfinde große Dankbarkeit, dass dieser Kreis auch noch ein halbes Jahrhundert nach seiner Gründung existiert, auch wenn er vor einigen Jahren auswandern musste ins Haus Kastanie bis das Gemeindehaus ganz neu am alten Platz erstrahlte. Auch waren in der Markuskirche, in der Martinskirche und in der Triumphstadt neue Kreise entstanden, die nun wieder in einen Kreis, den Offenen Nachmittag für älter gewordene und junggebliebene Menschen gemündet sind.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler würdigte in seinem Grußwort die Seniorenarbeit der Kirchengemeinde und dankte den Kirchen für ihren wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Stadtgesellschaft und Dekan Ralf Drescher bedankte sich bei allen Verantwortlichen, die in fünf Jahrzehnten für eine schöne Gemeinschaft gesorgt haben.

Geehrt wurden alle ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiter und nach Kaffee und Kuchen wurde in Interviewform einiges an Erinnerungen an die letzten 50 Jahre aufgefrischt, und auch an Ausflüge und Freizeiten erinnert. Markus Piringer am Flügel sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung.


Tag des offenen Denkmals - „Das Fundament in unserem Leben ist gelegt“ (13.09.2020)

Foto: Peter Hageneder
Foto: Peter Hageneder

Es war ein wunderschöner Herbstsonntag, an dem sich die Evang. Kirchengemeinde zum Tag des offenen Denkmals gestern getroffen hat. „In dem Jahr, in dem es keine Reichstätter Tage gibt, haben wir trotzdem Grund zum Feiern“, so Pfarrer Bernhard Richter bei seiner Begrüßung beim Gottesdienst im Grünen hinter der Johanneskirche.

Rund 150 Gläubige hatten sich zu diesem Gottesdienst versammelt, der aus Anlass des Tages des offenen Denkmals genau dort stattfindet, wo das älteste Gebäude der Stadt steht und ein ganz besonderes Denkmal darstellt.

 

„Deutsche Geschichte sind nicht nur 12 Jahre Nazi-Herrschaft“ sagte Richter im Blick auf die vielen Denkmäler in der Region. Es gehöre für ihn auch zu einer guten Erinnerungskultur, wenn man diese Gebäude pflegt und bewahrt, auch in Hochachtung vor denen, die oft über mehrere Generationen so ein Gebäude errichtet haben. Im übertragenen Sinne sei es im Glauben genauso wichtig wie bei jedem anderen Bau auch, dass ein gutes Fundament trägt. Christus hat in unserem Leben mit seinem Wort, seinem Sterben und Auferstehen ein solch stabiles Fundament gelegt. Auf eine solche Grundlage gelte es, aufzubauen, und auch mit dafür Sorge tragen, dass andere, denen das Fundament entzogen wurde, auch wieder Boden unter den Füßen bekämen.

Richter erinnerte in diesem Zusammenhang an das Flüchtlingselend auf der Insel Lesbos. Unterm Beifall der Gemeinde rief er dazu auf, diesen Menschen wieder eine Lebensgrundlage zu geben und mehr in Deutschland aufzunehmen. Es gehe um Werte wie Würde und Nächstenliebe. Es dürfe nicht aus Rücksicht vor dem rechten Rand das christliche Wertesystem in Frage gestellt werden.

 

Der Posaunenchor des CVJM Aalen unter Leitung von Wolfgang Böttiger sorgte für die festliche musikalische Ausgestaltung der Feier. Im Anschluss erklärte Elisabeth Keiner alles Wissenswerte zum „Kirchle“, wie die profunde Kennerin die Johanneskirche zu bezeichnen pflegt. Den ganzen Tag über war die Kirche zur Besichtigung geöffnet.


Den Kindern eine Heimat geben - Trotz Corona gibt’s den Weltkindertag

Es ist eine gute und eine erschreckende Nachricht, die in diesen Tagen bekannt gemacht wurde. Laut einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung ist es jungen Menschen heute wichtiger, eine Heimat zu haben als Erfolg und Status. Da ist die gute Nachricht. Die sehr erschreckende Nachricht ist die, dass in Deutschland rund 2,8 Millionen Kinder, also 21 Prozent und damit über ein Fünftel, von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. Daher ist für Pfarrer Bernhard Richter der Weltkindertag im September immer auch eine politische Ansage. „Es geht an diesem Tag nicht nur um Spiel und Spaß, sondern letztendlich um die Frage, was uns Kinder und Jugendliche wert sind“, so der Stadtkirchenpfarrer. Daher ist für Richter auch das Bündnis in der Stadt, das sich zum Weltkindertag zusammengeschlossen hat und das seit 2009 immer größer geworden ist, ein wichtiges Zeichen, „dass uns Kinder etwas bedeuten und dass wir ihnen Heimat und Geborgenheit schenken, im Elternhaus, aber auch darüber hinaus“. Daher hält Richter auch daran fest, dass Kirche sich im Kindergartenbereich engagiert und in der Stadt ein wichtiger Träger ist“ - und am Weltkindertag mit den Kindern auch feiert.

Für Richter ist es das 20. Mitmachkonzert, das er organisiert und die Kinder einlädt. Da der Weltkindertag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, wird das Mitmachkonzert der Kindergärten schon zwei Tage vorher, also am Freitag, 18. September um 10 Uhr in der Stadtkirche stattfinden. Der Liedermacher Jörg Sollbach aus Siegen wird mit seiner Handpupe Fridolin das Konzert gestalten. Es steht in diesem Jahr unter der Überschrift: „ Hey, wir sind stark.“

Coronabedingt wird diesmal die Polonaise vor der Stadtkirche ausfallen müssen. Und wie es mit dem großen Weltkindertagsfest am 20. September in und um die Ulrich-Pfeifle-Halle aussieht, ist auch noch unsicher. Doch Richter hofft, dass es um 12 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst starten kann, und es dann wieder viele Angebote für die Kinder geben kann, möglichst viele im Freien.

Aber egal- wie es kommen wird- der Weltkindertag ist und bleibt ein wichtiger Tag, zum Feiern und auch als Mahnung, dass wir die Kinder in unserer Gesellschaft stets im Auge behalten, auch ein kirchliches Anliegen, das für Richter über die Betreuung in Kindertages-stätten hinaus in einer guten Kinderkirche und Jugendarbeit Fortsetzung findet.


Ökumenischer Kirchentag in Aalen - Das Kirchentagsbier ist gebraut und abgefüllt

Es war ein wichtiger Termin am gestrigen Dienstag und er fand nicht in den Kirchen statt, sondern bei Albrecht Barth in der Löwenbrauerei in Aalen. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Aalen mit ihrem Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter war dabei, als das Kirchentags-bier abgefüllt wurde. Und sie probierten gleich das frisch gebraute Bier mit dem Etikett: „Du hast mein Wort“, weil dies die Losung des Kirchentages darstellt. Und das Bier besteht  nach Auskunft von Albrecht Barth aus lokal guter Gerste, aus gentechnisch nicht manipulierter Hefe und aus einem Aromahopfen aus Spalt beim Brombachsee.

Zwei Jahre lang dauerten die Vorbereitungen des Kirchentages, so Pastoralassistent Hans-Christian Richter von der kath. Kirche. Und dann kam die Pandemie, ergänzte Pfarrer Richter, und wir haben den Kirchentag abgesagt, weil Großveranstaltungen bis heute undenkbar sind.

Doch im Laufe des Sommers wurde die Idee auf den Weg gebracht, den Kirchtag in kleinem Format abzuhalten.  Nun beginnt er am Samstag, 3. Oktober um 11 Uhr in der Stadtkirche mit einem Fest der Einheit, an dem auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler und der neue Landrat Dr. Joachim Bläse mitwirken werden. Und am Ende steht ein Festgottesdienst in der Salvatorkirche am 11. Oktober um 10.30 Uhr. Über allen Veranstaltungen steht die Losung: Du hast mein Wort, weil es in heutiger Zeit immer mehr auf menschliche Zuverlässigkeit ankommt, aber mit dem Kirchentag auch die Treue und Zuverlässigkeit Gottes im Mittelpunkt steht. Und so Pastor Rainer Zimmerschitt von der methodistischen Kirche, „Die Ökumene und die gegenseitige Begegnung wird immer wichtiger“.

Info: Am Samstag, 19. September wird die ACK einen Stand auf dem Wochenmarkt haben, bei dem mit Flyern für den Kirchentag geworben  und das Kirchentagsbier verkauft wird, von 9 bis 12 Uhr. 


Antikriegstag am Marktbrunnen und Friedensgebet vor der Stadtkirche (1.9.2000)

Die Rede von Pfarrer Bernhard Richter zum Antikriegstag am Marktbrunnen am 1.9.2020 können Sie hier herunterladen.